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Veranstaltungsankündigung

  • 083/26 29. Juli 2026 Veranstaltungsankündigung Partielle Sonnenfinsternis und Sternschnuppen über Oldenburg Universität und Partner laden zu gemeinsamer Beobachtung und Rahmenprogramm rund um den Utkiek
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    29. Juli 2026   083/26    Veranstaltungsankündigung

    Partielle Sonnenfinsternis und Sternschnuppen über Oldenburg

    Universität und Partner laden zu gemeinsamer Beobachtung und Rahmenprogramm rund um den Utkiek

    Oldenburg. Sonnenfinsternis über Europa: Am Mittwoch, 12. August, wird dieses Ereignis am Abend auch in Oldenburg zu sehen sein – während einige Stunden später außerdem die Chancen besonders gut stehen, Sternschnuppen am Himmel zu entdecken. Anlässlich dieser astronomischen Ereignisse lädt die Universität Oldenburg gemeinsam mit der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) Niedersachsen, der Freien Schule Oldenburg und den Oldenburger Sternfreunden zu Aktionen rund um den Utkiek.

    Auf dem Schulhof der Freien Schule (Burmesterstr. 5-7, 26135 Oldenburg) öffnet das Tiny Observatorium von LEB und Universität ab 16.30 Uhr seine Türen. Kinder, Jugendliche und Erwachsene können in der mobilen Sternwarte erleben, wie Teleskope und astronomische Beobachtungen funktionieren. „Wir möchten Astronomie nicht nur erklären, sondern gemeinsam erlebbar machen“, sagt Prof. Dr. Björn Poppe von der Universitätssternwarte. Dazu gehört auch, dass Besucher*innen echte Steine aus dem Weltall betrachten können. Außerdem lässt das Team des Tiny Observatoriums kurz vor dem Sonnenuntergang einen Wetterballon steigen, der bis zum Rand der Atmosphäre hinaufsteigen soll, um dort Bilder von der Sonnenfinsternis zu machen.

    Besucher*innen können kurze Zeit später vom Schulhof aus auch selbst beobachten, wie sich der Mond vor die Sonne schiebt. „Wir gehen davon aus, dass die Sonne gegen 20.15 Uhr von unserem Beobachtungspunkt aus bis zu 86 Prozent bedeckt sein wird. Eine so eindrucksvolle partielle Sonnenfinsternis wird es in den kommenden Jahren in unserer Region nicht noch einmal geben“, erklärt Poppe. Wie eine totale Sonnenfinsternis aussieht, zeigt das Team im Tiny Observatorium per Videostream aus Spanien, wo der Mond an diesem Abend vollständig die Sonne bedeckt.

    Wer den Ereignissen am Himmel noch etwas näher sein möchte, kann nur wenige Gehminuten entfernt den Utkiek erklimmen. Ab 19.00 Uhr laden die Mitglieder der Astronomie-AG der Universität und die Oldenburger Sternfreunde zur gemeinsamen Live-Beobachtung am Helen-Voskuhl-Gipfel. Sie beantworten auch Fragen zum Thema und gewähren einen Blick durch ihre Teleskope. An beiden Standorten gibt das Team kostenlos Schutzbrillen ab – solange der Vorrat reicht.

    Etwas mehr Zeit mitzubringen, lohnt sich: Auch wenn die Perseiden erst am 13. August ihren Höhepunkt erreichen, stehen bei klarem Himmel am späten Abend des 12. Augusts die Chancen gut, Sternschnuppen am Himmel zu entdecken. Der bekannte Sternschnuppenstrom entsteht, wenn die Erde durch Staubspuren des Kometen Swift-Tuttle fliegt.

    Die Aktionen in Oldenburg finden im Rahmen der Langen Nacht der Astronomie statt, die in ganz Deutschland dazu einlädt, den Kosmos zu entdecken.

    Wer vor Ort nicht selbst dabei ist, kann das Ereignis auch über das Live-Bild der Universitätssternwarte auf YouTube unter www.youtube.com/@sternwarteuniversitatolden5698 verfolgen.

    Weblinks

    Bilder

      

    Das Bild von der Universitätssternwarte zeigt die partielle Sonnenfinsternis im März 2025. Damals waren nur 22 Prozent der Sonne bedeckt.Am 12. August wird der Mond hingegen mehr als 80 Prozent der Sonne verdecken. Foto: Universität Oldenburg

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  • 073/26 29. Juni 2026 Veranstaltungsankündigung Sommerkonzert mit Pop, Jazz und A Cappella

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    29. Juni 2026   073/26    Veranstaltungsankündigung

    Sommerkonzert mit Pop, Jazz und A Cappella

    Oldenburg. Zum Abschluss des Sommersemesters lädt das Institut für Musik der Universität Oldenburg zum traditionellen Konzertabend „Summer Sounds“ ein. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 8. Juli, um 20.00 Uhr in der Aula der Universität (Ammerländer Heerstraße 69, Gebäude A11) statt. Einlass ist ab 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Neben dem Pop- und Jazzchor der Universität unter Leitung von Susanne Menzel treten das „African-Cuban Brazilian Jazz Ensemble“ unter Leitung von Christian Schoenefeldt sowie ein studentisches A Cappella Ensemble auf.

    Weblinks

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    Susanne Menzel, E-Mail:

  • 072/26 26. Juni 2026 Veranstaltungsankündigung „Showtime“: Kunststudierende zeigen, was sie geschaffen haben Ausstellung am Institut für Kunst und visuelle Kultur ab 1. Juli
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    26. Juni 2026   072/26    Veranstaltungsankündigung

    „Showtime“: Kunststudierende zeigen, was sie geschaffen haben

    Ausstellung am Institut für Kunst und visuelle Kultur ab 1. Juli

    Oldenburg. Welche Arbeiten im vergangenen Jahr am Institut für Kunst und visuelle Kultur entstanden sind – das zeigen Studierende im Rahmen der diesjährigen „Showtime“. Die Werkschau der Kunststudierenden findet von Mittwoch, 1. Juli, bis Samstag, 4. Juli, im Gebäude A8 der Universität Oldenburg (Ammerländer Heerstraße 69) sowie am benachbarten Prinzenpark statt. Der Eintritt ist frei.

    Am Eröffnungsabend können Interessierte ab 18.00 Uhr ganz unterschiedliche Kunstprojekte entdecken. Die Studierenden präsentieren verschiedene Videoinstallationen, selbst gestaltete Magazine zum Thema Mensch-Tier-Beziehung, Arbeiten zum Thema Raum, analoge Fotografien sowie ein Videospiel. Außerdem nehmen sie die Besucherinnen und Besucher mit auf eine künstlerische Reise durch imaginierte virtuelle Museen. Verschiedene Rundgänge setzen sich mit der queerfeministischen Perspektive im Stadtraum auseinander.

    Am Donnerstag, 2. Juli, berichten die Kunststudierenden ab 13.00 Uhr in einem Symposium über ihre wissenschaftlichen Forschungsprojekte. Ebenso wie am Freitag, 3. Juli, ist die Ausstellung von 12.00 bis 20.00 Uhr geöffnet.

    Zum Abschluss der „Showtime“ am 4. Juli können Interessierte zwischen 14.00 und 16.00 Uhr in geführten Rundgängen die Ausstellung erkunden und mit den Beteiligten ins Gespräch über die Hintergründe ihrer Arbeit kommen.

    Weitere Informationen zum Programm und den Öffnungszeiten gibt es unter:

    Weblinks

    Bilder

      

    Bereits im letzten Jahr bot die „Showtime” Einblicke in das vielfältige künstlerische Schaffen der Studierenden.
    Foto: Alwa Erythropel

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    Judith Brachem, E-Mail:

Personalie

  • 085/26 6. August 2026 Personalie 17 neue Auszubildende an der Universität
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    6. August 2026   085/26    Personalie

    17 neue Auszubildende an der Universität

    Oldenburg. Ob Technik, Handwerk, Verwaltung, IT oder Labor: Die Universität Oldenburg bietet in insgesamt 13 Berufsfeldern attraktive Ausbildungsmöglichkeiten. Heute konnte sie 17 neue Auszubildende begrüßen.

    „Exzellente Forschung und Lehre fallen nicht vom Himmel. Es sind die Menschen in unseren Werkstätten, Laboren, Büros und Archiven, die den Campus jeden Tag am Laufen halten. Ein starkes Team, das von unseren neuen Auszubildenden hervorragend ergänzt wird“, sagte Jörg Stahlmann, Vizepräsident für Verwaltung und Finanzen, anlässlich der offiziellen Einführung. „Wir nehmen unsere Verantwortung als Ausbildungsbetrieb sehr ernst und stehen für eine qualifizierte Betreuung, abwechslungsreiche Aufgaben und moderne Arbeitsbedingungen“, so Stahlmann weiter.

    Mit rund 3.000 Beschäftigten in Forschung, Lehre, Technik und Verwaltung zählt die Universität Oldenburg zu den größten Arbeitgebern im Nordwesten. In diesem Jahr beginnen ihre Ausbildung: vier angehende Elektroniker*innen für Geräte und Systeme, drei Verwaltungsfachangestellte, zwei Chemielaborantinnen, zwei Fachinformatiker, zwei Feinwerkmechaniker*innen, zwei Gärtner*innen (Fachrichtung Stauden sowie Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau), eine angehende Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste (Fachrichtung Bibliothek) sowie ein Auszubildender zum Mediengestalter Bild und Ton.

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    Vizepräsident Jörg Stahlmann begrüßte die 17 neuen Auszubildenden heute offiziell an der Universität. Foto: Daniel Schmidt / Universität Oldenburg

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    Petra Siemer, Tel.: 0441/798-2942, E-Mail:

  • 076/26 2. Juli 2026 Personalie Christiane Thiel neues Mitglied im Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft Mitgliederversammlung wählt die Sprecherin des Exzellenzclusters Hearing4all.connects für drei Jahre in das Gremium
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    2. Juli 2026   076/26    Personalie

    Christiane Thiel neues Mitglied im Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft

    Mitgliederversammlung wählt die Sprecherin des Exzellenzclusters Hearing4all.connects für drei Jahre in das Gremium

    Oldenburg. Die Oldenburger Psychologin Prof. Dr. Christiane Thiel, Sprecherin des Exzellenzclusters Hearing4all.connects an der Universität Oldenburg, ist am 1. Juli von der Mitgliederversammlung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in Bonn zum neuen Senatsmitglied gewählt worden. Ab 2027 vertritt sie dort den Bereich Psychologie. Von der Universität Oldenburg gehört dem Gremium außerdem die Informatikerin Prof. Dr. Susanne Boll an.

    Der Senat ist das zentrale wissenschaftliche Gremium der DFG und entscheidet unter anderem darüber, wie Begutachtungs-, Bewertungs- und Entscheidungsverfahren gestaltet sind. Die 39 Senatsmitglieder sind zudem im Hauptausschuss vertreten, der den Wirtschaftsplan der DFG beschließt.

    „Nach sechs Jahren im DFG-Fachkollegium Psychologie freue ich mich darauf, meine Erfahrungen künftig im Senat einzubringen und die strategische Weiterentwicklung der Forschungsförderung mitzugestalten“, erklärt Thiel.

    Die Psychologin forscht und lehrt als Professorin für Biologische Psychologie seit 2005 in der gleichnamigen Abteilung am Department für Psychologie der Fakultät VI – Medizin und Gesundheitswissenschaften der Universität Oldenburg. Sie ist seit dem Start von Hearing4all im Jahr 2012 Teil des Exzellenzclusters und seit 2018 Mitglied des Direktoriums. In der dritten Förderperiode des Clusters, die am 1. Januar begonnen hat, hat sie die Rolle der Sprecherin übernommen. Zudem leitet sie das von der DFG geförderte Graduiertenkolleg Neuromodulation. Ein Schwerpunkt von Thiels Forschung ist der Einfluss von Hörverlust auf Funktion und Struktur des Gehirns. Darüber hinaus untersucht sie, wie kognitive Leistungen durch Neuromodulation verbessert werden können.

    Die Wissenschaftlerin engagiert sich darüber hinaus stark in der akademischen Selbstverwaltung der Universität und in verschiedenen Fachgesellschaften. So war sie von 2016 bis 2019 Prodekanin für Forschung und Groningen der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften der Universität Oldenburg und von 2022 bis 2023 Vizepräsidentin für Forschung und Transfer. Als Expertin für Forschungsethik gehörte sie von 2011 bis 2022 der Ethikkommission der Deutschen Gesellschaft für Psychologie an. Von 2021 bis 2025 war sie Vorstandsmitglied der NeuroWissenschaftlichen Gesellschaft (NWG), seit 2020 ist sie Mitglied im Fachkollegium Psychologie der DFG.

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    Christiane Thiel ist neues Mitglied im Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Foto: Universität Oldenburg / Markus Hibbeler

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    Prof. Dr. Christiane Thiel, Tel.: 0441/798-3641, E-Mail:

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  • 086/26 6. August 2026 Forschung Forschungsprojekt beleuchtet KiTa-Alltag von Kindern mit Hörhilfen und Talkern

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    6. August 2026   086/26    Forschung

    Forschungsprojekt beleuchtet KiTa-Alltag von Kindern mit Hörhilfen und Talkern

    Oldenburg. Wie können Kinder mit und ohne Hörbeeinträchtigungen von Beginn an gleichberechtigt miteinander kommunizieren, spielen und lernen? Diese Frage steht im Zentrum eines neuen Forschungsprojekts von Prof. Dr. Ulla Licandro von der Universität Oldenburg. Sie ist Hochschullehrerin für Heterogenität und Diversität unter besonderer Berücksichtigung inklusiver Bildungsprozesse am Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik der Universität Oldenburg und Mitglied des Exzellenzclusters Hearing4all.connects.

    Im Zentrum des Projekts „KOMMIT-talk: Kommunikation unter Peers im KiTa-Alltag – Partizipationsmuster von Kindern mit Hörhilfen und Talkern“ steht die Frage, wie Kinder mit und ohne Beeinträchtigungen im letzten Kindergartenjahr gemeinsame Spiel- und Alltagssituationen gestalten. Licandro leitet das Projekt gemeinsam mit Prof. Dr. Imke Niediek vom Institut für Sonderpädagogik der Leibniz Universität Hannover. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Vorhaben für drei Jahre mit insgesamt rund 565.000 Euro.

    Die Forschenden untersuchen, wie gemeinsame Spielideen entstehen, welche Kinder in Interaktionen einbezogen werden oder welche Strategien ihnen dabei helfen, Kommunikationsbarrieren zu überwinden. Während die Forschenden an der Universität Hannover Kinder mit elektronischen Kommunikationshilfen, den sogenannten Talkern, in den Mittelpunkt stellen, richtet das Oldenburger Team seinen Fokus auf Kinder mit Hörgeräten oder Cochlea-Implantaten. Von diesem Vergleich erwarten die Forschenden neue Erkenntnisse darüber, wie unterschiedliche Hör- und Kommunikationstechnologien das soziale Miteinander und die Teilhabe beeinflussen. Diese Erkenntnisse tragen dazu bei, herauszufinden, wie Inklusion im Kita-Alltag gelingt. Damit rücken die Forschenden die frühe Kindheit als bislang wenig erforschten Lebensabschnitt in der Hörforschung stärker in den Fokus.

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    Prof. Dr. Ulla Licandro, Tel.: 0441/798-5733, E-Mail:

  • 084/26 3. August 2026 Forschung Wie sich die Ideologie der Tech-Milliardäre verbreitet hat Forschungsprojekt an der Universität Oldenburg untersucht die Wurzeln und dynamische Entwicklung der Bewegung im digitalen Raum

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    3. August 2026   084/26    Forschung

    Wie sich die Ideologie der Tech-Milliardäre verbreitet hat

    Forschungsprojekt an der Universität Oldenburg untersucht die Wurzeln und dynamische Entwicklung der Bewegung im digitalen Raum

    Oldenburg. In den USA üben Gründer und Investoren aus dem Silicon Valley einen großen Einfluss auf die Politik aus – mit weltweiten Folgen. Wie sich ihr antiliberales, techno-optimistisches Weltbild entwickelt hat, ist bislang kaum erforscht. Nun widmet sich ein Team um die Philosophin Prof. Dr. Anna-Verena Nosthoff und den Politikwissenschaftler Prof. Dr. Marius Sältzer, beide von der Universität Oldenburg, dieser Frage mit einer neuen Methode. Die Forschenden verknüpfen theoretische Analysen mit einer empirischen Untersuchung von Onlinemedien und Onlineforen. Das Forschungsprojekt „Mapping the Ideological Online Dynamics of the Tech Right: Tracing the Evolution, Influence, and Normalization of Silicon Valley's Neo-Reactionary Thought” wird von der VolkswagenStiftung in der Förderinitiative „Aufbruch – Neue Forschungsräume für die Geistes- und Kulturwissenschaften“ für 18 Monate mit 300.000 Euro unterstützt.

    Nosthoff und Sältzer wollen in ihrem Vorhaben herausfinden, wie sich die wichtigsten ideologischen Strömungen der oft als „Tech Right“ oder „Technofaschisten“ bezeichneten Gruppe gebildet haben und wie es ihren Protagonisten gelungen ist, ihre extremistischen, teils widersprüchlichen und antidemokratischen Ideen zu normalisieren – und Einfluss auf die reale Welt zu nehmen. Die Forschenden kombinieren dafür verschiedene Herangehensweisen, etwa aus politischer Theorie, Ideologietheorie und empirischen Sozialwissenschaften. „Diese komplexen Denkbewegungen unterlaufen teils herkömmliche ideologische Verortungen und sind hochdynamisch. Sie stellen die Ideologieforschung vor Herausforderungen, deshalb wählen wir einen multiperspektivischen Ansatz“, erklärt Nosthoff, Juniorprofessorin für Ethik der Digitalisierung am Institut für Philosophie sowie Ko-Direktorin des in Berlin und Oldenburg angesiedelten Critical Data Lab.

    Um aufzuzeigen, wie sich die Tech-Ideologien in digitalen Räumen verbreitet haben, planen die Oldenburger Forschenden etwa, große Textmengen aus Onlinemedien wie Reddit, 4chan, Telegram oder X teilautomatisch mit Hilfe von KI-Sprachmodellen und parallel über interpretative theoretische Methoden zu analysieren. „Da Online-Textquellen Kommentare, Zitate und Links enthalten, können wir durch diesen Ansatz Netzwerkstrukturen und ideologische Querverbindungen aufdecken“, erklärt Sältzer, Juniorprofessor für digitale Sozialwissenschaften. Ziel der Forschenden ist es insbesondere, die dynamische Entwicklung der Tech-Ideologien möglichst unmittelbar nachzuvollziehen.

    Die Förderinitiative „Aufbruch – Neue Forschungsräume für die Geistes- und Kulturwissenschaften“ der VolkswagenStiftung sucht Projekte mit einem „Aufbruchcharakter“, die neue Forschungsthemen explorieren. Die Stiftung möchte kreative, wagemutige und neugierige Wissenschaftler*innen ermutigen, unkonventionelle Ideen voranzubringen, Risiko zu wagen und mit unorthodoxen Fragestellungen und experimentellen Ansätzen zur Lösung großer, wissenschaftsgetriebener Herausforderungen beizutragen.

    Weblinks

    Kontakt

    Prof. Dr. Anna-Verena Nosthoff, Tel.: 0441/798-4794, E-Mail: ; Prof. Dr. Marius Sältzer, Tel.: 0441/798-2635, E-Mail:

  • 082/26 23. Juli 2026 Weiterbildung Informationsrecht: Berufsbegleitend studieren und weiterbilden

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    23. Juli 2026   082/26    Weiterbildung

    Informationsrecht: Berufsbegleitend studieren und weiterbilden

    Oldenburg. Internetrecht, Computerstrafrecht oder Vergaberecht – diese und weitere Module können im Wintersemester als Weiterbildung oder im berufsbegleitenden Masterstudiengang Informationsrecht (LL.M.) der Universität Oldenburg belegt werden. Immaterialgüterrecht, KI-Recht und E-Government werden ebenfalls angeboten. Alle Module schließen mit dem international anerkannten Certificate of Advanced Studies (CAS) ab. Bei einem späteren Einstieg ins Masterstudium lassen sich die Weiterbildungen anrechnen. Eine Online-Informationsveranstaltung kann am 11. August kostenlos ab 18.30 Uhr besucht werden. Eine Anmeldung ist unter uol.de/informationsrecht möglich.

    Aktuelle Entwicklungen der Rechtspraxis infolge der Digitalisierung stehen im Fokus des Studiengangs, der bereits seit 17 Jahren besteht. Das Bildungsangebot des C3L – Center für lebenslanges Lernen der Universität Oldenburg richtet sich an Berufstätige mit juristischer, betriebswirtschaftlicher und informationstechnischer Ausbildung. Mit dem renommierten Abschluss LL.M. können sich die Absolventinnen und Absolventen hervorragend auf dem juristischen Arbeitsmarkt positionieren.

    In allen Modulen lehren Teams aus Wissenschaft und Praxis. Mit diesen Lehrtandems ist eine persönliche Betreuung gewährleistet. Die Studierenden lernen in vier Semestern überwiegend online, eine kompakte Veranstaltung vor Ort ermöglicht einen intensiven fachlichen Austausch. Die Prüfungen sind in die Module integriert und müssen nicht gesondert abgelegt werden. Bewerbungen für den Studiengang sind noch bis zum 1. September möglich, für die Weiterbildungen bis zu deren Beginn im Herbst.

    Weblinks

    Kontakt

    Nadine Dembski, Tel.: 0441/798-2375, E-Mail:

  • 081/26 10. Juli 2026 Studium und Lehre / Hochschulpolitik Erfolgreicher Europäischer Masterstudiengang zu Migration wird weiter gefördert Neun Partner, drei Kontinente: Universität Oldenburg koordiniert internationales Konsortium
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    10. Juli 2026   081/26    Studium und Lehre / Hochschulpolitik

    Erfolgreicher Europäischer Masterstudiengang zu Migration wird weiter gefördert

    Neun Partner, drei Kontinente: Universität Oldenburg koordiniert internationales Konsortium

    Oldenburg. Seit 15 Jahren bringt der Studiengang EMMIR, European Master in Migration and Intercultural Relations (Migration und interkulturelle Beziehungen), Studierende aus aller Welt nach Oldenburg. 278 junge Menschen aus 89 Ländern haben das Programm inzwischen absolviert, 71 weitere werden bald abschließen. Das europäische Exzellenzprogramm Erasmus Mundus fördert den von der Universität Oldenburg koordinierten Studiengang nun für fünf weitere Jahre mit rund 4,6 Millionen Euro.

    Der Masterstudiengang EMMIR vermittelt interdisziplinär wissenschaftliche Theorien, Konzepte und Methoden zum Thema Migration und ermöglicht es den Studierenden, umfangreiche praktische Erfahrungen zu sammeln. Die Universität Oldenburg bietet das Programm gemeinsam mit fünf europäischen, drei afrikanischen und zwei indischen Partnerinstitutionen an.

    „Wir sind dankbar und stolz, den Studiengang gemeinsam mit unseren internationalen Partnern weiterzuführen“, sagt Prof. Dr. Katharina Al-Shamery, Vizepräsidentin für Internationales an der Universität Oldenburg. „Die EMMIR-Studierenden sind nach ihrem Abschluss auf dem globalen Arbeitsmarkt äußerst erfolgreich. Knapp ein Fünftel der bisherigen Absolvent*innen arbeiten in renommierten internationalen Organisationen wie dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, Ärzte ohne Grenzen oder dem Internationalen Roten Kreuz. Hier bringen sie ihre vielfältigen Perspektiven ein und tragen so dazu bei, die gesellschaftspolitischen Herausforderungen zu bewältigen, die mit Migration zusammenhängen.“

    Das erneuerte Konzept des Studiengangs verknüpfe äußerst überzeugend die Themen Migration, Klimawandel, Digitalisierung sowie Demokratie mit dem Bedarf an Expertise von verschiedenen Kontinenten, heißt es in der Evaluation des Vorhabens. „Unser Ziel ist es, mit EMMIR im internationalen und interdisziplinären Austausch theoretisch reflektierte zugleich praxisnahe Perspektiven auf das Thema Migration in einer Zeit zu vermitteln, die geprägt ist von zunehmendem Nationalismus, Desinformation, Militarisierung und Angriffen auf unsere demokratischen Grundsätze und die akademische Freiheit“, betont der für das Projekt verantwortliche Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Martin Butler.

    In den kommenden Jahren liegt der inhaltliche Schwerpunkt auf neuen politischen Herausforderungen, etwa der klimabedingten Vertreibung von Menschen oder den Auswirkungen von KI auf Prozesse und Praktiken der Migration. „Wir richten dabei unseren Fokus bewusst auch auf Chancen und nachhaltige Lösungen“, erläutert Dr. Lydia Potts, langjährige EMMIR-Koordinatorin. Ein anderer wichtiger Aspekt sei ein diversitätssensibler Umgang mit Mehrsprachigkeit im Kontext von Migration, um das Bewusstsein für die vielfältigen Wege des Wissenserwerbs und den interkulturellen Austausch im Sinne epistemischer Gerechtigkeit zu fördern. Im Studiengang wird es künftig vermehrt auch um die Rolle von KI in der Migrationsforschung gehen.

    Das Besondere des Studiengangs ist die Mobilität der Studierenden selbst: Die Teilnehmenden eines Jahrgangs verbringen das erste Semester gemeinsam in Oldenburg, das zweite gemeinsam an der Universität Stavanger (Norwegen). Daran schließt sich eine Projektphase an, in der die Studierenden individuell ein Modul an einer der zehn beteiligten Institutionen wählen. Die Masterarbeit in einem frei gewählten Partnerland im vierten Semester bildet den Abschluss.

    Bis zu 1100 Interessierte aus allen Regionen der Welt bewerben sich jährlich auf den Studiengang. Die Projektkoordination und die Partnerinstitutionen wählen in einem aufwändigen und sorgfältig abgestimmten Prozess rund 34 Studierende aus.

    Für die künftige Förderperiode haben die Verantwortlichen neben dem regulären Programm Konferenzen zu Themen wie Populismus in Prag (Tschechien), Klimawandel in Accra (Ghana) sowie Migration und Gesundheit in Johannesburg (Südafrika) und zu Forschungsmethoden in Kolkata (Indien) geplant. Von der Fördersumme fließt gut die Hälfte in insgesamt 70 Vollstipendien für je 24 Monate. Den zweiten Teil der Fördergelder nutzen die Partner, um den Studiengang vor Ort zu realisieren. 120.000 Euro stehen für Studierende mit besonderen Bedürfnissen zur Verfügung.

    EMMIR verleiht seit dem ersten Abschlussjahrgang einen sogenannten Joint Degree aller beteiligten Partnerinstitutionen. Damit zählt der Studiengang zu den weltweit exzellenten, transnationalen Masterstudiengängen mit einem Doppel-, Mehrfach- oder gemeinsamen Abschluss (Erasmus Mundus Joint Master Degrees EMJM).  Diese Studienprogramme richten sich an hervorragende Studierende aus der ganzen Welt.

    Neben den neun beteiligten Partnerinstitutionen pflegt das von der Universität Oldenburg koordinierte Programm Austausch mit 44 assoziierten Partnern in 17 Ländern, darunter Universitäten und Forschungszentren, die zu Lehre sowie Forschungsberatung und -betreuung in Bereichen beitragen, die im Konsortium unterrepräsentiert sind. Das EMMIR-Netzwerk umfasst zudem 28 Partner aus der Arbeitswelt, etwa Regierungsorganisationen sowie internationale Organisationen beziehungsweise Nichtregierungsorganisationen.

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    Der Studiengang EMMIR, European Master in Migration and Intercultural Relations, bringt Studierende aus aller Welt nach Oldenburg. Im Wintersemester 2025/26 haben 43 junge Menschen aus 23 Ländern den Masterstudiengang in Oldenburg begonnen. Foto: EMMIR / Universität Oldenburg

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    Dr. Lydia Potts, E-Mail: , Prof. Dr. Martin Butler, Tel.: 0441/798-2320, E-Mail:

  • 080/26 14. Juli 2026 Forschung Digitale Wasserüberwachung für die Zukunft Neue EU-Richtlinie: Oldenburger Forschende entwickeln mit niederländischen Partnern datengestützte Lösungen für kommunale Abwasserüberwachung

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    14. Juli 2026   080/26    Forschung

    Digitale Wasserüberwachung für die Zukunft

    Neue EU-Richtlinie: Oldenburger Forschende entwickeln mit niederländischen Partnern datengestützte Lösungen für kommunale Abwasserüberwachung

    Oldenburg. Die EU stellt strengere Anforderungen an die Überwachung von Abwasser, Abwasserüberläufen und Regenwasserableitungen. Eine Anfang 2025 verabschiedete neue Richtlinie sieht vor, dass Kommunen und Wasserverbände bis 2032 ihre Wasserdaten intensiver monitoren müssen – um Abwasser beispielsweise auf bestimmte Viren hin überprüfen oder die Wasserqualität nach einem Hochwasser besser beurteilen zu können. Ein Forschungsteam um Prof. Dr. Andreas Winter vom Department für Informatik der Universität Oldenburg will vor diesem Hintergrund digitale Lösungen zur Überwachung von kommunalem Abwasser entwickeln.

    Im Rahmen des Projekts „Smart Monitoring of Urban Wastewater“ (SMUt) sind auch Partner aus den Niederlanden beteiligt: die NHL Stenden Hochschule, die Gemeinde Emmen und der Wasserverband Vechtstromen. Auf deutscher Seite ist zudem die Stadt Oldenburg involviert. Das mit 50.000 Euro Fördersumme bewilligte Projekt wird durch das Interreg-Programm Deutschland-Niederlande und dessen Programmpartner ermöglicht und von der Europäischen Union (EU) kofinanziert.

    „Eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist unerlässlich, um die wasserbezogenen Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen“, sagt Winter. „Dabei ist es wichtig, dass die Lösungen nicht zu unnötig hohen Kosten oder getrennten Datensystemen auf beiden Seiten der Grenze führen.“ Im bis Dezember 2026 laufenden Projekt sollen deshalb zunächst die Weichen für eine intensive Zusammenarbeit gestellt werden.

    Die Projektpartner bauen ein Netzwerk aus Forschungseinrichtungen und Praxisorganisationen auf. Ziel ist es unter anderem, einen öffentlich zugänglichen Kompetenzatlas zu entwickeln. Dieses Dokument soll einen Überblick darüber geben, welche Organisationen in der Ems-Dollart-Region, der nördlichsten deutsch-niederländischen Grenzregion, tätig sind, über welches Fachwissen sie verfügen und vor welchen wasserbezogenen Herausforderungen sie stehen. „Dadurch entsteht ein besserer Überblick über das bereits vorhandene Wissen und die Möglichkeiten für eine zukünftige Zusammenarbeit“, betont Winter.

    Auch eine erste Sondierung hinsichtlich eines sicheren Datenraums für Wasserinformationen ist geplant. Dabei untersuchen die Partner die Möglichkeiten für eine sogenannte „Trusted Community“. In dieser könnten Organisationen in Zukunft Wasserdaten sicher und zuverlässig austauschen und nutzen. Darüber hinaus arbeiten die Projektbeteiligten an einem Konzept für einen umfangreicheren Interreg-Folgeantrag. Dieser soll die Grundlage für neue grenzüberschreitende Projekte im Bereich datengestützter Anwendungen für das Hochwasser- und Dürremanagement bilden.

    Weblinks

    Kontakt

    Prof. Dr. Andreas Winter, Tel.: 0441/798-2992, E-Mail:

  • 079/26 9. Juli 2026 Forschung Digitale Infrastrukturen demokratisch gestalten Internationales Forschungsvorhaben unter Leitung der Universität Oldenburg entwickelt neue Perspektiven

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    9. Juli 2026   079/26    Forschung

    Digitale Infrastrukturen demokratisch gestalten

    Internationales Forschungsvorhaben unter Leitung der Universität Oldenburg entwickelt neue Perspektiven

    Oldenburg. Technische Infrastrukturen wie Cloud‑Plattformen, KI‑Chatbots oder Satellitennetze prägen unseren Alltag immer stärker. Welche Folgen diese Entwicklungen für demokratische Entscheidungsprozesse hat und wie sich digitale Infrastrukturen demokratischer gestalten lassen, ist Thema des Forschungsvorhabens „INFRADEM – Reconfiguring Digital Infrastructure as a Site of Democratic Transformation“ unter Leitung der Philosophin und Sozialtheoretikerin Prof. Dr. Anna-Verena Nosthoff von der Universität Oldenburg. Die VolkswagenStiftung fördert das Projekt in der Initiative „Transformationswissen über Demokratien im Wandel“ ab Januar 2027 für fünf Jahre mit insgesamt 1,4 Millionen Euro. Weitere Projektpartner sind die Universität Luxemburg, das Waag Futurelab in den Niederlanden, das Center für Monitoring, Analyse und Strategie gGmbH (CeMAS) in Berlin und die Universität Paderborn. 

    Der Fokus von INFRADEM liegt auf der Frage, wie digitale Infrastrukturen so gestaltet werden können, dass sie die Demokratie fördern statt gefährden. „Technologien bestimmen zunehmend, wie wir kommunizieren, uns organisieren und politisch handeln – häufig jedoch ohne demokratische Kontrolle“, erklärt Nosthoff, Juniorprofessorin für Ethik der Digitalisierung an der Universität Oldenburg. Ziel der Projektpartner ist es, konkrete Alternativen zu den bisherigen intransparenten und zentralisierten Technologiemodellen zu entwickeln, die von wenigen privaten Akteuren gesteuert werden. Die Forschenden planen, Ideen für öffentliche digitale Werkzeuge zu entwerfen, Formate für Bürgerbeteiligung zu entwickeln sowie Handlungsempfehlungen für die Politik zu erarbeiten. Dabei verbinden sie Methoden aus der Philosophie, den Medienwissenschaften, den Rechtswissenschaften, der Kulturanalyse und der Demokratietheorie. Projektsprecherin Nosthoff betont: „Wir wollen herausfinden, wie sich digitale Infrastrukturen von Machtinstrumenten in demokratische Gestaltungsspielräume verwandeln lassen.“

    Das Förderprogramm „Transformationswissen über Demokratien im Wandel“ unterstützt Vorhaben, in denen Forschende und außerwissenschaftliche Partner gemeinsam aktuelle Fragestellungen zu Transformationsprozessen von Demokratien bearbeiten, Szenarien und Handlungsempfehlungen entwickeln sowie aktiv zu ihrer Umsetzung beitragen.

    Weblinks

    Kontakt

    Prof. Dr. Anna-Verena Nosthoff, E-Mail:

  • 078/26 8. Juli 2026 Weiterbildung Berufsbegleitend studieren: Master Innovationsmanagement und Entrepreneurship

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    8. Juli 2026   078/26    Weiterbildung

    Berufsbegleitend studieren: Master Innovationsmanagement und Entrepreneurship

    Oldenburg. Wie lassen sich Innovationen rechtlich schützen? Warum ist das eigene Umfeld entscheidend für den Gründungserfolg? Und wie können Innovationsprozesse wirksam gestaltet werden? Der berufsbegleitende Studiengang Innovationsmanagement und Entrepreneurship an der Universität Oldenburg vermittelt Kenntnisse zu diesen und weiteren Themen. Interessierte können sich noch bis zum 1. September am C3L – Center für lebenslanges Lernen bewerben.

    Der Studiengang richtet sich an Beschäftigte etablierter Unternehmen sowie an Gründerinnen und Gründer, die ihre Kompetenzen im Innovations- und Gründungsmanagement wissenschaftlich fundiert und praxisnah erweitern möchten. Das Studium umfasst fünf Semester und schließt mit dem akademischen Grad Master of Business Administration (MBA) ab.

    Ein flexibler Einstieg ist auch möglich über einzelne Weiterbildungsangebote in den Bereichen strategisches Management, Organisationswandel, Controlling, Leadership und Personalmanagement. Diese können zunächst unabhängig vom MBA-Studium auch am C3L belegt und bei einer späteren Einschreibung angerechnet werden. Die nächsten Weiterbildungsangebote starten im Herbst.

    Das Studienkonzept ist auf die Anforderungen Berufstätiger ausgerichtet. Die Lehrveranstaltungen finden überwiegend online statt, wobei die Teilnehmenden auf dem digitalen Campus gemeinsam an praxisnahen Projekten arbeiten. Prüfungsleistungen sind in die Module integriert und müssen nicht gesondert abgelegt werden.

    Die Universität Oldenburg zählt seit 2011 zu den vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) etablierten EXIST-Gründungshochschulen in Deutschland. Sie hat wiederholt Spitzenplatzierungen im bundesweiten Gründungsradar erreicht. Mehrere Professuren forschen zu Innovationen und Entrepreneurship und bringen ihre Expertise in den Studiengang ein.

    Weitere Informationen zum Masterstudiengang sowie zu den Weiterbildungsangeboten gibt es online unter uol.de/innovationsmanagement.

    Weblinks

    Kontakt

    Nicola Seitz, Tel.: 0441/798-5045, E-Mail:

  • 077/26 3. Juli 2026 Forschung / Hochschulpolitik Forschungsplattform Spiekeroog wird erneuert Universität Oldenburg ersetzt Dauermessstation zwischen Langeoog und Spiekeroog durch Neubau
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    3. Juli 2026   077/26    Forschung / Hochschulpolitik

    Forschungsplattform Spiekeroog wird erneuert

    Universität Oldenburg ersetzt Dauermessstation zwischen Langeoog und Spiekeroog durch Neubau

    Oldenburg. Von der Südwestspitze Spiekeroogs aus ist der etwa zehn Meter hohe schwarz-gelbe Pfahl nicht zu übersehen: Seit 2002 ragt im Seegatt vor der Nordseeinsel die „Forschungsplattform Spiekeroog“ des Instituts für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg aus dem Wasser. Auf dem Pfahl befindet sich ein Seecontainer, ausgestattet mit verschiedenen Messgeräten, einer kleinen Windturbine und Solarmodulen. Er liefert kontinuierlich Langzeitdaten aus dem Übergangsbereich zwischen Wattenmeer und offener Nordsee. Noch in diesem Jahr soll die einzigartige Forschungsinfrastruktur durch einen Neubau ersetzt werden. Das Bundesforschungsministerium (BMFTR) stellt dafür 2,7 Millionen Euro bereit.

    „Die Messplattform erfasst seit über zwei Jahrzehnten wichtige Umweltdaten in einem ökologisch hochsensiblen Gebiet. Die Erneuerung ermöglicht es uns, bestehende Messreihen fortzuführen und die Folgen von Klimaveränderungen und dem Meeresspiegelanstieg auf die Ökosysteme im Wattenmeer weiterhin erfassen, verstehen und bewerten zu können“, erklärte der wissenschaftliche Leiter des Vorhabens, der Ozeanograf Dr. Thomas Badewien vom ICBM.

    Bis Dezember soll die gesamte Anlage nun komplett ausgetauscht und modernisiert werden. Auf der neuen Plattform sollen Sensoren weiterhin kontinuierlich Daten wie Temperatur, Leitfähigkeit, Druck, Sauerstoffgehalt und Strömungsgeschwindigkeit des Meerwassers erfassen, dazu meteorologische Daten und optische Eigenschaften des Meerwassers sowie den Gehalt verschiedener Nährstoffe. Geplant ist, Mess- und Sensortechnik zu modernisieren und die Energieversorgung zu verbessern, etwa durch ein autonomes Notstromsystem und einen Landanschluss. Die erhobenen Daten sollen in Zukunft in Echtzeit per Glasfaserkabel an nationale und internationale Beobachtungsnetzwerke übermittelt werden, unter anderem an das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) sowie an das European Marine Observation and Data Network (EMODNet). Das ICBM übernimmt Betrieb und Wartung der Station.

    Mit Hilfe der erhobenen Daten wollen die Forschenden weiterhin langfristig wichtige Grundlagendaten für Küstenschutz, Umweltmanagement und die nachhaltige Nutzung des Meeres liefern. „Der Neubau der Messstation bietet einen besonderen Mehrwert, weil wir in Zukunft klimarelevante Zeitreihen mit hochaufgelösten Echtzeitdaten kombinieren können“, erklärt Badewien. Das ermögliche es, regionale Klimamodelle zu verbessern, die Auswirkungen von Extremereignissen wie Hitzewellen oder auch der Offshore-Nutzung auf die Meeresökosysteme noch besser zu verstehen.

    Der Zeitplan sieht vor, die neue Anlage ab September an Land zu zusammenzusetzen und im Dezember am alten Standort direkt nach der Demontage der alten Station aufzubauen.   

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    Die Messstation des ICBM registriert seit 2002 Umweltdaten vor der Südwestspitze Spiekeroogs, Noch in diesem Jahr wird sie durch einen Neubau ersetzt. Foto: Thomas Badewien

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    Kontakt

    Dr. Thomas Badewien, Tel.: 04421/944-240, E-Mail:

  • 075/26 2. Juli 2026 Weiterbildung Neues Zertifikatsprogramm für Digitales Hochschulmanagement Online-Infoveranstaltungen am 9. Juli, 3. August und 7. September

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    2. Juli 2026   075/26    Weiterbildung

    Neues Zertifikatsprogramm für Digitales Hochschulmanagement

    Online-Infoveranstaltungen am 9. Juli, 3. August und 7. September

    Oldenburg. Mit dem neuen Zertifikatsprogramm „Digital Higher Education Management“ erweitert das C3L – Center für lebenslanges Lernen der Universität Oldenburg sein Weiterbildungsangebot für Fach- und Führungskräfte aus Hochschulen sowie Wissenschaft und Forschung. Das Programm startet im kommenden Wintersemester und vermittelt Kompetenzen, um die digitale Transformation von Hochschulen und wissenschaftlichen Organisationen strategisch zu gestalten.

    Im Mittelpunkt stehen Themen wie Governance, Nachhaltigkeit, digitale Infrastrukturen sowie KI-gestützte Formate für Lehre und Lernen. Das deutschsprachige Zertifikatsprogramm umfasst drei Module und schließt mit einem „Diploma of Advanced Studies“ ab. Vermittelt werden strategische, technologische und didaktische Perspektiven aus dem Bereich Open, Distance und Digital Education (ODDE).

    Zusätzlich bietet das C3L den Studiengang „Bildungs- und Wissenschaftsmanagement an“. Auch hier steht die Gestaltung von wissenschaftlichen Einrichtungen im Fokus. Das Studium umfasst 90 Kreditpunkte und kann in vier Semestern zuzüglich der Masterarbeit absolviert werden. Das Lernformat ist auf Berufstätige ausgerichtet, studiert wird überwiegend online. Ziel ist der Master of Business Administration (MBA).

    Interessierte können sich in Online-Veranstaltungen über das Zertifikatsprogramm, den Studiengang und Weiterbildungsmöglichkeiten informieren. Diese finden am Donnerstag, 9. Juli, am Montag, 3. August, sowie am Montag, 7. September, jeweils ab 18.30 Uhr statt. Eine Anmeldung zu den Infoveranstaltungen ist unter uol.de/bildungsmanagement möglich.

    Weblinks

    Kontakt

    Bianca Prang, Tel.: 0441/798-4321, E-Mail:

  • 074/26 1. Juli 2026 Hochschulpolitik Senat stellt Weichen für neue Uni-Leitung Gun-Britt Kohler, Michael Wark und Matthias Wendland sollen ab September dem Präsidium angehören – Künftig sechs Mitglieder
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    1. Juli 2026   074/26    Hochschulpolitik

    Senat stellt Weichen für neue Uni-Leitung

    Gun-Britt Kohler, Michael Wark und Matthias Wendland sollen ab September dem Präsidium angehören – Künftig sechs Mitglieder

    Oldenburg. Wenige Wochen nach der vorzeitigen Wiederwahl von Prof. Dr. Ralph Bruder zum Universitätspräsidenten formiert sich die Hochschulleitung zum Herbst in Teilen neu und wächst von den bisherigen fünf auf sechs Mitglieder an. Auf Vorschlag des Präsidenten hat der Senat der Universität heute den Chemiker Prof. Dr. Michael Wark als neuen Vizepräsidenten für Forschung und Transfer sowie die Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Gun-Britt Kohler als Vizepräsidentin für Akademische Karrierewege, Chancengleichheit und Internationales bestätigt. Zudem votierte der Senat dafür, das neue Präsidiumsressort für Digitalisierung mit dem Juristen Prof. Dr. Matthias Wendland als Vizepräsidenten zu besetzen. Die Vizepräsidentin für Studium und Lehre, die Theologin Prof. Dr. Andrea Strübind, wurde für eine zweite Amtszeit gewählt. Die Amtszeit der nebenamtlichen Vizepräsidentinnen und -präsidenten beträgt drei Jahre. Gemeinsam mit Universitätspräsident Prof. Dr. Ralph Bruder und dem hauptamtlichen Vizepräsidenten für Verwaltung und Finanzen, Jörg Stahlmann, sollen sie ab 1. September die neue Universitätsleitung bilden. Das Votum des Senats zu den neuen Präsidiumsmitgliedern wird zusammen mit der Stellungnahme des Hochschulrats nun dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) zur Entscheidung vorgelegt.

    Universitätspräsident Bruder freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem neu zusammengesetzten Präsidiumsteam. „Die Universität hat in den vergangenen Jahren viel erreicht und steht zugleich vor wichtigen Zukunftsaufgaben. Gemeinsam werden wir daran arbeiten, den erfolgreichen Kurs beizubehalten und neue Impulse zu setzen“, betonte Bruder. Die Universität leiste Spitzenforschung – ausgewiesen unter anderem durch drei Exzellenzcluster –, treibe den Ausbau der Universitätsmedizin konsequent weiter voran und arbeite in der Northwest Alliance eng und strategisch mit der Universität Bremen zusammen. Diese Beispiele stünden für eine sehr dynamische Entwicklung, die das Präsidium weiter gestalten wolle. „Dafür haben wir drei versierte und profilierte Persönlichkeiten gewonnen, die die Hochschulleitung sehr bereichern werden,“ so Bruder. Der scheidenden Vizepräsidentin Prof. Dr. Katharina Al-Shamery und dem scheidenden Vizepräsidenten Prof. Dr. Ralf Grüttemeier dankte er ausdrücklich für ihren „beispiellosen Einsatz für die Universität in außergewöhnlichen Zeiten“ und spielte damit auf die Bewerbung der Northwest Alliance als neuer Exzellenzverbund in der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern an.

    Wark, künftiger Vizepräsident für Forschung und Transfer, kündigte an, mit der Universität Bremen die Forschung auf den gemeinsam identifizierten zentralen Feldern weiter voranzutreiben und noch stärker zu profilieren. Darüber hinaus gelte es, „weitere Themen für zukünftige koordinierte Forschungsprogramme in Oldenburg, an beiden Universitäten oder auch mit unserer Partneruniversität in Groningen zu identifizieren und zu entwickeln“, so Wark. „Hier können wir an vielen Stellen bereits auf unsere jeweils langjährige Kooperation aufbauen – und perspektivisch unsere Zusammenarbeit auch mit den nicht-universitären Forschungseinrichtungen der Region noch intensivieren.“ Beim Transfer von Wissen aus der Uni in Wirtschaft und Gesellschaft sei es ihm wichtig, die Interaktion etwa mit Schulen, Kommunalverwaltung oder Unternehmen weiter zu intensivieren: „Mein Ziel ist es, die hervorragenden Forschungsergebnisse der Uni noch stärker als bisher in die Öffentlichkeit und direkt zu den Menschen zu bringen, etwa in neuen Diskussionsformaten an unterschiedlichen Orten in der Stadt und Region.“

    Strübind als wiedergewählte Vizepräsidentin für Studium und Lehre ging unter anderem auf das Thema Künstliche Intelligenz ein. „KI in der Lehre bedeutet eine Revolution für Lehr- und Lernprozesse. Sie verändert die Art und Weise, wie Wissen erzeugt, angewendet, finanziert und verbreitet wird“, sagte sie. Dies verändere das Verhältnis zwischen Lernenden, Lernprozessen und -ergebnissen rasant; dazu wolle sie eine intensive Diskussion auf allen Ebenen der Uni führen. Zudem stehe ein reformiertes Prüfungswesen auf ihrer Agenda, um die Studienorganisation an der Uni Oldenburg künftig noch effizienter zu gestalten. Die Lehrentwicklung beider Universitäten der Northwest Alliance gelte es noch enger zu verzahnen, unter anderem wolle sie das bereits seit Jahren mögliche Lehramtsstudium mit einer Kombination aus Fächern in Oldenburg und Bremen erleichtern und dabei die Fächeroptionen erweitern. In der Lehrkräftebildung sei es zudem ihr Ziel, so Strübind, das von der Uni Oldenburg landesweit angebotene Zertifikat für Antisemitismuskritische Lehrkräftebildung (ZABIN) zu verstetigen.

    Als künftige Vizepräsidentin für Akademische Karrierewege, Chancengleichheit und Internationales kündigte Kohler an, die „Querschnittsthemen“ ihres Ressorts nach Möglichkeit noch stärker „zusammenzudenken“ und in den Strukturen der Uni zusammenzuführen. Wichtiger Fokus werde die weitere internationale Vernetzung und Profilierung der Uni Oldenburg und auch der Northwest Alliance, des gesamten Nordwestens als Wissenschaftsraum, sein – mit allen Herausforderungen, die einerseits die Weltlage und andererseits die vielfältigen Bedarfe der Fakultäten, Fächer und Menschen bedeuteten. Auch die Lehrkräftebildung gelte es weiter zu internationalisieren. Neben der frühen Karrierephase Forschender möchte sie etwa die Situation der Wissenschaftlich Mitarbeitenden sowie der Beschäftigten in Technik und Verwaltung in den Blick nehmen: „Die Menschen an unserer Universität sollen sich entfalten können, sich wertgeschätzt sehen und ihre Arbeit noch besser mit Familienaufgaben vereinbaren können“, sagte Kohler. Zudem möchte sie die vielfältigen Aktivitäten der Uni in puncto Antidiskriminierung noch stärker bündeln.

    Wendland, künftiger Vizepräsident für Digitalisierung, verwies vor dem Senat auf die besondere gesellschaftliche Verantwortung der Universität, den digitalen Wandel aktiv und verantwortungsvoll mitzugestalten. In einer KI- und datengetriebenen Wissenschaftswelt gehe es darum, institutionelle Handlungsfähigkeit, wissenschaftliche Exzellenz und digitale Souveränität verantwortbar miteinander zu verbinden. Künstliche Intelligenz stehe im Zentrum einer künftigen umfassenden Digitalisierungsstrategie. „Der Aufbau institutioneller KI-Fähigkeit in allen Kernfunktionen der Universität ist eine Gemeinschaftsaufgabe“, so Wendland. Als strategische Handlungsfelder nannte er die KI-Kompetenz in Forschung, Lehre und Verwaltung, leistungsfähige KI- und Dateninfrastrukturen, KI-gestützte Lern- und Prüfungsumgebungen sowie eine moderne Prozessarchitektur. Die Universität habe das Potenzial, aus ihrer fachlichen Breite, Reformtradition und digitalen Kompetenz heraus ein zukunftsfähiges Profil zu entwickeln als Universität, die KI in leistungsfähige und verantwortliche Forschungs-, Lehr- und Verwaltungsprozesse übersetze.

    Zu den Personen:

    Prof. Dr. Michael Wark ist Hochschullehrer für Technische Chemie und seit 2019 Dekan der Fakultät V Mathematik und Naturwissenschaften. Der Chemiker studierte und promovierte an der Universität Bremen. 2002 wechselte er ans Institut für Physikalische Chemie und Elektrochemie an der Universität Hannover, wo er sich 2004 habilitierte und bis 2010 lehrte und forschte. Vier Jahre lang gehörte er dem Senat der Leibniz Universität an. 2010 nahm er den Ruf auf eine Professur an der Uni Bochum an, ehe er 2013 nach Oldenburg kam. Schwerpunkt seiner Forschung sind Materialien und chemische Prozesse für erneuerbare Energien und zur Ressourcenschonung. 

    Prof. Dr. Andrea Strübind ist Hochschullehrerin für Kirchengeschichte und Historische Theologie. Sie studierte Evangelische Theologie, Geschichte und Judaistik in Berlin und Jerusalem und promovierte 1990 in Berlin. 1999 habilitierte sie sich an der Uni Heidelberg, 2006 folgte sie dem Ruf nach Oldenburg. Von 2013 bis 2017 war Strübind Dekanin der Fakultät IV Human- und Gesellschaftswissenschaften, anschließend fungierte sie als Institutsdirektorin und war ab 2018 internes Mitglied des Hochschulrats. 2023 wurde sie zur Vizepräsidentin für Studium und Lehre gewählt. Strübind ist Vorsitzende der Arbeitsstelle „Interkulturelle Jüdische Studien“.

    Prof. Dr. Gun-Britt Kohler ist Hochschullehrerin für Slavistische Literaturwissenschaft. Sie studierte Slavistik, Romanistik sowie Russistik in Würzburg und Paris. 2001 promovierte sie in Würzburg in russischer Literaturwissenschaft und kam als Wissenschaftliche Mitarbeiterin nach Oldenburg, wo sie dann von 2007 bis 2013 zunächst als Juniorprofessorin forschte und lehrte. Kohler war seit 2015 wiederholt Direktorin des Instituts für Slavistik und fungierte von 2021 bis 2023 als Dekanin der Fakultät III Sprach- und Kulturwissenschaften. Seit 2023 ist sie Mitglied des Senats. Sie forscht zu kleineren slavischen Literaturen und Literatursystemen.

    Prof. Dr. Matthias Wendland, LL.M. (Harvard), ist Hochschullehrer für das Recht der digitalen Transformation und leitet den Masterstudiengang Informationsrecht. Auf das Studium in Berlin und Leuven folgten akademische Stationen an der Harvard Law School und Fletcher School of Law and Diplomacy. Nach den juristischen Staatsexamina und seinem Abschluss in Harvard promovierte und habilitierte er sich an der LMU München. Vor seinem Ruf nach Oldenburg lehrte und forschte er in Heidelberg, Freiburg und Graz. Er ist Ombudsperson und Mitglied des „Wissenschaftlichen Zentrums für Methoden der Artificial Intelligence und Data Science“.

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    Das neue Präsidium der Universität Oldenburg (v. l.): Michael Wark, Gun-Britt Kohler, Ralph Bruder, Matthias Wendland und Andrea Strübind. Es fehlt Jörg Stahlmann, Vizepräsident für Verwaltung und Finanzen. Foto: Universität Oldenburg / Daniel Schmidt

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    Die vier nebenamtlichen Präsidiumsmitglieder: Michael Wark, Gun-Britt Kohler, Matthias Wendland und Andrea Strübind. Foto: Universität Oldenburg / Daniel Schmidt

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(Stand: 24.06.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p79
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