Schwimmen. Es fiel mir schwerer als sonst die die Tage, um aufzustehen und loszufahren. Auch die Schwimmrunde selbst war körperlich anstrengender als sonst. Dadurch wurde sie kürzer.
Jedoch fühlte ich mich danach um einiges lebendiger.
Das Foto dient lediglich als Beweis für die Unmenge an Wolle auf dem Kopf. Denn im Anschluss ging es gleich wieder zurück unter die Dusche und zum Friseur. Resultat:
Die Wolle war weg, vor allem an den Seiten.
Nach ein paar Dumplings beschloss ich ins Mudam zu gehen. Ich war schon eine ganze Weile nicht mehr dort.
Ich wollte vor allem die extra fürs MUDAM kuratierte neue Ausstellung ‚Video Killed The Radio Star‘ sehen und die „Wolken“ und Textilarbeiten von Igshaan Adams. Es folgen Fotos.
Zuerst Adams:
Auf den Fotos kommt gar nicht richtig zur Geltung wie schön und vor allem wie gewaltig groß die Wandteppiche sind.
Im Kellergeschoss befand sich dann die Ausstellung Video Killed The Radio Star. Und bevor ich da weiter darüber schreibe schauen wir uns alle gemeinsam das Video an, das der Ausstellung ihren Namen gab:
Ein Satz der aus der Erklärung der Ausstellung sehr der mich flashte war folgender:
Video Killed the Radio Star schildert die 1980er Jahre als einen kulturellen Wendepunkt, in dem viele der heutigen Technologien, Spannungen und Sehnsüchte erstmals Form annahmen. Die Ausstellung gibt uns Anlass zu fragen, was von dieser Epoche geblieben ist und was davon unsere heutige, von Algorithmen geprägte Informationsgesellschaft beeinflusst, was davon unsere Internet-Intimität oder auch die Politik in der Post-Truth-Ära prägt, um zu verfolgen, wie die visuellen Codes und politischen Subtexte der 1980er Jahre intersektionale Lesarten der Postmoderne bestimmen.…
„Die Ausstellung gibt uns Anlass zu fragen, was von dieser Epoche geblieben ist…“
Die Musik!!! Immer noch!!! Es vergeht kein Tag an dem ich nicht irgendwo Musik aus den 80ern höre. Und mit ihr kommt die Nostalgie an eine Zeit, in der man das typische Zeug der 80er vor seinem geistigen Auge sieht und der Satz, „Die gute alte Zeit“ käme einem fast über die Lippen, wenn man es nicht besser wüsste. Das Gehirn blendet nur allzu gerne die bösen und schlechten Dinge der Vergangenheit aus. Die 80er, die heute so gerne verklärt werden, sind schön und grausam zugleich gewesen, genau wie die Jahrzehnte davor und danach. Es wird im nächsten queer.lu ein Text von kommen in den ich explizit auf ein Lied aus dieser Zeit eingehe und wie es mich geprägt hat.
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