Madame und die evangelische Musiklehrerin saunierten zu Limone-Eis. ** Wir nutzten die eisfreien Wege und den Besuch aus Hamburg-Einbeck zu einem Spaziergang durch unseren neuen Kiez: Alt-Wilmersdorf. Es ist immer noch faszinierend zu sehen, dass ganze historische Struktur Alt-Wilmersdorfs mit Straßen, Grundstücksgrenzen und Gebäuden auf einen See ausgerichtet ist – der nicht mehr existiert. Alt-Wilmersdorf […]
26-02-12 Rhythm is a Lichtschalter
Beim Bahnhofsbäcker gibt es ein Valentinstagsangebot mit zwei Croissants. Denn was gibt es romantischeres als ein Candle-Light-Dinner in der zugigen Durchgangshalle eines ICE-Bahnhofs? ** Die Autobahnbaustelle begann. Wir hoffen, der dortige Piepsomat läuft nicht dauerhaft. Der ist durchdringender zu hören als die ganze Autobahn. ** In der S-Bahn von vorne links ein Telefonat auf niederländisch, […]
26-02-10 Ausgemummelt (Découper un fugu)
Andere Menschen stellen Duftkerzen auf. Ich mörsere ein wenig Kreuzkümmel. ** Vielleicht sollte ich ein Symposium für Innenarchitektur, Gärten und Wintergärten veranstalten, nur damit ich Symposium für Innen*Architekt*Innen auf die Plakate schreiben kann. ** Von Madame und Zio macchina, beide in verschiedenen Funktionen mit Prüfungsaufsichten befasst, lernte ich die neusten Betrugsversuchs-Techniken: Der Stift, der aussieht […]
26-02-08 Gletscher Südkreuz (Topfenknödel)
Das Freibad Wesselburen gab eine Pressekonferenz zur neuen Saison. Auch ich merke, dass ich öfter an Freibäder denke. Und überhaupt: Bald ist Frühling. — Am Baum: Wieder Blaumeisen. Der Fuchs bleibt derzeit verschwunden. — Der Kaptain fragt, warum wir „immer im Osten“ Urlaub machen. Die Aussage würde ich so absolut nicht unterschreiben. Aber ich würde […]
26-02-05 Rammstein. Ein Film platzt. (The photographers room, Kaunas)
Im Antiquariat Bücherkeller neben unserer alten Wohnung hängt ein Schild Betrieb ruht. Leider aber erwartbar gestaltet sich die Suche nach einem Nachfolger für die Antiquariatsführung schwierig. – Auch der zweite Versuch mit einem Festnetztelefon gestaltet sich kompliziert. Nachdem Telefon Nummer eins nicht mit der Fritzbox reden mochte, fehlten bei Nummer 2 die Akkus in der […]
26-02-03 Auto: „pött-pöff-KNALL“ Tür: „bloong – bloong“ Hulot: „Hulot“
Ich änderte den „Heimatort“ im Navi nach Wilmersdorf. Es ist erstaunlich in wie vielen Kleinigkeiten sich so ein Umzug bemerkbar macht. Nach Überwindung einiger Komplikationen haben wir ab dem 6. auch einen „echten“ Stromvertag jenseits der Grundversorgung in Wilmersdorf. Madame kehrte erfolgreich und begeistert aus Bremen zurück. Weitgehend unter Kooperation der Deutschen Bahn. Die Urlaubsplanung […]
26-01-31 Gewöhnlich erkannten wir die Unsrigen sofort, sobald sie hinter einem Busch auf freiem Gelände hervorkamen
Madame fuhr nach Bremen. Dachte sie. Dann war sie in Oldenburg. Am Ende kam sie doch in Bremen an. Sie schwärmt seitdem vom Hotel gegenüber vom Bahnhof.Nur am Namen sollte das Hotel noch arbeiten: Plaza Premium Columbus Hotel Bremen. Meine Güte. Sie traf und trifft eine der unverstandensten Gruppen des freien Internets: Wikipedia-Administrator*innen. Urlaubsplanüberlegungen: Mit […]
26-01-29 Bilder von Hinterköpfen
Im Südkreuz ein Schwarm Spatzen. Im Netto Rollbergviertel stehen die ersten Paletten mit Milka-Osterhasen. Im Kino lernte ich von einem neuen Beruf. Yorck-Kinos suchen eine „Fachkraft Fein- und Sonderreinigung“. Wie ich mir zusammenrecherchierte scheint das eine besondere Spezialisierung für die Erstreinigung nach Neu- oder Umbauten zu sein. Es waren drei Tage der Arbeit zwischen Eis, […]
26-01-27 Address to a Haggis (Letzte Putzrunde)
Ich habe eine DJ-Anfrage von „Oskar“ für ein „House Event in Berlin Schöneberg mit exklusivem Publikum.“ Es werden 200-300 Gäste erwartet, der DJ allerdings soll nicht ganz so exklusiv sein, der wird nach dem Tarif „Günstiger DJ für private Feiern“ bezahlt. Ergo 400-700€. Allerdings bin ich weiterhin kein DJ. Ich gebe zu, eine freiberufliche Tätigkeit, […]
2026-01-24 Lichtbildvortrag am Samstag
Die Schokoladenhersteller verramschen ihre Pistazienvorräte. Dank eines nahen Mindesthaltbarkeitsdatums und des dazu gehörigen Rabatts konnte auch ich mir eine Dubai-Schokolade leisten. Schmeckt wirklich fein. Aber ist, wenig überraschend, den Hype nicht wert. Das Café Toskana mit der italienischen Auslage im Schaufenster bot im Innern Menemen und Sucuk-Frühstück an. Sizialinische Cannoli gab es aber auch. Mir […]