Ausland

Die bis November ausgesetzten zusätzlichen Zölle auf Importe chinesischer Waren werden laut US-Finanzminister Scott Bessent weitere zwei Monate aufgeschoben. Das sagte Bessent gestern (Ortszeit) dem Sender Fox News zu Beginn eines dreitägigen Staatsbesuchs des chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Washington.

Man habe „vereinbart“, das „Busan-Abkommen zu verlängern“, sagte Bessent. Im südkoreanischen Busan hatten Präsident Donald Trump und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping vergangenen Oktober ein Aussetzen hoher zusätzlicher Zölle vereinbart.

Zuvor war der Handelskonflikt beider Staaten im April 2025 eskaliert, als die Regierungen einander mit Zusatzzöllen von über 100 Prozent überzogen. Statt zum 10. November soll der Aufschub nun bis zum 10. Jänner gelten, so Bessent.

Xi von Trump empfangen

Xi und seine Ehefrau Peng Liyuan landeten indes auf einem Militärflugplatz nahe der US-Hauptstadt Washington. Empfangen wurden sie dort von Trump und seiner Ehefrau Melania persönlich. Dass der US-Präsident einen ausländischen Staats- oder Regierungschef selbst auf dem Flughafen empfängt, ist äußerst selten.

Themen des Treffens dürfte neben dem Handelsstreit beider Länder auch die Sicherheit im Umgang mit künstlicher Intelligenz sein. Zudem dürften Trump und Xi über globale Konflikte wie den Iran-Krieg und den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sprechen.

Venezuelas geschäftsführende Präsidentin Delcy Rodriguez hat Wahlen und einen politischen Wandel in ihrem Land angekündigt.

„In Venezuela werden Wahlen stattfinden, und in diesem Sinne haben wir einen politischen Dialog mit Teilen der Opposition aufgenommen, der zu einem Prozess führen soll, bei dem für alle gleiche Bedingungen herrschen“, sagte Rodriguez gestern bei der UNO-Generaldebatte in New York.

APA/AFP/Getty Images/Ryan Murphy

Bisher kein Termin genannt

„Die Demokratie wird nicht an der Existenz von Wahlen gemessen. Die Demokratie wird an der Qualität des Wettbewerbs gemessen, der diesen Wahlen vorausgeht“, sagte Rodriguez. Eine Wahl müsse eine Lösung sein und dürfe keine neuen unversöhnlichen Konflikte schaffen. Einen Termin für die angekündigten Wahlen nannte Rodriguez nicht.

Rodriguez sprach von einem „demokratischen Transformationsprozess“, der institutionell geordnet und überprüfbar sein solle. Sie kündigte zudem eine Reform des Justizsystems und gleiche Bedingungen für alle politischen Kräfte an.

Rodriguez dankt Trump

Sie dankte auch US-Präsident Donald Trump für dessen Bereitschaft, die Beziehungen zu Venezuela wiederaufzunehmen. „Heute arbeiten wir ernsthaft daran, die bestehenden Differenzen durch Dialog zu klären“, sagte Rodriguez und nannte Energie, Sicherheit, den Kampf gegen grenzüberschreitende Kriminalität und wirtschaftliche Zusammenarbeit als Bereiche der Kooperation.

Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) hat sich in der Debatte über Aussagen von Bundespräsident Alexander Van der Bellen zu „Kriegsverbrechen“ Israels auf dessen Seite gestellt.

„Grundsätzlich verstehe ich die Aufregung nicht ganz, weil wir als Österreich sehr klar in unserer Haltung gegenüber Israel waren. Wir stehen an der Seite Israels“, sagte sie der APA gestern am Rande der UNO-Generaldebatte in New York. Doch man müsse „auch sagen, wo rote Linien überschritten wurden“.

Bundespräsident Van der Bellen hatte am Vortag in New York Kritik am Vorgehen Israels im Gazastreifen und dem Westjordanland geübt und von „Verletzungen des Völkerrechts“ und „Kriegsverbrechen“ gesprochen, beispielsweise wegen erzwungener Absiedlungen von im Westjordanland ansässigen Palästinenserinnen und Palästinensern.

Meinl-Reisinger betont Freundschaft zu Israel

Meinl-Reisinger unterstrich ihrerseits die Freundschaft Österreichs zu Israel. Man habe den furchtbaren Terroranschlag der islamistischen Terrororganisation Hamas vom 7. Oktober 2023 „aufs Schärfste verurteilt“.

Gleichzeitig habe man „immer betont, dass Völkerrecht und humanitäres Völkerrecht auch von Israel eingehalten werden muss“, sagte sie weiter. „Aber ich glaube, es ist sehr wichtig, dass wir gerade unter Freunden ehrlich miteinander umgehen und auch sagen, wo rote Linien überschritten wurden.“

Israel über Kritik empört

Bei der UNO-Generalversammlung stand Israel unter schwerer Kritik etlicher Staatsspitzen. Nicht nur Van der Bellen warf der Regierung von Benjamin Netanjahu Kriegsverbrechen vor. Auch die Rede von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ließ in Israel die Wogen hochgehen und führte zu empörten Reaktionen.

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„Bedeutung und Effektivität“ der UNO stärken

Im Interview mit der APA sagte Meinl-Reisinger, dass sich die nächste Spitze der UNO bemühen müsse, die „Bedeutung und Rolle sowie Effektivität“ des höchsten Weltgremiums wieder zu stärken. Die Welt erlebe gerade eine Vertrauenskrise. Es handle sich um eine „Vertrauenskrise gegenüber den Vereinten Nationen“ und „eine Vertrauenskrise der Staaten untereinander“, so Meinl-Reisinger.

Österreich werde als nicht ständiges Mitglied im UNO-Sicherheitsrat 2027/28 versuchen, diesen Entwicklungen entgegenzuwirken. Sie sei optimistisch, dass es Österreich möglich sein werde, im Sicherheitsrat diesbezüglich „Akzente zu setzen“, gleichzeitig müsse die Erwartungshaltung wohl realistisch gehalten werden.

Bei der Parlamentswahl gestern in Marokko hat es eine historisch niedrige Wahlbeteiligung gegeben. Wie die Behörden gestern Abend mitteilten, lag die Beteiligung bei 38 Prozent, so niedrig wie seit 20 Jahren nicht. Mit ersten Ergebnissen wird noch heute gerechnet.

Bei der letzten Parlamentswahl 2021 lag die Wahlbeteiligung noch bei 50 Prozent. Der niedrigste Wert wurde 2007 mit 36,8 Prozent verzeichnet.

Partei des Regierungschefs mit großen Verlusten

Die liberale Partei für Authentizität und Modernität (PAM) errang laut dem vorläufigen Ergebnis einen klaren Sieg. Die bisherige Koalitionspartei kam im Parlament auf 97 der 395 Sitze, wie das Innenministerium heute mitteilte.

Die Partei Nationale Sammlung der Unabhängigen (RNI) des bisherigen Regierungschefs Aziz Akhannouch musste herbe Verluste hinnehmen und landete mit 66 Sitzen auf dem zweiten Platz.

Die rechtsgerichtete Istiqlal-Partei erhielt nach Angaben von Innenminister Abdelouafi Laftit 65 Sitze, während die islamistische Oppositionspartei Gerechtigkeit und Entwicklung 54 Sitze errang.

Regierungsauftrag durch Mohammed VI.

Die Partei mit den meisten Stimmen kann den neuen Regierungschef bestimmen. Dieser muss nach der Ernennung durch König Mohammed VI. eine Regierung bilden, die ein fünfjähriges Mandat erhält.

Marokko kämpft mit tiefgreifenden sozialen Krisen. Der Wahlkampf war von einem Misstrauen der Menschen gegenüber den Parteien geprägt. Die soziale Ungleichheit, hohe Preise und Jugendarbeitslosigkeit zählten im Wahlkampf zu den zentralen Themen.

Nordkorea hat seinen Status als Atommacht nach eigenen Angaben als unumkehrbar bezeichnet und eine Denuklearisierung als unrealistische Illusion zurückgewiesen.

Je mehr die USA und ihre Verbündeten auf eine atomare Abrüstung pochten, desto mehr werde sich die Haltung des Landes verhärten, sagte Außenministerin Choe Son Hui heute der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA zufolge.

Sie reagierte damit auf ein Treffen der USA, Südkoreas und Japans in dieser Woche, bei dem die drei Staaten ihr Festhalten an einer vollständigen Denuklearisierung Nordkoreas bekräftigt hatten.

Zudem gab Nordkorea einen neuen Waffentest bekannt. Das Militär feuerte am Dienstag ein modernisiertes 240-Millimeter-Mehrfachraketenwerfersystem ab, meldete KCNA weiter.

Die Entwicklung sorge für eine deutliche Stärkung der Feuerkraft an der südlichen Grenze, hieß es in dem Bericht mit Blick auf Südkorea. Eine Stellungnahme des südkoreanischen Verteidigungsministeriums liegt bisher nicht vor.

Argentiniens Präsident Javier Milei hat die Vereinten Nationen scharf kritisiert und den Anspruch seines Landes auf die unter britischer Oberhoheit stehenden Falklandinseln bekräftigt. Die UNO sei zu einer „nutzlosen Organisation“ geworden, die nur dazu diene, „eine Kaste fatal arroganter Parasiten“ zu ernähren, sagte Milei gestern bei der UNO-Generaldebatte in New York.

Besonders kritisch äußerte sich Milei zum seit Jahrzehnten andauernden Streit mit Großbritannien um die Inselgruppe. „Die Falklandinseln sind für uns eine nationale Sache“, sagte der Präsident. Die britische Delegation verfolgte seine Ausführungen regungslos.

Kritik an Ölprojekt

Milei bezog sich bei seiner Rede auf eine UNO-Resolution aus dem Jahr 1976, in der Großbritannien und Argentinien aufgefordert werden, den Streit durch Verhandlungen beizulegen. „Keine Worte und keine Resolutionen fehlen, was fehlt, ist, dass sie Konsequenzen haben“, sagte Milei.

Auch die britische Erschließung von Ölvorkommen in dem umstrittenen Gebiet kritisierte Milei. Das Projekt „Sea Lion“ im Nord-Falkland-Becken erfolge über britische Lizenzen, die Argentinien als illegitim zurückweise. Milei forderte London auf, die Verhandlungen wieder aufzunehmen.

Die USA haben den russischen Präsidenten Wladimir Putin nach Angaben von Außenminister Marco Rubio zum G-20-Gipfel in Miami im Dezember eingeladen. „Wir hoffen, dass er die Einladung annimmt“, sagte Rubio gestern am Rande der UNO-Generaldebatte in New York. Die USA haben in diesem Jahr den Vorsitz der G-20-Gruppe inne.

„Um Probleme zu lösen, muss man sich mit den Menschen treffen, mit denen man nicht übereinstimmt oder mit denen es möglicherweise Schwierigkeiten gibt“, sagte Rubio nach einem Treffen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow in New York. „Daher haben wir Präsident Putin zum G-20-Gipfel eingeladen.“

Treffen in Trumps Golfclub

Der Gipfel soll im Dezember in einem Golfclub von US-Präsident Donald Trump im US-Bundesstaat Florida stattfinden.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte sich grundsätzlich zu einem Treffen mit Putin bei dem G-20-Treffen in den USA bereiterklärt. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow nannte das jedoch „unmöglich“ und erneuerte den Vorschlag, Putin könne Selenskyj in Moskau empfangen.

Zuletzt waren die Staatschefs der Ukraine und Russlands im Dezember 2019 in Paris zusammengekommen. An dem Treffen im Normandie-Format nahmen auch die damalige deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron teil.

Rubio rief Russland und die Ukraine zudem auf, ihre gegenseitigen Angriffe auf Energieanlagen einzustellen. Trump hatte das bereits Mitte September gefordert.

Inland

Der Nationalrat hat gestern Regelungen beschlossen, um den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) in der Verwaltung zu vereinfachen.

Dabei geht es um die Unterstützung bei der Einbringung von Anträgen durch Chatbots, vollständig automatisierte Erledigungen in eingeschränkten Bereichen sowie die Ermöglichung von „No-Stop-Verfahren“, bei denen Leistungen ohne vorherige Antragstellung erbracht werden.

Beschlossen wurde die Novellierung des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes (AVG) und des Verwaltungsstrafgesetzes (VStG) mit den Stimmen der Regierungsfraktionen von ÖVP, SPÖ und NEOS.

Kritik von FPÖ und Grünen

Die FPÖ sieht die Ermöglichung äußerst kritisch. Die gesetzliche Regelung sei „zu unbestimmt, zu weitreichend und verfassungsrechtlich bedenklich“, argumentierte FPÖ-Abgeordneter Markus Tschank. Es fehle die „menschliche Kontrolle“, die menschliche Einschätzungsfähigkeit könne aber nicht ersetzt werden, so Tschank: „Wir wollen das nicht.“

Kritisch gab sich auch Grünen-Abgeordneter Süleyman Zorba. Durch dieses Gesetz werde „kein einziges Verfahren effizienter oder schneller“. Gleichzeitig blieben dabei viele Fragen offen. Der einzige Schutz sei, dass man gegen die automatisierten Bescheide Einspruch erheben könne, so Zorba: „Ich weiß nicht, ob das die Rechtssicherheit ist, von der man spricht.“

Regierung verteidigt Beschluss

Der für Digitalisierung zuständige Staatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) versicherte, dass die vollständig automatisierten Erledigungen nur in vorab bestimmten geeigneten Bereichen zum Einsatz kämen. Dabei werde es sich um Massenerledigungen wie Gebührenbescheide oder Steuerverfahren handeln.

ÖVP-Abgeordneter Wolfgang Gerstl verteidigte die Regelung ebenfalls. Der Staat müsse „am Zahn der Zeit bleiben“: „Dafür schaffen wir die Voraussetzungen.“ Mit der Neuregelung ermögliche man den Einsatz, „wo es sinnvoll ist, und nur dort“.

Es werde keine Entscheidung geben, die einfach einer künstlichen Intelligenz überlassen werde. So zu tun, dass nun ausschließlich die KI in Verfahren eingesetzt werde, sei falsch, betonte SPÖ-Abgeordnete Muna Duzdar.

Oft hinke die öffentliche Verwaltung hinterher, sagte Ines Holzegger (NEOS): „Heute schlagen wir einen neuen Weg ein.“ Die Novelle schaffe die Grundlage, Digitalisierung in der Verwaltung voranzutreiben.

Krieg in Nahost

Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat in New York eine internationale Ordnung der „Gewalttätigen“ beklagt. „Wir dürfen keine Welt schaffen, in der militärische Macht an die Stelle der Legitimität tritt, Sanktionen an die Stelle der Diplomatie, Terror an die Stelle der Politik und Krieg an die Stelle des Dialogs“, sagte Peseschkian gestern bei der UNO-Generaldebatte.

„Wenn internationales Recht nur dann umgesetzt wird, wenn es mit den Interessen der Mächtigen vereinbar ist, werden mehr Länder zu dem Schluss kommen, dass sie sich zur Gewährleistung ihrer Sicherheit allein auf ihre eigene Macht stützen müssen“, warnte der iranische Präsident.

Kritik an Trump

Er kritisierte auch die Worte von US-Präsident Donald Trump: „Gestern sagte der Präsident der Vereinigten Staaten, wir seien Terroristen. Wir sind Opfer des Terrorismus.“ Er betonte: „Er soll wissen, dass die Drohung gegen unsere Nation uns geschlossener macht, stärker macht und den Widerstand der Iraner vergrößert.“

Der Iran strecke „der Welt die Hand zur Zusammenarbeit entgegen. Wir rufen die Welt nicht zu einem weiteren Krieg auf, sondern zu Frieden und Gerechtigkeit.“ Weiter sagte Peseschkian: „Entweder werden wir die Sicherheit miteinander schaffen, oder wir werden die Unsicherheit miteinander ertragen.“

Peseschkian kritisierte US-Angriffe auf zivile Ziele in der frühen Phase des Iran-Krieges, darunter eine Mädchenschule und einen Sportkomplex im Süden des Landes.

„Nukleare Frage nicht auf Schlachtfeld gelöst“

Der Iran wird nach Worten seines Präsidenten die zivile Nutzung von Kernenergie nicht aufgeben. „Die nukleare Frage des Iran wird nicht auf dem Schlachtfeld gelöst“, so Peseschkian mit Blick auf den Krieg Israels und der USA. Zugleich versicherte er abermals, dass der Iran nicht nach Atomwaffen strebe.

„Die Lösung ist ein Abkommen, das der Welt eine glaubwürdige Gewissheit über den friedlichen Charakter des iranischen Programms und der iranischen Nation die Gewissheit über die Wahrung ihrer Rechte gibt“, sagte er weiter.

Der von US-Präsident Donald Trump ins Leben gerufene „Friedensrat“ hat einen milliardenschweren Wiederaufbauplan für den Gazastreifen vorgestellt.

Das gestern in New York präsentierte Vorhaben umfasst 66 Projekte über einen Zeitraum von sechs Monaten zu Notunterkünften sowie Bemühungen zur wirtschaftlichen Erholung. Vorgesehen ist ein Budget von 2,45 Milliarden US-Dollar (2,15 Milliarden Euro).

Der Hohe Vertreter des „Friedensrats“ für den Gazastreifen, der bulgarische Diplomat Nikolaj Mladenow, rief die bei der Sitzung anwesenden Mitglieder zur Unterstützung des Plans auf. Er räumte unterdessen ein, dass die Verhandlungen mit Israel vor der dort bevorstehenden Wahl nicht einfach seien. „Angesichts der Komplexität“ der Angelegenheit seien aber Fortschritte gemacht worden.

An dem Treffen nahmen auch Trumps Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner, der Schwiegersohn des US-Präsidenten, teil. Derzeit findet in New York die Generaldebatte der UNO-Vollversammlung statt, bei der unter anderem die Präsidenten Frankreichs und der Türkei sowie auch Bundespräsident Alexander van der Bellen scharfe Kritik an Israel übten.

Plan sieht Hamas-Entwaffnung und Israel-Rückzug vor

Der von Trump vorangetriebene Gaza-Friedensplan sieht vor, dass die radikalislamische Terrororganisation Hamas schrittweise ihre Waffen abgibt, während sich die israelischen Streitkräfte aus dem Palästinensergebiet zurückziehen. Eine internationale Stabilisierungstruppe und eine neue palästinensische Polizei sollen die Verantwortung in dem Küstenstreifen übernehmen.

Trump hatte seine Pläne für eine Entwaffnung der Hamas und ihrer Verbündeten sowie einen Rückzug der israelischen Armee Ende Juli vorgestellt und als „Meilenstein“ bezeichnet. Die Hamas, die weiterhin große Teile des Gazastreifens kontrolliert, hatte dem Trump-Plan nach eigenen Angaben zugestimmt.

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu lehnte den Plan dagegen ab. Er fordert vor einem Rückzug Israels aus dem Gazastreifen nicht nur eine Entwaffnung der Islamisten, sondern auch die Vernichtung aller im Gazastreifen befindlichen Waffen.

Ukraine-Krieg

Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist in der Nacht auf heute von Russland erneut mit ballistischen Raketen angegriffen worden. Nach Auslösen des Luftalarms waren in der Stadt mehrere schwere Explosionen zu hören. Militärnahe Telegram-Kanäle zählten mindestens 14 Raketen in den ersten drei Angriffswellen.

Bürgermeister Witali Klitschko sagte, zwei Menschen seien ums Leben gekommen, sechs weitere verletzt worden. Rettungskräfte seien in mehrere Stadtteile gerufen worden.

Reuters/Gleb Garanich

Klitschko: Entbindungsklinik beschädigt

In einem Stadtbezirk wurden Fenster und die Fassade einer Entbindungsklinik von Raketentrümmern beschädigt, im Inneren des Gebäudes kam niemand zu Schaden. Auf dem Parkplatz der Einrichtung kam ein Mensch ums Leben.

In einem anderen Stadtbezirk sei ein Haus beschädigt worden, möglicherweise seien dort Menschen unter den Trümmern eingeschlossen, so Klitschko weiter. Örtliche Medien berichteten zudem von mehreren Bränden im Stadtgebiet.

Selenskyj kritisiert Angriffe auf zivile Infrastruktur

Der Angriff folgte auf einen Tag, an dem es bereits elfmal Luftalarm gegeben hatte. „Während die Menschen schliefen, erleuchteten die Blitze von Explosionen den Himmel“, schrieb der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf X.

„Einmal mehr waren die Hauptziele der Angriffe Kiew und zivile Infrastruktur, Wohnhäuser, eine Entbindungsklinik sowie Energie- und Logistikinfrastruktur“, schrieb Selenskyj nach einem Treffen in den USA mit Abgeordneten.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Weltgemeinschaft zu einer Eindämmung Russlands aufgerufen. In der UNO-Generaldebatte in New York beschrieb er nicht nur die Last, die sein Land in mehr als viereinhalb Jahren des Moskauer Angriffskrieges tragen müsse. Russland unter Präsident Wladimir Putin bedrohe auch die Republik Moldau, Polen und die baltischen Staaten, warnte Selenskyj gestern.

Moskau respektiere die Selbstständigkeit der Staaten im Südkaukasus und in Zentralasien nicht. Syrien und Länder in Afrika hätten leidvolle Erfahrungen mit russischer Brutalität gemacht. Nordkorea habe seine Militärtechnik in Kooperation mit Russland weiterentwickelt und werde zu einer größeren Gefahr für seine asiatischen Nachbarn, sagte er.

Selenskyj sagte, dass sein Land auf Hilfe angewiesen sei und vor allem dringend Flugabwehrwaffen brauche. Zugleich beschrieb er die Fortschritte der Ukraine bei Drohnentechnik, die nun mit Partnern geteilt würden. „Es geht nicht einfach darum, Drohnen zu verkaufen. Es geht um Kooperation mit anderen Ländern, um ein modernes integriertes Verteidigungssystem gegen die Drohnengefahr in der Luft, zu Wasser und an Land zu schaffen.“

Nordkoreanische Kriegsgefangene an Süden überstellt

Selenskyj sagte in seiner Rede vor der UNO-Vollversammlung auch, dass zwei nordkoreanische Kriegsgefangene an Südkorea übergeben wurden. „Diese Männer sind nicht leicht lebend zu fassen“, so Selenskyj.

Die beiden Soldaten waren im vergangenen Jahr in der russischen Region Kursk gefasst worden. Der südkoreanische Abgeordnete Yoo Yong Won, der die beiden Männer während eines Ukraine-Besuchs 2025 persönlich getroffen und sich seither für ihre Überstellung eingesetzt hatte, sagte auf einer Pressekonferenz, sie seien bereits vor einigen Tagen sicher in Südkorea angekommen. Nordkorea unterstützt Russland im Krieg gegen die Ukraine Schätzungen zufolge mit rund 14.000 bis 15.000 Soldaten.

Wirtschaft

Die heurigen Hitzewellen haben sich nach Aussage der Wirtschaftskammer kaum auf die Sommerbuchungen in den heimischen Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen ausgewirkt.

„Touristisch haben wir nicht viel gemerkt – im alpinen Raum war es zwar wärmer, aber nicht so heiß“, sagte die Obfrau der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer, Susanne Kraus-Winkler, der APA.

Bisher sei die Saison bestens gelaufen. Auch die Vorausbuchungen lägen über den Vorjahreswerten. Nach den spürbaren Zuwächsen gegenüber dem Vorjahr von Mai bis Juli sei die Nachfrage hoch geblieben.

„Sowohl im August mit drei Prozent als auch im September mit vier Prozent sind wir derzeit schon im Plus – für den Oktober haben wir bereits rund fünf Prozent mehr an Buchungen“, so die Branchensprecherin unter Verweis auf Nächtigungsdaten der nationalen Tourismusmarketing-Organisation Österreich Werbung. Das touristische Sommerhalbjahr erstreckt sich von Mai bis Oktober.

Die Buchungsschwankungen in den einzelnen Monaten waren allerdings enorm. „Ein Spezifikum dieses Sommers war, dass wir sehr unterschiedliche Monate hatten“, so Kraus-Winkler. Auf einen starken Mai mit zwölf Prozent mehr Nächtigungen sei „ein sehr schwacher Juni“ mit einem Minus von 5,7 Prozent gefolgt, im Juli habe es wieder einen Anstieg von 4,8 Prozent gegeben.

IT

Der ehemalige Google-Manager Tom Siegel hat vor den Gefahren künstlicher Intelligenz (KI) für Kinder gewarnt und eine Verlangsamung der Entwicklung gefordert.

Die Technologiebranche wiederhole die Fehler aus der Ära der sozialen Netzwerke und richte bei Minderjährigen möglicherweise noch größeren Schaden an, sagte der frühere Vizepräsident für Nutzersicherheit bei Google der Nachrichtenagentur Reuters gestern.

Rueters/Nathan Frandino

Die Risiken reichten von Suizid und Psychosen bis zu einer Abnahme des kritischen Denkens. Siegel, der diese Woche die Leitung des neu gegründeten Youth AI Safety Institute der Kinderschutzorganisation Common Sense Media übernahm, forderte sofortige Schutzmaßnahmen.

Laut Siegel sollten Anthropic und OpenAI strengere Altersüberprüfungen für ihre Chatbots durchsetzen. Seinem früheren Arbeitgeber Google legte er nahe, eine Funktion zum einfachen Abschalten der KI-Übersichten in der Suchmaschine zu integrieren. Zwar könnten solche Schritte kurzfristig Gewinne beeinträchtigen, doch drohten untätigen Firmen Klagen und Regulierungen, warnte Siegel.

Hilfe im Krisenfall

Berichte über (mögliche) Suizide können bei Personen, die sich in einer Krise befinden, die Situation verschlimmern. Österreichweit und in den Bundesländern gibt es Anlaufstellen, die Rat und Unterstützung im Krisenfall anbieten.

Die österreichweite Telefonseelsorge ist ebenfalls jederzeit unter 142 gratis zu erreichen. Hilfe für Jugendliche und junge Erwachsene bietet auch Rat auf Draht unter der Nummer 147.

Chronik

Der frühere Hollywood-Produzent Harvey Weinstein ist wegen sexueller Übergriffe auf eine Produktionsassistentin zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Das New Yorker Gericht bliebt damit gestern hinter der Forderung der Staatsanwaltschaft von 20 Jahren Haft zurück.

Reuters/Steven Hirsch

Geschworene hatten den heute 74-jährigen Weinstein vor gut einem Jahr schuldig gesprochen, seine Assistentin Miriam Haley im Jahr 2006 missbraucht zu haben. Nun wurde das Strafmaß verkündet.

Weinstein war bereits 2020 unter anderem wegen Haleys Vorwürfen zu 23 Jahren Haft verurteilt worden. Wegen Verfahrensfehlern hob das oberste New Yorker Gericht das Urteil jedoch später wieder auf und ordnete eine Neuverhandlung an.

Weinstein war jahrzehntelang einer der mächtigsten Hollywood-Produzenten. 2017 machten Enthüllungen der „New York Times“ und des Magazins „New Yorker“ zahlreiche Vorwürfe gegen ihn öffentlich. Insgesamt mehr als 80 Frauen warfen Weinstein Belästigung, sexuelle Übergriffe und Vergewaltigung vor. Die Vorwürfe lösten die „#MeToo“-Bewegung aus.

Der US-Influencer Clavicular, der durch die Förderung des Onlinetrends „Looksmaxxing“ bekannt wurde, wurde nun im US-Bundesstaat Massachusetts angeklagt.

Die Vorwürfe gegen den 20-jährigen Social-Media-Star, der mit bürgerlichem Namen Braden Peters heißt, lauten Verdacht der Vergewaltigung, Verabreichung von Substanzen zum Zweck des Geschlechtsverkehrs und der Abgabe von Alkohol an eine Person unter 21 Jahren im Zusammenhang mit einem mutmaßlichen Übergriff 2025.

IMAGO/ZUMA Press/SMG

Eine damals 17-Jährige hatte gegenüber der Polizei angegeben, dass sie und Peters über Instagram miteinander kommuniziert hatten. Später habe er sie dafür bezahlt, in seinen Videos aufzutreten. Bei einem Besuch im Haus seiner Familie auf Cape Cod sei es zu dem Verbrechen gekommen. Laut Polizeibericht wusste Peters, dass sie 17 Jahre alt war, wies sie aber an, seinen Zuschauern zu erzählen, sie sei 18. Zudem soll er ihr Wodka verabreicht haben.

„Wir geben zum jetzigen Zeitpunkt keinen Kommentar ab, da die zuständigen Behörden den Fall bearbeiten“, sagte Andrew Moss, einer der Anwälte der Jugendlichen, der Nachrichtenagentur AP.

Vorwürfe zurückgewiesen

Ein Beamter, der Ausschnitte aus Peters’ Livestream auswertete, sagte, es sei zu sehen, wie das Mädchen sagt: „Warte, ich bin total betrunken!“ Nach dem Ende des Livestreams seien sie in ihr Schlafzimmer gegangen, wo sie eingeschlafen und am nächsten Morgen aufgewacht sei, als Peters sie vergewaltigt habe.

Peters’ Anwälte wiesen die Vorwürfe der Klage zurück und erklärten, die Begegnung sei einvernehmlich gewesen. Sie bezeichneten die Klage als Versuch, Aufmerksamkeit zu erhalten.

Gesicht des „Looksmaxxing“-Trends

Clavicular gilt als ein Gesicht des „Looksmaxxing“-Trends, des Strebens nach Attraktivität um jeden Preis, in sozialen Netzwerken. „Looksmaxxing“ hat seinen Ursprung in der „Incel“-Community („Involuntary Celibate“), einer Onlinesubkultur von Männern, die meinen, Frauen verweigerten ihnen ungerechtfertigterweise sexuelle oder romantische Aufmerksamkeit.

Daraus ergeben sich oft frauenfeindliche Haltungen. Peters hat jegliche Verbindung zu dieser Gruppe bestritten und wiederholt betont, dass es bei „Looksmaxxing“ um Selbstoptimierung gehe.

Nach einer Reihe tödlicher Vorfälle mit Bären in Sibirien haben regionale Ermittler ein Strafverfahren wegen Fahrlässigkeit eingeleitet. Sechs Tote im Zusammenhang mit Bärenangriffen zählte die für das Gebiet Krasnojarsk zuständige Behörde allein im September in der Region.

Trotz zahlreicher Warnungen hätten Verantwortliche im regionalen Umweltministerium und an anderen Stellen keine Maßnahmen ergriffen, um den Bestand der Raubtiere zu regulieren und ihr Erscheinen in bewohnten Gebieten zu unterbinden, hieß es gestern in einer Mitteilung.

Der Braunbärenbestand habe sich auf mehr als 26.000 Tiere in dem Gebiet vergrößert, so das Ermittlungskomitee. Einwohnerinnen und Einwohner der Region reichten mehr als 120 Meldungen ein, denen zufolge Braunbären in Ortschaften auftauchten.

Bärenbegegnungen auch in Kalifornien

In dem flächenmäßig größten Land der Erde leben viele Braun- und Eisbären. Immer wieder kommt es bei Begegnungen mit ihnen zu Angriffen der Tiere auf Menschen, teilweise mit tödlichem Ausgang. Seit Wochen gibt es beinahe täglich Berichte über Bärenangriffe in verschiedenen Regionen Russlands.

Auch im Bundesstaat Kalifornien, vor allem im Raum Los Angeles, sind Begegnungen zwischen Schwarzbären und Menschen in den äußeren Wohnbezirken Alltag. Besonders im September, kurz vor Beginn des Winterschlafs, zieht es die Bären auf Futtersuche aus abgelegenen Bergregionen vermehrt zu menschlichen Siedlungen.

Bären als ungebetene Gäste

Bei der gestrigen Ziehung von Lotto „6 aus 45“ hat keine Spielteilnehmerin bzw. kein Spielteilnehmer die sechs Richtigen erraten. Im Dreifachjackpot liegen zusätzlich zum ersten Rang fast 2,1 Mio. Euro.

Folgende Gewinnzahlen wurden ermittelt:

2 14 15 17 28 37/Zusatzzahl: 42

Die aktuellen LottoPlus-Zahlen:

11 16 27 39 41 44

Zweite Ziehung:

12 14 16 18 23 43

Die aktuelle Joker-Zahl:

2 1 6 5 2 9

Alle Angaben ohne Gewähr

Medien

Servus Media steigt neben dem Fernseh-, Online- und Printgeschäft bald auch in die Radiowelt ein. Wie die „Salzburger Nachrichten“ („SN“) gestern Abend berichteten, startet das etwa für ServusTV bekannte Medienhaus noch heuer gemeinsam mit dem Salzburger Radiosender Welle 1 den bundesweiten Privatsender Servus Radio.

Dabei könnte die Lizenz von oe24 Radio erworben werden – einem von nur drei bundesweiten Privatradiosendern neben Kronehit und 88.6. Gegenüber dem „Standard“ dementierte Niki Fellner, Geschäftsführer der oe24 Media Group, den Verkauf.

Wie das Programm gestaltet sein wird, werde erst vor Sendestart bekanntgegeben. Jedoch sollen „unsere Qualitätsinhalte künftig österreichweit auch im Radio erlebbar sein“, wurde Dietmar Otti, Global Head von Red Bull Media, von den „SN“ zitiert. Er bezeichnete den Einstieg ins Radiogeschäft als „klares Bekenntnis zum Medienstandort Österreich“.

Welle 1 bringe die „langjährige Erfahrung im österreichischen Privatradiomarkt in die Partnerschaft ein“, wurde Stephan Prähauser, Geschäftsführer von Welle 1, zitiert. Man wolle ein „unverwechselbares, modernes Radioprogramm“ entwickeln. Welle 1 soll auch nach dem Start von Servus Radio erhalten bleiben.

Kultur

Nur wenige Wochen nach dem Tod der Countrylegende Dolly Parton ist zwischen ihrem ehemaligen Manager und ihrem Neffen ein Streit über das Erbe ausgebrochen. Wie heute bekanntwurde, beantragte Partons langjähriger Manager Danny Nozell eine einstweilige Verfügung gegen ihren Neffen Bryan Seaver, dem er eine „eskalierende Drohkampagne“ vorwarf, um Geld aus den Unternehmen der verstorbenen Sängerin zu erpressen.

Seaver war jahrelang für die Sicherheit seiner Tante verantwortlich gewesen, bevor er einem Bericht des Portals TMZ zufolge in der vergangenen Woche plötzlich gefeuert wurde. Das sei „unerwartet und bisher ohne Erklärung“ erfolgt, sagte er dem Portal. Er sei darüber enttäuscht.

„Hand der Vergeltung“

Laut der „New York Times“ soll sich seine Enttäuschung unterdessen in Bedrohungen geäußert haben. Die Zeitung beruft sich auf in Nashville eingereichte Gerichtsunterlagen, wonach Seaver in Textnachrichten gedroht haben soll, er würde zur „Hand der Vergeltung für meine ganze Familie“ werden.

Den Antrag gestellt hatte die von Nozell geleitete Organisation „She’s Alive“, die Partons Geschäfte verwaltet. Sollte das Gericht die einstweilige Verfügung erlassen, dürfte Seaver dem Bericht zufolge Grundstücke von Partons Unternehmen nicht mehr betreten und keinen Kontakt zu den Angestellten aufnehmen.

Seaver, der sich selbst als Rüstungsunternehmer und internationalen Waffenhändler bezeichnet, teilte der Zeitung mit, er untersuche derzeit, wie Partons Geschäfte zum Zeitpunkt ihres Todes gemanagt worden seien.

Leute

Das Ehepaar Taylor Lautner hat den ersten Nachwuchs bekommen. Der US-Schauspieler und seine Ehefrau, die beide Taylor Lautner heißen, verkündeten die Geburt ihres Babys gestern, genau eine Woche nach dem tatsächlichen Geburtstag auf Instagram.

„Eine Woche voller Liebe für unsere süße kleine Lenny“, schrieben beide zu einem angeschnittenen Foto des Babys im rosafarbenen Strampelanzug.

Neben dem Geburtsdatum, 16. September, gaben sie auch den offiziellen Namen des Mädchens bekannt – Lennon Taylor Lautner. Die Schwangerschaft hatte das Paar im März verkündet. „Was ist besser als zwei Taylor Lautners?“, schrieb der 34-Jährige damals auf Instagram zu mehreren Schnappschüssen des Paares auf einer Wiese, sie im weißen Kleid mit Ultraschallbildern in der Hand.

Der „Twilight“-Star heiratete seine Freundin Taylor Dome im November 2022 in Kalifornien. Seine Schwester hatte ihn mit Dome, einer Krankenschwester, bekanntgemacht. Nach der Hochzeit nahm Dome Lautners Nachnamen an. Um Verwechslungen im Alltag zu vermeiden, benutzt sie häufig die Abkürzung Tay.