Meisterfeier, Spieler auf der Bühne
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Fussball Bundesliga

LASK holt das Double – Meisterfeier auf der Gugl

Der LASK ist nach 61 Jahren auf den heimischen Fußball-Thron zurückgekehrt. Das Team von Trainer Dietmar Kühbauer gewann am Sonntag in der letzten Bundesliga-Runde bei der Wiener Austria 3:0 (1:0) und kürte sich zum zweiten Mal zum österreichischen Meister. Wie auch 1965 darf der Linzer Traditionsclub das Double bejubeln, noch am Abend wurde auf der Gugl gefeiert.

In Linz haben Hunderte Fans bei einem Public Viewing beim Heimstadion des LASK auf der Gugl beim entscheidenden Meisterschaftsspiel gegen die Austria mitgefiebert. Genau dort hat am Abend auch noch eine Meisterfeier stattgefunden.

H.G. Schlossgangl
Freudenfeuer über der Meisterfeier

Gemeinsam mit vielen Fans, die vom Spiel in Wien schnell zurückgekommen waren, wurde die Mannschaft lautstark begrüßt und gefeiert.

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Die Mannschaft im meisterlichen Freudentaummel
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Trainer Didi Kühbauer küsste alle seine Spieler
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Bevor die Spieler kamen, begrüßte Moderator Ernst Hausleitner LH Thomas Stelzer (ÖVP), Bürgermeister Dietmar Prammer (SPÖ) und LASK CEO Siegmund Gruber mit seiner Tochter

Die Spieler skandierten mit dem Publikum „Doublesieger – Doublesieger – hey, hey!“ und ORF Moderator Ernst Hausleitner – selbst LASK-Fan – führte Interviews mit Trainer Didi Kühbauer und den Spielern.

Hier gibt’s die Meisterfeier zum Nachschauen.

Das Spiel im Rückblick

Xavier Mbuyamba (38.) und Samuel Adeniran (49.) eröffneten kurz vor und nach der Pause die Linzer Feierlichkeiten. Melayro Bogardo traf zur endgültigen Entscheidung (76.). Damit gelang dem LASK, der im Oktober als Vorletzter von Kühbauer übernommen wurde, 16 Tage nach dem Cupsieg über Altach der ganz große Coup. Die Wiener Austria beendet die Saison als Vierter und spielt kommende Saison international.

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Nach dem Schlusspfiff kannte der Jubel beim LASK keine Grenzen
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Offener Schlagabtausch in Hälfte eins

Im Grande Finale musste der LASK auf seinen am Knie verletzten Toptorschützen Moses Usor sowie auf den gesperrten Modou Cisse verzichten. Ebenso aufgrund der fünften Gelben fehlte aufseiten der Veilchen Aleksandar Dragovic. Auch ohne ihren Abwehrchef startete die Austria schwungvoll, verbuchte durch Manfred Fischer (6.) die erste Torannäherung.

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Die Linzer legten die leichte Anfangsnervosität jedoch rasch ab. Krystof Danek prüfte Samuel Sahin-Radlinger aus der Distanz (8.), Sasa Kalajdzic verpasste eine scharfe Hereingabe von Kasper Jörgensen nur um Haaresbreite (12.). In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, geprägt von hoher Intensität. Die Austria verzeichnete leichte Vorteile sowie auch den ersten Hochkaräter der Partie. Einen artistischen Volley von Johannes Eggestein kratzte LASK-Goalie Lukas Jungwirth von der Linie (27.).

Meister-Entscheidung kurz vor und nach der Pause

Dem LASK gelang indes mit der ersten Großchance die viel umjubelte Führung. Mbuyamba kam nach einem weiten Einwurf am Fünfer zum Ball und bugsierte diesen über die Linie. Direkt nach Seitenwechsel legten die Linzer vorentscheidend nach. Sahin-Radlinger holte Kalajdzic im Strafraum von den Beinen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Adeniran eiskalt.

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Den Elfer verwandelte Adeniran sicher

Während im Auswärtssektor die Meisterparty längst begonnen hatte, streifte ein Distanzschuss von Kalajdzic die Latte (57.). Jener bediente eine Viertelstunde vor dem Ende Bogarde mustergültig, sodass dieser nur noch zum 3:0 einschieben musste. Anschließend brachte der LASK den klaren Auswärtssieg ohne Probleme über die Zeit, nach Schlusspfiff kannte der Jubel bei Spielern und den tausenden mitgereisten Fans keine Grenzen.

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Die Fans beim Public Viewing auf der Linzer Gugl bejubelten die LASK-Tore
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Die Fankurve im Stadion in Wien unterstützte die Mannschaft lautstark
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Gespanntes Warten
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Erleichterung nach dem 3:0