Anfertigung von Einzelteilen und ganzen Dioramen im Maßstab 1:12 - nach eigenen Ideen. Und meine gesammelten Kleinigkeiten bekommen hier ebenfalls einen guten Platz.

Mittwoch, 13. Januar 2016

Triancria im Nähatelier

 Hier seht Ihr den Muschelrahmen von hinten, ich habe ihn mit Acryl ausgefüllt damit er ein ebene Fläche bekommt und ich das Bild besser dahinterkleben kann. Zur Bildauswahl: Da ich ja völlig inspiriert durch unseren Sizilienurlaub war (drum ja bereits Montalbano im Minifernseher, Adriano-Utensilien-Schrank, Galeria im Schild usw.), dachte ich, es sei nur allzupassend wenn ich in den Muschelrahmen auch etwas typisch Sizilianisches einfüge. Da mir in Taormina (wo wir wohnten), die vielen Triancrias so gut gefielen und diese auch eine bestimmte Bedeutung haben (dazu später),  entschied ich mich eine davon auszuwählen. Hier nur mal vier meiner Fotos, mein auserwähltes ist jedoch dabei:
 Und? Welches gefiel mir wohl am Besten? 



Ich entschied mich mich für das links unten, da es vom Motiv her das Schönste m.E. ist und es außerdem farblich total gut mit meinem Rahmen harmoniert. Also "bastelte" ich mir auf dem PC das Foto zurecht, mußte hier und da noch Mauer ansetzen, beschriftete es usw...usw...., damit es quasi wie ein Poster aussieht nachher an der Wand im Obergeschoß. Anschließend habe ich es laminiert zur besseren Haltbarkeit. Hier liegt es schon festgeklebt hinter dem Rahmen und wartet auf Trocknung und anschließendes Randabschneiden:
Das Haus liegt auf seiner Seite, so kann in Ruhe der Kleber, mit dem ich den Rahmen an die Wand klebte, trocknen und nichts verrutscht mehr:
 ... und noch mal näher:
Zuletzt 
nun 
noch 
ein 
bißchen 
Erklärung 
bzgl. 
Triancria 
Es ist ein uraltes Symbol für Sizilien und besteht aus drei Beinen, die die Kontur Siziliens darstellen sollen. In der Mitte befindet sich ein Frauengesicht, welches meistens von Schlangen umgeben ist. Die Verbindung von Frauenantlitz und Schlangen könnte vielleicht (?) auch eine Verbindung zur Medusa, der Gorgone, ergeben. Die Triancria (wörtlich: Dreikap) wurde z.B. als Inschrift oder auf Münzen oder in Familienwappen verwendet. Ich habe alleine in Taormina ganz viele verschiedene wunderschöne Triancrias an Hauswänden gesehen und war natürlich begeistert. 

Montag, 11. Januar 2016

Moderne Vitrine für das Nähatelier

Die Vitrine habe ich bereits hergestellt, hier bekommt sie nur noch ein Schraubloch gebohrt, damit ich sie standfest in der Galeria am linken Balken im Untergeschoß montieren kann.
 Ein paar Klebepunkte für die Füße des Vitrinengestells und die Endmontage der ;-) stylischen Vitrine in Kleintigeritas Nähatelier kann erfolgen:
Der rote Pfeil zeigt die Stelle, an der ich ein Löchlein vorgebohrt hatte, sowohl im "Glas" als auch im weißen "Holzbalken" und wo ich nun eine Minischraube eingebracht habe.

Der gelbe Pfeil zeigt übrigens noch auf den leeren Muschelrahmen(klick), der nun auch bald bestückt werden wird.

Abschließend bleibt noch zu sagen, daß ich die Vitrine bewußt so gestaltet habe, denn der Grund ist, eine gewisse Transparenz zu haben für den Betrachter von außen. Irgendwann kommen ja auch so nach und nach dann dort Taschenmodelle rein, klar! Und da hätte eine "eher geschlossene" Form der Vitrine doch sehr "wupptisch" gewirkt und kein bißchen "Offenheit" zugelassen, und nicht nur von außen! Denn nun kann Kleintigerita auch von innen dann zwischen den (später) ausgestellten Taschen hindurch immer mal nach draußen auf die Straße spinksen. ;)

Samstag, 9. Januar 2016

Bärchen und Brokatkordel

Wir nehmen mal Folgendes an: 
Da waren die Enkelchen von Kleintigerita zu Besuch im Nähatelier und haben mit dem Teddybärchen gespielt. Drum sitzt er da noch auf Kleintigeritas Nähhocker. Und sie selbst (Kleintigerita) hat wohl die Brokatkordel nach dem letzten Gebrauch noch nicht weggeräumt. Oder sie braucht sie nochmals und hat sie schon parat liegen. 
;-)
Und in Wirklichkeit? Doppelpunkt:
Das Bärchen hatte ich noch in meinem "Miniaturen-Sammelsurium-Lager", es bekam ein kleines schmückendes Glöckchen von mir um den Hals montiert und ans Ohr nietete ich ein Fähnchen, so als ob es ein Markenbärchen wäre. Nein, das goldfarbene Knöpfchen ist nicht graviert, das ginge zu weit! ;-) 

Die Kordelrolle ist diesmal aus Plastik und ich habe ebenfalls wieder von Hand ein rundes Etikettchen draufgeklebt, zuvor laminiert, damit es länger hält.

Donnerstag, 7. Januar 2016

Schnitt!

Bzw. erst mal die Vorbereitungen dazu! Hier das Herstellen einer Rolle, diesmal aus Metall:
Der innere Kern ist eine weiße Bügelperle, um die ich eine Mutter klebte und anschließend außen zwei Unterlegscheibchen andockte. Das geschah nur zufällig so, weil es
a) grade mal eben so in meinen spontanen Überlegungen lag
b) von der Größe her paßte
c) es sich von allen andern bisher in meinem Miniaturenwerkelleben hergestellten "Materialhaltern" oder wie auch immer man das nennen mag,  unterscheidet (das mag ich besonders) und ist deshalb höchste Passion! ;)

So sieht es dann von der Seite aus:
Und jetzt .... tatata ....

seid Ihr völlig von der Rolle, oder? ;-))))
Ihr seht, es ist eine Rolle mit Schrägband geworden, nach unten zum Boden hin habe ich das Band bewußt etwas aufspringen lassen, zum besseren erkennen. Gefalzt ist es übrigens nur 4mm breit. Was da jetzt aussieht, als sei es zufällig so gefallen, bedurfte auch wieder einiger Fixierungen. Ich sage das nur, damit Ihr Euch die Zeit, die jeder Schritt beansprucht, besser vorstellen könnt.
Und aus diesem Blickwinkel seht Ihr noch mehr, was das Band betrifft!
 Könnt ihr es lesen?
Ich konnte es fast gar nicht so klein hinbekommen, hab's von Hand gemacht!  Man sieht deshalb nur in der Vergrößerung, daß es vom Schriftbild her jetzt nicht sooo toll ist. Aber das war mir egal, und ich wollte nicht auch noch den PC bemühen um das Aufkleberchen vielleicht dort herzustellen! In der reellen Größe fällt gar nichts auf, sondern es macht sich sogar sehr gut. Sonst hätte ich es auch nicht geduldet ;) , das wißt Ihr ja!

Mittwoch, 6. Januar 2016

Hände hoch!

Da die Arme zu weit nach unten hingen und man sie nicht richtig nach oben biegen konnte, mußte ich auch hier wieder nachhelfen! Mit Stecknadeln und einem Tropfen Sek.-Kleber fixierte ich beide Arme in der von mir gewünschten Höhe und Richtung und knipste anschließend die Köpfe der Nadeln ab.
Dann bekam der kleine Tiger ein Schneidwerkzeug von mir in die Hand montiert ...
... und begab sich anschließend auf seine endgültige Position im Nähatelier.
Und dort wartet er jetzt darauf, gut abschneiden zu können! ;-) 
Das seht Ihr morgen, so hoffe ich!

Dienstag, 5. Januar 2016

Schwarztigers Schweif

Vorweg zur Erinnerung:

Ich bekam in Koblenz von Herrn Brummel einen kleinen Tiger in der richtigen Größe fürs Nähatelier geschenkt, dem ich nun einen Schal verpaßte, der dem meinigen (Bild in der Mitte) selbstgewerkelten in etwa gleichen soll, damit der Miniaturtiger mir auch tatsächlich ähnelt! ;-)))

 

Und nun zum Titel! Der Schweif:
(vergrößerte Abbildung)

Seht Ihr das? 
Sieht doch furchtbar aus, nicht wahr? 
Läßt sich aber leider nicht einfach so umformen, geht nämlich immer wieder in die Ausgangsstellung zurück, wenn ich versuche durch etwas Feuchte und Wärme das Teil gefälliger zu formen. Der Teddyplüsch ist bei so einem engzylindrischen Teil einfach zu steif.

Also, was machen????
Ja,
ganz richtig,

verdrahten!
Also entsprechend starken Draht einführen, ein Stück weit bis in den Körper schieben, damit es auch richtig hält. Dann den Schwanz nach Belieben biegen. Voila:

Sorry, aber ich bin halt ein Ästhet!  Das sieht doch nun viel "geschmeidischer", also demnach tigernatürlicher aus!  Oder?

Nein, hier ist es nicht zu Ende, auch ält're Posts, die sprechen Bände!

Einfach den blauen Link "Ältere Posts" anklicken!