Moin

Die See ist heu­te zuge­fro­ren, der Nach­wuchs bleibt an Deck. Beim Blick in die Nach­rich­ten darf man an Hand der Bil­der sel­ber raus­fin­den, ob die Mel­dung von irgend­was mit Trump, Dschun­gel­camp oder fie­sen Prin­zen han­delt.

Aber das ist ja alles noch harm­los. Max liegt der­weil mit Coro­na flach. Gute Bes­se­rung!

Wenn man liest, wie die Lage in Luhansk ist, kommt auch kei­ne Fröh­lich­keit auf.

Blick ins Geschichts­buch: Vor 90 Jah­ren hat David Frank­fur­ter den Lei­ter der NSDAP in der Schweiz, Wil­helm Gustl­off, erschos­sen.

Felix mel­det sich bei der neu­en Insta­gram-Alter­na­ti­ve wedi­um an, ist aber nicht über­zeugt. Ich habe ja ibb­sta­gram.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Soll­te man nicht viel­leicht auch irgend­wie genie­ßen, dass die Käl­te die Welt lang­sa­mer macht? hole ich mir erst noch einen Kaf­fee.

Moin

Russ­land behandlt sei­ne Sol­da­tan grau­sam, was irgend­wie nicht anders zu erwar­ten, aber lesens­wert ist.

Depri­mie­rend und eben­falls lesen­se­wert: Dani­el schreibt vom Miss­brauch, den er erlei­den muss­te.

Ein KI-Mönch erreicht Mil­lio­nen Fans, was irgend­wie erwart­bar war.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wird man KI Ein­halt geben müs­sen bei Lebens­be­ra­tun­gen? hole ich mir erst noch einen Kaf­fee.

Moin

Erik Peter zeigt kurz auf, wie ent­blö­ßend das 1‑Mil­lio­nen-Euro-Kopf­geld von Andre­as Dob­rindt ist. (Btw: Get your taz-Abo now!)

Min­nea­po­lis wehrt sich gegen den ICE-Ein­satz und Bruce Springsteen hat ein schö­nes Lied für sie und die Opfer von Trumps Poli­tik geschrie­ben.

Die Akte Spahn ist auch etwas gru­se­lig.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wer wür­de in Deutsch­land denn einen Song gegen Merz anstim­men? hole ich mir erst noch einen Kaf­fee.

Moin

Gab es frü­her nicht mehr sol­che selbst­er­fun­de­nen Inter­net­prei­se? Ich mei­ne irgend­et­was klin­gelt da. Jeden­falls habe ich ges­tern mei­nen ers­ten ver­ge­ben: Das gol­de­ne CapIB­Ba­ra.

Note­pad funk­tio­niert wohl nicht mehr ein­wand­frei: Aus Win­dows wird Lose­dows. Schön gese­hen.

Da die USA gera­de schmerz­lich einem Abgrund zusteu­ert, der Diens­tags­blick: Jon Ste­wart, Ste­phen Col­bert, Jim­my Kim­mel und Seth Mey­ers zur Lage der Nati­on.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Ist da noch irgend­ei­ne Form von Rück­grat bei den Repu­bli­ka­nern? hole ich mir erst noch einen Kaf­fee.

Moin

Bei riv­va war ich eigent­lich noch nie gelis­tet, des­we­gen ver­wun­dert es fast, wenn man da auf der ers­ten Sei­te auf­taucht. Wolf­gang zeigt, wo man sonst noch Blogs fin­det.

Soll­ten Sie heu­te lesen: Max berich­tet von sei­ner Woche.

Andrea Wan­ner stellt Eher fällt der Mond vom Him­mel von Rachel van Kooij vor, was man umge­hend lesen möch­te.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wie vie­le wei­te­re tol­le Jugend­buch­au­to­ren ken­ne ich denn wohl nicht? hole ich mir erst noch einen Kaf­fee.

R.i.p. Gerd Knebel (1953–2026)

[ You­Tube-Link | Tages­schau | Wiki­pe­dia ]

Moin

Wo ich eben auch erst las, wie Blog­ger wohl mit KI umzu­ge­hen hät­ten, spricht mir Alpha­t­hiel etwas aus der See­le: Jetzt macht euch mal locker. Die ste­te Erin­ne­rung an etwas Zurück­neh­men ist immer gut.

Ich erin­ner­te mich an den Club der toten Links oder den Ehren­wer­ten Club der erfolg­lo­sen Blog­ger, dem Fluss­kie­sel mal ange­hör­te, der aber wohl längst nicht mehr exi­tiert, und woll­te den But­ton auf mei­ne Sei­te neh­men, doch dann las ich, dass da doch mehr Vor­stel­lun­gen dahin­ter steck­ten, die nicht unbe­dingt mei­ne waren und flin­ker Hand grün­de­te ich Die Anti-Vira­le Blog­ger-Alli­anz. Für einen Sturm im Was­ser­glas heu­te hat’s ja schon mal gereicht.

Trump und sei­ne Scher­gen haben in Min­nea­po­lis wie­der jeman­den ermor­det, den 37-jäh­ri­ge Kran­ken­pfle­ger Alex Pret­ti, und noch näher wer­den die Amis dem NS-Staat hof­fent­lich nicht kom­men.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wer­den wir uns dar­an gewöh­nen, dass Inhal­te künf­tig teils mensch­li­cher, teils künst­li­cher Krea­ti­vi­tät ent­stam­men? hole ich mir erst noch einen Kaf­fee.

Klolektüre #32: Wladimir Kaminer — Mein deutsches Dschungelbuch

Die­ser klei­ne Schmö­ker hat schon 23 Jah­re auf dem Buckel und ich habe ihn wohl wegen des Titels eher igno­riert, aber weit gefehlt: Ein Kami­ner geht immer. In die­sem guten Stück ver­hack­stü­ckelt er Pro­vinz­or­te sei­ner Lese­rei­sen, wel­che ihm als Groß­städ­ter schon mal grund­sätz­lich unbe­kannt sind. Das ist in klei­nen Tex­ten unge­mein unter­halt­sam, hier und da mit Witz, immer mit Schalk und auch wenn man Pro­vinz­na­se ist, lernt man die Pro­vinz immer neu ken­nen.

Leicht zugäng­li­che Lek­tü­re in klei­nen Hap­pen genieß­bar, für Klo und anders­wo. Von fünf mög­li­chen Klo­rol­len bekommt sie:

Wellenfutter #2: Anna Perbandt — Das Pensionat am Holstertor

Die Viel­schrei­be­rin die­ses Schmacht­fet­zens wohnt in mei­nem Hei­mat­dorf und dort gibt es ein Hols­ter­kamp­bad. Viel­leicht kommt die Titel­idee daher. Die Geschichts­idee soll von Der Trotz­kopf kom­men, was schon eine Haus­num­mer ist.

Im eigent­li­chen Buch wer­den die Prot­ago­nis­tin­nen auf den ers­ten zwei Sei­ten durch ihre Haa­re vor­ge­stellt, was unge­fähr so inspi­rie­rend ist, wie eine lee­re Chips­tü­te:

Fan­ny, die Zier­lichs­te der vier, sah sich so hek­tisch um, dass ihr lan­ger blon­der Zopf, der unter ihrer Nacht­hau­be her­vor­lug­te, hin und her flog.
(…)
„Der alte Dra­che schläft tief und fest“, mein­te Nora, die ihr schwar­zes lan­ges Haar offen trug.
(…)
„Ist das ein Taschen­mes­ser?“, woll­te Agnes wis­sen, deren brau­ne Locken unter dem Saum ihrer Nacht­hau­be her­vor­lug­ten.

Abbruch. Alles ande­re als geist­tö­tend ist dage­gen Der Trotz­kopf. Den soll­te man lesen, dann hat man auch von die­ser Lek­tü­re wenigs­tens etwas mit­ge­nom­men.

Moin

Auch die NOZ küm­mert sich jetzt um den Fall der belei­di­gen Insta­gram-Posts, als des­sen Urhe­ber ein Osna­brü­cker Rich­ter in Ver­dacht steht, ohne die­sen Umstand direkt bewei­sen zu kön­nen.

Heu­te ist wohl das Rutsch­wet­ter, das in ange­kün­dig­ter Form letz­te Woche für Schul­aus­fall in NRW gesorgt hat.

Marc Car­ney geht wohl als der schei­nen­de Gewin­ner aus dem Tref­fen in Davos her­vor.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Deckt sich die kana­di­sche Visi­on mit den Prin­zi­pi­en der Auf­klä­rung? hole ich mir erst noch einen Kaf­fee.