Liebe Leserin, lieber Leser,
Neulich nach dem Familienfest: Schon wieder sehen alle Gesichter der Liebsten auf den Fotos leblos und bleich aus. Schuld ist der falsche Einsatz von Blitzen. Frontal, mit voller Leistung abgefeuert, bleibt meist wenig der schönen Stimmung im Bild erhalten. Deshalb scheuen viele Fotografen das Blitzen wie der Teufel das Weihwasser. Vorhandenes Licht, available light, wird bei ihnen notgedrungen zum Credo.
Dabei ist die Angst vor dem Blitzen vollkommen unbegründet, wie unser Workshop ab Seite 90 zeigt. Ein gekonnt eingesetzter Aufsteckblitz fügt sich nahtlos in die vorhandene Lichtstimmung ein. Ein Aufsteckblitz erweitert sogar das Handwerk des Fotografierens um eine weitere Dimension: Er erlaubt, das Licht nach den eigenen Wünschen zu formen. Bereiche im Schatten können aufgehellt, wichtige Motivteile besonders betont und mit Filtern stimmungsvoll getönt werden. Wenn man weiß wie, erschließen sich so viele Motive neu.
Hierfür sind auch keine teuren Top-Speedlights nötig. Ohne weiteres Zubehör können Sie schon mit einem Asien-Billig-Blitz direkt loslegen. Unser Workshop nimmt Ihnen schnell die Angst vor TTL und Manuell, Highspeed-Sync und Supersync. Mit diesem Wissen können auch aufwändige Setups mit mehreren Blitzen nicht mehr erschrecken.
Viel Spaß!
Thomas Hoffmann