Moin

Wo ich eben auch erst las, wie Blog­ger wohl mit KI umzu­ge­hen hät­ten, spricht mir Alpha­t­hiel etwas aus der See­le: Jetzt macht euch mal locker. Die ste­te Erin­ne­rung an etwas Zurück­neh­men ist immer gut.

Ich erin­ner­te mich an den Club der toten Links oder den Ehren­wer­ten Club der erfolg­lo­sen Blog­ger, dem Fluss­kie­sel mal ange­hör­te, der aber wohl längst nicht mehr exi­tiert, und woll­te den But­ton auf mei­ne Sei­te neh­men, doch dann las ich, dass da doch mehr Vor­stel­lun­gen dahin­ter steck­ten, die nicht unbe­dingt mei­ne waren und flin­ker Hand grün­de­te ich Die Anti-Vira­le Blog­ger-Alli­anz. Für einen Sturm im Was­ser­glas heu­te hat’s ja schon mal gereicht.

Trump und sei­ne Scher­gen haben in Min­nea­po­lis wie­der jeman­den ermor­det, den 37-jäh­ri­ge Kran­ken­pfle­ger Alex Pret­ti, und noch näher wer­den die Amis dem NS-Staat hof­fent­lich nicht kom­men.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wer­den wir uns dar­an gewöh­nen, dass Inhal­te künf­tig teils mensch­li­cher, teils künst­li­cher Krea­ti­vi­tät ent­stam­men? hole ich mir erst noch einen Kaf­fee.

Klolektüre #32: Wladimir Kaminer — Mein deutsches Dschungelbuch

Die­ser klei­ne Schmö­ker hat schon 23 Jah­re auf dem Buckel und ich habe ihn wohl wegen des Titels eher igno­riert, aber weit gefehlt: Ein Kami­ner geht immer. In die­sem guten Stück ver­hack­stü­ckelt er Pro­vinz­or­te sei­ner Lese­rei­sen, wel­che ihm als Groß­städ­ter schon mal grund­sätz­lich unbe­kannt sind. Das ist in klei­nen Tex­ten unge­mein unter­halt­sam, hier und da mit Witz, immer mit Schalk und auch wenn man Pro­vinz­na­se ist, lernt man die Pro­vinz immer neu ken­nen.

Leicht zugäng­li­che Lek­tü­re in klei­nen Hap­pen genieß­bar, für Klo und anders­wo. Von fünf mög­li­chen Klo­rol­len bekommt sie:
4 von 5 Ster­nen

Wellenfutter #2: Anna Perbandt — Das Pensionat am Holstertor

Die Viel­schrei­be­rin die­ses Schmacht­fet­zens wohnt in mei­nem Hei­mat­dorf und dort gibt es ein Hols­ter­kamp­bad. Viel­leicht kommt die Titel­idee daher. Die Geschichts­idee soll von Der Trotz­kopf kom­men, was schon eine Haus­num­mer ist.

Im eigent­li­chen Buch wer­den die Prot­ago­nis­tin­nen auf den ers­ten zwei Sei­ten durch ihre Haa­re vor­ge­stellt, was unge­fähr so inspi­rie­rend ist, wie eine lee­re Chips­tü­te:

Fan­ny, die Zier­lichs­te der vier, sah sich so hek­tisch um, dass ihr lan­ger blon­der Zopf, der unter ihrer Nacht­hau­be her­vor­lug­te, hin und her flog.
(…)
„Der alte Dra­che schläft tief und fest“, mein­te Nora, die ihr schwar­zes lan­ges Haar offen trug.
(…)
„Ist das ein Taschen­mes­ser?“, woll­te Agnes wis­sen, deren brau­ne Locken unter dem Saum ihrer Nacht­hau­be her­vor­lug­ten.

Abbruch. Alles ande­re als geist­tö­tend ist dage­gen Der Trotz­kopf. Den soll­te man lesen, dann hat man auch von die­ser Lek­tü­re wenigs­tens etwas mit­ge­nom­men.

Moin

Auch die NOZ küm­mert sich jetzt um den Fall der belei­di­gen Insta­gram-Posts, als des­sen Urhe­ber ein Osna­brü­cker Rich­ter in Ver­dacht steht, ohne die­sen Umstand direkt bewei­sen zu kön­nen.

Heu­te ist wohl das Rutsch­wet­ter, das in ange­kün­dig­ter Form letz­te Woche für Schul­aus­fall in NRW gesorgt hat.

Marc Car­ney geht wohl als der schei­nen­de Gewin­ner aus dem Tref­fen in Davos her­vor.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Deckt sich die kana­di­sche Visi­on mit den Prin­zi­pi­en der Auf­klä­rung? hole ich mir erst noch einen Kaf­fee.

Moin

Ich schrei­be ja seit 15 Jah­ren ein Lokal­b­log, aber im Gegen­satz zu den vie­len, die sich gera­de an der Neu­en Osna­brü­cker Zei­tung abar­bei­ten, habe ich da kaum Hoff­nung auf Bes­se­rung. Inter­es­sant ist es alle­mal, wie oft da Leser­brie­fe mit kon­trä­ren Mei­nun­gen ver­öf­fent­licht wer­den, aktu­ell zum Bas­hing von Juli­an Rei­chelt in Rich­tung Chef­re­dak­teur der NOZ.

Jana hat das Wet­ter genutzt, um auf den Schau­en­berg zu kra­xeln und — hui, sieht das da aus wie gemalt.

Der bela­rus­si­sche Polit­ana­lyst Wale­ri Kar­ba­le­witsch zur Idee, einen Dia­log mit Lukaschen­ko zu begin­nen.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Sind Lokal­b­logs schon auf einem guten Weg Ersatz zu sein? hole ich mir erst noch einen Kaf­fee.

Moin

Loo­sey hat seit einem Monat nicht mehr ein­ge­kauft und prä­sen­tiert ihr Essen.

Der Kiez­schrei­ber stellt ganz schön her­aus, dass Trumps Zoll­dro­hung an die EU wohl dar­auf hin­weist, dass man nicht so schnell in Grön­land ein­mar­schiert.

Der kana­di­sche Pre­mier­mi­nis­ter Mark Car­ney meint, man sol­le Idea­le fal­len las­sen, weil wir uns in einer Bruch- nicht einer Über­gangs­pha­se befin­den. Ich blei­be wei­ter opti­mis­tisch und hal­te Trump für über­wind­bar.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wor­auf baut man ab bes­ten ein kom­men­des soli­da­ri­sches Frie­dens­ide­al? hole ich mir erst noch einen Kaf­fee.

Moin

Donald Trump hat der Nor­we­gi­schen Regie­rung geschrie­ben, dass er in Betracht zieht Grön­land, das zu Däne­mark gehört, anzu­grei­fen, weil Nor­we­gen ihm nicht den Frie­dens­no­bel­preis gege­ben hat, der nicht vom Land Nor­we­gen ver­ge­ben wird. Wir leben in gran­dio­sen Zei­ten.

Das Trumple­tier droht aber auch Frank­reich mit “200%”-Zöllen auf Wein und Cham­pa­gner, soll­te Frank­reich nicht sei­nem selbst­er­fun­de­nen Frie­dens­bünd­nis bei­tre­ten.

Matt Mull­en­weg weist dar­auf hin, dass selt­sa­me Din­ge pas­sie­ren wer­den, je mehr sich Men­schen auf KI ver­las­sen.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wie komm­te er denn Mexi­ko nicht zum Bezah­len der Löcher­mau­er brin­gen? hole ich mir erst noch einen Kaf­fee.

Moin

Ich habe ja zu vie­le Ava­tare, weil ich mich schlecht von ein­zel­nen tren­nen kann, aber jetzt schi­cke ich mal den Captn-Accouunt hier in Ren­te und pos­te unter @caasn@too-much.info, dann kann man viel­leicht im Fedi­ver­se auch eher sehen, wer hier pos­tet.

200000 Dänen haben ange­bo­ten, Kali­for­ni­en zu über­neh­men. Sie bie­ten einen Rechts­staat, all­ge­mei­ne Gesund­heits­ver­sor­gung, fak­ten­ba­sier­te Poli­tik und lebens­lang däni­sches Gebäck.

In Bre­men hat ein V‑Mann sie­ben Jah­re die Inter­ven­tio­nis­ti­sche Lin­ke bespi­zelt. Ziem­lich erfolg­los, die Akti­on.

Bernd wan­dert durch Stür­za. Da war ich noch gar nicht.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wer als Ers­ter auch mal nach Stür­za kommt, hat gewon­nen, Deal? hole ich mir erst noch einen Kaf­fee.

Moin

Ein­woh­ner von Min­ne­so­ta ver­kla­gen Trump und “Trumps faschis­to­iden Schlä­ger­trupp” ICE wegen Ver­let­zung ihrer Grund­rech­te.

In Ber­lin gibt es wie­der­holt Angrif­fe gegen Obdach­lo­se.

Der frü­he­re süd­ko­rea­ni­sche Prä­si­dent Yoon Suk-yeol ist zu fünf Jah­ren Haft ver­ur­teilt wor­den. Im Raum ste­hen wei­te­re Ankla­gen.

In Aus­tra­li­en wur­den 4,7 Mil­lio­nen Social-Media-Kon­ten platt gemacht, nach­dem das Min­dest­al­ter für der­ar­ti­ge Kon­ten auf 16 gesetzt wur­de.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wel­che Geschäfts­idee soll denn in Zukunft die Jun­gen ein­fan­gen? hole ich mir erst noch einen Kaf­fee.

Moin

Da hat einer die Domain nazis.us gekauft und lei­tet sie wei­ter auf die Inter­net­sei­te des Hei­mat­mi­nis­te­ri­ums der USA.

Die Durch­su­chun­gen bei ver­meint­li­chen Betrei­bern von indy­me­dia waren unrech­tens.

Das Abfei­ern der geplan­ten Todes­stra­fe in Isra­el ist auch etwas ver­stö­rend.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Erwar­tet uns irgend­wann auch mal wie­der eine Frie­dens­wel­le? hole ich mir erst noch einen Kaf­fee.