Es wird wieder heiß in Mitteldeutschland. Hitzetage und Tropennächte stehen an. Besonders gefährdet: ältere Menschen. Ein Projekt in Thüringen unterstützt diese seit fünf Jahren und stellt sich auf die Hitze ein.
Beteigeuze ist offenbar doch nicht allein: Der lange vermuteten Begleitstern des berühmten roten Überriesen wurde erstmals überzeugend nachgewiesen. Das könnte Folgen für sein späteres Ende als Supernova haben.
Der Paranthropus boisei war einer unserer Verwandten. Und galt bisher als kleiner als der moderne Mensch. Analysen eines Forscherteams mit Leipziger Beteiligung an prähistorischen Fußabdrücken werfen daran Zweifel auf.
Am 12. August verdeckt der Mond fast 86 Prozent der Sonne – die stärkste Finsternis seit 1999. In Mitteldeutschland laden mindesttens 19 Veranstalter zum Mitschauen ein. Und nachts gibt's als Zugabe die Perseiden.
Wie und wo Gesellschaften ihre Verstorbenen beisetzen, hat sich über die Jahrtausende verändert. Immer seltener werden Tote in der Nähe ihres Wohnorts beerdigt. Eine neue Studie hat jetzt untersucht, woran das liegt.
Immer öfter kommt es zu Waldbränden, nicht nur in Südeuropa, sondern auch in Deutschland. Aber was passiert nach einem Waldbrand in der Natur? Denn: Ein verbrannter Wald wirkt nur auf den ersten Blick tot.
Nach den großflächigen Waldbränden in Sachsen im August 2022 haben Wissenschaftler des Internationalen Hochschulinstituts (IHI) Zittau an der TU Dresden auf den stark verbrannten Flächen zwei neue Pilzarten entdeckt.
Die Waldbrandgefahr wird auch in Mitteldeutschland in den kommenden Tagen nochmal zulegen. Prävention ist das Wichtigste – aber wenn es brennt, könnte künftig auch die Bekämpfung besser laufen.
Wir können die Zukunft nicht vorhersagen – aber wir können sie gestalten. Und das machen Forschende in Mitteldeutschland. Woran sie arbeiten und wie sie unsere Welt verändern, MDR WISSEN stellt die Projekte vor.
Zwischen Windeln, Kita und Alltag bleibt für Nachhaltigkeit oft wenig Zeit. Warum Mobilität, Ernährung und Wohnen deutlich mehr fürs Klima bewirken als Stoffwindeln – und was wirklich zählt.
Deutschlands Auwälder haben Durst: Die Flussauen, in denen sie wachsen, sind nämlich nicht mehr feucht genug. Dabei werden sie dringend gebraucht, da Auwälder besonders gut Kohlenstoff und Wasser speichern.
2026 ist ein gutes Kirschenjahr. Aber kein selbstverständliches, das zeigt die Erfahrung der jüngeren Vergangenheit. Die Züchtung hat das längst erkannt und sucht nach Sorten, die auch mit dem Klimawandel klarkommen.
Trotz zunehmender Hitzewellen haben sich Vermieter und Politik bislang wenig mit der Wärmeentwicklung in Wohnungen befasst. In den Niederlanden hat ein Citizen-Science-Projekt das Thema auf die Tagesordnung gesetzt.
Warum verlieren Muskeln im Alter ihre Kraft? Ein blockiertes Protein ist schuld. Wissenschaftler haben eine Verbindung identifiziert, die die Blockade löst und die Regeneration von Muskelgewebe verdoppelt.
2,5 Milliarden Menschen leiden an "verstecktem Hunger". Ihre Nahrung hat zu wenig Mikronährstoffe und Vitamine. Eine Kombination alter und neuer Züchtungsmethoden soll das beheben und die Pflanzen klimaresistent machen.
Ob die Einnahme der Pille die Wirksamkeit von Corona-Impfungen beeinflusst, konnte bisher nicht ganz geklärt werden. Eine groß angelegte Studie kommt jetzt zu einem eindeutigen Ergebnis.
Kaffee ist die weltweit beliebteste Art, Koffein zu konsumieren. Doch wie viele Tassen sind unbedenklich und ab welcher Koffein-Menge wird es gefährlich für Herz und Kreislauf? Neuste Studien liefern erstaunliche Fakten.
Resistenzen gegenüber Antibiotika stellen Mensch und Medizin vor ein zunehmendes Problem. Geforscht wird deshalb an neuen Wirkstoffen. An der Uni Magdeburg konnte ein vielversprechender Kandidat jetzt hergestellt werden.
Frauen machen 51 Prozent der Menschheit aus. Doch ihre Gesundheit wurde lange nicht angemessen betrachtet. Sie sind in der medizinischen Forschung unterrepräsentiert. Das soll sich ändern – zum Wohle aller Menschen.
Vom "Männerschnupfen" bis zu Geburtsschmerzen: Warum Männer und Frauen Schmerz anders erleben – und warum die Medizin ihn noch immer ungleich bewertet. Ein Blick auf Biologie, Rollenbilder und die Folgen für Frauen.
Warum sterben Männer früher als Frauen? Woher weiß der Körper, wo er Fettpolster anlegen muss? Wieso laufen in Frauen und Männern unterschiedliche Prozesse ab? Karsten Möbius erkundet den kleinen Unterschied.
Medizin hat ihre Grenzen, das bekommen vor allem Frauen zu spüren. Das liegt daran, dass sich die Forschung zu Symptomen und Medikamenten häufig an Männern orientiert. Eine Magdeburger Ärztin will das ändern.
Am 29. Juli 2026 ist wieder Vollmond über Mitteldeutschland. Was der hochsommerliche Vollmond mit dem Heißgeträg Met zu tun hat und welche Namen man dem Julimond sonst noch gibt, erfahren Sie bei MDR WISSEN.
Faszinierende Polarlichter gab es in letzter Zeit häufig zu sehen, sogar in südlicheren Gefilden Deutschlands. Gefährlich sind sie nicht – die Ursachen haben es dafür in sich, wie auch die Vergangenheit gezeigt hat.
Astronomen haben erstmals ein mondähnliches Objekt außerhalb unseres Sonnensystems nachgewiesen. An der Entdeckung des "Exomondes" war auch eine Thüringer Astrophysikern mit der von ihr entwickelten Software beteiligt.
200 Tonnen menschengemachter Müll liegen auf dem Mond – mindestens. Denn genau weiß das niemand. Auch nicht, wie viel um den Mond herumfliegt und demnächst abstürzen könnte.
Die Sonne gilt als goldgelb. Doch womöglich steckt deutlich mehr Silber in ihr als gedacht. Eine neue Studie löst – passend zur aktuellen Sonnen-Euphorie vor der Finsternis – ein Rätsel der Astronomie.
Seit zehn Stunden nichts gegessen und dann im Fitnessstudio die Beine trainieren. Das kann für manche Menschen schon ziemlich anstrengend sein. Eine Studie sagt dazu: Schon das Riechen an Schokolade würde helfen!
Die Lust an der Bewegung zur Musik ist unter uns Menschen sehr unterschiedlich ausgeprägt. Dabei ist uns das Interesse an Musik ebenso in die Wiege gelegt wie die Reaktionen unseres Körpers auf Melodien und Rhythmen.
Die Chance einen neuen Job zu finden, sinkt mit längerer Arbeitslosigkeit stetig. Eine neue Studie hat die Mechanismen dahinter erforscht und einen Teufelskreislauf entdeckt. Doch aus dem gibt es einen Ausweg.
Wie wir bestimmte Reize verarbeiten, hängt nicht einfach nur von Vorlieben ab. Es ist auch in unserem Gehirn verankert, etwa ob wir eher auf Gesichter oder auf Text achten. Das zeigt eine neue Studie.
Kriege, Polarisierung in der Gesellschaft, Energieunsicherheit – nur drei der aktuellen Entwicklungen, die als Teil einer Polykrise empfunden werden. Menschen über 40 leiden dadurch heute mehr als in der Corona-Zeit.
Die von der TU Chemnitz entwickelte neue KI-App "Birdnet Live" erkennt Vogel- und Tierstimmen direkt auf dem Smartphone – ohne Internet. Das ermöglicht Artenerfassung selbst in Funklöchern.
Wetter-Apps liegen selten grob falsch, aber oft weit auseinander. Der Grund ist keine schlechte Software, sondern eine physikalische Grenze, die sich nicht verschieben lässt.
Nicht Senioren, sondern Jugendliche und junge Erwachsene verursachen die höchsten Treibhausgasemissionen durch ihre Ernährung. Der Anstieg der Gesamtemissionen wird aber zunehmend von alternden Gesellschaften geprägt.
Die aktuelle Dürre sieht man nicht nur in großen Teilen (Mittel-)Deutschlands, sondern europaweit. Aktuelle Forschung zeigt: Das ist der Klimawandel, aber am fehlenden Regen liegt es nicht unbedingt.
Warum werden Europas Sommer immer trockener? Forscher der Universität Leipzig identifizieren veränderte Hochdruckgebiete als Hauptursache. Das sorgt für große Unsicherheit bei Dürreprognosen.
Quantencomputer gelten als Hoffnungsträger der IT. Forschende aus Dresden zeigen nun: Ausgerechnet mit wachsender Größe können bestimmte Quantenrechner ins Stocken geraten – durch einen bekannten Quanteneffekt.
Vor 1.000 bis 3.000 Jahren war die Welt so sprachreich wie nie: Zehntausende Sprachen wurden gesprochen. Eine neue Studie zeigt, dass die heutige Sprachvielfalt nur ein kleiner Rest dieses "goldenen Zeitalters" ist.
Manche Algen stören am Strand, andere sind mikroskopisch klein. Und für uns Menschen überlebenswichtig. Aber schon geringe Temperaturänderungen können ihr Verhalten zu unserem Nachteil ändern, zeigt Forschung aus Jena.
Die Arktis erwärmt sich von allen Regionen am schnellsten. Eine Forschungsstation lässt sich kommenden Winter im Eis einfrieren, um dort Proben zu sammeln – unter anderem für Forschende aus Jena.
Warum verlieren moderne Lithium-Batterien mit der Zeit an Leistung? Forschende haben nun einen bislang unterschätzten Grund entdeckt: Lithium verschwindet im Inneren einer Kupferfolie der Batterie.
Am Bromacker im Thüringer Wald entdecken Forschende seit 2020 erstaunlich gut erhaltene Ursaurier-Fossilien. Neue Funde zeigen ein komplexes Land-Ökosystem aus dem Unterperm – lange vor den Dinosauriern.
Im Thüringer Wald liefern versteinerte Urzeitspuren spektakuläre Einblicke in das Leben vor den Dinosauriern – und könnten einen der frühesten Unterschiede zwischen Reptilien und Säugetieren verraten.
Rom gegen Karthago, und der berühmte Feldzug Hannibals über die Alpen – noch heute gibt er Rätsel auf. Forscher aus Leipzig und Jena haben neue Antworten.
Die Evolution des Menschen, seiner Vorfahren und Verwandten ist keine Geschichte stetig wachsender Körpergröße. Erst der effiziente Gang auf zwei Beinen und ein höherer Fleischkonsum sorgte für den großen Schub.
Gerhard Palitzsch trat mit 19 Jahren in die SS ein. Er beteiligte sich am Aufbau des KZ Auschwitz, erschoss eigenhändig Menschen. "Exekutor" nannten ihn seine Opfer: der Vollstrecker. Wie wurde Palitzsch zum Mörder?
Wissen Sie, wer hinter der Währungsunion steckt? Es ist der Mann, der mit seinen sehr kontroversen Thesen zur Finanz-, Sozial- und Bevölkerungspolitik seit einigen Jahren immer wieder in aller Munde ist: Thilo Sarrazin.
Die 3. Staffel des Podcasts "NS-Cliquen: von Menschen und Mördern" beleuchtet erneut fünf Lebenswege von Frauen und Männern im Terror- und Mord-System der NS-Zeit. Einer davon: Ludolf-Hermann von Alvensleben aus Halle.
Lange vor Tschernobyl brannte in Leipzig der erste Reaktor der Welt: 1942 entzündete sich das Experiment von Werner Heisenberg. Ein dramatischer Einsatz für die Feuerwehr und der Beginn eines gefährlichen Zeitalters.
Am 22. Juni 1941 überfällt die deutsche Wehrmacht die Sowjetunion. Das Unternehmen Barbarossa ist ein Vernichtungskrieg, mit dem Hitler die "Lebenskraft Russlands" zerstören und "Lebensraum im Osten" gewinnen will.
Fremde Sprachen zu lernen, fordert das Gehirn heraus – und hält es fit. Ein deutsches Forschungsteam hat jetzt herausgefunden: Das gilt auch für Dialekte.
Informieren, Kompetenzen bündeln und dazu noch Touristen anlocken: Das neue "Informations- und Kompetenzzentrum Hanf" in der Nähe des Geiseltalsees hat viel vor. Und erhält dafür eine Millionenförderung.
Eine internationale Studie zeigt: Die Stimmung von Lehrerinnen und Lehrern beeinflusst maßgeblich, wie gut Schülerinnen und Schüler lernen – über Klassenführung, Beziehung und kognitiv fordernden Unterricht.
An alten Dingen zu lange festzuhalten, kann dazu führen, dass man vor schönen neuen Dingen die Augen verschließt. Auch in der Forschung, zeigt eine neue Studie an Millionen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.
Mitteldeutschland ist ein starker Motor für Innovationen. Ob Dresden, Ilmenau oder Freiberg – die hiesigen Universitäten dominieren das neue Patent-Ranking des Instituts der deutschen Wirtschaft.
Die Bioinformatik ist eine junge Wissenschaft, die Biologie und Informatik verknüpft. Mit Methoden der Mathemathik und Informatik wird biologische Forschung unterstützt. Es warten vielfältige und gut bezahlte Jobs.
Verfahrenstechnik ist wie ein Cocktail der Naturwissenschaften, der sich mit der Umwandlung von Stoffen beschäftigt. Maschinenbau, Chemie, Energie, Bergbau, Lebensmittel oder Pharma. Das Einsatzspektrum ist riesig.
Sexualität wissenschaftlich betrachten, offen über Sex reden und Menschen mit intimen Problemen beraten. Darum geht es im Studiengang Sexologie an der Hochschule Merseburg. Infos zu Studium, Beruf und Bezahlung.