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Nachrichten vom: Freitag, 24. Juli 2026, 7:00

Personelle Umbesetzungen in der Union geplant

Innerhalb der Union ist eine personelle Umbesetzung in der Bundesregierung geplant. Nach Medienberichten hat Bundeskanzler Friedrich Merz entschieden, dass die bisherige Gesundheitsministerin Nina Warken die Position der Kanzleramtschefin übernehmen soll. Damit folgt sie auf Thorsten Frei, der als Nachfolger des zurückgetretenen Jens Spahn zum neuen Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gewählt werden soll. Der Posten im Gesundheitsministerium soll durch den derzeitigen CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann neu besetzt werden. In der Folge wird Franziska Hoppermann als Nachfolgerin für Linnemann im Amt des Generalsekretärs gehandelt. Zudem soll Philipp Amthor als Bund-Länder-Beauftragter in das Kanzleramt wechseln. Während die FDP die geplanten Reformziele Linnemanns unterstützt, äußern die Grünen und die Linke Skepsis gegenüber seiner Eignung für das Ressort. Regierungssprecher Stefan Kornelius kommentierte die Berichte bislang nicht und verwies darauf, dass die Bekanntgabe der Entscheidungen erst nach Klärung aller offenen Punkte erfolgen werde.

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Drapatyj wird neuer ukrainischer Oberbefehlshaber

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat am 21. Juli 2026 den 43-jährigen Generalmajor Mychajlo Drapatyj zum neuen Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte ernannt. Die Entscheidung folgt auf eine innenpolitische Krise, die durch die Entlassung des Verteidigungsministers Mychajlo Fedorow und darauffolgende Proteste in Kiew und anderen Großstädten ausgelöst wurde. Im Zuge dieser Entwicklungen wurde auch der bisherige Oberbefehlshaber, General Oleksar Syrskyj, abgesetzt. Drapatyj, der seine Ausbildung 2004 in Charkiw abschloss, gilt als Vertreter einer Generation von Offizieren, die ihre militärische Identität auf den Schlachtfeldern der postsowjetischen Ukraine geformt haben. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Syrskyj, der an der Moskauer Militärakademie studierte, repräsentiert Drapatyj eine modernere militärische Kultur. Die Neubesetzung der Spitze der ukrainischen Armee erfolgt in einer Phase intensiver Kämpfe entlang der Frontlinie.

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AfD führt Umfrage in Sachsen-Anhalt

Eine aktuelle Umfrage des Instituts Insa für „Focus“ zeigt für die bevorstehende Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September 2026 deutliche Veränderungen in der Parteienlandschaft. Die AfD führt mit 41 Prozent an der Spitze, wobei ihr Vorsprung gegenüber der CDU, die bei 24 Prozent liegt, leicht schrumpft. Die Linke verbessert sich um einen Prozentpunkt auf 14 Prozent. Im Gegensatz dazu verzeichnet die SPD einen Rückgang auf 5 Prozent, was den Einzug in das Parlament gefährden könnte. Grüne und FDP verharren bei jeweils 4 Prozent, während das Bündnis Sahra Wagenknecht ebenfalls bei 4 Prozent liegt. Laut Insa-Chef Hermann Binkert ist eine parlamentarische Mehrheit für die AfD realistisch, sofern die SPD an der Fünfprozenthürde scheitert und keine der Parteien mit vier Prozent in den Landtag einzieht. Die Umfrage basierte auf einer Befragung von 1.000 Personen zwischen dem 14. und 21. Juli 2026 mit einer Fehlertoleranz von 2,5 Prozentpunkten.

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