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Posts mit dem Label "Anleitungen" werden angezeigt.

Bobbels Mix & Match

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[Heute tatsächlich mal Werbung. Vor allem Eigenwerbung. Und ein Affiliate Link.] Zwar hat es der Frechverlag immer noch nicht hingekriegt, mir meine Belegexemplare zu schicken, aber eine Freundin hatte das Büchlein gekauft und mir freundlicherweise leihweise zur Verfügung gestellt, damit ich endlich mal sehen kann, was aus meinen Anleitungen geworden ist. Ja, genau: aus meinen Anleitungen. Von den insgesamt elf stammen nämlich sechs von mir. Da ist nix Neues dabei, aber mit Farbverlaufsbobbeln sehen die teilweise ganz anders aus. Das ein oder andere hätte ich glatt nicht wiedererkannt. Zum Beispiel den Zebrapunk : Der kommt bei mir mit Zauberball und freundlichem Dunkelgrau ja relativ gedämpft daher ... ... und wirkt in Bunt gleich viel freundlicher. Prisma dagegen ist bei mir mit den Regenbogenfarben ja ziemlich knallig. Mit der Variante in Gewürztönen könnte ich mich allerdings auch anfreunden. Bis auf...

Wer Ordnung hält, ist nur zu faul zum Suchen

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Dieser Spruch beschreibt annähernd meine Haltung zum Aufräumen. Und der Hang zum gepflegten Chaos erstreckt sich auch auf meine Strickbibliothek. Bei den Büchern ist das weiter kein Problem, denn deren Anzahl ist relativ überschaubar, weil nur wenige Gnade vor meinen Augen finden. Aber über die Jahre hat sich doch einiges an Zeitschriften angesammelt, die in verschiedenen Regalecken lagern und immerhin meist zumindest nach Erscheinungsdatum geordnet sind. In Prä-Ravelry-Zeiten habe ich darin ziemlich regelmäßig geblättert und wusste daher meist recht genau, wo eine bestimmte Anleitung zu finden war. Aber seit ich sie seltener nutze, ist auch die Erinnerung ziemlich verblasst. Aber das wird jetzt alles anders! Am Wochenende war ich wegen des beginnenden Teststricks für das Schattenreich fast durchgehend auf Ravelry und da stieß ich in der Bibliothek auf ein nützliches Feature, das einigen von Euch bisher vielleicht auch entgangen ist: Man kann dort nämlich seine Zeitschriften ...

Auf den Nadeln im Oktober

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Offen gesagt habe ich noch (fast) keine Ahnung, was im Oktober passieren wird. Denn auch der September hat sich größtenteils ganz unvorhergesehen entwickelt. Lediglich zu Beginn des Monats wurden brav zwei WIPs fertiggestellt: Das Noro-Tuch mit verkürzten Reihen und der Zebrapunk . Und dann setzte ja das Mosaik-Fieber ein, das alle anderen Projekte verdrängte. Nicht einmal das simple Kraus-Rechts-Tuch aus der Gomitolo hat nennenswerte Fortschritte gemacht. Erschwerend hinzu kommt, dass ich in einem Anfall von Ordnungsliebe alle angefangenen Projekte außer Sichtweite in irgendwelchen Taschen oder Schachteln verstaut habe. Das ist natürlich völlig kontraproduktiv und wird demnächst wenigstens teilweise rückgängig gemacht. Denn was ich nicht täglich sehe, bleibt definitiv unvollendet! Für den Oktober gibt es nur zwei Gewissheiten: Am kommenden Samstag ist Wollmarkt in Vaterstetten . Das wird sowohl meinen Geldbeutel als auch meinen Stauraum bis zum Anschlag strapazieren. Und be...

Die coolsten Stulpen aller Zeiten!

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Da ich grade gar nicht in der Stimmung bin, mir selber was auszudenken (und den WIP-Stapel wohlweislich ignoriere), erfreue ich mich weiterhin an Sybils  wunderbaren Kreationen. Die  Zoom Out Gloves  finde ich bislang die absolute Krönung, denn sie werden sage und schreibe in einem Stück (ohne Zusammennähen) gestrickt. Eine uneimlich geniale Konstruktion und wie geschaffen für gestreiftes Garn! Für ein derart überzeugendes Ergebnis überwinde ich sogar meine Abneigung gegen Nadelspiele und kleine Nadelstärken (es ginge auch mit der Rundnadel, aber ich glaube, so eine kleine Größe hab ich gar nicht). Das ist doch fast schon moderne Kunst, oder? Ich mag sie gar nicht mehr ausziehen und habe mir zur Feier des Tages sogar die Nägel lackiert ... Anleitung :  Zoom out fingerless gloves  (es gibt dort auch einen Verweis auf die deutsche Übersetzung) Garn : ca. 30 g Sockenwolle aus der ALDI-Aktion von vor zwei Jahren, weil ich wirklich nirgends an Wol...

Kleine Lustobjekte

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Mit Handschuhen und mir ist das so eine Sache: Als abgehärtete Ex-Gebirgsbewohnerin trage ich die nicht, folglich sehe ich eigentlich auch keine Notwendigkeit, welche zu stricken. Aber wenn man dann so durchs Internet blättert (z.B. bei  Pinterest ) sieht man so viele von den bunten Dingern, dass sich irgendwann ein "Will ich auch!"-Gefühl einstellt. Und schließlich: Die Tatsache, dass ich etwas "eigentlich" nicht brauche, hält mich sonst ja auch nicht davon ab, es zu stricken. Siehe die stetig wachsende Tüchersammlung ... Tücher habe ich übrigens auch nicht getragen, ehe ich mit der Massenproduktion begonnen habe (wenn man von den bedruckten Indien-Dingern in den 70er Jahren mal absieht). Besonders attraktiv finde ich ja die kleinen Fair-Isle-Kunstwerke, über die man häufig stolpert: Und dann sind da die "tierischen" Porträts von  Natalia Moreva . Nicht nur die, sondern fast alle Handschuhe von ihr sind der reinste Augenschmaus. Geht unbeding...

Ruck-Zuck-Poncho

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Letzte Woche ist mir im Ausverkauf ein kleines Restposten-Rudel Schulana Artissimo zugelaufen. Dass die Firma Konkurs angemeldet hat, lag sicher nicht an mir ... Die hatten immer so schöne Farben! Wie ich gelesen habe, wird es aber wenigstens meine heißgeliebte Kid-Seta und ein paar andere Qualitäten unter anderem Label weiter geben (Fila Doro von AWV). Die Farben waren es auch diesmal, die mir keine andere Wahl ließen als zuzugreifen. Die Kombination von grün und lila kriegt mich jedes Mal. Das dicke, fluffige Mohairgarn bekundete sofort entschieden, dass es ein Poncho werden wollte. Und die alles andere als sommerlichen Temperaturen sprachen auch nicht dagegen, sofort damit anzufangen. Zumal ich ohnehin noch ein zweites Olympia-Begleitprojekt brauchte (wegen der Leichtathletik werden die Nachtschichten zunehmend länger). Mit 8er Nadeln ging das Ganze auch wirklich flott voran. Allerdings litten die Wonnebällchen unter einem schweren Fall von Schwindsucht - 50 Meter Laufläng...

Auf den Nadeln im August

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Ho, ho, diesmal habe ich geplanten Juli-Stücke zu hundert Prozent fertiggekriegt. War ein cleverer Schachzug, nur zwei auf die To-Do-Liste zu setzen! Ruckzuck ging der  Triple Jubilee  (im Bild unten rechts), der zudem die Erkenntnis brachte, dass 600 m für ein Tuch durchaus reichen können. Die Anleitung gibt's kostenlos  hier. Der  Shrug & More  (Mitte rechts) ist eher ein "Shrug & sonst nichts", war aber trotzdem keine Zeitverschwendung. Und dann habe ich noch alles an Pflichtbewusstsein zusammengekratzt, was hier und in der Nachbarschaft so rumlag und endlich die Nadeln vom  bunten Ärgernis  (oben rechts) befreit. Dann war da plötzlich ein Zeitpunkt, an dem auf einmal gleich mehrere Nadeln in den am häufigsten verwendeten Größen (3,5-4) frei waren. Das konnte natürlich so nicht bleiben! Aber um den seltenen Anfall von Tugendhaftigkeit auszunutzen, habe ich nix Neues gekauft, sondern tief im Lager gegraben und Uralt-Bestände verarbei...

Nautilus

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Für alle, die auf der Suche nach einer einfachen (und kostenlosen!) Anleitung sind, hätte ich da wieder mal was: den  Nautilus Shawl  von Orla Howard. Nur rechte und linke Maschen und clever platzierte Umschläge. Der war die letzten Wochen mein Begleiter im öffentlichen Nahverkehr und ging wirklich flott von der Hand, obwohl gegen Ende elend viel Maschen auf den Nadeln sind. Mittlerweile gibt es auch eine deutsche Übersetzung der Anleitung. Mit der Farbgestaltung bin ich nur mäßig zufrieden, aber ich freunde mich langsam damit an. Von außen sah das Garn nämlich so aus, also ob der Farbverlauf überwiegend aus Pink- und Lilatönen bestünde. Beim Stricken kamen dann aber plötzlich lange Strecken in Gelb und Grün zum Vorschein. Nun mag ich zwar jede Farbe für sich, aber doch nicht alle auf einmal! Ich habe dann noch ein halbes Knäuel dunkles Lila dazwischengemogelt, um die Farbexplosion etwas zu entschärfen. Wie das immer so ist: Getragen sehen diese asymmetrischen Ding...

Feuer und Flamme

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Gelegentlich zwingt einem das Garn ein bestimmtes Muster ja geradezu auf. Die  'Gebrannte Erde' von dibadu rief (zumindest in der Wollversion) sofort die Assoziation zu Feuer hervor. (Auf Seide wirkt der gleiche Farbton ganz anders, ich hoffe, das kann ich im Laufe des Jahres auch noch demonstrieren.). Ich wollte einerseits eine größere glatte Fläche, um die schönen Rot-/Orange-Schattierungen wirken zu lassen und ein paar "Flammen", um die Assoziation zu unterstreichen. Den ursprünglichen Arbeitstitel 'Feuer und Flamme' habe ich dann verworfen zugungsten von 'Feuerteufel', weil mich das kleine Biest an zwei Stellen geärgert hat. Zunächst (selber schuld!) weil ich den Verlauf nicht richtig kalkuliert hatte und alles noch mal auftrennen musste. Und dann, weil fünf Reihen vor Ende des Mustersatzes das Garn zur Neige ging, so dass das gute Stück etwas kleiner ausfiel als gewünscht. (Die aktuelle Färbung mit der gleichen Artikelnummer ist so viel...

Prisma

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Jetzt ist es so weit: Seit heute bin ich stolzer Ladenbesitzer! Nachdem mein Ausflug in ungewohnte Farbwelten schon während der Entstehung bei Instagram ständig Fragen nach dem Muster nach sich zog, habe ich mich dazu aufgerafft eine (hoffentlich halbwegs verständliche) Anleitung zu verfassen. Wobei das (in zwei Sprachen) fast so lange dauerte, wie das Stricken. Ich habe mich eigentlich den ganzen Winter über, immer wenn ich im Wolladen war (also oft!), über dieses regenbogenfarbene Sockengarn mokiert. Nach dem Motto: Will das jemand anziehen, der ein zweistelliges Lebensalter erreicht hat? Und zu allem Überfluss noch mit kleinen Silberfäden drin? Aber dann hatte ich vor zwei Wochen plötzlich die Eingebung, daraus einen Halbkreis aus verkürzten Reihen, im Wechsel mit dunkelgrau, zu stricken. Zu dem Zeitpunkt war das Garn dann leider ausverkauft und ich musste weite Teile des Internet durchstöbern, bis ich fündig wurde ... Der Anfang fiel ganz befriedigend aus und der Rest is...

Knallrot und jede Menge Richtungswechsel

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Nein, ich spreche nicht von der SPD. Sondern von meinem neuen Tuch. Nach dem  Sonnentuch  hatte ich immer noch Lust auf die 'Ella' von Lang Yarns, wollte aber ein etwas regelmäßigeres Muster, damit das unregelmäßige Garn seine Wirkung voll entfalten kann. Da aber auf der anderen Seite ein gleichmäßiges Muster schnell langweilig werden kann, hatte ich die Eingebung, ein Dreieckstuch in einzelne Module aufzuteilen. (Nebenbei: wie übersetzt man eigentlich "modular knitting"? Modulares Stricken?? Patchwork-Stricken??) Das Stricken in einzelnen Segmenten kennt man ja überwiegend mit Vierecken. Besonders empfehlenswert ist das, wenn man ein Multi-Color-Garn hat, dessen Farbverlauf einem beim Geradeausstricken nicht gefällt. Dann strickt man eben einzelne Teile in unterschiedlicher Größe und verschiedenen Richtungen aneinander (genäht wird da nichts!). Ich hatte das letzten Winter mal an einem Schal durchexerziert: Für ein Dreieckstuch bietet sich aber natürlich...

Blaues Wunder

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Blau ist eigentlich nicht meine Farbe, aber was soll man machen, wenn da ein paar stark heruntergesetzte Knäuel so verführerisch im Restekorb lauern... Das Garn (Felice von Lana Grossa) ist schön griffig, daher beschloss ich, es mal wieder mit Fallmaschen zu versuchen. Und mit einem einfachen Muster, dass sich praktisch nebenbei stricken lässt. Der Schal ist mit rund 2,50 m fast etwas zu lang geworden, aber ich hatte zum Glück von Anfang an vor, an den Rändern Knöpfe anzubringen, damit man ihn leicht auf verschiedene Arten drapieren und dann auch tragen kann, ohne dass alles verrutscht. Folgekosten entstanden natürlich dadurch, dass ich noch passendes Garn zum Umhäkeln kaufen musste! Eine Anleitung für das simple Teil ist wahrscheinlich gar nicht nötig. Ich habe trotzdem  hier  mal die nötigen Schritte kurz zusammengefasst.

Simple Pleasure

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Ihr erinnert Euch: da war ja  dieses Kleid , das dringend nach einem passenden Accessoire verlangte. Nun, die eine Hälfte der dafür gekauften Wolle hat dieses Grundbedürfnis schon mal befriedigt. Zum Ausgleich für die vielen Laceprojekte, die nur millimeterweise vorankommen, habe ich mich hier für eine relativ simple Lösung entschieden: Der Hauptteil des Tuchs ist einfach mit verkürzten Reihen kraus rechts gestrickt. Optisch etwas aufgepeppt wird das Ganze durch die Borte am unteren Ende, die ich zuerst gefertigt habe. Die sieht anspruchsvoller aus als sie ist. Die einzige Herausforderung dabei war eigentlich, die Ungeduld im Zaum zu halten, denn das Ding musste ungefähr 1,80 m lang werden, damit das Tuch am Schluss eine akzeptable Größe hat. Dann noch ein paar Lochmusterreihen über die gesamte Länge und schon konnte man sich entspannt zurücklehnen. Und mit Nadeln Stärke 4,5 waren die Fortschritte auch tatsächlich sofort mit bloßem Auge zu erkennen.... Die volls...

Zeitreise

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Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich finde es langweilig, mehrmals das Gleiche zu stricken/häkeln. (Nicht zuletzt deshalb vergreife ich mich auch relativ selten an Socken.) Vor ein paar Jahren habe ich aber einmal eine Ausnahme gemacht. Im Filati-Handstrick-Heft vom Frühling 2007 fand ich die Anleitung für eine Jacke im Kimonostil, die mich aus mehreren Gründen überzeugte: Die Jacke wird in einem Stück gestrickt, so dass außer den Seitennähten nix zusammengenäht werden muss. Keine Knöpfe und folglich auch keine Knopflöcher! Die Jacke ist so weit, dass sie problemlos über alles passt. Beim ersten Versuch habe ich mich noch weitgehend an die Anleitung gehalten. Ausnahme: Längere Ärmel und zusätzliche Bündchen als Ärmelabschluss, die im Original nicht vorgesehen waren. Das Grundprinzip ist relativ einfach: Man beginnt mit einem Vorderteil, strickt ein etwa 10 cm breites Bündchen (das Original sah Perlmuster vor, ich fand kraus rechts besser) mit einer Länge von ca. 40 ...

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Also: ganz gesetzeskonform:

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