Eigentlich ist KI ja bei der Stadtver­wal­tung ver­pönt, auf diesem Plakat kommt es aber doch zum Ein­satz oder erken­nt irgend­je­mand das Bürg­er­haus im Hin­ter­grund wieder? Oder weiß jemand, was mit dem Zeigefin­ger des Jun­gen im grü­nen Over­all los ist?
Vielle­icht war es auch eine KI-Idee, dass sich sich­er auch online Infor­ma­tio­nen zum Kinder- und Jugend­förder­plan find­en, vielle­icht unter der Adresse ibbenbueren.de/kjfp? Pustekuchen.

Oliv­er hat schon im April geschrieben, wie lang­weilig der­ar­tige KI-Plakate rüberkom­men. Hinge­hen darf man natür­lich trotz­dem.

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Symbolischer Kurzschluss

Da heftet man sich bei der IVZ zum Tag des Lokaljour­nal­is­mus ans Revers, die lokalen Kämpfer gegen alles Unwahre und Täuschende zu sein:

Ger­ade in Zeit­en von Fake News und Kün­stlich­er Intel­li­genz kommt es mehr denn je auf ver­lässlichen Jour­nal­is­mus an.

und schmückt den Text mit einem Fake-Bild von Chat­G­PT,

bei dem die Mut­ter, der Haare aus dem Schal wach­sen, unter einem Dop­pel­dau­men lei­det. Papa mit den Schraubzan­gen­hän­den teilt sich schein­bar mit seinem Sohn ein Bein. Wo das vordere Bein der Kapuzen-Omi anatomisch herkom­men soll ist unklar, M. C. Esch­er hat wohl die mit­tlere Eisen­stange auf dem Spiel­haus ange­bracht, und diese kaputte Kam­era des Reporters im Gum­miko­rb ist auch irgend­wie leg­endär.

Entwed­er sind Außerirdis­che längst unter uns oder das ist ein unfrei­williger Kom­men­tar zur eige­nen Medi­enkom­pe­tenz.

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KI-Maskottchen

Wir hat­ten schon mal für das Teck­len­book ein passendes Maskottchen gesucht. Aber selb­st wenn man ein KI-Pro­gramm für die Suche einspan­nt, kommt da nur Teck­el, der Hund, oder Tecky, die Eule, oder Teck­la, das Schaf. Das war alles zu lang­weilig.

Kom­men wir nun zu etwas ganz anderem. Teck­len­burg hat ein neues Maskottchen: Tec­ki, die Fle­d­er­maus.

Ja, gut, wir woll­ten den Namen ja eh nicht haben. Deswe­gen präsen­tieren wir heute: Teck­man! (Hin­ter­grund­musikein­spiel­er: Nänänänä nänänänä, nänänänä nänänänä: Teck­man!) Hüter der Geschicht­en des Teck­len­burg­er Lan­des und Wärter ein­er geheimnisvollen Fle­d­er­maus­bande. Sie brauchen Hil­fe? Schmeißen Sie ein­fach bei Voll­mond ein Buch aus dem Fen­ster! (An der Hin­ter­grundgeschichte wird noch gear­beit­et.)

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Wen KI nicht weiter weiß, spinnt es sich was zusammen

Ich habe Grok, die KI von Twit­ter, mal zu Opfern des Nation­al­sozial­is­mus aus Ibben­büren gefragt. Während die ersten Ergeb­nisse stimmten, erfand die KI dann ein­fach eine Per­son und schob den Fehler andern unter:

Die Infor­ma­tion zu Paula Löwen­stein stammt primär aus der Liste der Stolper­steine in Ibben­büren, die auf der deutschen Wikipedia-Seite zu den Stolper­steinen in Ibben­büren doku­men­tiert ist (Stand der Recherche: aktuelle Wikipedia-Ver­sion). Diese Liste basiert auf lokalen his­torischen Forschun­gen, ins­beson­dere dem Doku­men­ta­tions­band „Macht­sicherung. Aus­gren­zung. Ver­fol­gung. Juden in Ibben­büren während des Nation­al­sozial­is­mus“, her­aus­gegeben von Anton Rosen und anderen Heimat­forsch­ern, sowie auf Arbeit­en im Rah­men des Stolper­stein-Pro­jek­ts in Ibben­büren.

Die Eklärung macht es nur noch schlim­mer:

Vie­len Dank für den Hin­weis, dass die Infor­ma­tion zu Paula Löwen­stein falsch ist und es in Ibben­büren keine Paula Löwen­stein gab. Ich werde die Kor­rek­tur berück­sichti­gen und die Hin­ter­gründe über­prüfen, um die Ver­wirrung zu klären. Die ursprüngliche Infor­ma­tion über Paula Löwen­stein basierte auf der Liste der Stolper­steine in Ibben­büren (Wikipedia) und dem Doku­men­ta­tions­band „Macht­sicherung. Aus­gren­zung. Ver­fol­gung.“, die eine Paula Löwen­stein als Opfer des Nation­al­sozial­is­mus nen­nen, die mit Louis und Siegfried Löwen­stein ver­bun­den war. Da du angib­st, dass es in Ibben­büren keine Paula Löwen­stein gab, scheint es hier zu einem Fehler oder ein­er Ver­wech­slung in den Quellen gekom­men zu sein.

Nein, in den Quellen ste­ht sowas nicht.

Die Wikipedia-Seite „Liste der Stolper­steine in Ibben­büren“ nen­nt eine Paula Löwen­stein (geboren 1877, deportiert nach There­sien­stadt, ermordet in Tre­blin­ka) als Ehe­frau von Louis Löwen­stein und Mut­ter von Siegfried Löwen­stein. Diese Angaben basieren ver­mut­lich auf den Forschun­gen des Stolper­stein-Pro­jek­ts in Ibben­büren und dem Doku­men­ta­tions­band.

Stimmt über­haupt nicht.

Die Stolper­steine an der Großen Straße 55 für Johan­na, Hen­ri­ette, Bertha und Mathilde Löwen­stein sind fehler­haft, und die Fam­i­lie von Louis Löwen­stein scheint klein­er zu sein, als bish­er angenom­men.

Nee, is klar.

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Die KI der Blödzeitung ist so blöd wie die Blödzeitung

Die Blödzeitung lässt sich ihre Artikel inzwis­chen auch von ein­er kün­stlichen Intel­li­genz schreiben und unterirdis­ch­er als ihr aktuelles Niveau kann es ja auch nicht wer­den. Sie haben offen­bar einen passenden Part­ner gefun­den, der sich ähn­lich unab­hängig von Tat­sachen Dinge aus­denkt, z.B. bezo­gen auf einen Ein­bruch in einen Ibben­büren­er Kinder­garten:

Ein Ein­bruchalarm in einem Kinder­garten in der Straße Zum Welleken hat am Fre­itagabend Diebe auf frisch­er Tat ertappt.

Nö, da ist nie­mand auf frisch­er Tat ertappt wor­den. Die Täter sind bis­lang unbekan­nt und mögliche Zeu­gen wer­den noch gesucht.

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