Man findet sie an unterschiedlichen Orten rund um das Wiener Stadtzentrum: die monumentalen Flaktürme. In der Geschichte ihrer Errichtung spiegelt sich ein Teil der italienischen Geschichte.
Der Berliner Historiker und Publizist Ilko-Sascha Kowalczuk identifiziert in einem neuen Buch den Faschismus im Osten Deutschlands. Berührungspunkte zu Österreich sind durchaus vorhanden.
Somaliland ist ein Hort der Stabilität am Golf von Aden. Was fehlt, ist internationale Anerkennung. Israel besetzt nun diese Leerstelle – und gewinnt einen Sicherheitspartner gegen die Huthi-Rebellen im Jemen.
Die Grenzregion des früheren Lemberg werde die bevorzugte Testregion für die EU-Anbindung, sagt „Landeshauptmann“ Maksym Kosyzkyj im FURCHE-Interview über Binnenvertriebene, die nicht immer unproblematische Nachbarschaft zu Polen und noch fehlende Auslandsinvestitionen.
Beim „politischen Islam“ und dem Kopftuchverbot gibt sich Bundeskanzler Christian Stocker seriös, um dann doch wieder in den Populismus abzurutschen. Das hilft niemanden weiter.
Wie wertvoll ist der Einzelne in der sogenannten Leistungsgesellschaft? Darüber reflektiert die deutsche Autorin Heike Geißler in ihrem 2014 erschienenen Werk „Saisonarbeit“.
Karl Graf Stauffenberg, Enkel des Widerstandskämpfers vom 20. Juli 1944, über die Vereinnahmung seines Großvaters im AfD-Wahlkampf in Sachsen-Anhalt, die Grenzen einer Brandmauer und die Pflicht der demokratischen Parteien zur Selbstkritik.
Wer muslimische Mädchen wirklich stärken will, muss ihnen Räume eröffnen, in denen sie ihre eigene Stimme finden können. Kleidungsverbotsgesetze helfen dabei nicht. Ein Gastkommentar.
Cathelijne Stoof hat das junge Forschungsfeld der Pyrogeografie mitbegründet. Die niederländische Wissenschaftlerin über die Ausbreitung der Waldbrände nach Mitteleuropa und die Lehren aus dem heurigen „Sommer des Feuers“.
Der Dokumentarfilm zeigt Jugendliche in einem Wiener Kampfsportstudio. Sie alle sind dort, um einen Weg im Leben zu finden. Aber warum übernimmt ein Sportverein Aufgaben, für die sich sonst niemand zuständig fühlt?
Nach dem Rückzug von Abt Maximilian Heim steht der bekanntesten österreichischen Abtei ein heißer Herbst bevor. Dafür sorgt nicht zuletzt der Vatikan selbst. Eine Analyse.
In ihrem Buch „Die sieben Mythen des Alterns“ präsentieren die Wiener Psychologinnen Christina Ristl und Jana Nikitin gut aufbereitete Forschung zum Älterwerden. Die „Take-Home-Message“ lautet: Es ist formbarer, als viele denken.
Vor 40 Jahren übernahm Jörg Haider die FPÖ. Ohne Putsch, sagt Zeitzeuge Friedhelm Frischenschlager und beschreibt dessen bis heute nachgeahmte Kunst der Stimmenmaximierung.
Die AfD diffamiert das Bauhaus in Dessau als „Irrweg der Moderne“ und will das Motto #Moderndenken des Landes Sachsen-Anhalt durch #Deutschdenken ersetzen. Szenen eines verstörenden Kulturkampfs.
Warum DIE FURCHE lesen?
Zum 80-Jahr-Jubiläum der FURCHE haben wir Wegbegleiter:innen gefragt, warum sie DIE FURCHE lesen - und was dieses Blatt ausmacht.
Die Sturzflut an der Grenze von Nepal und Tibet zeigt: In der Hindukusch-Himalaya-Region, dem höchsten Gebirgssystem der Welt, sind die Folgen von Gletscherabbrüchen besonders dramatisch.
Am 1. September 1976 erschien mit Erich Fromms „Haben oder Sein“ ein Bestseller der Psychologie. In der digitalen Welt trifft das Buch umso mehr einen Nerv der Zeit.
In vielen internationalen Ordensgemeinschaften gehört der Austausch über Ländergrenze und Kontinente hinweg, zu Alltag. Wie das funktioniert, zeigt ein Besuch bei den Piaristen in Wien.
Die jüdische Gemeinde im griechischen Veria wurde ausgelöscht. Auch die Synagoge drohte vergessen zu werden. Aber dann trat Evi Meska an, um die Erinnerung zu bewahren.
Wie ein alter Fischkrieg Islands Abstimmung über EU-Beitrittsverhandlungen prägt. Und warum Islands Weg nach Europa im Nordatlantik beginnt – und dort enden könnte.
Altmeister Ridley Scott bringt in „Das Ende der Sterne“ eine Dystopie ins Kino, wie sie beklemmender und wahrer nicht sein könnte. Jacob Elordi begeistert als Einzelgänger Hig.
Hitzerekorde und Trockenheit bedrohen die heimische Landwirtschaft. Gesucht sind Pflanzensorten, die besser mit dem Stress zurechtkommen: Die AGES hat mit Züchtungsunternehmen das Forschungsprojekt „Klimafit“ initiiert.
Mit dem neuen Schuljahr tritt das Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 Jahren an den Schulen in Kraft. Kritik gibt es im Vorfeld nach wie vor von der Islamischen Glaubensgemeinschaft, die das Gesetz vor dem Verfassungsgerichtshof angefochten hat. Doch was bedeutet das neue Gesetz konkret für Schülerinnen sowie Lehrerinnen und Lehrer?
Donalds Trumps „Sonderassistentin“ Natalie Harp steht seit einigen Wochen im Blickfeld der Öffentlichkeit. Dabei arbeitet sie bereits seit 2022 für Trump. Wer ist die Frau, der Trump so sehr vertraut?
Die Anwälte des verurteilten früheren Finanzministers sind einem Betrüger wie weiland dem Hauptmann von Köpenick auf den Leim gegangen. Die angeblichen Beweise lösten sich auf, doch das mit der Anzeige beförderte Misstrauen gegen die Justiz bleibt kleben.
Dieser Tage hat sich die Bundesregierung, wohl auch unter dem Eindruck des Hitzesommers, auf ein lang fälliges Klimagesetz geeinigt. Für das Erreichen der EU-Klimaziele genügt das aber nicht. Ein Gastkommentar.
Angesichts der existenziellen Bedrohungen muten bisherige Erfolge der Transformation kläglich an. Neue Strategien zur Nachhaltigkeit sollten „zeitgemäß“ sein – und auf Ordnungspolitik statt auf Moral setzen.
Stanisław Lems Science-Fiction ist eine Philosophie der technologischen Zukunft. Erstaunlich, welche aktuellen Einsichten und Entwicklungen der polnische Autor bereits angedacht hat – von der KI bis zur planetaren „Superintelligenz“.
Nach Gewalttaten häufen sich Rufe nach härteren Strafen. Dabei ist das Gefängnis nicht der beste Weg, um die Gesellschaft zu schützen, sagt Nikolaus Tsekas von Neustart.
In „Irma tanzt“ ergründet Helene Bracht die vielen erstaunlichen Facetten im Leben ihrer sterbenden Mutter – einer Frau, die erst am Lebensende aufblühte.
In der Kolumne „Hingehört“ geht es um Dinge, die die Autorin unterwegs aufschnappt. Diesmal: eine Freundschaft, die zeigt, wie schnell man auch ohne Worte zueinander findet.
Der Theologe Johannes Hartl und der Philosoph Konrad Paul Liessmann debattieren im ebenso gehypten wie lesenswerten Buch „Gott?“ eine Frage, die so alt ist wie die Menschheit.
Mit „Der Schatten des Körpers des Kutschers“ schrieb Peter Weiss 1952 einen der wichtigsten und eindringlichsten Romane der deutschen Nachkriegszeit. Wort für Wort kämpfte er darum, die Gegenwart anschaulich zu machen und die Schuld der Vergangenheit zu verarbeiten.
Die USA sind beim Ausbau der KI-Infrastruktur und beim Widerstand dagegen führend. Rechenzentren in Missouri zeigen, welche politischen Dimensionen der Konflikt auch in Österreich annehmen kann.
„Teenage Sex and Death at Camp Miasma“ ist das fiktive Remake eines Slasher-Movies. Regisseurin Jane Schoenbrun handelt darin aktuelle Gender-Fragen ab, Gillian Anderson gibt den ehemaligen Horror-Star.
In einer Beziehung betrogen zu werden, ist schmerzhaft. Wie kommt es zu dem Vertrauensbruch? Und wie sollen Betrogene und Paare damit umgehen? Zwei Erklärungsansätze von den Psychologinnen Shirley Glass und Esther Perel.
Das Bundesheer warnt vor russischer Spionage. Der Kreml setzt dabei nicht nur auf Botschaftspersonal. Seine wertvollsten Agenten ermitteln als „Illegale“ im Westen und vorzugsweise in Wien.
Rassismus ist der hässliche Kern der Geschichte um den verstorbenen Soziologen Jason Arday. Was den tragischen Fall so komplex macht, sind weitere Ebenen, die man unbedingt auseinanderhalten sollte.
Die Grenzen verschwimmen zwischen christlichen Abtreibungsgegnern und extrem rechten Akteuren – auch in Österreich. Das wird für die katholische Kirche zunehmend zum Problem, wie ein aktuelles Beispiel aus Tirol zeigt.