DE3715242A1 - Magnetkeil - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Magnetkeil zur Verwendung
in einer elektromagnetischen Vorrichtung, insbesondere
einer rotierenden elektrischen Maschine; insbesondere
betrifft die Erfindung einen Magnetkeil mit
einem magnetischen Element, das in ein Kunststoffteil eingeformt
ist.
Es ist bekannt, daß eine Wicklung einer rotierenden
elektrischen Maschine in einem Kernschlitz aufgenommen
wird, und zu diesem Zweck ist der Keil in der Öffnung
des Kernschlitzes vorgesehen.
Dieser Keil besteht im allgemeinen aus einem nichtmagnetischen
Material mit einer kleinen Permeabilität,
aber in einer rotierenden elektrischen Maschine mit einem
kleinen Luftspalt zwischen einem Ständer und einem Läufer,
z. B. einem Induktionsmotor, wird ein Keil mit einer gewissen
magnetischen Eigenschaft verwendet, um eine gewisse
Welligkeit der Magnetflußverteilung in dem Luftspalt zu
halten, und zwar aufgrund der Anwesenheit des Kernschlitzes
und der Kernverluste oder der Zunahme eines erregten
Stromes aufgrund der Konzentration des Magnetflusses auf
die Kernzahnbereiche.
Ein solcher Keil wird im allgemeinen als Magnetkeil
bezeichnet. Um eine gleichmäßige Magnetflußverteilung in
dem Luftspalt zwischen einem Ständer und einem Läufer und
den Kernzahnbereichen zu erhalten, ist es erwünscht, den
magnetischen Widerstand für den Magnetfluß, der durch den
Kernzahnbereich zur Luftspaltseite über den Keil verläuft,
möglichst klein zu machen. Andererseits ist es erwünscht,
den magnetischen Widerstand für den "Magnetleckfluß" möglichst
hoch zu machen, der von einem Zahnbereich zum anderen
Zahnbereich über den Keil verläuft, und zwar aufgrund
der Differenz der magnetischen Potentiale an den Kernzahnbereichen
an beiden Enden des Kernschlitzes. Mit anderen
Worten, ein Magnetkeil, der nur eine starke magnetische Eigenschaft
besitzt. d. h. eine hohe Permeabilität, ist unzureichend,
und es ist erwünscht, eine magnetische Anisotropie
zu haben, die den Magnetfluß nur in einer bestimmten Richtung
hindurchläßt.
Bekannte Beispiele von Magnetkeilen mit derartigem Aufbau,
die eine magnetische Anisotropie haben, haben folgende
Eigenschaften.
Bei einem Beispiel sind magnetische Elemente nur in
der Nachbarschaft der Zahnbereiche von beiden Seiten eines
Kernschlitzes in seiner Breitenrichtung angeordnet, und diese
magnetischen Elemente sind mit Verbindungsmitteln aus nichtmagnetischem
Material oder Kunststoffmaterial, wie z. B. Harz,
vereinigt.Ein Magnetkeil mit einem solchen Aufbau ist beispielsweise
in den Veröffentlichungen von japanischen Gebrauchsmustern
mit den Nummern 11 452/1930 und 5 659/1939 angegeben.
Bei einem anderen Beispiel sind flache magnetische
Teilchen, deren Richtung ihrer flachen Ebene mit der der
Dicke des Keiles ausgefluchtet sind, in Harz oder dergleichen
eingeformt. Eine derartige Konstruktion ergibt sich
beispielsweise aus der JP-A-52-6 906 (1977).
Obwohl es erwünscht ist, daß der in einer elektrischen
rotierenden Maschine verwendete Magnetkeil unter dem Gesichtspunkt
der magnetischen Eigenschaft eine magnetische
Anisotropie der oben beschriebenen Art hat, muß er, unter
Berücksichtigung der tatsächlichen Benutzung, eine ausreichende
mechanische Festigkeit haben, um als Wicklungsträger
zu dienen, was eine wesentliche Funktion des Keiles darstellt,
und er muß leicht herzustellen sein.
Die oben erwähnten herkömmlichen Keile sind jedoch
nicht ausreichend in ihrer mechanischen Festigkeit und
nicht leicht herstellbar. Da aber die elektromagnetische
Kraft aufgrund der Entwicklung von elektrischen rotierenden
Maschinen großer Kapazität in den letzten Jahren
groß ist, ist es erwünscht, daß ihre mechanische Festigkeit
weiter verbessert wird.
Genauer gesagt, bei dem Beispiel, bei dem die magnetischen
Elemente nur in der Nähe der Kernzahnbereiche an
beiden Enden des Keiles in seiner Breitenrichtung angeordnet
sind und diese magnetischen Elemente vereinigt sind, indem
man sie unter Verwendung von nicht-magnetischen Materialien
verbindet oder sie unter Verwendung von Kunststoffmaterial
einformt, ist es schwierig, die mechanische Festigkeit im
Verbindungsbereich zwischen den magnetischen Elementen und
den nicht-magnetischen Materialien zu gewährleisten, und
der resultierende Aufbau der Anordnung wird zunehmend kompliziert.
Bei dem Beispiel, wo die Längsrichtung der flachen Oberflächen
der flachen magnetischen Teilchen oder der Magnetlinien
mit der der Dicke des Keiles ausgefluchtet ist, ist
es schwierig, die magnetischen Teilchen oder Magnetstreifen
in Längsrichtung des Keiles gleichmäßig auszurichten,
und es ist auch schwierig, die mechanische Festigkeit in
ausreichendem Maße zur Abstützung der Wicklung zu gewährleisten,
da die Festigkeit gegenüber der Scherkraft, die
wichtig ist, um die Wicklung stabiler in dem Schlitz zu
fixieren, notwendigerweise von der Festigkeit des Kunststoffteiles,
wie z. B. Kunstharz, abhängt.
Unter Berücksichtigung der oben beschriebenen Nachteile
von herkömmlichen Anordnungen liegt der Erfindung
die Aufgabe zugrunde, einen Magnetkeil zur Verwendung in
einer rotierenden elektrischen Maschine anzugeben, der
eine gewünschte Anisotropie besitzt sowie eine große mechanische
Festigkeit aufweist.
Zur Erreichung dieses Zieles wird gemäß der Erfindung
ein Magnetkeil angegeben, bei dem ein Satz von Magnetstreifenschichten
mit einem Kunststoffmaterial eingeformt
sind, wobei die Magnetstreifenschichten in der Breitenrichtung
des Keiles unter einem vorgegebenen Neigungswinkel
für die Dickenrichtung angeordnet sind, wobei die
Neigungswinkel der benachbarten Magnetstreifen in der Längsrichtung
des Keiles abwechselnd verschieden sind.
Bei einem derart ausgebildeten Magnetkeil sind die
Magnetstreifen von der Dickenrichtung her so geneigt, daß
der wirksame Fluß, der von der Bereitenrichtung in Kontakt
steht, zu der Luftspaltseite in Längsrichtung der Magnetstreifen
verläuft, und der magnetische Widerstand in dieser
Richtung ist klein, so daß die gewünschte magnetische Eigenschaft
des Keiles zur Verfügung steht; andererseits erstrecken
sich die Magnetstreifen nicht in der Breitenrichtung
des Keiles, so daß der Magnetleckfluß, der den
Keil in seiner Breitenrichtung (von einem Zahnbereich zu
einem benachbarten Kernzahnbereich) durchsetzt, zwischen den
Magnetstreifen verläuft, die so angeordnet sind, daß sie nicht
direkt miteinander in Kontakt stehen, und somit ist der
magnetische Widerstand in dieser Richtung groß, so daß
der Magnetleckfluß reduziert wird. Somit hat der Magnetkeil
gemäß der Erfindung eine gewünschte magnetische
Anisotropie.
Weiterhin besteht der Magnetkeil gemäß der Erfindung
aus einer Gruppe von Magnetstreifen, die abwechselnd geneigt
sind, so daß diese Magnetstreifengruppe als Matrixkernelement
dient, so daß die mechanische Festigkeit
gegenüber Scherbeanspruchungen verbessert wird, die in
der Dickenrichtung des Keiles anliegen.
Die Erfindung wird nachstehend, auch hinsichtlich
weiterer Merkmale und Vorteile anhand der Beschreibung
von Ausführungsbeispielen und unter Bezugnahme auf die
beiliegende Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung
zeigt in
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung, teilweise mit
Wegbrechungen, eines Magnetkeiles gemäß der Erfindung;
Fig. 2 eine Schnittansicht des Hauptteiles einer rotierenden
elektrischen Maschine;
Fig. 3 eine Schnittansicht zur Erläuterung des Verlaufes
des Magnetflusses in dem Bereich gemäß Fig. 2;
Fig. 4 eine Schnittansicht eines Magnetkeiles gemäß
einer anderen Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 5 ein Diagramm zur Erläuterung des Zusammenhanges
zwischen der Position eines Kernschlitzes und der
Magnetflußdichte, und in
Fig. 6 ein Diagramm zur Erläuterung des Zusammenhanges
zwischen dem Welligkeitsfaktor und dem Kernverlust.
Die Fig. 2 der Zeichnung zeigt eine Schnittansicht des
Hauptteiles einer rotierenden elektrischen Maschine, die mit
einem Magnetkeil gemäß der Erfindung ausgerüstet ist. Wie
aus Fig. 2 ersichtlich, ist eine Wicklung 4, die mit einer
Isolierung 3 versehen ist, in einem Kernschlitz 2 montiert,
der in einem Ständereisenkern 1 ausgebildet ist. Ein Magnetkeil 6,
der diese Wicklung 4 haltert, ist im Öffnungsbereich
des Schlitzes vorgesehen. Der Magnetkeil 6 steht mit
der Seitenwand des Kernschlitzes 2 in Eingriff, d. h. mit
einer Nut in den Kernzahnbereichen 1 a und 1 b, und ist auf
diese Weise darin gehalten. Somit wird Wicklung 4 von
dem Magnetkeil 6 fixiert und gehalten.
Die Bezugszeichen 8 und 9 bezeichnen Abstandshalter zum
Einstellen der Dimensionierung der Wicklung 4 in ihrer
Höhenrichtung in dem Kernschlitz 2, und das Bezugszeichen
10 bezeichnet einen Abstandshalter zur Einstellung des
Spaltes zwischen dem Kernschlitz 2 und der Wicklung 4 in
der Breitenrichtung der Wicklung.
Ein Läufer 11 ist in einem Innenloch im Ständerkern 1
über einen Luftspalt 12 drehbar angeordnet.
Der Magnetkeil 6 ist folgendermaßen ausgebildet. Wie
in Fig. 1 dargestellt, die einen Zustand teilweise mit
Wegbrechungen zeigt, sind eine Gruppe von Magnetstreifen,
d. h. viele Magnetstreifen 6 a und 6 b, die miteinander
nicht in Kontakt stehen, nebeneinander in einer Richtung angeordnet,
die um einen bestimmten Neigungswinkel R gegenüber
der Dickenrichtung zur Breitenrichtung geneigt ist, und
die so ausgebildeten, geneigten oder schrägen Magnetstreifen
6 a und 6 b sind mit einem Kunststoffmaterial 6 c, wie
z. B. Kunstharz oder dergleichen, eingeformt und fixiert.
Unter dem Gesichtspunkt der magnetischen Eigenschaften
ist es erwünscht, daß der Neigungswinkel R der Magnetstreifen
6 a und 6 b möglichst groß ist. Es ist jedoch darauf
hinzuweisen, daß die Magnetstreifen nicht so stark geneigt
sein dürfen, daß sich beide Enden der Magnetstreifen über
die Kernzahnbereiche 1 a und 1 b an beiden Seiten des Kernschlitzes 2
erstrecken. Dies deswegen, weil dann, wenn
die Kernzahnbereiche 1 a und 1 b an beiden Seiten des
Schlitzes 2 durch die Magnetstreifen 6 a und 6 b magnetisch
kurzgeschlossen sind, der Magnetkeil seine eigentliche und
wesentliche Funktion nicht ausführen kann.
Obwohl die Magnetstreifen 6 a und 6 b geneigt oder schräg
zur Breitenrichtung nebeneinander angeordnet sind, ist es
erwünscht, daß ihre Neigungsrichtungen abwechselnd verschieden
in den benachbarten Magnetstreifen 6 a und 6 b in
der Längsrichtung des Magnetkeiles sind, wie sich aus
Fig. 1 und 2 entnehmen läßt.
Dabei ist die Darstellung in Fig. 2 so getroffen, daß
die Intervalle zwischen den benachbarten Magnetstreifen
größer sind als die Durchmesser der jeweiligen Magnetstreifen,
was aber aus Gründen der Darstellung erfolgt
ist. Tatsächlich ist dieses Intervall so kurz, daß es etwa
1/10 bis 1/5 des Durchmessers der Magnetstreifen ausmacht.
Bei einem so ausgebildeten Magnetkeil 6, der in Fig. 3
dargestellt ist, ist der magnetische Widerstand für den
Magnetfluß Φ ea klein, der von dem Kernzahnbereich 1 a zum
Luftspalt 12 verläuft, da die Magnetstreifen 6 a mit der
Richtung dieses Verlaufes ausgefluchtet sind. In gleicher
Weise ist der magnetische Widerstand für den Magnetfluß
Φ eb klein, der von dem Kernzahnbereich 1 b zum Luftspalt
12 verläuft, da die Magnetstreifen 6 b mit der Richtung
des Verlaufes ausgefluchtet sind. Andererseits ist der
magnetische Widerstand für den Magnetfluß Φ e groß, der
den Keil 6 in seiner Breitenrichtung durchsetzt, da der
Fluß, wenn er in den Keil an einer Seite des Kernzahnbereiches
eintritt, notwendigerweise die nicht-magnetische
Kunststoffschicht zumindest einmal in der Richtung
im wesentlichen senkrecht zu der Ausfluchtungsrichtung
der Magnetstreifen 6 a oder 6 b durchläuft.
In den obigen Darlegungen ist der Magnetkeil gemäß
der Erfindung unter Verwendung einer Ausführungsform erläutert
worden, aber es lassen sich viele andere Ausführungsformen
realisieren, die auf dem gleichen technischen
Konzept basieren.
Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform des Magnetkeiles
gemäß der Erfindung. Bei dieser Ausführungsform
sind die Magnetstreifen 6 a und 6 b konzentrisch im zentralen
Bereich des Keiles in seiner Breitenrichtung angeordnet.
Ein derartiger Aufbau ermöglicht es, daß viele
Magnetflüsse den zentralen Bereich des Schlitzöffnungsbereiches
in seiner Breitenrichtung durchlaufen, so daß
die Verteilung der Magnetflüsse im Schlitzöffnungsbereich
zusätzlich gleichmäßig gemacht werden kann, so daß die
magnetischen Eigenschaften des Magnetkeiles weiter verbessert
werden.
In diesem Falle kann der gleiche Effekt erzielt werden,
indem man die Magnetstreifen konzentrisch anordnet, die eine
unterschiedliche, d. h. hohe Permeabilität haben, während
man die Magnetstreifen in der Gesamtheit des Keiles anordnet.
Ferner können magnetische Teilchen oder Partikel in
dem nicht-magnetischen Kunststoff-Formteil verteilt oder
verstreut werden, so daß die Permeabilität des Magnetkeiles
genau eingestellt werden kann, indem man vorher die
Menge an magnetischen Teilchen einstellt.
Außerdem können nicht-magnetische Fasern, die an
der Seite entgegengesetzt zur Neigung der Magnetstreifen
geneigt sind, in dem Formteil vermischt werden, um die
Festigkeit des Keiles zu erhöhen.
Unter Bezugnahme auf Fig. 5 werden der oben erwähnte,
herkömmliche Magnetkeil und der Magnetkeil gemäß der Erfindung
in ihrer Wirkung miteinander verglichen. Fig. 5
zeigt ein Diagramm zur Erläuterung der Versuchsergebnisse
der Magnetflußverteilung in dem Spalt zwischen einem
Ständerkern und einem Läufer, wenn man einen Probenkeil
mit einer Breite von 1,3 mm und einer Dicke von 4 mm verwendet,
(Klasse von ungefähr 500 kW).
In diesem Diagramm bezieht sich eine gestrichelte
Kurve X auf einen früher verwendeten Magnetkeil, bei dem
im allgemeinen magnetische Elemente an beiden Seiten in
der Breitenrichtung des Keiles angeordnet sind und Harz
im zentralen Bereich eingefüllt ist. Wie sich aus dem
Diagramm ergibt, ist seine Magnetflußverteilung in dem
Schlitz und den Kernzahnbereichen stark verbessert im Vergleich
mit der eines nicht-magnetischen Keiles, die mit
einer Keilkurve Y dargestellt ist, hat aber immer noch beträchtliche
Schwankungen. Andererseits ist die Magnetflußverteilung
des Magnetkeiles gemäß der Erfindung, die mit
der ausgezogenen Kurve Z dargestellt ist, weiter abgeflacht.
Die Abflachung der Magnetflußverteilung im Kernschlitzbereich
wird in hohem Maße zu der Verringerung der
Kernverluste aufgrund der Magnetflußwelligkeit auf einer
Läuferoberfläche beitragen, einen Temperaturanstieg auf
der Läuferoberfläche verhindern und die Effizienz einer
rotierenden elektrischen Maschine selbst verbessern.
Fig. 6 zeigt ein Diagramm zur Erläuterung des Zusammenhanges
zwischen der Magnetflußwelligkeit (Welligkeitsfaktor)
und den Kernverlusten, dargestellt mit einer
Kurve P. Der Welligkeitsfaktor β des Magnetflusses ist
gegeben durch
β = B 0 × 0,5/B max ,
wobei B 0 eine Amplitude ist und B max den maximalen Magnetfluß
angibt.
Die Magnetfluß-Welligkeitsfaktoren von verschiedenen
Keilen für rotierende elektrische Maschinen der 500 kW-
Klasse, d. h. die Keile, die den Kurven X, Y und Z in Fig. 5
entsprechen, können mit obiger Gleichung berechnet werden.
Die Ergebnisse sind in der nachstehenden Tabelle angegeben.
,6Magnetfluß-Welligkeitsfaktor
nicht-magnetischer
Keil (Y),60,39
herkömmlicher Keil
(X),60,30
Keil gemäß Erfindung
(Z),60,27
Aus Fig. 6 ist ersichtlich, daß der Kernverlust, der
dem jeweiligen obigen Welligkeitsfaktor entspricht, einen
Wert von 3,5 kW bei einem üblichen nicht-magnetischen Keil Y,
einen Wert von 1,98 kW bei einem üblichen magnetischen
Keil X sowie einen Wert von 1,5 kW bei einem Magnetkeil Z
gemäß der Erfindung hat. Obwohl der übliche Magnetkeil
einen stark verringerten Kernverlust aufweist, hat der
Magnetkeil gemäß der Erfindung einen weiter reduzierten
Kernverlust, was die Überlegenheit des Magnetkeiles gemäß
der Erfindung bestätigt.
Wie oben angegeben, wird bei dem Magnetkeil gemäß
der Erfindung eine gewünschte magnetische Eigenschaft
erhalten, da eine Gruppe von Magnetstreifen, die von der
Dickenrichtung zur Breitenrichtung und einem vorgegebenen
Winkel geneigt sind, und eine andere Gruppe von Magnetstreifen,
die zu der Seite entgegengesetzt zur obigen Gruppe von
Magnetstreifen geneigt sind, abwechselnd in der Längsrichtung
angeordnet sind, so daß der magnetische Widerstand
für den Magnetfluß klein ist, der von den Kernzahnbereichen
zu dem Luftspalt verläuft, während der magnetische Widerstand
für den Magnetfluß, der durch den Magnetkeil in der
Breitenrichtung verläuft, d. h. von einem Kernzahnbereich
zu einem anderen benachbarten Kernzahnbereich verläuft,
groß ist. Die mechanische Festigkeit des Keiles kann ebenfalls
verbessert werden, da die Magnetstreifen unter abwechselnd
entgegengesetzten Neigungswinkeln angeordnet sind.
Somit kann gemäß der Erfindung ein Magnetkeil zur Verwendung
in einer rotierenden elektrischen Maschine angegeben werden,
der gute magnetische Eigenschaften sowie eine verbesserte
mechanische Festigkeit aufweist.
Claims (6)
1. Magnetkeil (6) zur Verwendung in einer elektromagnetischen
Vorrichtung, der im Öffnungsbereich eines Kernschlitzes
(2) zur Aufnahme einer Wicklung (4) angeordnet
ist, um die in dem Schlitz aufgenommene Wicklung zu haltern,
und der aus einem magnetischen Element (6 a, 6 b) aufgebaut
ist, das in ein Kunststoffteil (6 c) eingeformt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das mangnetische Element aus einer Gruppe von Magnetstreifen
besteht, die nebeneinander in vorgegebenen Intervallen
angeordnet sind, und daß die Magnetstreifen in der
Breitenrichtung des Keiles geneigt angeordnet sind.
2. Magnetkeil (6) zur Verwendung in einer elektromagnetischen
Vorrichtung, der im Öffnungsbereich eines Kernschlitzes
(2) angeordnet ist und der aus einem magnetischen
Element (6 a, 6 b) aufgebaut ist, das in einem Kunststoffteil
(6 c) eingeformt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das magnetische Element (6 a, 6 b) aus einer Gruppe von
Magnetstreifen besteht, die ohne Kontakt miteinander und
unter einem vorgegebenen Neigungswinkel für die Tiefenrichtung
des Kernschlitzes angeordnet sind.
3. Magnetkeil (6) zur Verwendung in einer elektromagnetischen
Vorrichtung, der im Öffnungsbereich eines Kernschlitzes
(2) zur Aufnahme einer Wicklung (4) angeordnet
ist und der von einem in ein Kunststoffteil (6 c) eingeformten
magnetischen Element (6 a, 6 b) gebildet wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß das magnetische Element aus magnetischen Teilchen, die
in dem Kunststoffteil verteilt sind, und einer Gruppe von
Magnetstreifen besteht, wobei die Magnetstreifen ohne
Kontakt miteinander und unter einem vorgegebenen Neigungswinkel
für die Tiefenrichtung des Kernschlitzes angeordnet
sind.
4. Magnetkeil (6) zur Verwendung in einer elektromagnetischen
Vorrichtung, der im Öffnungsbereich eines Kernschlitzes
(2) zur Aufnahme einer Wicklung (4) angeordnet
ist, um die in dem Schlitz aufgenommene Wicklung zu halten,
und der aus einem magnetischen Element (6 a, 6 b) besteht,
das in ein Kunststoffteil eingeformt ist (6 c),
dadurch gekennzeichnet,
daß das magnetische Element aus einer Gruppe von Magnetstreifen
ohne Kontakt miteinander besteht, die in einer
Richtung senkrecht zur Längsrichtung des Keiles und mit
einer Neigung von den Seitenwänden des Keiles zur Oberfläche
des Keiles entgegengesetzt zur Wicklung angeordnet
sind.
5. Magnetkeil (6) zur Verwendung in einer elektromagnetischen
Vorrichtung, der im Öffnungsbereich eines Kernschlitzes
(2) zur Aufnahme einer Wicklung (4) angeordnet
ist und der von einem magnetischen Element (6 a, 6 b) gebildet
wird, wobei das magnetische Element aus einer Gruppe
von Magnetstreifen besteht, die ohne Kontakt miteinander
in einer Richtung senkrecht zur Längsrichtung des Keiles
und mit einem vorgegebenen Neigungswinkel für die Dickenrichtung
des Keiles angeordnet sind.
6. Magnetkeil (6) zur Verwendung in einer elektromagnetischen
Vorrichtung, der im Öffnungsbereich des Kernschlitzes
(2) zur Aufnahme einer Wicklung (4) angeordnet
ist und von einem in ein Kunststoffteil eingeformten magnetischen
Element gebildet wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß das magnetische Element (6 a, 6 b) aus einer Gruppe von
Magnetstreifen besteht, die ohne Kontakt miteinander in
der Richtung senkrecht zur Längsrichtung des Keiles und
mit einem vorgegebenen Neigungswinkel für die Dickenrichtung
des Keiles angeordnet sind, wobei die Neigungswinkel
der benachbarten Magnetstreifen in Längsrichtung
des Keiles abwechselnd verschieden sind.
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