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23. November 2024

Erinnerungen an Südtirol

Südtirol ist immer eine Reise wert und so verbrachten wir dort Ende Oktober wunderschöne und sonnige Herbsttage. Auch der schon lange auf der Wunschliste stehende Ausflug zum Pragser Wildsee erfüllte sich - obwohl dieser so gar nicht in der Nähe vom Hotel lag-.


Ja, ein Geheimtipp ist dieses herrliche Fleckchen Erde nicht, aber der Besuch mit Umrundung des Sees haben sich definitiv gelohnt und werden nicht zuletzt durch die Fotos noch lange in Erinnerung bleiben.


Und so hat die Sagenwelt der Dolomiten auch für diesen magischen Ort eine Geschichte zu erzählen:

"In den Sagen des Reiches Fanes spielt der Pragser Wildsee als "Ort der Verheissung" eine wichtige Rolle. Laut Sage versteckt sich das Volk der Fanes bis zu seiner Wiedergeburt an einem unzugänglichen, unterirdischen Ort. Nur die Tiefe des Pragser Wildsees und der riesige Felsen des Seekofels "Sas dla Porta" gibt ihm Sicherheit. Noch heute öffnet sich in jeder Vollmondnacht das Felsentor "Sas dla Porta", und das Boot mit der Faneskönigin und ihrer Tochter Dolasilla gleitet hinaus auf den See..."


Ein Ort zum Träumen, Innehalten und Verweilen. Und wenn ich noch einmal wieder komme, dann mache ich wohl auch eine Fahrt mit einem dieser alten Holzruderboote. 

21. Januar 2024

Winterwochenende

Das Winterwetter samt Sonnenschein musste einfach in vollen Zügen genossen werden. Nächste Woche, zumindest hier bei uns im sächsischen Elbland, soll es dann wieder regnen und somit auch tauen. Viel frische Luft und Bewegung in der verschneiten Landschaft -was eben so an Schnee runtergekommen ist, man ist ja auch schon mit wenig Schnee zufrieden- waren das Ziel an diesem Wochenende. 

Also ging es gleich am Freitag nach der Arbeit entlang der Elbe und durch den Schlosspark in die Dresdner Heide, wo wir durch die Bäume hindurch einen schönen Sonnenuntergang erahnen konnten. 

Am Samstag stand dann eine kleinere Wanderung in der Sächsischen Schweiz auf dem Programm. Der Gohrisch- und der Papststein wurden „erklommen“. Sogar die kleine Berghütte auf dem Papststein hatte für eine Einkehr geöffnet. 


Und am Sonntag ging es wieder zu Fuß ab der Haustür über den Rhododendron-Park -den zeig ich euch, wenn er im Mai schön blüht- in Richtung Elbhang. 

Habt ihr auch das tolle Winterwetter genossen? Kommt gut in die neue Woche.

Liebe Grüße. Christine 

6. Oktober 2023

Viele Grüße aus Kürbishausen

In der Herbstzeit darf es ausnahmsweise ein wenig mehr von der Farbe Orange sein ;-). Am Besten in Form von ganz vielen Kürbissen! Gestern bin ich in Kürbishausen fündig geworden und habe euch ein paar Fotos mitgebracht. 

Vorbei an der Kürbispyramide führte ein kleiner Rundweg zu verschiedenen Tiermotiven. Wer schon mal bei einer Kürbisausstellung war, kennt sicher die Figuren mit Holzköpfen, Armen und Beinen. Und am Körper aus Drahtgeflecht sind dann in mühevoller Kleinarbeit die Kürbisse einzeln festgebunden. 


An jeder Station gab es immer ein kleines Wissensquiz und man konnte z.B. beim Elch erfahren, was dieser mit einem Kürbis gemeinsam hat. So wurde auf eine schöne Weise immer die Verbindung zum jeweiligen Kürbistier hergestellt. 

Wer noch mehr erfahren wollte, konnte sich ausgiebig am Holzkisten-Regal informieren. Oder einfach nur die Vielfalt auf sich wirken lassen.


Die verschiedensten Farben, Formen und Größen hatte man so gut im Überblick. Neben zahlreichen bekannten Speise- und Zierkürbissen waren auch viele ausgefallen Kürbissorten dabei. 


Kulinarisch passend konnte man sich auch in der herbstlich dekorierten Landschaft Flammkuchen und karamellisierte Kürbiskerne schmecken lassen. 

Habt ein wunderbares Herbstwochenende. Liebe Grüße. Christine 

17. Mai 2023

Märchenhaftes Marburg Teil 2

Bereits Anfang Mai hatte ich ein paar Tage Urlaub und Zeit die restlichen Märchenstationen vom Grimm-Dich-Pfad* in der schönen Universitätsstadt Marburg aufzusuchen. Der Fisch vom „Fischer und seiner Frau“ machte den Anfang und war im Alten Botanischen Garten zu finden.

Danach ging es noch einmal zum Steinberg zu „Der Wolf und die sieben Geißlein“. Mittlerweile wurde wohl doch ein Geißlein vom Wolf gefressen, da ich nur noch sechs Ziegenkinder zählen konnte?! 

Der Frosch vom „Froschkönig“ saß auch noch an seinem Platz; der Wasserscheide, die einst ein Teil des Wasserleitungssystemes der Stadt war; und hielt statt der goldenen Kugel der Königstochter das Märchenbuch fest in der Hand. Unterhalb des Froschkönigs befindet sich ein kleiner Trinkwasserbrunnen. Weiter oberhalb am Marktplatz ist jedoch ein wirklich passender Brunnen zum Märchen zu finden. 

Etwas versteckt war am Weinlädele der Korb mit Kuchen und Wein vom „Rotkäppchen“ abgestellt. Von hier aus ging es viele Treppen hoch zum Landgrafenschloss, wo der verlorene Schuh vom "Aschenputtel" in einem kleinen Weinberg steht.

Und wenn es bergauf gegangen ist, geht es auch wieder bergab… Und zwar zum Hexenhaus von „Hänsel und Gretel“. Die Pfefferkuchen an der Giebelseite hin zum Märchenspielplatz hatte ich bisher noch nicht entdeckt -sie sind tatsächlich "angeknabbert"-. 

Jetzt fehlen nur noch zwei der nicht besuchten Märchenbilder. Symbolisch für das „Tapfere Schneiderlein“ tummeln sich an einer Hausfassade am Obermarkt sieben große Fliegen. 

Und das Märchen vom „Sterntaler“ befindet sich als Lichtkunstwerk -es leuchtet bei Dunkelheit- an der Universitätskirche, wo die Brüder Grimm während ihrer Studienzeit in Marburg zum Gottesdienst gegangen sind. Die Besonderheit ist, dass das Mädchen von dem bekannten Märchen-Illustrator Otto Ubbelohde stammt und mit einer Weltraum-Fotografie kombiniert wurde. 

Der Kornmarkt ist auf alle Fälle einen Besuch wert. Neben der Station „Sterntaler“ und dem Grimmbuch zum Lesen des Märchens, findet man eine sehr idyllische, kleine Platzsituation vor. Unter der Linde wurde ein „Leseort“ errichtet. Stühle und Lesepulte aus Bronze laden dazu ein in den aufgeschlagenen Bronze-Büchern Geschichten vom Kleinen Prinzen, dem Hobbit und Pippi Langstrumpf anzulesen. Und wenn man sich dann zuvor noch ein einen kleinen Kaffee to Go und ein Stück Kuchen vom nahegelegenen Café Vetter* holt, lohnt die Rast gleich doppelt.

Ich hoffe euch hat mein kleiner Spaziergang durch die Altstadt von Marburg gefallen. Wer mag kann hier noch einmal den Teil 1 anschauen.

Habt einen schönen Feiertag und/oder verlängertes Wochenende. Am Freitag werde ich dann auch mal wieder Blumen zum Friday Flowerday mitbringen und eine Kommentarfunktion -falls Jemand sie vermissen sollte- gibt es dann auch wieder.

Liebe Grüße. Christine 

* unbezahlte Werbung für die Stadt Marburg/Lahn

1. September 2020

Märchenhaftes Marburg Teil 1 und Goodbye August 2020

Bevor ich den September so richtig willkommen heißen kann, verabschiede ich mich noch schnell vom heißen und regnerisch endenden August. Schön bunt ist er gewesen:

- Pinguin-Abdeckungen aus Bügelperlen gewerkelt... Damit man das Erfrischungsgetränk nicht mit Wespen " teilen" muss.
Auf den Elbwiesen einen gelb-weißen Sommerstrauß zusammengepflückt.
- Eine Aprikosen-Lavendel-Tarte gebacken.
- Aus den leckeren Tomaten Chutney gekocht (na gut, es war mein Mann :-).


- Mit den Inlinern immer der Elbe entlang und als Belohnung im Biergarten eingekehrt.
- Endlich in die Tat umgesetzt... Fast alle Stationen des Grimm-Dich-Pfad's in Marburg/Lahn erlaufen und erkundet.
Lavendelernte 
- Einen sommerlichen Hortensienkranz gebunden. Dieses Mal nicht zum Aufhängen, sondern um ein Windlicht hineinzustellen.
- Aus dem Garten der Eltern viele, gesunde Sachen geschenkt bekommen.

Verlinkt ist meine Monatscollage natürlich wieder bei Birgitt.


Wer noch Lust auf einen kleinen Stadtbummel durch die Oberstadt in Marburg hat, kann mich gern begleiten. Es gibt nicht nur ganz viele bezaubernde Fachwerkhäuser und Läden zu erkunden und zu begucken, sondern auch Märchenstationen den Grimm-Dich-Pfad entlang.


Ich bin ohne Karte, immer der Nase nach, gegangen und so dem Wolf und den sieben Geißlein, dem Froschkönig, dem Haus der Hexe von Hänsel und Gretel, dem verlorenen Aschenputtelschuh und dem Spiegel aus Schneewittchen begegnet. 


Begonnen habe ich meinen Spaziergang an der Elisabethkirche und bin über den Marktplatz (hier habe ich auch die Fliegen an einer Hausfassade vom Märchen das Tapfere Schneiderlein -ohne Foto- gefunden) immer bergauf bis zum Marburger Schloß gegangen. Macht schon Sinn der Name Grimm = Trimm-Dich-Pfad!


Fast hätte ich auf dem Weg dorthin den Spiegel verpasst. Zum Glück waren auch noch Andere auf der Suche nach den Märchen und so wusste ich gleich, warum der Blick so fasziniert auf die mit Weinlaub berankten Mauern gerichtet war. Eine Antwort, wer die Schönste im Land ist, bekommt man beim Fotografieren auch :-). 


Oben angekommen, gab es einen guten Überblick über die Stadt und die Kirche mit schiefem Turm. Und jetzt wieder über zahlreiche Treppen nach unten. Durch Zufall bin ich auf das "Hexenhaus" getroffen, was gerade frisch saniert wirklich eine Augenweide ist.


Bei meinem nächsten Marburgbesuch stehen dann noch die restlichen Märchen auf dem Programm und in die entdeckten Läden werde ich dann auch einen Blick werfen.


Danke fürs Begleiten... Ich wünsche euch einen guten Start in den Monat September und schicke ganz liebe Grüße in die Runde.

Eure Christine

21. Juni 2019

Au revoire Bretagne

Hallo Ihr Lieben, hatte ja bereits angekündigt, dass ich euch ein paar Fotos von meinem Frankreich-Urlaub -jetzt auch schon wieder 4 Wochen her- in der Bretagne mit dem Ziel der Côte de Granit Rose mitbringen. Et voilà le résultat du selection...


Der noch zur Normandie gehörende Klosterberg Mont Saint-Michel wird gern als das Tor zur Bretagne bezeichnet. Nichts war also passender, als unseren Urlaub mit einem Ausflug dahin zu beginnen. Den großen Touristenansturm gab es Mitte Mai zum Glück noch nicht!


Die Piraten- bzw. Kossarenstadt Saint Malo stand auch ganz oben auf unserer Liste. Bei Ebbe kann man auf eine benachbarte Insel mit Fort laufen und die graue "Ville Close" auf sich wirken lassen. Was man unbedingt machen sollte, ist die Altstadt auf dem Festungsring einmal komplett zu umrunden. 



Auf dem Weg zur Austernmetropole Cancale, machten wir Halt im Skulpturengarten in Rothéneuf, wo ein Geistlicher Hunderte von Fabelwesen in den Fels der Steilküste gehauen hat. Von den Austernbänken habe ich leider kein Foto gemacht, aber es war ein tolles Erlebnis die Austernbauern bei der Arbeit im Watt zu beobachten und danach ganz frische Austern zu schlürfen. 


Von der Côte d’Émeraude (Smaragdküste) ging es dann langsam zur Côte de Granit Rose. Aber zuvor machten wir noch einen kurzen Abstecher in die zauberhafte Mittelalterstadt Dinan, welche zurecht in die Liste "Frankreichs schönste Umwege" aufgenommen ist. Die hübscheste Gasse mit kleinen Cafés, Boutiquen und Künstlergeschäften ist die "Rue du Jerzual". Sie verbindet auch die höher gelegenen Altstadt mit dem Flusshafen an der Rance. 


An unserem Ziel Ploumanac'h angekommen, hieß es dann die nächsten Tage an der Küste entlang zu wandern, zu spazieren oder auf dem Meeresboden zwischen den Granitfelsen herumzuhüpfen.


Das wohl schönste Teilstück des Zöllnerweges entlang der Rosa Granitfelsenküste ist zwischen Trégastel und Perros Guirec mit Lieblingsblick dem Leuchtturm von Ploumanac'h.


Vom Plage de Trestraou in Perros Guirec kann man eine Bootstour zu den Sept Îles – ein Naturschutzgebiet – oder sich Kanus für eine Erkundungstour entlang der Küste ausleihen. Das nächste Mal... Leider hat die Zeit dafür nicht mehr gereicht.


Ein Tagesausflug zum Pointe du Chateau bei Plougrescant mit dem malerischen Haus, was zwischen zwei Felsen klemmt und zur Landzunge Sillon de Talbert durfte auch nicht fehlen.



Bevor es wieder nach Hause ging, haben wir am letzten Tag dann noch die nahe gelegenen Île-Grande umrundet. Es war wieder mal Ebbe :-). Und tolle Sonnenuntergänge gab es natürlich auch.

Wisst ihr schon, wohin es bei euch in den Urlaub geht? Habt ein wunderschönes Wochenende. Bis bald.


27. Januar 2017

Lila-Laune-Freitag

Hallo meine Lieben! In diesem Jahr bin ich auch wieder mit beim Friday-Flowerday von der Partie. Es gibt doch (fast) nichts Schöneres als das Wochenende mit ein paar Blumen einzuläuten und deshalb stehen bei mir heute frühlingfrische Tulpen in der Vase. 


Es ist natürlich kein Zufall, dass die Tulpen lila -naja, doch eher etwas pinklastig- sind! Ihr könnt es ja schon auf den Fotos sehen, dass ich es momentan einfach nicht lassen kann, mal nicht zu häkeln. Und jeden Tag an einem Wolleladen vorbei zu gehen, ist auch nicht so einfach. Strick-und Häkelliebhaber können das sicher voll und ganz nachvollziehen... :-)?!



Ab und zu braucht frau schließlich auch mal eine kleine Motivationshilfe. Kurzum, neue Wolle -ja, ab und zu wird man halt schwach- sowie ein neues Projekt bringen einfach gute Laune. Und wenn man dazu noch ein paar Blümchen auf dem Tisch stehen hat, muss es einfach ein super Lila-Laune-Freitag werden. 

Ein paar Handstulpen -die Anleitung soll im nächsten Post folgen- sind schon fertig und werden bald zum Geburtstag verschenkt. 



Bei super sonnigem Winterwetter am letzten Wochenende -es ging endlich mal wieder in die Sächsische Schweiz- habe ich sie schon mal getestet und für gut befunden. Jetzt geht es mit einem zweiten Paar weiter. Das ist dann aber für mich... 



Wünsche euch ein wunderbares schnee- und sonnenverwöhntes Wochenende. Geniesst die weiße Pracht. Wer weiß, wie lange sie uns noch erhalten bleibt. Herzliche Grüße. Eure Christine.



31. Oktober 2016

Herbst, wie ich ihn mag...

Nach einer gefühlten Ewigkeit, hat sich hier gestern der Herbst endlich in seiner vollen Pracht gezeigt. Zeit für einen kleinen Spaziergang im Schlosspark Pillnitz, um Sonnenschein und Blätterpracht -egal, ob noch oben auf den Bäumen oder als Blätterteppich auf dem Erdboden- zu genießen. 


Golden leuchtende Farbpracht, Laubrascheln unter den Füßen, letzte wärmende Sonnenstrahlen an einem windgeschützten Plätzchen erhaschen, kühles Lüftchen mit buntem Blätterregen und wenn sich das Gefühl von Ruhe und abnehmender Alltagshektik einstellt... DAS IST HERBST, WIE ICH IHN MAG.


Jetzt sind die Akkus wieder ein wenig aufgefüllt und der November kann kommen. Es wird auf alle Fälle ein sehr kreativer und bastelreicher Monat werden. Habe mich gleich für zwei Adventskalenderaktionen eingetragen und die ersten Ideen für kleine Handmade-Geschenke habe ich auch schon im Kopf. 


Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche. Herbstliche Feiertagsgrüße -wenn nicht heute, dann vielleicht morgen- schickt euch Christine.


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