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Sonntag, 15. Februar 2026

Zwischen Schelde und Diamantenviertel - Antwerpen Teil 2



Guten Morgen am Sonntag - Hallo zu einem neuen Rundgang durch Antwerpen
Teil 1 findet Ihr - hier - 




Unser Hotel lag im berühmten Diamantenviertel zwischen Juwelieren und kleinen Werkstätten. 

Nur wenige Schritte entfernt befindet sich der prachtvolle Antwerpen-Centraal, 
einer der schönsten Bahnhöfe Europas, eröffnet 1905. 
Schon die monumentale Eingangshalle mit ihrer hohen Kuppel und den gewaltigen Treppen ist ein echtes Erlebnis





Abends schaut er angestrahlt besonders schön aus




Von hier ist es nur ein kurzer Spaziergang durch die hübsche Fußgängerzone ins historische Viertel






Vorbei an gemütlichen Cafés 






 und kleinen Kneipen schlendern wir durch die Straßen 






Unser Weg führt uns schließlich zum DIVA, dem Museum für Diamanten, Schmuck und Silber.
Hier dreht sich alles um Glanz und Handwerkskunst und viele interaktive Stationen bringen dem Besucher das Handwerk näher




Nach dem Besuch schlendern wir, leider ohne einen klitzekleinen Diamanten, weiter Richtung Fluss.
Unser Ziel ist das eindrucksvolle Museum aan de Stroom (MAS).

Der rote Backsteinbau mit seinen Glasfassaden ragt über dem alten Hafenviertel. 
Der Weg nach oben führt über Rolltreppen und durch die großen Panoramafenster kann man auf jeder Ebene einen neuen Ausblick auf Stadt und Hafen genießen






Der Besuch der Dachterrasse ist kostenlos und selbst im Winter lohnt sich ein Besuch






Nun überkommt mich Lust auf leckere belgische Schokolade. 
An jeder Ecke locken feine Chocolatiers mit geschmückten Schaufenstern voller Leckereien.
Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen...




Und auch durch den Vlaaikensgang sollte man einmal durchlaufen




Die schmale, unscheinbare Gasse aus dem 16. Jahrhundert mit ihren kleinen Innenhöfen und dem alten Kopfsteinpflaster versetzt einen sofort in eine andere Zeit. 
Früher lebten hier einfache Handwerker, heute verbergen sich hinter den historischen Mauern Ateliers, Wohnungen und ein Restaurant






Kronleuchter im baufälligen Treppenhaus. Ich mag's...

 


Antwerpen hat uns vom ersten Moment an begeistert. 
Eine Stadt voller Kontraste: Gemütlich, historisch, weltoffen, modern und doch herrlich entspannt. 
Antwerpen, wir kommen auf jeden Fall wieder!




Meinen Rundgang verlinke ich beim Monatsspaziergang und wünsche Euch einen schönen Sonntag

Ganz liebe Grüße



Mittwoch, 11. Februar 2026

Rundgang durch Antwerpen


Habt Ihr etwas Zeit?
Dann kommt doch mit auf einen Rundgang durch Antwerpen

Unser Kurztrip liegt inzwischen fast zwei Wochen her, 
höchste Zeit also, ein paar Erinnerungen wieder hervorzuholen




Treffen wir uns doch beim Buildrager, der Bronzestatue eines Hafenarbeiters, unweit des Rathauses am Grote Markt. Eine Figur, die an die enge Verbindung der Stadt zum Hafen erinnert. 

Fast immer im Blick, egal wo man sich in Antwerpen bewegt, ist die imposante Liebfrauenkirche. 
Ihr filigraner Nordturm ragt stolze 123 Meter in den Himmel und ist wie ein steinerner Kompass, 
der einen durch die Stadt begleitet




Dreht Euch doch mal in die andere Richtung, dort steht das Riesenrad direkt an der Schelde.
Wie schön muss es sein, eine Runde zu drehen mit Blick auf das Wasser und die vorbeiziehenden Schiffe.
Das Erlebnis habe ich mir für den Sommer aufgehoben, jetzt war es mir doch zu kalt...




Und in diesem runden Haus befindet sich das Modeatelier von Dries Van Noten, 
dem berühmten belgischen Modeschöpfer 






Wenn man durch die Stadt schlendert, lohnt es sich, einfach mal in die Luft zu schauen.
Über den Straßen verbergen sich viele kleine Geschichten. 
Besonders ins Auge gefallen ist mir die Häuserfassade mit dem Schiff. 
Früher sollen hier Fischer, de vissers, gewohnt haben, wie die Inschrift bis heute erzählt








Überhaupt ist Antwerpen eine Stadt, die ihre Kunst nicht nur in Museen zeigt. 
Sie begegnet einem auch draußen an Häuserwänden und Fassaden










Und hier im Plantentuin, dem botanischen Garten der Stadt, beißt gleich jemand ins Gras...




Das war ein kleiner Einblick in diese schöne Stadt.
Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig mit meiner Begeisterung anstecken.
Und irgendwo zwischen Schelde, Giebeln und Kunst wartet schon der nächste Rundgang.
Kommt Ihr dann wieder mit?

Schnell noch ein X für Unterwegs beim Bingo!



Alles mit R verlinke ich bei Elfis ABC-Linkparty, die ab heute den Buchstaben R sucht!


Liebe Grüße




Mittwoch, 4. Februar 2026

Vitamin C und Stromkästen aus Antwerpen


Im Moment hört man überall nur noch Schnupfen und Husten.
Auch Hr. niwibo und ich haben uns letzte Woche offenbar etwas eingefangen haben.
Seit Sonntag liegt mein Lieblingsmensch mit einer Bronchitis flach und mich hat Montagabend ein fieser  Virusinfekt erwischt. So schwach habe ich mich schon lange nicht mehr gefühlt. 
Zehn Minuten auf den Beinen und Zack, liege ich schon wieder im Bett. 
Umso besser, dass ich diesen Post bereits am Sonntag fertiggestellt hatte. 
Denn da stand ich noch gutgelaunt in der Küche und habe diese kleinen Shots aus 
Ingwer, Zitrone, Sellerie und Äpfeln zubereitet




Ganz schnell gemacht, mit allem, was Euer Gemüse- und Obstvorrat so hergibt. 
Sellerie darf dabei auf keinen Fall fehlen, den liebe ich einfach




Alles wird grob kleingeschnitten, zusammen mit etwas Wasser in den Mixer geben, 
und dann darf die Maschine für ein paar Sekunden auf höchster Stufe arbeiten




Anschließend wird alles durch ein feines Sieb abgeseiht und in kleine Flaschen gefüllt. 
Die habe ich mir extra bestellt - Ihr könnt natürlich genauso gut normale Glasflaschen verwenden. 

Selbstgemachte Shots halten sich nicht so lange wie gekaufte Varianten. 
Dafür kommen sie ganz ohne künstlichen Zucker und Konservierungsstoffe aus. 
Am besten genießt Ihr sie frisch oder innerhalb 48 Stunden, so seid Ihr auf der sicheren Seite. 

Alternativ lassen sich die kleinen Flaschen auch wunderbar einfrieren und bei Bedarf unkompliziert wieder auftauen. 

Und das Beste: Ihr nehmt einfach das, was euch schmeckt, 
und spart Euch ganz nebenbei die teuren Vitaminbomben aus dem Kühlregal




Kirsten sammelt auch in diesem Monat wieder ihre bemalten Stromkästen. 
Aus Antwerpen habe ich gleich zwei Exemplare für ihre Sammlung mitgebracht:




Locatelli ist eine Street-Art-Gallery, und der zweite Kasten wirbt für das MoMu, das Modemuseum. Leider haben wir es dieses Mal nicht mehr geschafft, es zu besuchen - aber beim nächsten Mal ganz bestimmt 




Jetzt geht es für mich zurück ins Bett mit einem spannenden Hörbuch als Begleitung. 
Heute will ich versuchen, ein bisschen mehr Zeit auf den Beinen zu verbringen - 
vielleicht klappt sogar eine kleine Blogrunde. Wir werden sehen …

Ganz liebe Grüße







Montag, 2. Februar 2026

Hallo Februar & ein Besuch in Rubens Garten



Hallo im Februar

Nachdem ich gestern die Farbe des Monats bekannt gegeben habe, 
folgen heute meine Vorhaben für den Februar - viel ist es nicht, 
da ist noch jede Menge Platz für Spontanes




Im Februar möchte / werde ich

- die Monatsfarbe Rosa suchen 

- zur Pediküre und Kosmetik gehen 

- diverse Arztbesuche wahrnehmen

- mit den beiden Lieblingssöhnen zu Koblenz Open gehen, 
dem großen ATP Challenger Tennisturnier

- ein Stück mit Alexandra Kamp im kleinen Theater unseres Städtchen schauen

- Kleinigkeiten zum Valentinstag verschenken

- mit der "Schwiegertochter" einen Keramikmalkurs in Köln besuchen 

- für meine Jahresprojekte lesen und basteln 


Mehr steht tatsächlich nicht im Kalender, mal schauen, was da noch alles kommt




Und wenn Ihr jetzt fragt, in welchen Garten ich Euch hier mitnehme...




Es ist der Garten des Rubenshuis in Antwerpen, ein grünes Juwel im Herzen der Stadt 
und Teil des historischen Hauses von Peter Paul Rubens, dem berühmten flämischen Barockmaler. 

Rund 22.000 Planzen zeigen hier eine abwechslungsreiche Pflanzenwelt mit Bäumen, Sträuchern und Blumen, 
deren Farben durch die Planung von Mode-Designer Dries Van Noten abgestimmt sind.
Im Januar ist allerdings nicht viel von der Farbenpracht zu sehen...




Die grüne Oase bietet üppige Beete und einen Blick auf Rubens' Stadtpalais




Der Garten war ein zentraler Ort im Leben des Künstlers für seine Familie und Gäste. 
"Ein kleines Paradies auf Erden", wie Rubens ihn selbst nannte.

Der Maler selbst entwarf ab 1610 den Garten, inspiriert von der italienischen Renaissance




Leider wird das Rubenshuis zur Zeit saniert, wohl ab 2030 kann es wieder besichtigt werden.
Aber der Garten und der Experience-Bereich vermitteln einen interessanten Einblick in das Leben des Malers




Verlinkt wird dieser schöne Garten beim Bingo! Gartenglück draußen






Das war ein kleiner erster Teil unseres Ausflug nach Antwerpen... da kommt noch mehr.

Jetzt geht es erstmal in die Kanzlei, dann möchte der große Lieblingssohn für einen Kurzbesuch vom Bahnhof abgeholt werden und ein Kosmetiktermin steht heute auch noch auf dem Programm...

Liebe Grüße




verlinkt bei Glücksmomente