Eine Kellnerin trägt ein Tablett mit Weingläsern

Die Gewerkschaft fordert mehr Lohn für das Gastgewerbe in Schleswig-Holstein. Die Arbeitgeber haben bisher noch kein Angebot vorgelegt.

Banner mit Aufschrift unverzichtbar bei ver.di Warnstreik in Flensburg

Die Gewerkschaft ver.di hatte Beschäftigte aus Betrieben in Delmenhorst, Oldenburg, Bremen und Harsum zum Streik aufgerufen.

Das Logo der Deutschen Telekom

Rund 500 Menschen haben in Oldenburg demonstriert. Die Gewerkschaft ver.di fordert unter anderem 6,6 Prozent mehr Lohn.

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Drei Straßenbahnen stehen nebeneinander still.

Die Forderungen nach Arbeitszeitreduzierung und Jahressonderzahlung konnten bislang nicht durchgesetzt werden.

Steikende stehen vor einem Bus.

Die Gewerkschaft Ver.di hat erneut zum Warnstreik aufgerufen. Die Tarifverhandlungen gehen am 9. März in die nächste Runde.

Mitarbeiter hängen wegen eines Streiks ein Plakat an die Frontscheibe einer Straßenbahn.

Fahrgäste im ÖPNV wurden am Freitag auf die Geduldsprobe gestellt. Busse und Bahnen blieben vielerorts in den Depots.

Viele Personen in gelben Warnwesten beim Streik der verdi (Archivbild).

Vor allem der Busverkehr wird stillstehen. Insgesamt sieben kommunale Verkehrsbetriebe im Land werden bestreikt.

Warnstreik: Eingestellter Nahverkehr in Schwerin. (Archiv)

Wer am Freitag Bus fahren will, muss fast im ganzen Land mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Nur Rostock soll vorerst verschont bleiben.

Ein Plakat mit der Aufschrift "Streik".

2026 stehen es deutlich mehr Verhandlungen an als 2025, unter anderem im öffentlicher Dienst, in der Metall- und Eletroindustrie, bei VW sowie in der Chemie- und Phramabranche.

Andreas Dressel, Finanzsenator von Hamburg und der aktuelle Verhandlungsführer und Vorsitzender der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL)

Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) bezeichnet auf NDR Info die Forderungen der Gewerkschaften im Tarifstreit als "astronomisch und für die Länder nicht leistbar".

Frank Werneke, Verdi-Vorsitzender, spricht während eines Warnstreiks zu Streikteilnehmern.

Im Tarifstreit im öffentlichen Dienst der Länder gibt es ab heute weitere Verhandlungen. Ver.di-Chef Frank Werneke erklärt, wo es noch hakt.

Fotocollage des Schleusenwärters Fatih Çaliskan und Adrian Hauser, Tutor an der Uni Hamburg.

Die Gewerkschaften verhandeln weiter über die Gehälter im öffentlichen Dienst. Zwei Beschäftigte aus Hamburg erklären, was für sie auf dem Spiel steht.

Ein Schild der Gewerkschaft Ver.di macht vor der Uniklinik Greifswald auf den Streik aufmerksam. (Archiv)

Knapp eine Woche vor Beginn der dritten Tarifrunde im öffentlichen Dienst wollen die Gewerkschaften den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.

Die Straßenbahnen des Nahverkehrs Schwerin auf dem Depotgelände am südlichen Stadtrand.

Zahlreiche Busse und Straßenbahnen blieben in Mecklenburg-Vorpommern in den Depots. Die Gewerkschaft ver.di zeigte sich zufrieden, Arbeitgeber übten dagegen Kritik.

Ein Schienenersatzverkehr-Bus steht mit offenen Türen vor den Blocks der Rostocker Südstadt.

Die Tarifverträge in den einzelnen Bundesländern müssen bei den Verhandlungen berücksichtigt werden, sagte Carola Freier vom kommunalen Arbeitgeberverband MV im Gespräch auf NDR Info.

In der menschenleeren U-Bahn-Station Eppendorfer Baum in Hamburg zeigt ein Schild an "Heute Warnstreik".

"Wir können leider nicht auf besseres Wetter warten", sagt Frank Schischefsky von ver.di im Interview auf NDR Info.

Eine Fahne mit der Aufschrift "TV STUD" bei einem Streik von studierenden Hilfskräften

GEW, ver.di und weitere Bündnispartner haben im Rahmen des Hochschulaktionstags zum Streik aufgerufen.

Streikende hören einem Redner zu.

Die Gewerkschaften ver.di und GEW wollen den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Hunderte Menschen waren in Kiel und Lübeck auf der Straße.

Protestierende der Gewerkschaften in Kiel.

Gegen das Nullangebot der Länder hatten mehrere Gewerkschaften zu einem Protestzug Richtung Finanzministerium aufgerufen.

Ein Supermarktbesitzer berichtet.

Thorsten Schönberg arbeitet schon jetzt für 20,80 Euro die Stunde. Marten Freund glaubt, ihn nicht bezahlen zu können.

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein

Dabei geht es um die Arbeitszeiterfassung von Ärztinnen und Ärzten. Laut der Ärztegewerkschaft Marburger Bund fehlt ein manipulationssicheres System.

Stefanie Reich, die stellvertretende Landesleiterin von Ver.di Niedersachsen-Bremen.

Die Vize-Vorsitzende von ver.di für Niedersachsen und Bremen, Reich, zeigte sich auf NDR Info mit Blick auf die Beschäftigten nur bedingt zufrieden mit dem Kompromiss.

Industrieroboter auf der Hannover Messe

Der Blick in die Zukunkt scheint aber weniger optimistisch: Die von den USA eingeführten Zölle bereiten vielen Ausstellern Sorgen.

Ein Schienenersatzverkehr-Bus steht mit offenen Türen vor den Blocks der Rostocker Südstadt.

Die Mitarbeiter der RSAG nutzen die laufenden Tarifverhandlungen, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen.

Abgestelltes Flugzeug der Lufthansa am Flughafen Hamburg.

Der Streik ist seit 22 Uhr beendet - auch an den Flughäfen im Norden. Es könne aber am Samstag noch zu einzelnen Ausfällen kommen, so die Airline.

Mitarbeiter hängen wegen eines Streiks ein Plakat an die Frontscheibe einer Straßenbahn.

Fahrgäste im ÖPNV wurden am Freitag auf die Geduldsprobe gestellt. Busse und Bahnen blieben vielerorts in den Depots. In anderen Bundesländern geht der Streik weiter.

Der Marktpaltz von Wismar aus der Luft

50 Euro pro Monat werden darauf gebucht. Damit kann im lokalen Einzelhandel eingekauft werden.

VHH-Beschäftigte beteiligen sich in Hamburg an einem Warnstreik.

Im Öffentlichen Dienst der Länder gehen die Verhandlungen heute weiter. Zwei Interviews auf NDR Info zeigen: Noch liegen beide Seiten weit auseinander.

Ein Schild der Gewerkschaft Ver.di macht vor der Uniklinik Greifswald auf den Streik aufmerksam. (Archiv)

Knapp eine Woche vor Beginn der dritten Tarifrunde im öffentlichen Dienst haben die Gewerkschaften den Druck auf die Arbeitgeber erhalten.

Blick auf das UKSH-Logo am Hauptgebäude des Universitätskrankenhauses Lübeck

Die Arbeitsniederlegungen am Uniklinikum in Kiel und Lübeck haben vermutlich wieder Auswirkungen auf die Patientenversorgung.

Streikende halten ein Plakat in den Händen.

Bis einschließlich Freitag werden in den beiden Unikliniken insgesamt rund 130 Beschäftigte die Arbeit niedergelegt.

Eine Frau in Schutzkleidung hält eine Probe unter ein Gerät im Labor.

Es sind Gespräche auf Bundesebene zwischen Arbeitgeberseite und Gewerkschaft. Eine Runde auf norddeutscher Ebene ist gescheitert.

Die Straßenbahnen des Nahverkehrs Schwerin auf dem Depotgelände am südlichen Stadtrand.

Zahlreiche Busse und Straßenbahnen blieben in Mecklenburg-Vorpommern in den Depots. Die Gewerkschaft ver.di zeigte sich zufrieden, Arbeitgeber übten dagegen Kritik.

Archivbild: Beschäftigten im öffentlichen Dienst haben sich zu einer Kundgebung auf dem Neuen Markt in Rostock eingefunden

In den überwiegend kleinteiligen Unternehmen hält das Einkommensniveau nicht Schritt, warnen Wirtschaftsverbände und Kammern.

Auf einem Schildständer steht "Warnstreik!"

Die Gewerkschaften fordern in der laufenden Tarifrunde höhere Löhne. 84.000 Landesbeschäftigte in SH sind davon betroffen.