*Buch-Werbung
Die Geschichte spielt in der fiktiven Kleinstadt Goldberg im Remstal in Baden-Württemberg, einem idyllischen Ort mit rund 13000 Einwohnern, umgeben von Weinbergen, die oft seit Generationen von Familien bewirtschaftet werden. Fleur liebt ihre Heimat und ist überzeugt, dass es keinen schöneren Ort gibt als Goldberg. Doch als ihre Mutter Helene stirbt, gerät vieles ins Wanken und auch die Zukunft des Weinortes scheint plötzlich unsicher.
Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Eleonore möchte Fleur nicht tatenlos zusehen und setzt alles daran, Goldberg wieder zum Blühen zu bringen. Neue Hoffnung keimt auf, als Jean-Claude in seine Heimat zurückkehrt. Der Sohn von Agnes, die sich noch immer um den Familienweinberg kümmert, hat ursprünglich Winzer gelernt, sich später aber für den Beruf des Kochs entschieden und ist als Weltenbummler um die Welt gezogen. Als sich die Situation der Winzer im Ort zunehmend verschlechtert und die Stelle des Kellermeisters frei wird, ruhen viele Hoffnungen auf ihm. Doch die Frage bleibt: Ist Jean-Claude bereit, seine Freiheit aufzugeben und sich auf eine Zukunft in Goldberg einzulassen?
Besonders gut gefallen hat mir, dass man in dieser Geschichte viel über den Weinanbau und die Weinherstellung erfährt. Gleichzeitig vermittelt das Buch aber auch eine schöne Botschaft: Wenn jeder Einzelne seinen Teil beiträgt und viele gemeinsam an einem Ziel arbeiten, kann man einiges erreichen. Es geht um Zusammenhalt, Heimatverbundenheit und darum, das zu bewahren, was einem wichtig ist.
Zusätzlich gibt es im Anhang noch einige leckere Rezepte, die das Buch wunderbar abrunden.
Ein echter Wohlfühlroman, den ich sehr gerne weiterempfehle.
Ganz liebe Grüße