[Werbung] Incogni: Persönliche Daten löschen lassen
Wenn persönliche Daten zum Sicherheitsrisiko werden – und was sich dagegen tun lässt
Datenschutz beschäftigt viele Menschen erst dann, wenn etwas schiefgeht: Wenn ein Stalker trotz mehrerer Umzüge immer wieder die neue Adresse herausfindet. Wenn ein Kreditantrag unerwartet abgelehnt wird. Oder wenn Betrüger ältere Angehörige um Tausende Euro bringen, weil sie erstaunlich viele persönliche Informationen über die Familie kennen.
Welche personenbezogenen Daten im Internet kursieren, welche Risiken damit verbunden sind und wie sich die eigene Privatsphäre besser schützen lässt, ist deshalb längst nicht mehr nur eine Frage des Datenschutzes – sondern auch der persönlichen Sicherheit.
Welche persönlichen Daten online öffentlich zugänglich sind
Nach Definition der Europäischen Kommission zählen zu personenbezogenen Daten alle Informationen, die einer identifizierten oder identifizierbaren Person zugeordnet werden können. Dazu gehören unter anderem:
- Name
- Wohn- oder Postanschrift
- Telefonnummer
- E-Mail-Adresse
- Geburtsdatum oder Alter
Viele Menschen in der EU dürften überrascht sein, wie viele dieser Informationen tatsächlich frei im Internet verfügbar sind. Denn trotz der Datenschutzvorgaben der DSGVO können – je nach Land und Rechtslage – zahlreiche personenbezogene Daten online auffindbar sein.
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Doch damit nicht genug: Während grundlegende Angaben wie Name oder Anschrift oft kostenlos einsehbar sind – vollständige Telefonnummern und E-Mail-Adressen werden häufig nur teilweise angezeigt oder kostenpflichtig freigeschaltet –, lassen sich gegen eine geringe Gebühr oft deutlich umfangreichere Datensätze abrufen.
Zu diesen erweiterten persönlichen Daten gehören unter anderem:
- Beruflicher Werdegang
- Bildungsabschlüsse
- Namen von Familienangehörigen (oft mit Verweisen auf deren eigene Datensätze)
- Geschätztes Einkommen
- Immobilienbesitz
- Fahrzeugregistrierungen
- Lizenz- und Zulassungsdaten
- Gerichtsakten
- Informationen über Festnahmen (häufig einschließlich Polizeifotos)
- Familienstand
- Politische Zugehörigkeit
- Sexuelle Orientierung
- Informationen zur psychischen Gesundheit
- Gesundheits- und Fitnessdaten
- Einkaufsgewohnheiten
- Surfverhalten
- Seh- und Streaminggewohnheiten
- Standortverläufe
- Steuerdaten
- Kreditkarteninformationen
- Insolvenzverfahren
- Gerichtliche Urteile und Forderungen
Zwar ist eine derart umfassende Sammlung personenbezogener Daten vor allem in Ländern wie den USA verbreitet und innerhalb der EU deutlich seltener anzutreffen. Wer jedoch in der Vergangenheit in den USA gelebt hat, kann dennoch in entsprechenden Datensammlungen auftauchen.
Doch auch in Europa kursieren trotz DSGVO zahlreiche personenbezogene Daten, von denen Betroffene häufig nichts wissen – nur eben nicht in klassischen Personensuchportalen. Dazu später mehr.
Wo all diese Informationen zu finden sind? Nicht im Darknet – auch wenn gestohlene Datensätze dort durchaus auftauchen können. Ein Großteil dieser Daten ist im frei zugänglichen Internet verfügbar. Zu den bekanntesten Anbietern personenbezogener Daten in Ländern wie den USA zählen sogenannte People-Search-Websites.
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Welche Risiken bergen öffentlich zugängliche personenbezogene Daten?
Wenn umfangreiche personenbezogene Daten über Personensuchportale für praktisch jedermann zugänglich sind, liegen die Risiken auf der Hand: Stalker, aufdringliche Kolleg:innen oder neugierige Nachbar:innen können solche Informationen ebenso missbrauchen wie Betrüger, Identitätsdiebe und andere Kriminelle.
Weniger offensichtlich, aber nicht minder problematisch sind die Risiken, die von Marketing-, Finanz-, Recruiting- und Risikodatenbrokern ausgehen. Die von diesen Unternehmen gesammelten Informationen können zu Preisdiskriminierung, höheren Versicherungsprämien, abgelehnten Kreditanträgen, schlechteren Kreditkonditionen oder sogar zu verpassten beruflichen Chancen führen.
Hinzu kommt: Einige Datenbroker wurden bereits dabei ertappt, personenbezogene Datensätze gezielt an Betrüger zu verkaufen.
Wie gelangen persönliche Daten zu Datenbrokern?
Dass sich die Verbreitung personenbezogener Daten nur schwer kontrollieren lässt, hat vor allem einen Grund: Datenbroker beziehen ihre Informationen aus einer Vielzahl unterschiedlicher Quellen. Dazu zählen öffentliche Register, allgemein zugängliche Quellen und nicht zuletzt andere Datenbroker.
Zu den öffentlichen Registern gehören Daten, die gesetzlich zugänglich sein müssen. Je nach Land können dazu Geburts-, Heirats- und Sterberegister, Grundbucheinträge oder Gerichtsakten zählen.
Daneben greifen Datenbroker auf weitere öffentlich zugängliche Quellen zurück, etwa soziale Netzwerke, berufliche Online-Profile oder Beiträge in Foren.
Hinzu kommt, dass Datenbroker untereinander Daten austauschen, kaufen und verkaufen. Deshalb ist es eher die Regel als die Ausnahme, dass mehrere Unternehmen gleichzeitig Informationen über dieselbe Person speichern.
Warum ist das relevant? Weil all diese Datenquellen legal sind und sich größtenteils außerhalb der Kontrolle der Betroffenen befinden. Informationen aus öffentlichen Registern lassen sich in der Regel nur in Ausnahmefällen entfernen – häufig erst nach aufwendigen Verfahren bei Behörden oder Gerichten.
Auch bei Inhalten in sozialen Netzwerken oder anderen öffentlich zugänglichen Quellen besteht nicht immer vollständige Kontrolle. Eigene Beiträge lassen sich zwar löschen, doch bei Inhalten, die von Dritten veröffentlicht wurden, sieht die Situation oft anders aus.
Wie Datenbroker personenbezogene Daten untereinander austauschen, weiterverkaufen oder anderweitig nutzen, bleibt für Verbraucher:innen meist intransparent.
Die Situation ist jedoch keineswegs aussichtslos.
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So lassen sich persönliche Daten aus dem Internet entfernen
Auch wenn sich viele Informationen nicht vollständig aus dem Internet entfernen lassen, bedeutet das nicht, dass Betroffene machtlos sind. Zwar können Daten aus öffentlichen Registern häufig nicht gelöscht werden. In vielen Fällen lässt sich jedoch zumindest verhindern, dass diese Informationen über Datenbroker leicht auffindbar sind.
Denn das eigentliche Problem besteht nicht darin, dass einzelne Informationen – etwa Heiratsurkunden oder Berufslizenzen – bei verschiedenen Behörden gespeichert sind. Problematisch wird es erst, wenn Datenbroker diese Informationen zusammentragen, miteinander verknüpfen und über Suchmaschinen oder eigene Plattformen leicht zugänglich machen.
Ohne Datenbroker wären solche Daten über zahlreiche Archive und Behörden verstreut. Wer ein umfassendes Profil einer Person erstellen wollte, müsste dafür viele verschiedene Stellen einzeln kontaktieren. Datenbroker hingegen bündeln diese Informationen und machen sie mit wenigen Klicks zugänglich.
Die Entfernung personenbezogener Daten aus den Datenbanken solcher Anbieter erschwert Dritten den Zugriff erheblich. Gleichzeitig sinkt das Risiko, dass persönliche Daten weiterverkauft oder für Betrugszwecke missbraucht werden.
Die gute Nachricht: Datenschutzgesetze in immer mehr Ländern – darunter die EU, das Vereinigte Königreich und zahlreiche US-Bundesstaaten – verpflichten Datenbroker dazu, personenbezogene Daten auf Anfrage zu löschen.
In der Praxis ist das jedoch oft kompliziert. Jeder Anbieter hat eigene Anforderungen an Löschanfragen. Manche stellen Online-Formulare bereit, andere verlangen eine Identitätsprüfung per Telefon oder Ausweiskopie. Wieder andere akzeptieren Anfragen nur per Post.
Theoretisch können Betroffene jeden einzelnen Datenbroker selbst kontaktieren. Praktisch ist das jedoch so zeitaufwendig, dass es für die meisten Menschen kaum realistisch umsetzbar ist.
Hier setzt Incogni* an: Der Dienst automatisiert den Prozess und sendet Löschanfragen an mehr als 420 Datenbroker. Dazu zählen unter anderem Anbieter aus den Bereichen Personensuche, Marketing, Risikobewertung, Finanzen und Recruiting. Um sicherzustellen, dass entfernte Daten nicht erneut auftauchen, werden die Anfragen regelmäßig wiederholt.
Darüber hinaus bietet Incogni in den Unlimited-Tarifen individuelle Löschanfragen an. Datenschutzexpert:innen kümmern sich dabei auch um Websites und Datenbroker, die nicht von den automatisierten Prozessen erfasst werden.
Zusätzlich durchsucht Incogni das Internet nach öffentlich zugänglichen personenbezogenen Daten. Darüber hinaus können Links zu entsprechenden Inhalten eingereicht werden, um deren Entfernung zu veranlassen.
➤ Incogni*Jetzt persönliche Daten löschen lassen
Der Schutz der eigenen Daten ist heute ein wichtiger Bestandteil der persönlichen Sicherheit. Incogni nimmt Nutzer:innen einen großen Teil des Aufwands ab, personenbezogene Informationen aus dem Internet entfernen zu lassen.
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