Basketball

Österreichs Basketballnationalteams im 3x3 sind am Dienstag in Bukarest beim dortigen EM-Qualifikationsturnier auf Kurs geblieben. Die Frauen-Equipe mit Alexia Allesch, Anja Fuchs-Robetin, Simone Sill und Sigi Koizar besiegte in ihrem ersten Match Großbritannien mit 16:10.

Die Männer mit Fabio Söhnel, Quincy Diggs, Nico Kaltenbrunner und Toni Blazan unterlagen Estland mit 16:18, gewannen dann aber gegen Bosnien und Herzegowina mit 21:9. Am Mittwoch wird die Gruppenphase abgeschlossen.

Die ÖBV-Frauen treffen in ihrer Vierergruppe auf Griechenland und Lettland, es werden bei diesem Event zwei EM-Tickets vergeben. Für die rot-weiß-roten Männer geht es schon in die K.-o.-Runde, Gegner ist mit Schweden ein Gruppensieger. Danach geht es gegen Spanien oder Griechenland um eine Endrundenfahrkarte.

Fußball

AC Milan hat am Dienstag wie erwartet den Portugiesen Ruben Amorim als neuen Cheftrainer präsentiert. Über die Vertragsmodalitäten wurde nichts bekanntgegeben, laut Medienberichten erhält der 41-Jährige bei den „Rossoneri“ einen Vertrag bis 2028 mit Option auf eine weitere Saison.

Amorim übernimmt eine Mannschaft, die nach einer enttäuschenden Saison wieder näher an die Spitze der Serie A und zurück in die Champions League geführt werden soll. Zuletzt galt auch Oliver Glasner als ernsthafter Kandidat. Der Österreicher wurde in Italien mehrfach mit Milan in Verbindung gebracht.

Dritter Portugiese in zwei Jahren

Amorim ist seit seiner Entlassung bei Manchester United im Jänner ohne Verein. Der 41-Jährige trainierte zuvor auch die portugiesischen Clubs Sporting Lissabon, SC Braga und Casa Pia AC. Bei Milan ist er nach Paulo Fonseca und Sergio Conceica der dritte portugiesische Trainer innerhalb von zwei Jahren.

Amorim gehöre zu den „am besten vorbereiteten und innovativsten Trainern der neuen europäischen Generation“, lobte Gerry Cardinale, Eigner des Besitzerfonds RedBird, die Neuverpflichtung. Amorim stehe für einen klaren taktischen Ansatz mit Fokus auf hohes Pressing und schnelles Umschalten.

Amorim will die „Herausforderung“ voller Stolz und Begeisterung annehmen. „Ich weiß genau, was dieser Club bedeutet: Geschichte, Prestige und eine außergewöhnliche Fangemeinde auf der ganzen Welt.“

Leichtathletik

100-Meter-Olympiasieger Noah Lyles hat am Dienstag eine Weltbestzeit über die selten gelaufenen 150 Meter aufgestellt. Der 28-jährige US-Amerikaner sprintete beim Meeting im tschechischen Ostrava in 14,67 Sekunden zum Sieg. Die Zeit wurde als Weltrekord präsentiert. Doch einen offiziellen Weltrekord über diese Strecke führt der Leichtathletikweltverband nicht.

IMAGO/Jaroslav Ozana

Im April war der Jamaikaner Kishane Thompson auf einer Bahn mit einer halben Kurve in 14,92 Sekunden die bisherige Weltbestzeit gelaufen. Auf einer komplett geraden Strecke wurden noch schnellere Zeiten über die 150 Meter erzielt. Jamaikas Superstar Usain Bolt schaffte die Distanz im Jahr 2009 in Manchester in 14,35 Sekunden.

Pallitsch und Bredlinger zeigen auf

Auch die Österreicher Raphael Pallitsch und Caroline Bredlinger zeigten in Tschechien auf. Mittelstreckenläufer Pallitsch verpasste über die Meile den 45 Jahre alten, von Robert Nemeth fixierten österreichischen Rekord in 3:52,54 Minuten nur um 0,12 Sekunden.

Der mit einer leichten Oberschenkelverletzung angereiste Burgenländer sah auch einen guten Nebeneffekt. „Für die EM-Qualifikation auf 1.500 m konnte ich Punkte sammeln“, so der 36-Jährige. Seine nächsten Stationen sind Hengelo und Zagreb. Bredlinger wiederum unterbot über 800 m in 1:59,80 Minuten als Siebente das EM-Limit. Es war die viertbeste Zeit ihrer Karriere.

Klettern

Österreichs Para-Asse haben am Dienstag beim Kletterweltcup in Innsbruck aufgezeigt. Das KVÖ-Team jubelte vor Heimpublikum über drei Heimsiege und zwei weitere Podestplätze.

Jasmin Plank wurde in der Klasse RP2 ihrer Favoritinnenrolle gerecht. Die 37-jährige Tirolerin feierte nach dem Erfolg in Salt Lake City (USA) im zweiten Saisonbewerb ihren zweiten Sieg. Es ist nach 2022 und 2025 ihr dritter Triumph in Innsbruck und ihr insgesamt zehnter Weltcup-Sieg.

Le Bon holt fünften Weltcup-Sieg

In der Klasse B2 jubelte Linda Le Bon über ihren fünften Weltcup-Sieg. Die 61-Jährige gewann ein spannendes Finale mit 46+ Griffen vor der Deutschen Luisa Grube, die im Finale gleich weit kletterte, aufgrund des besseren Qualifikationsergebnisses. Qualisiegerin Seneida Biendarra (USA) wurde mit 46 Griffen Dritte.

Erfolgreiches Debüt für Laschitz

Lilli Marie Laschitz durfte sich unterdessen über ein gelungenes Weltcup-Debüt freuen. Die 16-jährige Kärntnerin zeigte im B1-Finale auf und belegte mit 33 Griffen nur knapp hinter Favoritin Hiromi Aoki (JPN/34+) Rang zwei.

Eine Klasse für sich war einmal mehr Angelino Zeller in der Klasse AL1. Mit 44+ Griffen setzte er sich deutlich vor dem Slowenen Matej Arh (39+) durch, Markus Pösendorfer (38+) schaffte es als Dritter auf das Podest.

Fußball-WM

Die Justiz des Iran will gegen Fußballfans des Iran rechtlich vorgehen, die am Montag (Ortszeit) beim WM‐Spiel gegen Neuseeland die Nationalhymne missachtet und kritische Slogans gerufen haben. Nach Angaben des dem Sicherheitsrat nahestehenden Nachrichtenportals Nour News wurden viele von ihnen identifiziert.

Ihnen droht die Beschlagnahmung ihrer Vermögenswerte im Iran. Auch bei den nächsten beiden WM‐Spielen will die Justiz gegen „Störenfriede“ rechtliche Schritte einleiten und ähnliche Strafen verhängen.

Der Iran war mit einem 2:2 gegen Neuseeland in die WM gestartet. Dabei wurden vor und in dem riesigen Stadion immer wieder Botschaften im Zusammenhang mit dem monatelangen Krieg der USA und Israels gegen den Iran kundgetan. Im Stadion versammelten sich Anhängerinnen und Anhänger sowie Gegnerinnen und Gegner des Kurses Teherans.

Zu sehen waren sowohl die aktuelle iranische Fahne als auch die ältere aus der Zeit vor der Islamischen Revolution. Letztere wird als Symbol der Opposition angesehen, die in der südkalifornischen Diaspora viele Anhängerinnen und Anhänger hat.

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Guillermo Ochoa hat seinen Rücktritt nach der Fußball-WM und mehr als 20 Jahren in der Nationalmannschaft von WM-Mitgastgeber Mexiko bestätigt. Die Nationalmannschaft sei immer sein Kompass gewesen, betonte der Torhüter.

Aber jetzt gehe diese Zeit zu Ende. „Ich sehe keinen Sinn mehr im Fußball. Ich sehe keinen Sinn mehr darin weiterzuspielen“, sagte er der FIFA.

Sechste WM-Teilnahme von Ochoa

Ochoa kommt bisher auf 153 Einsätze für „El Tri“, am 13. Juli noch während der WM in Mexiko, den USA und Kanada wird er 41 Jahre alt. Zusammen mit dem Argentinier Lionel Messi (38) und dem Portugiesen Cristiano Ronaldo (41) bestreitet Ochoa seine sechste WM – ein Rekord.

IMAGO/MB Media

Beim 2:0-Auftaktsieg der Mexikaner bei der WM gegen Südafrika war Ochoa nicht zum Einsatz gekommen. Vor der Partie war er unter dem Jubel der Fans im Aztekenstadion minutenlang über den Rasen geschritten und hatte die Stimmung sichtlich genossen. In der Nacht auf Freitag (3.00 Uhr MESZ, live in ORF1) spielt der WM-Mitgastgeber in Zapopan bei Guadalajara gegen Südkorea sein zweites Spiel.

Ochoa wechselte im Sommer 2011 nach einigen Jahren bei CF America in Mexiko in die französische Ligue 1 zu AC Ajacco. Er spielte auch in Spanien beim FC Malaga und FC Granada sowie in Belgien beim FC Lüttich. Nach einer Rückkehr in die Heimat zum CF America verließ Ochoa erneut Mexiko und heuerte in Italien bei US Salernitana an, über Avs Futebol in Portugal landete er auf Zypern bei AEL Limassol.

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Kurz vor dem ersten WM-Auftritt gegen Kroatien am Mittwoch (22.00 Uhr MESZ, live in ServusTV) hat Mitfavorit England notgedrungen noch einen Kaderumbau vorgenommen.

Rechtsverteidiger Tino Livramento von Newcastle United fällt für die Endrunde aufgrund einer im Training erlittenen Muskelverletzung in der Wade aus. Anstelle des 23-Jährigen nominierte Trainer Thomas Tuchel am Dienstag Trevoh Chalobah von Chelsea nach.

Gegen Kroatien wird Chalobah aber noch nicht dabei sein. Der 26-Jährige wird nicht zum Spielort Dallas fliegen, sondern ins Trainingscamp der Engländer nach Kansas City. In den weiteren Gruppenspielen gegen Ghana und Panama soll Chalobah dann zur Verfügung stehen.

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Das iranische Nationalteam muss in den kommenden WM-Gruppenspielen möglicherweise auf Offensivspieler Mehdi Torabi verzichten. Das Visum des 31-Jährigen wurde nach der ersten Einreise in die USA zum Auftaktspiel gegen Neuseeland (2:2) für ungültig erklärt, berichtete die staatliche iranische Nachrichtenagentur IRNA.

Während die übrigen Nationalspieler ein Visum zur mehrmaligen Einreise in die USA erhielten, hatte Torabi nur die Genehmigung für eine einzelne Einreise.

Der iranische Verband hat bereits ein neues Visum beantragt, um Torabis Teilnahme an den nächsten zwei Spielen zu ermöglichen. Rein sportlich würde sein Ausfall wohl nicht so schwer wiegen. Gegen Neuseeland kam er nicht zum Einsatz.

Bei der WM ist Torabi als Nachrücker für Sardar Asmun dabei. Dem Stürmerstar war unpatriotisches Verhalten vorgeworfen worden. Der in der iranischen Liga für Täbris spielende Torabi gilt als äußerst regimetreu.

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Trainer Herve Renard soll die Fußball-WM für Tunesien retten. Nach dem Aus von Nationaltrainer Sabri Lamouchi, der nach der 1:5-Pleite gegen Schweden in Monterrey seinen Hut nehmen musste, kommt nun der Franzose Renard zum Zug. Das teilte der Verband Tunesiens am Dienstag mit.

Reuters/Marko Djurica

Renard werde zeitnah im Teamcamp eintreffen, um die Vorbereitung auf das zweite Spiel gegen Japan am Sonntag (6.00 Uhr MESZ) zu übernehmen. Nach der WM will der Verband dann Verhandlungen über eine langfristige Weiterbeschäftigung mit Renard führen, hieß es.

Lamouchi das Quartier der Nationalmannschaft in Mexiko verlassen, nachdem man sich auf die Beendigung des Vertragsverhältnisses geeinigt hatte. Die deutliche Niederlage gegen Schweden war zu viel für den 54-Jährigen.

Seit seiner Verpflichtung als Teamchef im Jänner hatte es nur einen Sieg beim 1:0 gegen Haiti gegeben. In der Vorbereitung auf die WM verlor Tunesien vor zwei Wochen in Wien mit 0:1 gegen das ÖFB-Team sowie bei der Generalprobe mit 0:5 gegen Belgien.

Renard war zuletzt als Trainer Saudi-Arabiens tätig. Er besitzt bereits einige Erfahrung als Coach afrikanischer Nationalteams und führte Sambia sowie die Elfenbeinküste zum Afrikacup-Titel. In den verbleibenden beiden WM-Vorrundenspielen steht Tunesien gegen Japan und die Niederlande in Gruppe F stark unter Druck.

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Formel 1

Das Chaos um Tempoverstöße in der Boxengasse beim Formel-1-Rennen in Monaco hat ein weiteres Nachspiel vor den Sportrichtern. Die Rennställe McLaren und Red Bull legten am Dienstag gegen die nachträgliche Änderung des Rennergebnisses durch den Weltverband FIA Einspruch ein.

Das FIA-Urteil zugunsten von Alpine-Pilot Pierre Gasly, dessen Strafe am grünen Tisch aufgehoben worden war, „birgt die Gefahr sportlicher Ungerechtigkeit und untergräbt das Vertrauen in die konsequente Anwendung des FIA-Sportreglements“, erklärte McLaren sein Vorgehen.

Gasly bekam dritten Platz zugesprochen

Beim WM-Lauf in Monte Carlo hatte es eine Reihe von Zeitstrafen wegen überhöhter Geschwindigkeit in der Boxengasse gegeben. Später räumte die FIA aber Probleme bei der Zeitmessung ein.

Alpine hatte eine Überprüfung verlangt, daraufhin hatte der Franzose Gasly wieder den dritten Platz zugesprochen bekommen. Anders als einige Konkurrenten hatte Gasly seine Strafe noch nicht während eines Reifenwechsels im Rennen verbüßt, daher war ein Einspruch möglich.

Auch Red Bull legt Einspruch ein

Red-Bull-Fahrer Isack Hadjar, der eigentlich als Dritter gewertet worden war, verlor den Podiumsplatz wieder. Sein Team gab den Pokal bisher jedoch nicht zurück und legte nun dem Fachportal motorsport.com zufolge gegen die FIA-Entscheidung ebenfalls Berufung ein.

Bei McLaren war der Australier Oscar Piastri betroffen, der durch Gaslys Aufrücken von Platz vier auf Rang fünf rutschte und so zwei WM-Punkte verlor.

McLaren argumentiert, dass die Teams bereits in Monte Carlo von den Problemen bei der genauen Erfassung des Tempos in der Boxengasse gewusst hätten. Einige Rennställe hätten daher ihre Abläufe entsprechend angepasst und würden nun durch die Aufhebung der Strafe benachteiligt.

„Wir sind der Ansicht, dass dieser Fall wichtige Fragen zur sportlichen Fairness, zur Konsistenz der Regelauslegung und zur Integrität des Wettbewerbs aufwirft“, teilte das britische Weltmeisterteam mit.

Mercedes verlangt neue Überprüfung

Auch Mercedes will das Rennergebnis nicht tatenlos hinnehmen. Das Silberpfeil-Team lässt auf demselben sportjuristischen Weg wie zuvor Alpine die ursprüngliche Wertung vom Rennsonntag überprüfen. George Russell war wegen einer Durchfahrtstrafe in Monaco nur Zwölfter geworden.

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Tennis

Tennisprofi Lucas Miedler ist mit seinem portugiesischen Doppelpartner Francisco Cabral beim ATP-500-Rasenturnier in Halle bereits im Auftaktspiel gescheitert. Das als Nummer zwei gesetzte Duo unterlag am Dienstag im Achtelfinale Sadio Doumbia/Marc Polmans (FRA/AUS) mit 2:6 4:6.

Miedler ist derzeit auf der Tour mit einem Ersatzpartner unterwegs, sein Standardpartner Alexander Erler ist für einige Wochen wegen einer Ellbogensehnenverletzung außer Gefecht gesetzt.

ATP-500-Turnier in Halle

Doppel, Achtelfinale:
Sadio Doumbia / Marc Polmans (FRA/AUS) Lucas Miedler / Francisco Cabral (AUT/POR/2) 6:2 6:4

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US-Tennisstar Serena Williams kehrt nach Wimbledon zurück. Die 44-jährige, 23-fache Major-Siegerin hat am Dienstag von den Organisatoren des dritten Grand-Slam-Turniers des Jahres gemeinsam mit ihrer Schwester Venus eine Wildcard für das Doppel erhalten.

Williams hatte mit der Kanadierin Victoria Mboko in London ihr Comeback auf der Tour nach vier Jahren gefeiert. Die siebenfache Wimbledon-Siegerin im Einzel war am Dienstag mit Karolina Muchova in Berlin im Doppel-Bewerb im Einsatz.

Für das Duo kam allerdings in der ersten Runde das Aus. Williams/Muchova mussten sich im Achtelfinale Giuliana Olmos/Erin Routliffe (MEX/NZL) mit 4:6 4:6 geschlagen geben.

Einzel-Wildcards erhalten unter anderen die polnische French-Open-Finalistin Maja Chwalinska und der Schweizer Altstar Stan Wawrinka, der seine letzte Saison bestreitet, sowie der Bulgare Grigor Dimitrow. Im Männer-Doppel erhielt Australiens „Enfant terrible“ Nick Kyrgios mit dem Kasachen Alexander Bublik eine „Freikarte“.

Motorrad

Der in Katalonien schwer gestürzte Alex Marquez möchte beim Grand Prix in Tschechien (19. bis 21. Juni) wieder in die MotoGP einsteigen. Wie am Dienstag bekanntgegeben wurde, steht noch eine finale medizinische Untersuchung aus.

Sein Team Gresini Racing gibt sich in den sozialen Netzwerken optimistisch. „Alex Marquez wird am Wochenende mit dem Ziel, für fit erklärt zu werden, nach Tschechien fliegen“, postete der Rennstall.

Der 30-Jährige hatte die Rennen in Italien und Ungarn auslassen müssen. Der Unfall war beim Katalonien-GP passiert, als Marquez auf den mit Elektronikproblemen kämpfenden Pedro Acosta auffuhr und mit mehreren Überschlägen von der Strecke flog.

Brüche des rechten Schlüsselbeins und des siebenten Halswirbels waren die Folge. Der Vizeweltmeister des Vorjahres hatte einige Tage auf der Intensivstation verbringen müssen.

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Bundesliga

Bundesligist GAK hat am Dienstag den Brasilianer Anderson von Absteiger Blau-Weiß Linz verpflichtet. Der 28-Jährige war 2019 über Altach in Österreichs Bundesliga gekommen, in den vergangenen zwei Saisonen spielte er in Linz.

Anderson kommt auf 136 Bundesliga-Einsätze, in denen er neun Tore erzielte. Nach einer längeren Verletzungspause steigt der Verteidiger nun voll ins Training ein. Laut GAK befindet sich das Einbürgerungsverfahren Andersons in einem fortgeschrittenen Stadium.

„Anderson ist ein erfahrener Bundesliga-Spieler, der auf der Außenbahn alles mitbringt, was wir auf dieser Position suchen“, sagte GAK-Sportdirektor Tino Wawra. Der Spieler selbst bezeichnete den Grazer Club als „Traditionsverein mit großartigen Fans. Die Rückkehr nach meiner Verletzung hat mich noch hungriger gemacht.“

Bundesligist SCR Altach hat am Montag zum Start der Vorbereitung auf die kommende Saison die Verpflichtung eines neuen Stürmers bekanntgegeben. Der Japaner Shingo Nakano war 2023 aus der Heimat auf ein US-College und vor zwei Jahren in die Singapore Premier League gewechselt, bei Albirex Niigata FC war er trotz seiner 21 Jahre zuletzt Kapitän.

Nakano kam in der abgelaufenen Saison auf 25 Tore und zwei Vorlagen, sein Vertrag bei den Altachern läuft bis Sommer 2028.

Ein weiterer Zugang für den Profikader der Vorarlberger kommt aus Brasilien. Der 18-jährige Innenverteidiger Henrique Bell soll vorerst einmal bei den Juniors in der Regionalliga zum Einsatz kommen. Der italienisch-brasilianische Doppelstaatsbürger spielte zuletzt für das U20-Team des FC Sao Paulo.

SV Oberbank Ried hat mit Defensivspieler Lukas Malicsek den ersten Zugang im Sommer vermeldet. Der 27-Jährige spielte mit einer kurzen Unterbrechung seine gesamte Laufbahn als Profi für die Admira.

Verlassen hat die Innviertler indes Offensivkraft Antonio van Wyk. Der Südafrikaner geht in seine Heimat zu Mamelodi Sundowns FC. Die Rieder kassieren laut Angaben von Dienstag über eine Million Euro und damit eine Rekordablöse für den Club.

Der südafrikanische Stürmer (24) war 2024 aus seiner Heimat nach Ried gewechselt und war in der vergangenen Saison eine Stammkraft. In 29 Ligaspielen traf er dreimal und bereitete vier Tore vor. Mamelodi holte in der abgelaufenen Saison den Titel in der afrikanischen Champions League.

Malicsek unterschrieb einen Vertrag bis Sommer 2028 samt Option auf ein weiteres Jahr. Der Nachwuchs-Teamspieler agierte mit der Admira bis zum Abstieg 2022 schon in der höchsten Spielklasse. Die Maria Enzersdorfer führte er zuletzt als Kapitän an. „Neben seinen technischen Fähigkeiten ist er sehr hart im Zweikampf, kann viel laufen und ist ein Gewinnertyp“, so Ried-Sportdirektor Wolfgang Fiala.

Der Niederländer Alex Kroes ist bei Double-Sieger LASK am Dienstag zum Vizepräsidenten ernannt worden. Der 51-Jährige arbeitete zuletzt als Technischer Direktor beim niederländischen Traditionsclub Ajax Amsterdam, davor war er bei Alkmaar für die strategische internationale Ausrichtung zuständig.

Wie der Bundesligist schrieb, soll Kroes seine internationale Erfahrung und sein Netzwerk im europäischen Spitzenfußball in Linz einbringen.

„Der LASK hat bewiesen, dass er mehr kann als Österreich. Diesen Weg möchte ich mitgestalten — mit meiner Erfahrung und meinen Kontakten in Europa“, sagte Kroes in einer Aussendung.

Chronik

Der ehemalige Eishockeyweltmeister Kyle Calder ist im Alter von 47 Jahren gestorben. „Nicht in einer Million Jahre hätte ich gedacht, dass dieser Tag kommen würde“, schrieb seine Tochter Madison in einem Beitrag auf Instagram.

Nach den Angaben des Junioren-Teams der Los Angeles Kings erlag der frühere NHL-Profi einer kurzen Krankheit. Mit Kanada holte Calder 2003 den WM-Titel.

Der Stürmer spielte ein Jahrzehnt lang in der National Hockey League (NHL) und absolvierte dort mehr als 600 Spiele, unter anderem für die Chicago Blackhawks.

Teamchef Danny Wirtz erklärte, Calder sei das Leben mit derselben Leidenschaft, Intensität und unglaublichen Hingabe angegangen, die auch sein Spiel geprägt hätten.

TV-Programm

Dienstag, 16. Juni
16.00 Uhr Behindertensport Para Climbing Weltcup, Innsbruck OSP
20.50 Uhr Fußball WM: Frankreich - Senegal, New York ORF1
23.25 Uhr Fußball WM Studio ORF1
23.50 Uhr Fußball WM: Irak - Norwegen, Boston ORF1
Mittwoch, 17. Juni
02.20 Uhr Fußball WM Studio ORF1
02.50 Uhr Fußball WM: Argentinien - Algerien, Kansas City ORF1
05.00 Uhr Fußball WM Studio ORF1
05.50 Uhr Fußball WM: Österreich - Jordanien, San Francisco ORF1
09.10 Uhr Fußball WM Morning Show ORF1+2
23.30 Uhr Fußball ÖFB-PK WM, Santa Barbara OSP
Donnerstag, 18. Juni
09.10 Uhr Fußball WM Morning Show ORF2
13.00 Uhr Klettern Weltcup: Damen Bouldern Semifinale, Innsbruck OSP
17.05 Uhr Fußball WM Studio ORF1
17.50 Uhr Fußball WM: Tschechien - Südafrika, Atlanta ORF1
19.30 Uhr Klettern Weltcup: Damen Bouldern Finale, Innsbruck OSP
20.15 Uhr Fußball WM Studio ORF1
20.50 Uhr Fußball WM: Schweiz - Bosnien Herzegowina, Los Angeles ORF1
22.30 Uhr Fußball ÖFB-PK WM, Santa Barbara OSP
23.50 Uhr Fußball WM: Kanada - Katar, Vancouver ORF1
Freitag, 19. Juni
02.50 Uhr Fußball WM: Mexico - Südkorea, Guadalajara ORF1
09.10 Uhr Fußball WM Morning Show ORF2
11.00 Uhr Judo World Tour, Ulaanbaatar OSP
13.00 Uhr Klettern Weltcup: Herren Bouldern Semifinale, Innsbruck OSP
16.00 Uhr Volleyball Frauen EM-Qualifikation: Österreich - Albanien, Tirana OSP
19.00 Uhr Leichtathletik Diamond League, Doha OSP
19.25 Uhr Volleyball Herren EM-Qualifikation: Österreich - Luxemburg ON
19.30 Uhr Klettern Weltcup: Herren Bouldern Finale, Innsbruck OSP
22.30 Uhr Fußball ÖFB-PK WM, Santa Barbara OSP

OSP = ORF Sport +

Alle Übertragungen sind auch im Stream auf ORF ON abrufbar.

Vorbehaltlich kurzfristiger Änderungen