Neben Linz, Freistadt und Steyregg zählt unter anderem auch Wels zu den größeren Public-Viewing-WM-Standorten in Oberösterreich. Dort werden am Minoritenplatz Spiele übertragen, die spätestens um 21 Uhr beginnen – bei den Österreich-Spielen wird eine Ausnahme gemacht. Das Spiel Österreich gegen Jordanien fand aufgrund der frühen Uhrzeit im Stadion des FC Hertha Wels statt.
Der Geschäftsführer des Tourismusverbands Wels, Peter Jungreithmair, zum Wirtschaftsfaktor Public Viewing: „Wir haben wahnsinnig viele Wirtschaftspartner und können einen Großteil der Ausgaben auch refinanzieren. Wir wissen aufgrund der Handydaten sehr genau, woher die Besucherinnen und Besucher kommen. 50 Prozent sind aus dem Stadtgebiet oder dem unmittelbaren Stadtgebiet von Wels, und die zweitstärkste Besuchergruppe ist aus dem Bezirk Wels-Land. Die drittgrößte Besuchergruppe kommt aus Linz." Beim Spiel Argentinien gegen Österreich in der kommenden Woche rechnet Jungreithmair mit bis zu 4.000 Besucherinnen und Besuchern.
Touristen erkundigen sich nach Public Viewing Angeboten
In Seewalchen am Attersee (Bezirk Vöcklabruck) wird das alte Feuerwehrhaus für Public Viewing bei den Österreich-Spielen genutzt. Der Obmann des Freizeit-Tourismusvereins Seewalchen-Schörfling, Sebastian Kritzinger, sagt: „Wir haben freien Eintritt und Platz für 150 Personen. Wenn am Ende des Tages ein paar Euro überbleiben, sind wir natürlich auch zufrieden. Wir verkaufen ein paar Snacks und Getränke.“ Von Touristen habe es bereits mehrfach Anfragen zu Public-Viewing-Angeboten am Attersee für die diesjährige Fußball-WM gegeben, ergänzt der Tourismusobmann.
Zahlreiche Österreicher auch vor Ort dabei
Natürlich lassen es sich zahlreiche Fans auch nicht entgehen und sind für die Spiele extra in die USA, nach Kanada oder Mexiko angereist.