Heute nehme ich Euch gerne nochmal mit nach Sayn.
Dort stand ja noch das Schloss mit seiner Dauer-Ausstellung "Geschichten eines Jahrhunderts"
auf meiner To-Do Liste. Ein paar der bunten Schmetterlinge aus dem Garten der Schmetterlinge
direkt nebenan im Schlosspark mogele ich noch dazwischen.
Nun, bunt ist dieser hier nicht, er passt sich seiner Umgebung wunderbar an.
Seinen Namen hat er mir nicht verraten...
Die Ausstellung im Schloss, welches noch von der Fürstenfamilie bewohnt wird,
erzählt die Lebensgeschichten von Marianne Fürstin zu Sayn-Wittgenstein-Sayn, der Mutter des jetzigen Fürsten Alexander, und Leonilia Fürstin zu Sayn-Wittgenstein-Sayn, einer russischen Vorfahrin.
Die beiden Frauen trennt ein Jahrhundert und beide wurden/bzw. sind über 100 Jahre alt
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| Asiatischer Schwalbenschwanz |
In der kleinen aber feinen Ausstellung finden sich jede Menge Fotografien, aufgenommen von Fürstin Marianne. Sie fotografiert, seit sie mit 9 Jahren eine Kamera geschenkt bekam, mit Vorliebe Prominente.
Nicht umsonst hat Ihr Prinzessin Caroline von Monaco den Spitznamen Mamarazza verpasst,
eine Anlehnung an Paparazzi
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| Fürst Alexander, der Junge links, nach dem Krieg mit seiner Familie bei der Kartoffelernte |
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| Orange Tiger |
In der Blauen Halle sind die Brautkleider der weiblichen Fürstenfamilie ausgestellt,
dazu kostbares Porzellan und wieder jede Menge private Bilder
Anhand Schautafeln werden einem auf dem Rundweg durch das Schloss die Lebenswege der russischen sowie österreichischen Fürstin näher gebracht.
Leonila kam mit 9 Jahren an den Zarenhof, bevor sie als junges Mädchen den Fürst zu Sayn-Wittgenstein-Sayn heiratete und mit ihm ins schöne Rheinland zog.
Marianne hingegen ist eine Ururururenkelin Kaiserin Maria Theresia und auch sie heiratete einen Fürst der Sayner Linie
Eine fürstlich eingedeckte Tafel zeigt, wie der Adel speist.
Die prachtvolle Kapelle im Schloss besticht durch ihren wunderschönen Sternenhimmel und die prachtvoll bemalten Wände
Wenn man Glück hat, läuft man dem Schlosshund und seinem 79jährigen Herrchen, Fürst Alexander,
nach der morgendliche Runde durch den Park über den Weg
Eine schöne Ausstellung, ein tolles Schloss, welches im 2. Weltkrieg erheblich zerstört wurde.
So, und während Ihr mit mir durchs Schloss geistert, bin ich bereits ein wenig weiter östlich unterwegs.
Darum wird es die nächsten Tage etwas ruhiger, aber wir lesen uns dann Freitag pünktlich zum FFD.
Bis dahin liebe Dienstagsgrüße