Warum sehen einige Tierarten so außergewöhnlich aus? Warum verhalten sie sich anders? Und was hat das mit der Ernährung zu tun? Forschung an einem kleinen buten Vogel erklärt, wie er zu einem besonderen Tänzer wurde.
Das Ansteigen des Meeresspiegels hat auch unter Wasser Folgen: Das Salzwasser drückt sich immer mehr in Richtung Grundwasser. Gefährdet das unser Trinkwasser an den Küsten von Nord- und Ostsee?
Das Ostseesturmhochwasser vom Oktober 2023 liegt jetzt gerade mal zweieinhalb Jahre zurück und war eine regelrechte Jahrhundertsturmflut. Aktuelle Forschung zeigt: Solche Ereignisse wird es künftig viel häufiger geben.
Eine neue Studie zeigt: Der Online-Gedächtnistest des Magdeburger Start-ups neotiv erkennt frühe Anzeichen von Demenz teils besser als Kliniktests – bequem von Zuhause per Smartphone oder Tablet.
Wir können die Zukunft nicht vorhersagen – aber wir können sie gestalten. Und das machen Forschende in Mitteldeutschland. Woran sie arbeiten und wie sie unsere Welt verändern, MDR WISSEN stellt die Projekte vor.
Windkraft und Solarstrom stehen nicht nur für saubere Energie – sondern irgendwann auch für Sondermüll. Lösungen sind aber bereits in Arbeit. Oder sie laufen schon auf Hochtouren, auch in Mitteldeutschland.
Auf kommunalen Recyclinghöfen landen oftmals Dinge, die man wunderbar weiterverwenden könnte. Die Berliner "NochMall" und das Leipziger "Wiederschön" zeigen, was Städte tun können, um ReUse und Upcycling voranzubringen.
Heizen mit Wärmepumpe, Gas oder Fernwärme? Das neue Gebäudemodernisierungsgesetz stellt Stadtwerke, Vermieter und Mieter vor schwierige Entscheidungen – und birgt teure Risiken für Gasheizungen.
Nur einmal in den 1970er Jahren ist ein Druckluftspeicherkraftwerk in Deutschland gebaut worden. Doch im Zuge der Energiewende könnte diese "alte" Speichertechnologie wieder neue Relevanz bekommen.
Künstliche Intelligenz hiflt nicht nur,, ungeliebte Aufgaben übernehmen zu lassen, sondern auch für die Therapie psychischer Erkrankungen. Denn die Modelle können emotionale Zustände nachbilden.
Warum werden wir im Alter krank? Eine neue Studie zeigt, dass ausgerechnet die biologischen Prozesse, die uns in der Jugend schützen, uns später zum Verhängnis werden.
Im Straßenverkehr sorgen Helm und Airbag dafür, dass wir geschützt sind, falls mal etwas schiefgeht. Dass auch unsere Zellen eine Art Helm haben, ist schon länger bekannt. Nun zeigt sich: Auch einen Zell-Airbag gibt es!
Wie schnell altern wir wirklich? Ein Forscherteam hat über 11.000 Gewebeproben analysiert und eine universelle biologische Uhr entwickelt, die das wahre biologische Alter und das Sterberisiko vorhersagen soll.
Nach der Geburt braucht ein Baby seine Nabelschnur nicht mehr. Die enthält dann aber viele wertvolle Zellen, die das Leben erwachsener Patienten retten könnten. Dresdner Forscher stellen daraus Medizin her.
Frauen machen 51 Prozent der Menschheit aus. Doch ihre Gesundheit wurde lange nicht angemessen betrachtet. Sie sind in der medizinischen Forschung unterrepräsentiert. Das soll sich ändern – zum Wohle aller Menschen.
Vom "Männerschnupfen" bis zu Geburtsschmerzen: Warum Männer und Frauen Schmerz anders erleben – und warum die Medizin ihn noch immer ungleich bewertet. Ein Blick auf Biologie, Rollenbilder und die Folgen für Frauen.
Warum sterben Männer früher als Frauen? Woher weiß der Körper, wo er Fettpolster anlegen muss? Wieso laufen in Frauen und Männern unterschiedliche Prozesse ab? Karsten Möbius erkundet den kleinen Unterschied.
Medizin hat ihre Grenzen, das bekommen vor allem Frauen zu spüren. Das liegt daran, dass sich die Forschung zu Symptomen und Medikamenten häufig an Männern orientiert. Eine Magdeburger Ärztin will das ändern.
Ein Hauptbeben mit Magnitude 7,8 und mehrere Nachbeben haben den Süden der Philippinen erschüttert. Es hat mindestens 32 Todesopfer gegeben. Die Gefahr eines starken Tsunamis scheint gebannt.
Faszinierende Polarlichter gab es in letzter Zeit häufig zu sehen, sogar in südlicheren Gefilden Deutschlands. Gefährlich sind sie nicht – die Ursachen haben es dafür in sich, wie auch die Vergangenheit gezeigt hat.
Suchen wir im All nach den falschen Spuren? Eine neue Studie warnt vor fatalen Fehlern in der Astrobiologie und zeigt, warum Forscher außerirdisches Leben einfach übersehen könnten.
Vor Süditalien bebte heute Nacht die Erde. Es war eine starke Erschütterung – allerdings sehr tief unter der Meeresoberfläche. Die Folgen für die Menschen in Süditalien waren deshalb recht gering.
Die Tages-Arietiden gehören zu den aktivsten, aber zugleich am schwierigsten zu beobachtenden Meteorströmen des Jahres. Warum sie fast nur am Tag auftreten und wie Sie sie trotzdem erspähen können, erfahren Sie hier.
Zum ersten Mal seit den legendären Apollo-Missionen fliegen wieder Menschen zum Mond. "Artemis 2" folgt der Crew hautnah im Training und an Bord von Orion - mit Alexander Gerst und Matthias Maurer.
Artemis 2 ist Geschichte – aber die Mission zum Mond geht weiter. Erste Teile der Rakete für Artemis 3 sind fertig, neue Partner an Bord, und die Nasa hat tausende Bilder des Fluges um den Mond veröffentlicht.
Space Night in Jena: Thüringen spielt in der internationalen Raumfahrt vorne mit. Im Interview erklärt Jena‑Optronik‑Chef Peter Kapell, wie Thüringer Raumfahrttechnik die Artemis‑Missionen auch in Zukunft unterstützt.
Das All ist längst Infrastruktur der Infrasturkturen, sagt die Weltraumexpertin Antje Nötzold. Mit Artemis II ist nicht mehr nur der Wettlauf zum Mond zurück, sondern auch der um die Vormachtposition im All.
Premiere in Leipzig: Von Freitag bis Sonntag kommen an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur 200 Forschende unterschiedlicher Disziplinen zum Zukunfts-Bundeskongress zusammen – darunter auch bekannte Namen.
Knusprige Heuschrecken gelten als nachhaltiges Superfood – in "westlichen" Ländern schaudert es dennoch viele schon beim Gedanken daran. Forscher haben nun die evolutionären Gründe dafür entdeckt.
Eine internationale Studie zeigt: Die Stimmung von Lehrerinnen und Lehrern beeinflusst maßgeblich, wie gut Schülerinnen und Schüler lernen – über Klassenführung, Beziehung und kognitiv fordernden Unterricht.
Eine weltweite Studie zeigt: Frauengesichter werden durchgehend als attraktiver bewertet als Männergesichter. Forscher machen dafür vor allem feine Unterschiede in der Struktur des Gesichts verantwortlich.
Die Nasa möchte ab den 2030ern dauerhaft Menschen auf dem Mond leben lassen. Aber was machen Abgeschiedenheit, Enge und lebensfeindliche Bedingungen? Menschen könnten früher oder später paranoide Gedanken entwickeln.
Wissenschaftler aus Dresden arbeiten daran, den Wasserkreislauf zu schließen. Sie forschen an Sensoren und Filtern, um Wasser zu reinigen und immer wieder zu verwenden.
Offizielle Klimadaten weichen oft von der Realität ab. Woran liegt das – und was lässt sich dagegen tun? Ein Überblick über die Tücken der Klimaberichterstattung und neue Wege zu mehr Transparenz.
Methan ist das zweitwichtigste Klimagas und für rund ein Drittel der Erderwärmung verantwortlich. Die Weltgemeinschaft will die Methan-Emissionen verringern. Wie spürt man die Quellen auf und macht sie unschädlich?
Wie man Ökosysteme repariert und das Klima schützt
Lebensräume zerstören, Pflanzen und Tiere ausrotten. Das kann der Mensch. Aber kann er die Natur auch reparieren? Die UN-Dekade zur Wiederherstellung von Ökosystemen bis 2030 soll genau das unter Beweis stellen.
Musik begleitet uns im täglichen Leben. Wir hören sie, wenn wir glücklich oder traurig sind, tanzen nach ihr und suchen in ihr Trost. Aber kann sie wirklich helfen, wenn wir am Boden sind?
Die Biodiversitätskrise ist neben der Klimakrise die Krise über allem: Sie ist wenig sichtbar, betrifft aber nicht zuletzt unsere Sicherheit. Horrormeldungen sind trotzdem unangebracht, sagt Katrin Böhning-Gaese.
Europas Städte könnten sich als unerwartete Rohstofflager erweisen. Eine neue Studie zeigt, dass in ausrangierten Produkten, Gebäuden und Industrieabfällen enorme Mengen an wertvollen Materialien strecken.
Eine neue Studie zeigt: Mücken können lernen, den Geruch des weltweit oft eingesetzten Abwehrmittels DEET mit Nahrung zu verbinden. Das könnte den Mückenschutz schwächen.
Bereits jetzt werden sie milliardenfach produziert. Magnetfeldsensoren spielen eine große Rolle in unserem Alltag. Dabei ist ihre Herstellung nicht unbedenklich. In Dresden wurde daher an eine Alternative entwickelt.
Eigentlich gilt er als gut bekannt. Doch trotz jahrelanger Forschung haben Wissenschaftler aus Jena mit spanischer Unterstützung beim Feuersalamander ein Phänomen entdeckt, was bisher niemand kannte.
Warum veränderte sich das tierische Leben nach seinem Entstehen über Millionen von Jahren kaum? Forscher haben die Antwort gefunden: Den ersten Tieren fehlte schlicht das Bedürfnis nach geschlechtlicher Fortpflanzung.
Früheres Damwild an einem einzigen Fundort in Sachsen-Anhalt hatte vor 120.000 Jahren so viel genetische Vielfalt wie heute das gesamte Damwild in Europa.
Sie wiegen bis zu 45 Tonnen: Die Steine der jungsteinzeitlichen Kultstätte Stonehenge. Wie wurden sie vor tausenden von Jahren bewegt? Vielleicht per Gletscher, so lautete lange eine Mutmaßung. Doch das stimmt nicht.
Ötzi ist seit über 5.000 Jahren tot. Aber nicht ganz. Das zeigt nun ein internationales Forscherteam, das die Mikroben auf und in Ötzis Leichnam analysiert hat - und dabei erstaunliche Funde machte.
Bereits in der Jungsteinzeit vor über 5.000 Jahren gab es im heutigen Deutschland Patchwork-Familien, in denen Kinder aus früheren Beziehungen und adoptierte Kinder lebten. Das ergaben DNA-Analysen aus Megalith-Gräbern.
Wollten die Wettiner die Weltherrschaft? Ein neuer Band des "Codex diplomaticus Saxoniae" enthüllt große und überraschend frühe Ambitionen der mitteldeutschen Dynastie und verändert den Blick auf die Landesgeschichte.
Jahrzehntelang war das Dresdner Residenzschloss Ruine, Provisorium und Streitfall. Nun ist der Wiederaufbau fast vollendet – auch dank der Beharrlichkeit vieler Dresdner.
Im Mai 1941 stößt das deutsche Schlachtschiff Bismarck in den Atlantik. Für Großbritannien eine tödliche Herausforderung. Am Ende der Todesfahrt sind zwei Kriegsschiffe versenkt und über 3.500 Seeleute tot.
Im Mai 1945 überbringt ein Leutnant Generalfeldmarschall Ferdinand Schörner einen Führerbefehl. Dieser soll eine Alpenfront aufbauen. Nach dem Krieg kocht das Thema wieder hoch – und auch das Kriegstrauma des Leutnants.
An alten Dingen zu lange festzuhalten, kann dazu führen, dass man vor schönen neuen Dingen die Augen verschließt. Auch in der Forschung, zeigt eine neue Studie an Millionen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.
Von A wie Alchemie bis Z wie Zukunftstechnologien reichte die Themenpalette der (im weitesten Sinne) wissenschaftlichen Bücher, die 2024 erschienen sind. MDR Wissen hat viele davon gelesen. Hier sind unsere Empfehlungen.
Mitteldeutschland ist ein starker Motor für Innovationen. Ob Dresden, Ilmenau oder Freiberg – die hiesigen Universitäten dominieren das neue Patent-Ranking des Instituts der deutschen Wirtschaft.
In einem mehrjährigen Forschungsprojekt hat die TU Ilmenau erforscht, wie mittels Extended Reality-Technologie bei Videokonferenzen der Eindruck entsteht, sich mit den anderen Gesprächspartnern tatsächlich zu treffen.
Ist Spargel ein urdeutsches Gemüse, besonders gesund, gar ein wahres Potenzmittel? Und stimmt es, dass Spargel den Urin stinken lässt? Zum Turbostart in die Spargel-Saison die Antworten auf die größten Spargel-Mythen.
Die Bioinformatik ist eine junge Wissenschaft, die Biologie und Informatik verknüpft. Mit Methoden der Mathemathik und Informatik wird biologische Forschung unterstützt. Es warten vielfältige und gut bezahlte Jobs.
Verfahrenstechnik ist wie ein Cocktail der Naturwissenschaften, der sich mit der Umwandlung von Stoffen beschäftigt. Maschinenbau, Chemie, Energie, Bergbau, Lebensmittel oder Pharma. Das Einsatzspektrum ist riesig.
Sexualität wissenschaftlich betrachten, offen über Sex reden und Menschen mit intimen Problemen beraten. Darum geht es im Studiengang Sexologie an der Hochschule Merseburg. Infos zu Studium, Beruf und Bezahlung.