Medizin und Gesundheit
Unser Ziel ist es, die Gesundheit und Lebensqualität von Menschen jeden Alters nachhaltig zu verbessern und ihre gesunde Lebensspanne zu verlängern. Durch neue Technologien fördern wir die Prävention und ermöglichen präzisere Diagnosen und effektivere Therapien.
An der TUM verbinden wir medizinische Forschung mit natur-, lebens- und ingenieurwissenschaftlichen Ansätzen und sorgen dafür, dass Innovationen in Prävention, Diagnostik und Therapie schnell in eine moderne Krankenversorgung überführt werden. Gemeinsam mit unserem TUM Klinikum setzen wir uns für den Innovationsfortschritt im Gesundheitswesen ein und bieten Studierenden sowie Forschenden ein inspirierendes Lern- und Arbeitsumfeld.
TUM science glossary
Quelle: TUM Corporate Communications Center / Prof. Matthias Hebrok, TUM School of Medicine and Health / TUM Center for Organoid Systems, Prof. Björn Schuller, TUM School of Medicine and Health and TUM School of Computation, Information and Technology, 2026
KI in der Medizin: Vasiliki Sideri-Lampretsa
Auf der Suche nach unsichtbaren Mustern
Die griechische Forscherin Vasiliki Sideri-Lampretsa bereitet in ihrer Doktorarbeit klinische Daten von Lungen oder Gehirnaufnahmen so auf, dass Algorithmen sie analysieren können. Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz lassen sich damit mögliche krankheitsbedingte Veränderungen in den Bildern erkennen. Vasiliki forscht in der Gruppe von Daniel Rückert, Alexander von Humboldt-Professor für AI in Healthcare and Medicine. Er entwickelt sichere und verlässliche KI-Lösungen in der Medizin.
Forschung und Innovation
Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen die medizinischen Herausforderungen von heute und morgen. Die Verbindung von Grundlagenforschung, klinischen Studien und Technologieentwicklung schafft ideale Bedingungen für interdisziplinäre Ansätze, um Krankheiten besser zu verstehen, früher zu erkennen und personalisierter zu therapieren. Im TUM Klinikum können neue Erkenntnisse in enger Abstimmung mit Ärztinnen und Ärzten sowie dem klinischen Personal schnell im klinischen Alltag erprobt und zum Nutzen von Patientinnen und Patienten eingesetzt werden.
Was sind Forschungsschwerpunkte der TUM im Bereich Medizin?
- Wir treiben die Zukunft und Digitalisierung der Medizin aktiv voran – mit KI und Biomedical Engineering auf höchstem technischen Niveau, neuen Präventionsansätzen, personalisierten Therapien und modernsten Bildgebungsverfahren.
- Unsere Forschungsschwerpunkte erstrecken sich von Immunologie und Infektionsbiologie über kardiovaskuläre und Krebsforschung bis hin zu Neurologie.
- Forschende gehen dabei den Ursachen von Virusinfektionen und Erkrankungen wie Krebs, Multiple Sklerose, Alzheimer oder Schlaganfällen auf den Grund.
Einrichtungen für Medizin, Prävention und Gesundheit
Neue Zentren für medizinische Forschung
Durch die Gründung neuer Hubs der Spitzenforschung erweitern wir gezielt die Infrastruktur für die medizinische Forschung und fördern die interdisziplinäre Zusammenarbeit:
- TUM Center for Structural and Functional Connectomics – CSFC (im Aufbau)
- Zentrum für Digitale Medizin und Gesundheit (ZDMG) (im Aufbau)
- Zentrum für Multiple Sklerose und Neurowissenschaften (im Aufbau)
Programme für Nachwuchsforschende
Wir fördern talentierte und motivierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den Anfängen ihrer Karriere in medizinischer und klinischer Forschung:
Medizinische Forschungprojekte
- Exzellenzcluster „BioSysteM“
- Exzellenzcluster „NUCLEATE“
- Exzellenzcluster „SyNergy“
- SFB 1371: Microbiome Signatures -- Functional Relevance in the Digestive Tract
- TRR 267: Non-coding RNA in the cardiovascular system
- TRR 338: LETSIMMUN - Lymphocyte Engineering for Therapeutic Synthetic Immunity
- TRR 387: Funktionalisierung des Ubiqutin-Systems gegen Krebserkrankungen – UbiQancer
-
GRK 2668: Immunologische Schalter bei Allergien und Autoimmunkrankheiten
- TUM Innovation Network „Neurotech“
- TUM Innovation Network „NextGenDrugs“
- TUM Innovation Network „eXprt“
EU-Förderungen: ERC-Grants, EU-Projekte und EITs
- ADRIP, ERC Starting Grant, Dr. med. Sonja Wörmann
- AI-PIONEER, ERC Starting Grant, PD Dr. Jan Peeken
- CITE, ERC Starting Grant, Prof. Dr. Nicole Strittmatter
- EcIMPACT, ERC Starting Grant, Prof. Dr. Michael Laxy
- EscapeX, ERC Starting Grant, Dr. Daniel Andergassen
- HEROINE, ERC Starting Grant, Dr. Melanie Schirmer
- MATRICARD, ERC Starting Grant, PD Dr.med. Thorsten Kessler (DHM)
- MONSil-AD, ERC Starting Grant, Dr. Benedikt Zott
-
NTasePro, ERC Starting Grant, Prof. Dr. Carina Baer de Oliveira Mann
- PicoBody, ERC Starting Grant, Prof. Dr. Hristo Svilenov
- uStemGel, ERC Starting Grant, Prof. Dr. Berna Özkale Edelmann
-
EvoGutHealth, ERC Consolidator Grant, Prof. Dr. Barbara Stecher-Letsch
- GRACE, ERC Consolidator Grant, Prof. Dr. Nina H. Uhlenhaut
- iBAck-epic, ERC Consolidator Grant, Prof. Dr. med. Jan Kirschke
- LongTx, ERC Consolidator Grant, Prof. Dr. Lars Mägdefessel
- breakingBAC, ERC Advanced Grant, Prof. Dr. Stephan A. Sieber
- BREATHE, ERC Advanced Grant, Prof. Dr. Wolfgang Wall
- Cor-Edit-P, ERC Advanced Grant, Prof. Christian Kupatt-Jeremias
- EPICURE, ERC Advanced Grant, Prof. Dr. Alessandra Moretti
- GENESHUTTLE, ERC Advanced Grant, Prof. Dr. Hendrik Dietz
- NETWORK, ERC Advanced Grant, Prof. Dr. Mikael Simons
- SmartX, ERC Synergy Grant, Prof. Dr. Franz Pfeiffer
- Human Brain Project
- BEACON-HD (Prof. Dr. Nikkil Sudharsanan)
- EU-CONVERSION (Prof. Dr. Christian Pfleiderer)
- NIRFUS (Prof. Dr. Vasilis Ntziachristos)
- OPTOMICS (Prof. Dr. Vasilis Ntziachristos)
- Vax2Muc (Prof. Dr. Markus Gerhard)
- Beteiligung am EIT Food
- Übersichtsseite Forschungsprojekte