Alternative Zubereitungsarten
Wir zeigen Dir in unseren Wechselrezepten einen einfachen Weg für den Abschied von Big Tech, aber es gibt auch andere. Um es Dir leicht zu machen, haben wir uns aber auf einen Weg, wenige Möglichkeiten konzentriert – ohne damit zu sagen, dass andere Möglichkeiten schlechter wären. Über die Kriterien für „gut“, „weniger gut“ und „schlecht“ lässt sich trefflich streiten: Uns geht es auf Di.Day um einfache Wege für den Abschied von Big Tech (und nicht um Purismus oder reine Lehre). Bei unseren Entscheidungen berät uns unser Fachbeirat.
Eine gute Übersicht über europäische Alternativen zu Big Tech findest Du auch hier.
Wer Google oder Apple Maps nutzt, zahlt mit seinen Standortdaten. OpenStreetMap (OSM) hingegen ist das „Wikipedia der Karten“: gemeinschaftlich gepflegt, transparent und datenschutzfreundlich. Dieses Rezept zeigt dir, wie du den Umstieg ohne Orientierungsverlust schaffst, wenn Du Dich für das Kartenwikipedia entscheiden willst.
Zubereitungszeit:
15 Minuten
Schwierigkeit:
Anfänger
Zutaten:
Genieße das neue Gefühl, nicht mehr bei jedem Schritt getrackt zu werden. Du wirst merken: Die Karten sind oft viel detaillierter, wenn es um Fußwege, Hausnummern oder kleine POIs (Points of Interest) geht. (Dieses Rezept hat DI.DAY-Fan Olaf Zelesnik für uns geschrieben.)
Weniger empfehlenswert sind aus unserer Sicht andere alternative Angebote: Hinter der niederländischen Firma HereWeGo (ursprünglich Nokia Maps) steht ein Konsortium aus Audi, BMW und Mercedes Benz. Sie nutzt eigenes Kartenmaterial, überträgt Nutzendendaten aber u. a. an Facebook & Google. Standort- und Verkehrsdaten werden anonym erfasst. Waze (aus dem Google-Konzern) und MapsMe emfehlen wir ebenso nicht, weil Nutzende getrackt werden. Auch die Outdoor-App Komoot nimmt Kontakt zu Google, Facebook und anderen Servern auf und überträgt Daten.
Guten Appetit! Du hast einen riesigen Schritt zu mehr digitaler Unabhängikeit gemacht.
And once you #DIDit – Teile unseren Wechselpost und inspiriere andere dazu, ihre digitale Privatsphäre selbst in die Hand zu nehmen!
Das kleine Berliner Angebot lokjo konzentriert sich auf OSM-Basis auf lokale Händler und Unternehmen – nach eigenen Angaben ohne Cookies und Tracking.
Wenn dir auffällt, dass ein neuer Bäcker in deiner Straße fehlt, kannst du ihn bei OpenStreetMap selbst eintragen. So wirst du vom Konsumenten zum Mitgestalter der Weltkarte. Richtig Spaß macht das auf Android-Geräten mit der App Street Complete, in der Du in Deiner Umgebung mit Karteninfos helfen und Abzeichen verdienen kannst (für die Ehre!).
Save Social finanziert die DI.DAY-Website über Spenden. Hilf uns dabei!
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Zutaten:
Genieße das neue Gefühl, nicht mehr bei jedem Schritt getrackt zu werden. Du wirst merken: Die Karten sind oft viel detaillierter, wenn es um Fußwege, Hausnummern oder kleine POIs (Points of Interest) geht. (Dieses Rezept hat DI.DAY-Fan Olaf Zelesnik für uns geschrieben.)
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Der Digital Independence Day (DID) ist ein gemeinsames Projekt vieler Organisationen. Diese Website ist der Beitrag dazu von Save Social – Networks For Democracy.
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