ach

Eigentlich wollte ich diesen Beitrag passwortgeschützt schreiben. Ich bitte euch deswegen, geht sorgsam damit um!

Ich habe immer Angst! Angst auch dann, wenn es mir scheinbar gut geht. Angst, etwas falsch zu machen, nicht zu genügen und wenn etwas nicht funktioniert, daran Schuld zu sein. Es macht mir einen wahnsinnigen Stress, wenn mein Handy nicht das macht, was ich erwarte, das es machen müsste. Es macht mir Stress, wenn der Aushilfsbusfahrer, statt zu helfen, die Hände nicht aus der Hosentasche bekommt. Es ist für mich eine psychische und sogar körperliche Belastung, wenn ich angeblich die Vorgaben nicht erfülle, die andere vermeintlich von mir erwarten.

Ich kann mich nicht am Mittag auf die Terrasse setzen und nichts tun. Das könnte ja gesehen werden und als faul sein ausgelegt werden. Ich bebe innerlich, wenn ich an die nicht geöffneten Briefe vom Landratsamt und der Bausparkasse denke.

Es ist nur ansatzweise nachvollziehbar. Am ehesten können es noch autistische Menschen und welche mit AD(H)S verstehen. Denn rational gibt es keinen Grund für meine Ängste.

Jedes Mal, wenn ich ins Sprachcafé oder woandershin gehe, wo ich mehr als drei Menschen treffen könnte, steigt mein Stresspegel ins Unermessliche. Aber auch bei Freundinnen weiß ich eigentlich nie, ob ich den richtigen Ton erwische. Selbstzweifel statt Selbstbewusstsein …

Mein Nervensystem  ist ständig auf Alarmbereitschaft  – selbst dann, wenn objektiv keine Gefahr besteht. Das ist einfach total stressig!

Sommerferien

Manchmal beginnt Urlaub
dann, wenn die Zeit zur Ruhe kommt.

Der Blick wird groß,
Gedanken werden still,
und Schönes darf kommen.

Was bleibt,
sind Erinnerungen,
und ein Gefühl,
dass der Sommer lang ist.

© petra ulbrich

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Dies Gedicht habe ich zum Abschluss des Sprachcafé für Frauen geschrieben. Es war eine wunderbare Zeit mit den sehr unterschiedlichen Frauen aus (fast) allen Ländern der Welt. Ich habe viel gelernt und begriffen, dass die deutsche Sprache einer der schwierigsten überhaupt ist.

kryptisch

Wie soll man dem Tod begegnen, wenn er vor der Türe steht? Soll man hoffen, soll man beten, flehen, dass er weitergeht?

Ja! Er soll nur weitergehen – denkt man und vergisst dabei, dass nur der Tod es kann verstehen, wenn einer sagt: Ich bin soweit.

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Mir kommen Gedanken – merkwürdige mitten im Sommer. Aber bei näherem Betrachten gar nicht mal so sehr. In zwei Tagen hat MamS Geburtstag und ich vermisse ihn sehr!

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12:35 Uhr: Einen wunderbar passenden Beitrag dazu habe ich gefunden!

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