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Sonntag, 10. Oktober 2021

Schauspieler im eigenen Leben, wie haben wir gelernt wie sie zu sein?

Schauspieler im eigenen Leben

wie knallhart können Frauen sein wenn sie Schauspieler im eigenen Leben und
nicht nur auf der Bühne sind?
s e h r
wenn wir ehrlich sind

 wir ähneln einander im Denken und sind doch so verschieden
 was uns Frauen wirklich bewegt
verbergen wir tief in uns wenn das Vertrauen fehlt
sich zu öffnen, auch wenn wir nach Außen hin - laut *♫♫♫ singen

 oft widersprüchlich schaukeln, schwimmen und galoppieren wir
durch unser Leben das so Jahr für Jahr dahinplätschert.
sind wandlungsfähig, durchsetzungsstark
vielfältig, liebenswürdig,
 wir können knallhart und dann wieder weich wie Butter sein
wünschen uns immer ehrlich zu sein
zu uns und unserem Handeln zu stehen.
 Wir meistern alles wenn wir unsere Stärken zur Schau stellen
meistern das Leben - immer irgendwie -
können aber auch verschlagen und kämpferisch veranlagt sein.
 In uns ist Frau als auch ein Bruchteil Mann
auch wenn dies viele Frauen verneinen möchten

Eine Rolle spielen wir gerne für andere.
Manch eine davon  ist uns anerzogen worden
sie war vielleicht schon in der Kindheit da
eine andere haben wir uns selbst durch Fleiß
Durchsetzungskraft und Mut
gegen alle Hindernisse erworben

immer – tagtäglich
bewusst oder unbewusst
gezielt oder beabsichtigt leben wir sie
oder wir rutschen in eine hinein ohne es zu merken.

 -  Oh ja - 
Wir können engelhaft zart und gleichzeitig hammerhart sein
wenn wir uns durchsetzen wollen
weil wir nicht in eine Schublade passen.
 Jede Schublade ist klein wenn wir wachsen

Viele von uns sind - wenn wir erwachsen sind - 
nicht nur in den Augen der anderen –
" erfolgreiche " Geschäftsfrau im Beruf,
Wissenschaftler*innen, Physiker*innen
manche nur „Hausfrau - Mutter", Großmutter, bewusst und geplant Single,
fürsorgliche Ehefrau,
im Privatleben Freundin für andere oder Geliebte“,
wir sind Arbeitstiere – selbstständige Persönlichkeiten, Charaktere
jede auf ihre Art ein Individuum das andere nicht erkennen

wenn  nicht nachgebohrt wird
doch: wer sind wir im eigenen Leben?
Wie betrachten wir uns selbst tief im Inneren?

welche Geschichten erzählt mir das Leben?

besser wenn wir uns  nicht in die Karten schauen lassen
aber irgendwann wenn das Leben
unerklärlicherweise und urplötzlich unerwartet über uns zusammenbricht
verrät uns unser Handeln.

Eine kleine Bemerkung im Gespräch in dem wir unseren Zukunftsträumen Raum geben
wie wir uns das eigene Leben vorstellen und schon ist das Gegenüber völlig verunsichert:
Wer ist dieser Mensch, dieses weibliche Individuum  das andere glaubten zu kennen?
Wo kommt diese Einstellung her,
woraus ist diese plötzlich auftauchende Härte entstanden?
 Wodurch sind wir aufgewacht wenn wir so werden   ?

Der Egoismus den Frau  früher vielleicht anderen vorwarf und zuteilte,
taucht plötzlich im eigenen Handeln auf.

Dann ist nichts mehr von Empathie, Mitgefühl oder gefühlvolles
mitdenken zu entdecken,
dann kann knallhart analysiert werden
und geplant was man selbst sein will und macht es.

Öffnen wir uns und weihen einen andern –
in diese neue Gedankenwelt von uns ein um darin einzutauchen
 um damit nicht alleine zu sein
weil wir dem Gegenüber vertrauen oder machen wir vorsichtsweise alles mit uns alleine ab
weil wir so starke Frauen sind und etwas tun
was uns niemand anderer im Leben je zugetraut hätte.

W i r   s i n d nicht nur stark wie Gitte Hennig schon in den 70zigern sang,
wir sind a u t a r k und brauchen keinem etwas zu beweisen.

Wie komme ich nur darauf so einen Text zu schreiben?
 Vielleicht weil ich eine wissenschaftliche Sendung über völlig neue Erkenntnisse über
das Leben der Neandertaler gesehen habe, die mich tief beeindruckt hat

 Wie Menschen früher waren und Heute sind.
 Weiß man* s? 

 Manche wissenschaftliche Sendungen versuchen es  auf unterhaltsame Art und Weise
 - zu ergründen  -


"Mann" -  weiss gar nichts von uns - wenn wir aus der Rolle fallen
man vermutet nur und spekuliert
und wissenschaftelt weiter in den neuen Erkennnissen
die sich nur  durch Forschungen ergeben
Forschungen die uns als Frau aussparen 
weil nur Männer als Probanden getestet und erfasst werden ?
 Freitagabend - Talk - Shows sind manchmal ganz nützlich
 schwitz...*👀- da hab ich ja grad noch die Kurve gekriegt :-))

* ? *

 Gedanken durch Erkenntnisse gewonnen
manch gelebte Freundschaft wie im Sande zerronnen

Wissen als Reales  erkannt
 andere aus dem Leben und den Gedanken verbannt

auch weil es manchmal  fast weh tut zu erkennen
was Wahrheit und Realität ist.

* - Auch in manch Zügen die eigene...*

und dann kommt mir das Gedicht vom März 18 in den Sinn und das passt!

Manchmal wache ich auf und denke
Darüber nach was und wer ich bin
Bin ich wirklich ich
Oder nur der, der
Ich sein will
Bin ich so, wie mich andere sehen
oder sind sie  oder ich blind
Dann schlafe ich ein und
Träume weiter
Wer ich sein könnte
Wenn mich die anderen nicht sehen
Zweifel an mir
nagen immer an mir
doch sage ich mir
sei immer wieder auf`s neu
achtsam mit dir                                                       : : : :
        bis man glaubt
was man fühlt
vergeht unendlich Zeit

: : : :
  warum ist der Mensch ein so zwiespältig Wesen
sagt uns längst der Verstand
es hat keinen Sinn
so suchen wir selbst
noch in letzten Zügen
verzweifelt den Anfang
                               und neuen Beginn
                                


@Angelface


 

Donnerstag, 28. Mai 2015

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

Wir reden viel wenn der Tag lang ist, aber wissen wir auch noch - worüber? Heute mal daran gedacht was uns doch oft Sorgen macht?

Unvorsichtig – locker – flockig und bequem für andre uns gründlich zu beleuchten und auszuleuchten sind unsere Beitrage und Berichte  in..
-  Veröffentlichungen = Öffentlichkeit.

darunter  auch in Blogs – Homepages – Briefen – Mails, Chatrooms.

Gehört dies nun unter Erfahrungsaustausch? 

Es wird immer wieder davor gewarnt, und man kann es auch nie genug tun, - dem Internet seine privaten und persönlichen Geheimnisse  nicht anzuvertrauen um sich nicht zu gläsern zu machen.

 Egal ob in Facebook, Twitter, bei google, auf den Blogs den Homepages, den Büchern die man veröffentlicht,  in denen man plauscht und erzählt, Bilder veröffentlicht die privater Natur sind, dem Lebenslauf und Stammbaum,  den  Lebenserfahrungen die man öffentlich macht, es gehört nur bedingt dahin. Big Brother is watching you. Es hört und sieht, liest immer einer mit. Weißt du, ob nicht demnächst einer bei dir einbricht weil du irgendwann auf deiner Seite ganz naiv und freudig  erzählt hast, dass du nicht zu Hause bist, oder gerade in Urlaub fährst?
Du bist nicht da – wunderbar. HALLO….
In Australien, den Beneluxländern, in der Schweiz, Bulgarien, Ungarn, egal wo - den USA, dem Einbrecher erzählst du wo du bist, was du machst oder vorhast. Keiner weiß, wer mitliest, sieht und hört.
Zu schnell wird man abgestempelt wenn man so vor sich hinplaudert als naive Plaudertasche, andere erkennen was die Vorlieben sind, man gibt einfach zu viel von sich preis.
Unwillkürlich - harmlos...
Seine Erfahrungen, Ansichten, seine ganz private Meinung, ist das nun schlimm fragt man sich wenn es da so ganz ungeschützt in der Öffentlichkeit steht?
Wird es nicht  - irgendwann – eines schönen Tages - gegen einen ausgenutzt und  verwand? WER wartet im Hintergrund, guckt und liest mit, hast du - irgendwo deine Adresse angegeben, das fragt sich gar manch einer, Wetten?
 ( -  spätestens im Impressum steht wo und wie du zu erreichen bist.
und später sagt man oh weh, war das nun Pflicht in einem privaten Blog der nichts bewirbt oder verkauft. ))) ??? schon mal daran gedacht wenn man eine Homepage oder einen Blog neu eröffnet?
 Wusch -  bist du gläsern - und durchsichtig -
ganz schnell passiert es  - und nicht nur den Jugendlichen die den Schnabel nicht halten können. Auch bei den Erwachsenen passiert es wenn man sich im Überschwang der erfahrenen Erlebnisse befindet, den Gefühlen nachhorcht, darüber plaudert und erzählt.  Selbst in einem Gedicht  kann man  seine ganz persönlichen Empfindungen und das was man selbst erlebt  hat, verstecken. Warum ist das so?
Schnell ist man versucht, in der angeblichen  Anonymität  gefangen - betrachtet man – irgendwann – das Internet als seinen ganz persönlichen Freund mit dem man nur „ein wenig plaudert“?
Es ist etwas anderes wenn man eine fiktive, oder ausgedachte Geschichte erzählt. Ein Märchen, eine Geschichte zum vorlesen, eine die nur unterhält.
Das hinterfragt keiner, jeder weiß, da ist etwas erdacht.
Währenddessen die kleinen persönlichen Geschichten aus der  eigenen  Freizeit, der Jugend dein Leben erzählen und das Bild von dir persönlich abrunden. Und zwar -  öffentlich.
Gespickt mit eigenen gemachten Erlebnissen die der ganzen Erzählung einen Anstrich von Glaubhaftigkeit  verleihen  unterhält man damit andere.
Ganz sicher, ist es so, dass man teilen will, sich mitteilen, dem und einem imaginären Gesprächspartner  - der nicht antwortet etwas mitzuteilen macht ja auch frei. Man erzählt und es ist weg, belastet oder erfreut nicht mehr. Man hat es sozusagen  weggeteilt. Ist dies nun gut oder schlecht oder schlimm?

        Merkwürdigerweise erzählt man ganz Fremden manchmal sogar mehr  und ganz spontan als den eigenen Verwandten oder besten Freunden,  auch dem Internet und  damit der Öffentlichkeit, warum ist das so? Sollte man nicht doch vorsichtiger sein mit dem was man erzählt wenn es um INTIMES geht?
Was passiert? Man macht sich nackt und bloß, nur weil man mitteilungsbedürftig ist.
Man schreibt in der guten Stube, der kleinen Kammer – wähnt sich  allein, keiner da der mithört, aber es sind im Hintergrund viele da, die es sehen.
Soll man oder manches Mal doch besser nicht,
 darüber, denke ich, sollten wir alle nachdenken ehe wir etwas  - egal was – ins  Netz setzen.

Außer Rezepten, Bastelarbeiten und erdachten Geschichten, die sind  ungefährlich und verraten nichts von dir. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt, trotz dem Bedürfnis etwas zu erzählen..
Geheimnisse sollten Geheimnisse  bleiben, interessant ist für den Leser alles!
Für den Spanner etwas auszuspionieren sowieso, daran denken wir oft nicht, stimmts?
Wer nicht möchte dass andere es nicht wissen, sollte schweigen, Schweigen ist manchmal eh besser , zuhören und lesen  - was andere reden - auch.

© Angelface
Dieses Thema aufzugreifen und darüber zu schreiben wurde ausgelöst durch gelesene Biographien und Bücher bei BX die besser nicht veröffentlicht wären.