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Posts mit dem Label "Natur" werden angezeigt.

König Trotz

Starke Schwingen streckend breite ich mich aus. Erhaben und erhoben, für jedermann zu sehen. Untertan meiner Selbst spüre ich den Aufwind, hebe ab und fliege höher als alle andren je zuvor! Gehasst, verehrt, vergöttert, ich bin Religion. Verbeug mich vor der Sonne, - mach euch fertig, allesamt.

Bushcraft - Phase 1

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Hallo zusammen! Lange nichts gehört, es geht aber auch stark aufs Abi zu, da hat man nicht mehr allzu viel Zeit... Aber Ausgleich muss trotzdem sein, und den hab ich diesmal produktiv genutzt! Markus? Meld dich mal, du alte Socke, wenn du das hier liest! Immerhin hast du mich auf den Trichter hier gebracht! So. Bushcraft also. Allerdings Phase 1, also Vorbereitung. Das heißt bei mir in diesem Fall: Ich hab geschmiedet. So richtig altmodisch mit Hammer und Glut und 'nem Stück Metall. Guckt mal, was dabei rauskam: Ich bin auch üüüberhaupt nicht stolz drauf. Das ist mein erstes vollständig selbstgemachtes Messer, Kai, mein bester Freund, hat lediglich beim Schleifen ein wenig nachgeholfen, damit es schneller geht. Dankeschööön! ;-) Das Teil besteht aus C60, ist 17,8 cm lang (Erl/Griff: 8,8cm, Klinge: 9cm) hat eine Klingenstärke von nur 3 mm, eine Klingenbreite von 1,5cm am schmalsten Punkt (in griffnähe) bis zu 2cm am Klingenende. Die Krümmung nicht zu vergessen. Här...

Schleichwerbung!

Die ist ja jetzt verboten, darum hier der Hinweis: Dauerwerbesendung!! Aber warum? Naja, ich mache Werbung für mein neues Produkt! So. Damit wäre das erledigt. Aber warum ich eigentlich schreibe... Ich wurde veröffentlicht! Jaaa! Ich hab spaßeshalber mal an einem Wettbewerb teilgenommen, an dem neben mir noch etwa 435 andere teilgenommen haben. Ich bin da unter den Besten 120 gelandet und mein Gedichtlein wird jetzt gedruckt. Ich freu mich. Und sonst noch ein Spontangedicht, dass ich formulieren, während ich hier sitze und diesen Satz schreibe. Also diesen. Hehe. Winter. Puderzuckerflocken schmilzen auf nassem Asphaltgrund. Scheitern am Verstecken, was mir so schmachvoll scheint. Süßes Watteweiß, sei Du mein Leichentuch.

Heaven

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So langsam werd ich Fotoverrückt. Ich hoffe doch, dass das hier niemanden stört. Schreibtechnisch kommt demnächst aber auch noch mal wieder was, denk ich. Und mal etwas, dass ich nochmal betonen möchte: Vielen, vielen Dank meiner treuen Leserschaft! Ihr seid die Besten!! Und wie üblich die Infos zum Foto: Geschossen in Dublin, auch, wenn man das nicht sieht. War ein fünfstündiger Gewaltmarsch an dem Tag, das Ganze noch mit der Schiene, weil ich ja 'nen Kreuzbandriss haben musste. Aber ich hab alles erstaunlich gut durchgehalten, was auch kein Wunder war bei den vielen schönen Fotos, die ich an dem Tag gemacht habe... Und wer mal nach Dublin kommt: Geht ins Porterhouse, mitunter der beste Pub da - zumindest meiner Meinung nach. ;-)

Far away

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"Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können." - Jean Paul, aus: Die unsichtbare Loge Sonnenuntergang auf der Fähre nach Hull. Von da aus ging es dann weiter nach Schottland. Bearbeitet hab ich das hinterher noch. ;-) Tja... Jedenfalls kann ich euch nicht empfehlen, mit nem Bus nach Schottland zu fahren. Lasst es einfach, es ist in eurem Sinne...

Swan

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Geschossen in Glendalough - übersetzt: Tal der zwei Seen - in Irland, nahe Dublin am größeren der beiden Seen. Das Foto wurde nachträglich von mir noch bearbeitet.

Ein Jahresring

Ein Kind, eine junge Frau, ein Mann in den besten Jahren, ein Greis und ein Neugeborenes sitzen am Fenster. „Der Frühling ist schön“, meint das Kind. „Seht ihr die vielen Blüten? Alles blüht und wächst! Und es wird wieder warm!“ Es kann sich nicht mehr halten, läuft hinaus und genießt. „Der Sommer ist herrlich“, meint die Frau. „Es ist warm, man kann die Früchte ernten, die man ausgesät hat und die Sonne lacht am Himmel, seht ihr? Und wenn sie das nicht macht, nun, was gibt es wundervolleres als Sommerregen?“ Sie lacht, steht auf, um sich in der Sonne zu baden und die warme Luft zu atmen. „Der Herbst ist mir am liebsten“, meint der Mann zum Greis. „Das Farbenspiel ist einmalig, siehst du es? Das Rot der Blätter habe ich immer schon gemocht, es entschädigt mich für einen harten Arbeitstag. Und der Regen spendet Wasser, das man nur zu gut gebrauchen kann.“ Er lächelt schief, steht auf und geht hinaus in den Regen, streckt die Arme aus und genießt die erfrischende Kühle. „Der Wint...

Frühlingskommen

Der Himmel ist das Meer und heut ist Badetag - für Vogelfreie. Das sind meine Gedanken heute gewesen, als ich den erste strahlend blauen Himmel des Jahres gesehen habe... Bald, ja bald ist er schon wieder da... Und wahrscheinlich kommt er dann doch schneller, als es uns lieb ist, der Frühling.

Die Gesellschaft der Zukunft

Fortschrittverliebt leben wir in den Tag. Naturtötend, Zukunftshoffnungsverloren gehen wir aus ihm heraus...

Des Rotkehlchens Stimme

Sonnenschein dringt durch das Fenster in mein Zimmer, durchflutet es mit Licht. Es bricht sich an allem nur Erdenkbaren, macht Schatten deutlich und lässt vieles Erstrahlen. So auch meine Stimmung. Wie lange ist es her, seit die Sonne durch dieses kleine, alte, glaslose Fenster schien? Mir kam es vor wie Ewigkeiten. Und nicht nur deshalb nahm ich mir ein wenig Zeit, um nach draußen zu schauen. Mein Vorgarten zeigte sich in ungewohnter Nässe, der Boden war vollkommen durchweicht und die sonst so kraftvollen Veilchen ließen ihre Köpfe hängen. Hatten sie etwa schon aufgegeben , dachte ich schmunzelnd. Doch ich ließ meinen Blick weiterschweifen, sah den alten, fast schon morschen Zaun. Ich hatte ihn nie angestrichen, doch die Zeit ließ ihn langsam grau werden. Jetzt jedoch hatte er sich mit Wasser voll gesogen, was seine Farbe beträchtlich verdunkelte. Die Pfosten waren spitz zugeschnitten und in halbwegs gleichmäßigem Abstand aufgestellt. Die Balken, die zwischen den Pfosten hingen, sollt...

Wasserschwere

Blumengleich lastet Regen schwer auf mir. Wassertropfen rinnen meine Wangen hinab, haben feste Pfade ergründet. Und auch Blütenwesen lassen ihre Köpfe hängen, so wie nun ich. Doch auch gedemütigte Pflanzenseelen kommen immer wieder – mit stolz erhobenem Haupt.

Waldleben

Rauschend branden Windwellen an Baumklippen. Sanft wiegen Blattwesen sich in der Flut. Fließend umspielt die Natur mein Lächeln.

Gepflanzte Neugier

Gepflanzte Neugier Die Welt blüht auf, Blumen schauen mich an. Ihre roten und blauen Augen fragen neugierig drauflos. Ich gehe weiter, doch Windstimmen raten noch zu verweilen. Noch einmal schaue ich dann hinab, und blicke auf Blattwesen voll blassgrüner Hoffnung.

Schneeflockentänze

Hügelland mit schroffen Gipfeln, Tierwanderungen. Weißgefleckt steht die Wiese voller Schafe da. Wollpunkte auf Mooskissen, graskauend. Tausendfaches ruhiges Wogen im Takt der Natur.