Mach es zu Deinem Feschd!

Der Fassschlubber ist ein kleines und sehr wendiges Geschöpf, welches im vorigen Jahrhundert eine große Bedeutung erlangte. Leider ist inzwischen der kleine Fassschlubber so gut wie ausgestorben. Was natürlich kein Grund ist, nicht ein Feschd daraus zu machen.
Also auf geht’s, mach es zu Deinem Feschd!

Schmackhaftes Verbot

Da hört man so richtig den deutschen Amtsschimmel wiehern. Aber wundern, nein, wundern tut es mich nicht (ich weiß, das ist schlechtes Deutsch, aber manchmal muss man es eben genau so sagen – da ein Blog ja manchmal schon als Kunst betrachtet wird, könnte ich mich ja auch auf die berühmte »künstlerische Freiheit« berufen).

Talking

Die Schweizer sind schon ein arg eigenes Völkchen. Und das meine ich im absolut positivem Sinne.
Das Schild habe hoch oben in den Schweizer Bergen gesehen, bei einem Gasthof, an die senkrechte Felswand gebaut, und ja, die meinen das ernst. Sollte man sich vielleicht öfters zu Herzen nehmen.

Finde den Fehler (8)

Dies ist eine der beiden Turmuhren des Stifts von St. Gallen (Schweiz). Die Kathedrale war mir an der Decke zu düster bemalt und aus der absolut super Bibliothek wollte ich eigentlich nicht mehr raus. Musste dann aber leider.
Zum Abgleich, es war Montag, der 06.07.2026, um 13:56 Uhr.

Volle Jubilierung

Man kann Pflanzen in Discountern, Baumärkten und Gärtnereien kaufen, wenn man sie dringend braucht. Aber wenn nicht, ist das doch langweilig.
Letztes Jahr haben das Kätzchen und ich Schoten (Samen) von einem Baum mitgebracht, welcher im National Trust Property »Saltram« (Vereinigtes Königreich, England, Devon) steht und uns beiden sehr gefiel. Leider war der erste Versuch des Ziehens aus zwei Samen ein völliger Misserfolg.
Zum Glück hatte ich aber auch das lateinische Schild des Baumes fotografiert und konnte mich so auf die Jagd nach Informationen zum Pflanzenziehen aus solchen Samen machen. Was ich auch fand.
Also ehrlich, auf so eine Idee »übergiesen mit heißem Wasser und dort drin 24-48 Stunden liegen lassen« wäre ich so nie gekommen. Aber das war fix umgesetzt.
Einweichdauer 24 Stunden, bis zum Keimen brauchte das kleine Bäumchen dann 3 Wochen und das Bäumchen hier ist jetzt eine Woche am Licht und hat erst diese Nacht den Rest des Kernes (ca. 2-3 mm) abgeworfen. Schön sieht er aus!
Ach, um was es sich handelt? Es handelt sich um eine sogenannte »Ofen-Akazie«, lateinisch »Acacia pravissima«. viele Infos dazu kann man hier finden. Und es wird mindestens ein zweiter Baum, der hat sich auch schon hochgestreckt, trägt aber noch den Kernhut.

Sanitätsstabsfeldwebel

“Sie sind keine 30 mehr.”
Ein Satz, den meine frühere Hausärztin mir manchmal gebetsmühlenartig in die Ohren legte. Jetzt ist sie in Rente und meiner neuen Hausärztin habe ich das gleich gesagt, dass mir das durchaus bewusst ist.
Jetzt durfte ich das auch fühlen. Es war auf der Terrasse eine in einem großen langen Topf eingepflanzte Palme zu bewegen. Nur so etwa 3 Schritte. Das Kätzchen sollte den neuen Untersetzer drunter stellen.
Also hebe ich das Teil hoch, ohne Henkel leider, also eher eine Art Klammergriff, sau-schwer das Ding. Ich konnte leider nix sehen und so bin ich mit dem Fuß irgendwo dran hängen geblieben (wo, ließ sich später nicht mehr feststellen) und flog der Länge lang hin.
Auf die linke Seite.
Mit der Palme im Arm.
Das Kätzchen schrie auf und verwandelte sich in Sekundenbruchteilen in einen strengen Sanitätsstabsfeldwebel.
Ich hatte mich sofort hinzusetzen und sie teleportierte los und materialisierte mit Verbands- und anderem Nothilfezeug sofort wieder vor mir. Ich wurde nach allen Regeln der Kunst verarztet, mit Wundspray, Pflaster etc.
Zu Melden hatte ich nichts mehr. Ich war quasi wie entmündigt.
Auch bekam ich strenge Anweisung, was ich alles nicht mehr darf. Gültig für die nächsten Tage. Aber auch Kissen für das angeschlagene Katerknie erhielt ich. Und ja, sie hat das kontrolliert und entsprechend streng mit mir geschimpft. Und das nicht im Scherz.
Seit dem interessiert sie sich für Heilberufe.
Und wenn ich ehrlich bin, eine Ärztin in der Familie zu haben ist mir lieber, als eine Journalistin oder eine Programmiererin.

Überraschender Besuch am Pfingstsonntag

Da sitzt man so vor sich hindössend bei der Hitze im Schatten auf der Terrasse, als ein brummendes Summen ertönt. Und lauter wird.
Viel lauter.
Der Himmel verdunkelte sich zwar nicht, aber es war schon etwas wie aus einer anderen Welt. Denn im Apfelbaum ließ sich recht weit oben ein Bienenschwarm nieder.
Der Mann der angerufenen lokalen Imkervereinigung beruhigte uns erstmal, das die wohl heute noch weiterziehen werden. Er wird es trotzdem in deren WhatsApp-Gruppe schreiben, vielleicht kommt einer der Imker vorbei. Aber geschätzte Höhe des Schwarms mit ca. 6m sei halt arg hoch.

Männerspielzeug

Die Schmusekatze hat Mal wieder was beim südamerikanischen Fluss bestellt und die schickten es via DHL. Das sind die, mit der Zeitmagie, die Älteren erinnern sich vielleicht. Die wiederum deklarieren die Sendung als Sperrgut. Und ja die Kiste war ungewöhnlich groß, allerdings nicht sehr schwer.
Die Nachfrage, was sie denn da wieder gekauft hat, entsprach genau dem familieninternen Running Gag: “Something.”. Und dann sagte sie noch: “Ist für Dich.”
Tja, ich weiß, ich hab die beste Frau der Welt, den sie hat mir meinen lang gehegten Wunsch erfüllt. Selbstverständlich hat sie auch ne Menge davon, logisch. Aber mein neues Männerspielzeug ist toll. Quasi ein Langhaarschneider für Gras und ähnliches. Super!

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