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Dienstag, 1. September 2020

" der geheime Brief *

* der geheime Brief *

Manchmal gibt es
doch
Antworten wenn man *
seine Gedanken aus/ spricht

die man nicht laut
auch nicht leise flüstern
weil sie jeder hört
der sie liest
sondern nur denken kann

Monologe die man
mit sich führt
weil zum Dialog der andere nicht da ist
der es mitdenken kann

nein – es ist kein Mann
es bist du
an die ich denke
um die ich mir Sorgen mache

dein Weg scheint allein
immer wieder

fast der Letzte zu sein
dann wieder keimt
neue Hoffnung

dass du ihn doch
irgendwie
immer wieder
ver/ändern kannst
und ich
bitte ihn da oben
dich zu führen

deren Schicksal
ich von dir
durch dich
kenne
weil ich jede Regung deiner Gedanken
hinter deinen Zeilen erkenne..
f. G.

Bitte gib nicht auf
wir sind – was so selten in dieser Zeit
in dieser maroden Welt
gedanklich tief verbunden
das hält auch dich wach
hoffe ich

 warum hier dies -  sagt man hier  - und da - und dort
versteht nicht dich und mich - unerreichbar weit fort -
ich sehe dich - mich und hier - 
ich habe in deinen Worten dein Leben gelesen...
 *fort - weg - fort* sollen und dürfen  nur Gedanken bleiben
oder man sollte sie aufschreiben
damit sie nicht in der Vergangenheit bleiben.
Sie ist die, die uns gemacht hat, zu dem was wir sind.

@ Angelface

Montag, 17. August 2020

Umarmungslos“

Umarmungslos“ - Erbarmungslos - „
oder
macht Corona auch einsam?
….. wenn ich als „ Single“ etwas über Beziehungen schreibe, wird man schnell in die Schublade gezogen - „xxx...   aber ich bin vom Markt der Eitelkeiten weg, ich darf so was schreiben  .... xxxx
Doch ich beobachte meine Umgebung mit offenen Augen, nehme wahr, bemerke und mir fällt auf, was andere vielleicht übersehen oder weniger wichtig finden.

          
       Kontakte und Kontaktarmut ….......wie steht`s damit allethalben?........

Unsere kleine Gemeinschaft im Park kennt sich, soweit man sich kennen kann.
Normalerweise habe ich in den 7 Jahren die ich nun hier lebe so einiges an näheren und weiteren Kontakten ge/ erlebt.
 Vieles bleibt ja im Verborgenen was ja nur gut ist, denn es geht ja auch niemanden etwas an, aber man redet miteinander, lacht miteinander, freundet sich an, tauscht sich aus, hält Pläuschchen, umarmt sich unter Umständen je nach Sympathie herzlich und gibt Patschhändchen.
Mit Anderen gibt man sich nur freundlich die Hand, /oder auch nicht - ist höflich und grüßt denn man kann schließlich nicht die halbe Welt umarmen -  auch wenn sie nur aus 100 Häusern besteht.
Manche sind einem sympathisch,man  kommt sich schnell näher, manches entwickelt sich, findet sich – wird zum Paar, mit anderen wird man kaum warm.
          Ich kann Menschen umarmen, ihnen nah sein, von denen ich weiß mit wem sie Kontakt haben.
Auch jetzt noch mit weniger formellem Abstand denn ich weiß mit wem sie es täglich zu tun haben, weiß wer getestet ist, in Urlaub fährt , selbst aufpasst , schludrig mit dem Abstand ist oder nicht.
     Doch ich merke, auch mir fehlt was.
         Das kann man mit Freunden die von außerhalb kommen nicht, denn sie haben viel mehr Fremd - Kontakt mit völlig Unbekannten,  eigenen anderen Bekannten und Freunden die ich nicht kenne, da wird man automatisch vorsichtig und hält sich an die Abstände oder trägt gar Maske wenn man sich begegnet.
Das macht unter Umständen so etwas wie einsam, ist schmerzhaft denn man hat ja Bedürfnisse, über die man sich ebenso wenig hinwegsetzen kann, wie über das körperliche Abstand halten - zu denen Corona und die Vernunft uns zwingt.
     Man könnte auch dazu sagen: das körperliche kontakfreudige Kuscheln und sich nah sein mit Freunden  hat momentan schwer Pause. Das geht ein klein wenig aufs Gemüt.

Ein schweres Gewitter das von allen Seiten kam und stundenlang über meinem Kopf schwebte, auch die Katzen in Unruhe versetzte,  hielt mich heute Nacht wach. So sehr, dass ich sogar nachts gemütlich und still nur bei Kerzenschein  und Windlicht im Vorbau saß, Katze Mimi auf dem Schoß hatte und in das donnernde Grollen lauschte, so lange bis mir die Augen fast zufielen.
Dazwischen träumte ich vor mich hin und Gedanken fielen mir ein, die ich tagsüber nie habe.
                Klar, am PC schreiben konnte ich nicht , denn Blitze tauchten zuckend auf, der Donner grollte furchterregend  laut sodass auch Glotze gucken nicht in Frage kam und das letzte Buch, das hatte ich eben ausgelesen.
Also kam nur denken, tagträumen, philosophieren und meinen Wahrnehmungen und Gedanken nachgehen zustande, wie es meine Art ist mit dem Leben umzugehen.

Gesichter die ich kannte, tauchten in meinen Gedanken auf und ich merkte die Veränderungen die rings um mich da waren.
Single Menschen weiblichen und männlichen Geschlechts, auch Einzelne die in Partnerschaften lebten zeigten leise Anzeichen von Vereinsamung – von Isolation, von Vorsicht und Rückzug, ja teilweise mit Ungeduld, sogar leichter Aggression, - wie soll man es auch anders benennen ?
        Vielleicht ist das in der Stadt weniger spürbar weil vieles dort  anonym abläuft, man sich weniger kennt, mit mehr Fremden zu tun hat, egal ob in der Arbeitsstelle ,in der Straßenbahn, in der U-Bahn oder im Zug.

Woran liegt das hier (?) - frage ich mich. Lebt man zu " nah aufeinander?"
Es fehlt der Kontakt, die Berührung, das Umarmen, das Kuscheln, das liebevolle Kosen, das herzliche Schulterklopfen, das miteinander Händchen halten, das unbefangene sanfte Tätscheln der Vertraulichkeiten die man sonst vor Corona Zeiten miteinander hatte.
Dann wieder sah ich das Gegenteil davon. Dass einer der sonst immer zurückgezogen fast keinen Kontakt mit anderen hat oder absichtlich ver/meidet, plötzlich zugewandt, nett offen, freundlich offensichtlich Kontakt sucht und redet: er hatte sich neu verliebt und bekam Zärtlichkeit, Berührung, Aufmerksamkeit und Interesse.
Es fand wie ein kleines Wunder eine kleine Verwandlung / S c h w e n k zur Katze - mit Merlin statt.
      Merlin ist ein Mann, ein 12 jähriger an und für sich gesetzter Kater – Mann. Aber es gibt ja auch – Menschen Männer die ebenso isoliert sind und kaum Kontakte haben oder hatten. Die sich ähnlich verhalten.

Da fragte ich mich neu und nicht zum ersten Mal, macht Corona wirklich so einsam oder kommt nur durch Corona der wahre Mensch ans Licht?

Das Gewitter ist abgezogen, der Donner grollt nur noch aus der Ferne, der Regen rauscht ruhig vom Himmel, die Nacht ist still und meine Gedanken sind am Ende.
Meine Fragen sind nicht beantwortet worden – von niemandem, denn niemand will und wird über seine Bedürfnisse reden. Außer er  - sie - es  würde Liebesgedichte schreiben und romantische Anwandlungen kriegen.
Ich frag mal die Katze die friedlich auf meinem Schoß ruht, wie geht es dir damit, spürst du was, was  anders als gestern und vorgestern ist?

Merlin hat sich neu verliebt.

@ Angelface                                    ( 8. Beitrag im August 2020)

Freitag, 14. August 2020

bunte Tage

Es gibt graue, grüne, rote, gelbe und helle Tage – aber auch dunkle verhangene, trübe,
lebens - freudige Tage voller Sonnenschein, Tage wie sie das Leben zeigt und schreibt.

Vieles relativiert sich....*


          ich entdecke mich nachdenklich auf der Bettkante sitzend, mit den Beinen in der Luft baumelnd und bin mit dem Körper hier, bei mir, aber in Gedanken ganz woanders.
Draußen vor der Tür und den Fenstern hat sich ein feiner Landregen eingestellt und es rinnt gemütlich leise vom Himmel, da, - es wird stärker, es wird sich wohl zu einem tüchtigen Guss entwickeln wie mir scheint.
Gut für die Wiesen und Felder, gut für die Bäume, Sträucher und Wälder , endlich wird es richtig nass und nicht durch monsunartige Überschwemmungen große Schäden anrichten denn der Wind dazu fehlt.
Genau das richtige Wetter und auch die Temperatur um zu lesen, zu schreiben und herum – zu – kruschen.
Ihr kennt nicht diesen Ausdruck?
Herumkruschen oder „kriechen“ ist in Schubladen verweilen, gucken, lesen was man findet und sich – unter Umständen freuen, dass man lange Verlegtes wiedergefunden hat.
Es sind ein paar ganz alte Familienbilder in einem winzigen Lederalbum und Briefe – vergangene Briefe eines geliebten Menschen der längst verstorben ist, an den ich hin und wieder mal angenehm denke, denn man vergisst all das Unliebsame, oder Hässliche was vielleicht zwischen einem geschehen ist und nur die angenehmen Erinnerungen bleiben zurück.
 Mal als Heftzwecke, die piekst, mal aber auch nur als ein leises Bild.
Es tauchen unwillkürlich Erinnerungsbilder auf, als säße man in einem Kopfkino, - die man selbst gerne vergessen hat, das Gedächtnis funktioniert so.
Aber die Erinnerung verändert sich und heute denkt man – vielleicht – anders darüber.
Wir selbst verändern uns mit den Jahren und werden anders, merken es nicht einmal, nur die anderen, die bemerken es – vielleicht – wenn sie genau gucken.
Doch wer schaut schon aufmerksam genug beim anderen hin um etwas festzustellen.
Diese Gedanken machen mich nachdenklich und ich denke, „was geht dir nur heute durch den Sinn“.
Eine Herbstmelodie mit vielen dunklen schönen Noten?
Gut, dass ich sie doch aufgehoben habe, unwillkürlich, bestimmt völlig unbeabsichtigt, eigentlich dachte ich, ich hätte alles weggeschmissen, vernichtet und verbrannt um Ballast ab - zuschmeißen, nichts zurückzulassen was andere belasten könnte.
Ja, so denkt man manchmal, ich denke so.
Gefunden“ habe ich es nur weil ich einen Ohrring unter das Bett rollen ließ und den aufheben wollte, dabei landete ich in der Schublade, um diese zu entstauben.
Ich finde Texte von mir – schöne Texte – lange vergessen dass ich sie je geschrieben habe,
Briefe die ich in manch Nächten  geschrieben und nie abgeschickt habe...
Gut dass ich sie vergessen habe, sie bereiten mir Freude sie neu zu lesen, es ist wie eine Abenteuerreise die mich in die jüngere Vergangenheit führt.
Eine die ich zwar nicht zurück haben möchte aber auch nicht bereue, denn alles ist gut, so wie es ist.
- Gedanken von gestern - heute und morgen -
 Manche meiner Nächte haben - wenn ich am Tag mal die Couch küsste, die etwas unangenehme An -/ Gewohnheit - schlaflos zu sein, dann muss ich meine Finger und mein Hirn beschäftigen um dies wieder auszugleichen.

@ Angelface

Dienstag, 4. August 2020

alles ändert sich....

Sturm und Drangzeit..2013 - 2016 - 2020
.hier steht`s  wie `s ist.....L a n d l e b e n....oder sein kann
....... oder
...wie sich doch alles ändert...
heute Morgen hab ich mir als erstes beim um-  und neu hineintopfen ein halbes Pfund Erde in die Augen geschmissen, etwas was man vielleicht doch nicht unbedingt tun sollte wenn beide grad frisch operiert worden sind.
Doch der Garten nimmt darauf keine Rücksicht, es ist schnell passiert wenn man Wurzeln entk/f/ernt um noch gute alte Erde für  - frisch Eingetopftes zu retten.
       Letzte Woche hab ich mir Hilfe geholt um Unkraut am Vorbau der Hauswand raus - zu rupfen denn da geht weder Mäher noch Rasenkantenschneider hin ohne ein Stück vom Vorbau zu zerstören.
Dann dachte ich, ich wäre fertig mit Decken und Kissenbezügen zu waschen, trug die Bettdecke zum Lüften nach oben, hängte sie quer übers Geländer, da kam der schwarze Lümmel und pisste mir, zwecks Duftmarke setzen – einen Strahl an die Decke.
Alltagsgeschichten...für den Fall dass jemand meinen würde, ich hätte nichts zu tun.
                         Als ich hier einzog, war nichts im Garten zu tun, denn der war nur eine grüne Wiese, sonst nix.
Ich dachte mir, Wiese ohne Schatten ist nichts – langweilig und nur grün denn es blühten im April noch keine Blümchen in ihm, sondern es lag noch Schnee.
Wie es wenige Monate später aussehen würde, konnte ich mir absolut nicht vorstellen.
Heute blühen Gänseblümchen, Löwenzahn und Sauerampfer mit Azaleen um die Wette, grüßt der Klee die Glockenblume und dazwischen steht wilder Mohn ohne dass ich eines davon je ausgesät hätte..
Eine grüne „Wand“ als Alternative als Zaun zur Begrenzung entstand mehr oder weniger durch Zufall als ich entdeckte,  dass man kaum 10 cm mit der Hacke  tief in die Erde kam, denn da kamen dann Vulkansteine sog. Findlinge ungeahnter Größe und viele kleine steinharte zum Vorschein. Keine Kieselsteine – richtige Steine, die niemand zertrümmern kann.
Aber man ist ja erfinderisch.
Die Nachbarn baggerten aus und wollten die gute Erde zu den Grünabfallstellen bringen, um sie los – zu – werden woraufhin ich sagte: schmeißt sie besser zu mir und häuft sie als Wall auf.
     
       Die " lebende Mauer" stand binnen weniger Tage mindestens 10 Meter lang und heute wachsen Kirschlorbeer, Heckenröschen, Brombeersträucher und Himbeergewächse und geben sich ein fast 2 Meter hohes launiges Stell - Dich – ein.
Zwischendurch kommt eine Azalee zum Vorschein und spitzen Sauerdampferstengel und Pfefferminze durch Boden und Äste. Man hat den Eindruck sie fühlen sich alle sehr wohl.
Schattenspender, Wildwuchs für Insekten, Libellen und Spinnen,  für Falter und Frösche. Dazwischen leben etliche Erdlinge die sich mir noch nicht vorgestellt haben, außer die Kröten, die kommen des Abends öfters heraus und mischen sich unters Volk das im Gewächshaus wohnt.
Als da sind: viele kleine Salamander, Bienen, Wespen, Schmetterlinge. Ab und zu kommt eine Bremse oder Fliege vorbei und grüßt guten Tag. Auch eine Meise verirrt sich oft darin, haut aber gleich ab wenn sie keine Gleichgesinnte darin antrifft.
Im Sommer haben sie es gut bei mir, denn ich habe den Flieder meiner Mutter gepflanzt, der schon im 2. Jahr blühte , - daneben einen Busch der mir seinen Namen nicht nennt, aber verwunschen schön im Frühling blüht.
Das Apfelbäumchen das ich im 1. Jahr gepflanzt hatte spendet zwar kaum Schatten trägt aber schon im 2. und 3. Jahr Früchte mit dicken roten Backen  und unterhält sich jeden Morgen lautstark mit seinem großen Bruder, dem wilden Apfelbaum am Gartenende der 3 Wochen lang am Ende des Frühlings weiße Blüten blüht, worauf er unglaublich stolz ist.
Jetzt  biegen sich im Sommer die tief hängenden Zweige mit Hunderttausenden kleinen süss-sauren Äpfelchen.
                Man sieht, wie stolz er auf seinen Ertrag ist deutlich an seinen empor rankenden Ästen auf denen die Eichhörnchen und Spatzen,die Meisen und Amseln herumturnen und dann fliegen wenn sie vom Sitzen genug haben.
https://wokinisblog.blogspot.com/search/label/der%20Garten%20bleibt%20bunt

Hätte ich die drei Büsche nicht mitten in die Wiese gepflanzt hätte ich im Sommer keinen Schatten unter dem ich mich verstecken und damit bedecken könnte...


Doch manchmal genügt mir das sowie die Sonnensegel nicht, dann muss ich mir – zwischen Baum und Strauch, Sonnensegel und Sonnenschirm auch noch zusätzliche Schattenplätzchen basteln, denn wenn die Sonne so hoch oben im August- pfeilgrad über der Wiese steht ist sie ganz schön tückisch und versteckt sich oft mit ihrem fetten Strahl hinter dem Wind...
......das runde Biest am Himmel täuscht..gerne
Yep, es ist schon ein ganz schön großer Unterschied zwischen dem gestern, - als alles anfing,       
           dem heute und morgen, denn die Natur erobert sich hier die Gärten erfolgreich zurück..
 und ein Glück nehmen sich viele Menschen hier im Park ein Herz, öffnen ihre Sinne  und machen mit , denn sie kennen auch das müde Grau der Stadt.
 Ordnung und Sauberkeit sowie immer akkurat und akribisch
sein ist nämlich nicht alles im Leben...
ich hab jahrelang ohne eigenen Mäher im Garten verbracht und dachte mir, zur Not knabbere ich mein Gras mit den Zähnen ab oder halte mir Flugenten oder Hasen....
lacht...
jetzt hab ich einen kleinen Brummbärn, der reicht für Beete und Wege und der Rest bleibt gerne stehen und freut sich wenn die Halme die Bienen, Libellen und Wespen streicheln......
einmal genau hinsehen wenn es brummt, dann sieht man - wie die Zikade  in den Bohnenranken herum - zirpt.



gemütlich ist`s  - man muss nur wissen wie..
Wasser und Schatten haben wir jetzt genug.
im Gegensatz zu früher".

und " s p ä t e r "...*
alles Leben fängt einmal klein an...


bei so einem blutrünstigen Krimi muss ich mich erst mal
 a b k ü h l e n.....2012  war ich zuletzt " auf Reisen"...* am Meer
denn bei meiner Rückkehr gings meinen Katzen nicht allzu gut, deshalb hab ich
es aufgegeben,,,

@ Angelface

Freitag, 3. Juli 2020

ein Traum voller Kirschmarmelade...


Wie man im Juni unverhofft zur Kirschmarmelade kommt...*
Tipps und alte (Hausfrauen) - Tricks
die Bäume hängen dicht voll bis zum Boden
nach den Erdbeeren und dem Rhabarber taumeln uns süss und saftig die Kirschen ins Haus.
Manch Garten gibt es her-  denn da stehen viele uralte Bäume im Saft
…..die Kirschen sind reif..
wer Süsses mag, wird juchzen... 

ob`s die Sauerkirschen schon sind, kann ich im Moment noch nicht sagen, denn mein Bäumchen vom letzten Frühjahr ist in den letzten Frosttagen des Jahres leider eingegangen...
... dafür kam meine Nachbarin mit einem riesigen Sack voller Süßkirschen vorbei..
der Bauer um die Ecke hatte sie bei ihr abgeladen...
...“.ach du je“, seufzte ich, „ so viele Kirschen, was mach ich nun damit“?
Erdbeermarmelade mit Rhabarber hatte ich ja schon Unmengen davon eingekocht und das Ergebnis teilweise verschenkt worüber sich einige andere tierisch freuen konnten …
 doch die Saison ist fast vorbei zum abernten, nur noch vereinzelt sind sie zu kriegen falls man noch "Späte" im Garten hat...

was tun sprach Zeus und sah die runde rote Kirsche an
(frei nach mir)
 denn man kann sie wunderbar 
nicht nur als Marmelade  - sondern auch
als Kompott
über Eis und leckere Puddings
oder als Füllung für den Kuchen
oder über Pfannkuchen geniessen
 wers mag...*
 gießt zur Haltbarkeit und zum ganz  besonderen Geschmäckle
 nur für Leckermäulchen
einen Schluck Kognak, Gin oder Rum darüber

„ ich hab keinen Kirschentkerner da",rief ich etwas entsetzt vor all dieser Fülle an Obst.
Den hatte ich früher von Schwiegermutters Gnaden , doch der war mir irgendwie  - irgendwann - und nach irgendwo - hin - abhanden gekommen.
Dazu nahm sie immer eine uralte dicke Haarnadel und entfremdete sie zu anderen Zwecken indem sie die fette dicke Nadel aus ihrem Zopf  in einen Korken steckte...
tja...einfallssreich muss man eben sein - wenn man Garten hat...
wenn nicht ...
hatte man Glück, denn nach dem entkernen hatte man immer fürchterliche blutrot verfärbte Gartenfinger.
           Zufälligerweise kam ein weiblicher Gast vom Wohnmobilstellplatz bei mir vorbei als ich vor dem voll gefüllten Eimer voller knackiger saftig-süßer Kirschen saß, …
die lachte nur und sagte: „ ich hab eine Idee“!
„ her damit“, sagte ich...
„ich bin für jeden Rat dankbar wie ich die Kirschen verarbeitet kriege, denn die kann ich ja nicht alle essen..“
.
hier steht im Bildprojekt die Alternative...
 was man dazu braucht ist einfach, nach dem Motto: man nehme dazu
 eine kleine Plastikflasche
einen Holzkochlöffel
ein kleines Kneipchen,  sprich scharfes Messer...
einen kleinen Trichter dessen Öffnung man über die Flasche stülpt
und zack Bumm, - Ratz Fatz hatte ich weder verfärbte Finger - Nägel
keine Schmerzen in den Handgelenken und den Fingern
und
nach dem entkernen frische Kirschmarmelade
7 und mehr > Gläser hat es ergeben....
Tja das war wohl die größte aller Fragen...
 die Schwie -  Mutter konnte es sagen...
von ihr hatte ich viele Tipps für den Haushalt
Gottes Segen sei über sie gekommen dass sie sie weitergab

entkernter Zustand der Kirsche...aller Saft bleibt drin...
und so geht es ganz fix.....!
man soll es nicht glauben...
mit ein klein wenig Druck fluscht der Kern von ganz alleine
in das Fläschchen
 und im Nu war der Eimer leer

                         ich bin froh über den guten Tipp, wer kann ihn sonst noch gebrauchen..?

@ Angelface

Sonntag, 7. Juni 2020

Collagen

 ich schwöre - das steht nur einmal bei mir!
Aber warum nicht - öfter mal was ganz anderes - ist auch gut.
es hält die Welt und mich wach wie einen nassen Turnschuh...
nicht geplant - doch gemacht - frei Schnauze..
 - Sonntag -  Schultag - Basteltag - wer macht mit?
 mal was ganz NEUES bei mir - die ich sonst nur so kleine Anekdötchen und Geschichten schreibe...
okay, Gedichte auch ...aber wir sind ja nicht nur Lyriker im Netz die so gerne dichten...mitnichten...Ihr merkt schon, ich bin heute: gut drauf, wissbegierig - neugierig auf eure Antworten - wenn sie denn dann kommen..
wen interessiert* s ? - , wen nicht, der kann ja weg-klicken...
und sich anders amüsieren...
 Klick...
....wer erstellt gerne Collagen und weiß auch wie es geht...? ( ???????? )
Wer hängt  schon gerne  stundenlang am Computer herum:::wißt Ihr wie - viel Zeit dabei draufgeht?
Kennt oder habt auch Ihr ein Problem damit?
Also,  ich kenne hier nur Leute,  die keinen Comuter haben oder die es nicht interessiert an so einem Ding zu sitzen - oder welche die sagen - ich frag den Nachbarn, den  Eheman was ich selber nicht weiß, vielleicht noch den geliebten Tagbegleiter, den Sohn oder die Tochter, denn die wachsen quasi damit auf und sind firm wie ein Weltmeister darin, die müssen niemanden fragen!
Schulwissen ist ja meist nix für die Ewigkeit, fürs Leben an sich gilt : meist lernt man was man später so gut wie nie -  nicht braucht.
 Doppelverneinung - nicht schlecht formuliert, ich glaub, ich sollte doch beim schreiben bleiben!!!!!

Mittlerweile haben wir ja wohl alle auf Windows 10 umstellen müssen
da gibt es so etliche Änderungen, die mir so gar nicht behagen...
was hab ich mich schon darüber geärgert weil mir /fast nichts  - oder nur das nötigste bei der Umstellung erklärt wurde.....der Überbringer dieses Geräts hatte wohl keine Lust oder wollte sein altes Ding loswerden weil er sich ein neues attraktiveres Gerät kaufte...
ich sagte notgedrungen , aber ungern ja, weil mir schon klar war, dass Windows 7 das ich bisher nutzte, in Zukunft nicht mehr abgesichert/und unterstützt wurde.
" Mach mal" hiess es dann...
 bin ich ein Techiker? - ein Computerfreak der den ganzen Tag an dem Ding sitzt  -.
und stundenlang etwas ausprobiert was ihm so gar k/einen Spaß macht?....n e i n...

gut  ---ich horche und ich machte...und dachte , (- so beim vor-mich-hin-machen ) - ich denke, ich kapiere nicht viel davon, w e i l  ich beispielsweise mit den Bildern nicht klar kam.
mal zu groß, mal zu klein stellten sich die Bildchen beim einsetzten in der Collage auf den Kopf - oder die Seite -  und ließen sich  nicht d r e h e n..
Im open office Programm des Windows 10  - eine Collage  zu "erstellen" ertappte mich  der allseits bekannte  Gedanke: es funktioniert nichts wie ich es kannte!.
Doch wie es sich so ergibt, wenn ich Zeit hatte - ging ich erneut daran.
Da  es heute -  ein nur Basteltag ist / will ich es Euch  anhand von Collagen  her-zeigen, vielleicht lacht Ihr ja drüber weil Ihr das Problemchen nicht habt, nie hattet -  oder nicht kennt...
 auf gehts::::Klick, Klick zur Demo
Bildvergrößerung wenn man einmal drauf tippt

siehe unten - nächstes Bild ↓↓↓ Demo
seht Ihr was ich meine...?
Grimassen in Querformat geht doch auch...

und dann erst den Text
unter  das gedrehte Bild einfügen...
also ich hab`s jetzt gelernt und - auch kapiert, war aber reiner ZUFALL dass ich drauf kam
blöd ist`s dennoch....auch wenn sich " Hartnäckigkeit" in diesem Fall auch mal auszahlt.
ich will mein altes Windows 7 zurück.....!!!!
 lacht angelface mitten im basteln...

 Basteltag ENDE -  Gelände...ich hoffe, ich konnt es erklären...
und das I-Phon schmeiss ich demnächst in die Ecke und nehme mir mein altes Handy wieder zur Hand, ist eh nix drauf was mich groß interessiert , ich  ganz persönlich finde, man kann seine freie Zeit -  wirklich und wahrhaftig  sinnvoller verbringen...
 schönen Sonntag noch... @ Angelface

Dienstag, 26. Mai 2020

einmal Mädchen, immer Mädchen...*

Einmal Mädchen, immer Mädchen, das legt man so schnell nicht ab.
Ich bin ja so ein Schmuckmädchen, war es schon immer und klimpere im Sommer gerne mit glitzerndem herum.
Es gibt Tage da trage ich überhaupt keinen, denn bei der Gartenarbeit stört Schmuck nur, andere Gelegenheiten, da schmücke ich mich wie einen Christbaum und wieder andere, da gibt es nur was dezentes, kleines wie Armreif und Ring. Am besten man trägt etwas was Tag und Nacht nicht stört.
Die Uhr habe ich längst abgelegt, denn die erinnert mich immer an Pflichten, Termine, Hektik und Stress überall pünktlich und rechtzeitig zu sein.
Wenn Uhr, dann eine die ausgefallen ist und eher Schmuckstück als „Termin - ermahner“, dem es völlig wurscht ist wie er aussieht, Hauptsache er zeigt die richtige Uhrzeit an.
       Wenn im Moment „Ausflug in die Stadt“, dann nur sachbezogen, wenn es nötig ist, dazu gehört auch mal ein Arzttermin da ich schon 3 x die Sache mit „den Augen nachprüfen“, verschoben hatte.
Augen gucken, heißt „tropfen, dazu musste eine Begleiterin mit.
Man darf ja nicht selber fahren. Und mit ihr hatte ich die Sache mit ihren Augen vor 2 Jahren schon durchgestanden. Drei x fahren zur Untersuchung, dann OP, dann die Nachsorge.
Der " Michfahrerin" hatte ich aber schon angekündigt, wenn schon, denn schon, da möchte ich aber auch noch woanders hin, nur mal gucken, nix kaufen, denn mein Kleiderschrank ist genügend bestückt und voller als ich ihn haben möchte, a b e r...es lockt natürlich wenn man ein Mädchen ist, …
Nach der Untersuchung stolperte ich an ihrem Arm ins grelle Sonnenlicht, die Tropfen brannten in den Augen, ich hatte Pupillen wie Wagenräder und sah buchstäblich erst mal nichts!
Da war mir dann schon klar, dass mit Auto selber fahren eine Dummheit wäre und war dankbar und froh, dass jemand mit dabei war.
Da Null Begleitung beim Augenarzt in der Praxis selbst erlaubt war, und diese vor der Praxis  hin und her trippelnd warten mussten, ist sie natürlich – selber so eine Art Mädchen ganz anderer Art , - sofort in den nächsten Kleiderladen marschiert,  um mir dann freudestrahlend zu verkünden, dass sie ein Schnäppchen in Form einer entzückenden gestrickten rosa Beuteltasche gemacht hatte.
das ist gemein“, sagte ich, „ will ich auch hin, gucken.“
Glücklicherweise gab`s einen Laden, wo man selber Überflüssiges in Kommission abgeben kann die dann für dich günstig verkaufen.
Da gibt es dann Neues an der Stange, aber auch vieles Hübsche das aus Privathaushalten dort landet. Der Vorteil eines solchen Ladens ist, man kriegt nix 2 x dasselbe, alles ist aus erster Hand und nicht doppelt und dreifach zu kriegen.
Keine Billigware aus China oder Japan, bei Tages und Abendkleidern , Jacken und Mänteln, Blusen und Röcken, sondern nur einmal Getragenes, Fehlkäufe die man quasi verschenkt, Geschirr das man zu viel hat, Nippes und Bücher, Schmuck den man geerbt hat und nicht will, Taschen und Schuhe also ein Allround- – Laden in dem man oftmals Glück hat und etwas findet was gefällt..
Innerhalb weniger Minuten wurde mein Blinker - Auge fündig, genau das was man braucht wenn man nichts sehen kann.
Fühlen und 
            schnuppern geht nämlich auch!..💁
ganz süss mit einem Mondsteinchen, wem hats
wohl mal gehört?
die Brosche  als Anhänger ist uralt, eine ähnliche hatte mal meine
Mutter
deshalb nahm ich sie mit

ein entzückendes Abendtäschen
ich werd es nie tragen, ...oder als Geck.

a bisserl fröhliches für den frischen  Sommerabend
 bei Mützen und Tüchern hab ich eine nein-Sperre:-))
 aber ich freu mich so gerne...

natürlich LEINEN, auch noch Holz oder Hornknöpfe KLasse
 solche Schnäppchen sind einfach toll
ganz hübsch verspielt zum zubinden....
über einer roten Hose oder Walle - Rock zu tragen
aber verdammich -  wo ist jetzt wieder meine
rote weite Hose???????????
da ist es das  weißes Baumwollblüschen mit Spitzenärmeln
über brauner Sommerhaut ganz schick ...dazu
passt auch Schmuck zum klimpern
..
mit Taschen muss es sein...praktisch für die Maske
zum verstecken
dann hat man sie immer dabei

schick und braun -  das Schweinslederbeutelchen
da geht ne Menge rein, sieht aber auch " leer"
außergewöhnlich durch den überlappenden
dreieckigen Verschluß aus


das Ergebnis kann man hier einen Tag später sehen,
…........ ich nun endlich  auch...


alles passt und war ein Schnäppchen.
Dafür kommt aber auch, wieder abgelegtes bei mir raus!
Praktisch veranlagt die ich bin, hab ich das
Nützliche mit dem Angenehmen verbunden,,,

    .. tara ....Wetten, da geh ich nochmal hin...!



@ Angelface