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Freitag, 17. Januar 2025

Reparieren

Schon seit einigen Wochen hatte ich Hosen liegen, die repariert oder gekürzt werden musste. So etwas schiebe ich ja gern vor mir her, aber da einige der Hosen in der kommenden Woche für den Urlaub gebraucht werden, musste ich so langsam mal in die Gänge kommen. Also habe ich als erstes die Hosen gekürzt, die nächste Woche mit in den Urlaub fliegen (nein, nein, nicht wir fliegen in den Urlaub, sondern Bekannte und ja, eigentlich wäre Katharina da mitgeflogen, aber...).

Als nächstes habe ich mir die Hose vorgenommen, die ich kürzlich erst für Steffen gekauft hatte. Nur ein paar Mal getragen und schon ging an der aufgesetzten Tasche die Naht auf. Das nennt man wohl mit "der heißen Nadel" genäht.

Dann war eine Lieblingshose zu reparieren und bei einer Lieblingshose kann man doch nicht nein sagen. Sie ist so gern getragen, dass die Tasche im Auflösungsprozess war.
Zum Glück war noch so eine Hose vorhanden, die allerdings ein wenig zu klein war. Und so habe ich dann die Taschen von beiden Hosen abgetrennt und die heilen auf die Lieblingshose genäht. Nachdem die Tasche abgetrennt waren, war gut zu sehen, wie sehr die Hose ausgewaschen war.
Eine Schwierigkeit bestand darin, an den Nieten, die bei den neuen Taschen noch drin waren, vorbei zu nähen. Ich habe dann den ganz schmalen Nähfuß genommen und damit ging es ganz gut. Ok, die Naht ist nicht hundertprozentig gerade, aber es ist tragbar. Nachdem die Taschen angenäht waren, habe ich noch das Label am Bund festgenäht und dann war auch diese Arbeit erledigt.
Eine Hose habe ich dann noch gekürzt und bei einer anderen, die ich schon vor ein paar Wochen gekürzt hatte, noch den überschüssigen Stoff mit der Overlock abgenäht. Ich gebe es ehrlich zu, ich bin nun froh, dass diese Sachen erledigt sind. 

Schon am vergangenen Wochenende habe ich Katharinas "Unfall"Jacke repariert. Sie hatte von dem Unfall hinten einen Riss, aber noch zu gut, um sie wegzuwerfen. Dummerweise habe ich die Jacke gewaschen, bevor ich sie repariert hatte und so konnte ich neben der sauberen Jacke lauter Füllwatte aus der Waschmaschine holen. Zum Glück habe ich einen Beutel Füllwatte liegen und so habe ich die Jacke einfach wieder ausgestopft.
Zunächst habe ich unter den Riss Gewebeeinlage gebügelt, um den Riss ein wenig zu schließen. Ich habe dann mit Katharin geguckt, welches der Label zum einen passt und den Riss abdeckt und welches ihr auch gefällt. Dabei habe ich mal wieder festgestellt, wie sehr unsere Meinungen in solchen Sachen doch schon auseinander gehen. Wir haben uns dann zusammen für richtig "gutes Zeug" entschieden. Und es sieht so aus, als sollte es so sein:
Ich liebe ja mein Übersetzungsprogramm auf dem Handy und da ganz besonders die Funktion des Übersetzens vom Foto her:
Das ist auch ein echt gutes Zeug. ;-)

Ich bin froh, dass ich diese Arbeiten nun alle erledigt habe, dann kann ich wieder schönere Dinge in Angriff nehmen.

Sonntag, 24. November 2024

24. November

Unser Jahr ist ja gespickt mit dem ein oder anderen Feiertag, den wir mehr oder weniger intensiv begehen. Dazu gibt es dann noch verschiedene Gedenktage, wie zum Beispiel 

- den internationalen Tag gegen das Fluchen (3.2.),
- den internationalen Pizzatag (9.2.),
- den Welttag des Schneiders (28.2.),
- den Welttag des Nickerchens (14.3.),
- den internationalen Tag des Esels (8.5., ich denke, hier geht es um das Tier 😂),
- den internationalen Tag der Umarmung ihrer Katze (30.5. - lustig, das ist ja auch der Tag des -Weltuntergangs, allerdings weiß niemand, in welchem Jahr der sein wird),
- den Tag der Nähmaschine (13.6.),
- den internationalen Tag des Specks (30.8.) oder
- den Weltbloggertag (31.8).,
- den internationalen Tag des Punktes (15.9.)...

Ich habe natürlich nur die lustigsten Gedenktage rausgesucht, man könnte diese Liste unendlich fortführen. Allerdings habe ich keinen Tag des Kürzens von Hosen gefunden und so habe ich kurzer Hand den 24. November zum Tag des Kürzens von Hosen bestimmt. Natürlich habe ich das nicht ohne Grund gemacht, sondern weil ich - na klar - Hosen gekürzt habe: Eine für Katharina, zwei für meinen Papa und vier für Steffen... 😐

Für Katharina hatte ich vor einer Weile mal eine Hose auf einer Shoppingseite bestellt, die ziemlich viel Werbung macht. Eigentlich halte ich nichts davon, dort zu kaufen, aber das Kind wollte die Hose unbedingt haben und "ach bitte Mama" wirkt meistens (das ist wohl das Privileg der letzten Kinder). Naja, egal, einmal habe ich es getan. Die Hose ist soweit gut, nur leider viel zu lang gewesen. Katharina meinte, das geht und hat die Hose schon angezogen, aber dreimal umkrempeln ist dann doch zu viel.
Wenn ich Jeanshosen kürze, versuche ich immer, den originalen Saum zu erhalten, ich finde, dann sehen die Hosen einfach schöner aus. So habe ich es auch bei Katharinas Hose gemacht. Ich nähe mit der normalen Nähmaschine dann nah am Saum und den überschüssigen Stoff schneide ich dann mit der Overlock weg. Damit der Saum nicht umklappt, habe ich dieses Mal noch eine schmale Naht darüber gesetzt, so ist der Overlocksaum fixiert.

Auch die Hosen von Papa habe ich so gekürzt. Obwohl beide Hosen die gleiche Größe hatten, musste ich sie unterschiedlich kürzen. So etwas versteht ich tatsächlich nicht. 
Hier habe ich den überschüssigen Stoff noch nicht mit der Overlock abgeschnitten, da Papa sicherheitshalber die Hosen noch einmal probieren soll. Aber ich denke, sie werden schon passen.
Für Steffen ist es nicht ganz so leicht, Hosen zu finden, die, die es vor Ort gibt, gibt es leider meist nicht in der passenden Größe. Im Sommer hatten wir Glück und haben für Steffen vier Hosen aus einem recht festen Jersey (Romanit?) gekauft, allerdings waren auch die Hosen zu lang. Der Stoff war so fest, dass es fast unmöglich war, da mit Stecknadeln durchzustechen, so habe ich dann den Saum mit Klammern festgesteckt. Das war schon ziemlich ungewöhnlich, da ich sonst immer mit Stecknadeln arbeite (außer beim Binding). Aber es hat geklappt und nun bin ich mit Hosen kürzen erst einmal durch.

Sonntag, 30. Juni 2024

Aus Alt mach Neu

oder aus einem Kleid wird eine Bluse. Vor zwei Jahren, Steffen lag gerade mit der Krankheit, die diesen unausprechlichen Namen hat, in Halberstadt im Krankenhaus, habe ich mir ein Kleid gekauft. Ich habe es nicht selbst ausgesucht, meine Kollegin hatte sich Sachen bestellt und die mit auf Arbeit gebracht, um sie zurückzusenden. Naja und zwei Kleider davon habe ich behalten. Unter anderem das Hemdblusenkleid mit den vielen roten Herzen. Ich habe das Kleid sehr gern getragen, es sah einfach schön aus, aber da ich in letzter Zeit doch zugenommen habe (😒), fühlt ich mich in dem Kleid nicht mehr wohl. Wobei ich da vielleicht ein wenig kleinlich war, denn tragbar ist es auf jeden Fall noch.

Egal, es hing im Schrank und da hing es nun, bis ich es vor ein paar Tagen aussortiert hatte. Ich hatte mir überlegt, ich könnte es ja einfach auf Blusenlänge abschneiden.

Ok, auf dem Bild ist von dem Kleid nun nicht mehr so viel zu erkennen, aber ich glaube, es gibt kein Fotos, auf dem ich das Kleid anhatte. Ich habe kurzer Hand mein Kleid geküzt und beim Anprobieren festgestellt, dass ich ziemlich vom Wege abgekommen bin: Meine Kante war reichlich schräg. Zum Glück hatte ich reichlich Länge, so dass ich einen weiteren Schnitt wagen konnte, frei nach dem Motto "Dreimal abgeschnitten und immer noch zu kurz.". 😂Irgendwann passte es dann und meine künftige Bluse war gleich lang. 

Das Kleid hatte in der Seitennaht Taschen. Darüber abzuschneiden wäre nicht möglich gewesen, dann wäre die Bluse viel zu kurz gewesen, also habe ich auf der Hälfte der Taschen letztendlich die Naht festgelegt und die Taschen als kleine Schößchen in der Bluse gelassen. Das ist sicher nicht die perfekte Lösung, aber mir gefällt es und die Bluse ist tragbar.

Gut, die Schößchen kann man nun nicht ganz so gut erkennen, das liegt dann wohl am Fotografen. 😂 Auch von hinten sieht die Bluse passabel aus:

Hier ist gut zu sehen, dass ich die Bluse hinten mittig kürzer geschnitten habe und diese zu den Seiten hin ein wenig länger wird.
Ich habe noch ein weiteres Kleid, welches ich nicht trage. Auch das habe ich schon zerschnitten (natürlich auch, ohne vorher ein Foto vom Kleid zu machen 😕), daraus bekommt Katharina einen Rock und aus dem Oberteil ein Shirt. Ich muss morgen dann nur mal im der Bastelkiste in Wernigerode gucken, ob ich Bündchen oder festen Jersey bekomme, um daraus für den Rock einen Bund zu nähen. An die Bluse, welche einen Wickelausschnitt hat, werde ich unten ebenfalls aus dem Stoff ein Bündchen annähen. Mal gucken, ob mir das gelingt, wie ich mir das vorstelle. Ich werde berichten. 😉

Samstag, 23. März 2024

Sunset Circle

Vor zehn (!) Jahren habe ich meine Feuerblume genäht, auch so ein Quilt, auf den ich durch das Netz aufmerksam geworden bin. Gefühlt hat damals jeder den Circle of life genäht, ich habe mich dann irgendwann für den Sunset Circle entschieden. Der Quilt war handwerklich nicht meine beste Arbeit, dass ich ihn am Ende aber auch noch schief zugeschnitten habe, war einfach nur blöd. Bisher hat mich das nicht so wirklich gestört, aber als ich den Quilt letztens aufgehaben habe, fand ich, das geht gar nicht.

Obwohl der Quilt von Anbeginn so schief ist, hat mich das nun so sehr gestört, dass ich mich entschlossen habe, den Quilt irgendwie gerade zu bekommen.
Von dem blauen Stoff hatte ich noch Reste, das wusste ich. Den roten Stoff, den ich damals für das Binding genommen habe, hatte ich nicht mehr und so habe ich mal wieder einen Hilferuf in Richtung der großen Katharina gesandt. Und wie immer konnte sie helfen. Der Stoff passte nicht hundertprozentig, aber so, dass es nicht groß auffällt.

Am letzten Wochenende nun habe ich mich an den Quilt gesetzt. Als erstes musste ich das Binding abtrennen. Das war eine mühselige Arbeit. Ich habe dann den Quilt auf meinem Nähtisch ausgebreitet und an der Seite ausgerichtet, so konnte ich gut sehen, wie schief der Quilt war und was ich korrigieren musste. Das war schon ein ganz ordentliches Stück.
Und ja, der Quilt liegt wirklich am rechten Winkel ausgerichtet auf dem Tisch.

Ich wusste nicht so recht, wie ich vorgehen sollte, so habe ich als erstes von dem blauen Stoff ein Stück angenäht. Dann habe ich Vlies und Rückseite zusammengesteckt und an das Vorderteil genäht... ...um dann festzustellen, dass das Mist war, denn so hatte ich nicht die Rückseite hinten, sondern das Vlies. So, wie ich mir das vorgestellt hatte, ging es schonmal nicht. Ich habe es natürlich nicht vorher gesteckt und probiert, sondern gleich angenäht und so musste ich dann wieder trennen.

Naja, darin habe ich ja Übung und wenn ich repariere, soll es ja ordentlich werden. Der zweite Versuch klappte dann besser und ich konnte mein angenähten Quilt quilten. Ich hatte gehofft, noch von dem Garn was zu finden, welches ich damals genommen hatte, aber das war aufgebraucht. Ich habe dann ein ähnliches gefunden und ein wenig gequiltet. Weil ich den Quilt damals recht wenig gequitlet hatte, beulte er immer und so habe ich noch ein wenig nachgequiltet. Am Ende habe ich dann das Binding wieder zusammengesetzt und angenäht. Dabei habe ich mich wirklich gewundert, was ich mir damals dabei gedacht habe: Das Binding hatte ich einmal längs in der Mitte gefaltet und dann beide Seiten noch einmal zur Mitte, so, wie Schrägband gefaltet wird. Beim Annähen habe ich dann aber die gebügelten Streifen aufgefaltet und einzeln angenäht. Der Sinn dahinter erschließt sich mir nicht!

War mein Quilt vorher zu kurz, so ist die korrigierte Seite jetzt etwas zu lang, aber das habe ich nun so gelassen. Was auch gut war, denn als der Quilt dann an der Wand hing, sah er doch gerade aus:

Ja, ok auf den beiden Fotos sieht man ein klein wenig, dass die rechte Ecke nun minimal länger ist als die linke, aber nein, das ändere ich nun nicht mehr. Es bleibt jetzt so, denn auf jeden Fall ist es tausendmal besser als vorher.
Und mit der Änderung des Quilts kann ich auch gleich ein bisschen von meiner Nach-dem-Fernstudium-machen-Liste abhaken: Ich habe nämlich so viel in meiner Garnschublade gewühlt, dass ich sie gleich mal aufräumen musst.
Das sieht doch schon richtig schön aus und so kann ich viel besser sehen, welches Garn ich gebrauchen kann.

Dienstag, 25. April 2023

Ein Fass ohne Boden

Meist verwendet man diese Redewendung, wenn man ein altes Haus gekauft hat und dieses saniert. Ist man mit einer Baustelle fertig, kommt die nächste. Meist wird die Redewendung im negativen Sinne benutzt, nach meiner letzten Aktion kann ich das gut nachvollziehen.

2012 hatte ich - damals noch in einem Forum - an einem Blocktausch teilgenommen. Das Projekt lief ein wenig holprig und zwischendurch verlor ich fast völlig die Lust daran, als dann die Blöcke zu mir zurückkamen, habe ich mich aber doch darüber gefreut und ich habe einen Quilt für Jonathan daraus genäht. Jonathan hat seinen Quilt geliebt, das konnte ich sehen, als ich den Quilt vor einer Weile in der Hand hatte:

Eigentlich wollte ich den Quilt entsorgen, aber Jonathan hat sich dagegen ausgesprochen. Ups... Dann muss ich ihn wohl reparieren. So lang der Quilt erst einmal ein gutes viertel Jahr im Wäschekorb und wartete eben auf die Reparatur.

Am Wochenende habe ich mich nun endlich mit dem Quilt beschäftigt. Ich dachte, einfach ein neues Binding annähen und gut ist es. Ich habe mir die Mühe nicht gemacht, das alte Binding abzutrennen, ich habe das neue einfach darüber genäht.
Das alte Binding war wirklich total kaputt. :-(
Ich hatte einen recht passenden Stoff in meinem Fundus, der war noch über vom Camperquilt über. Ich habe das Binding zunächst von hinten angenäht und dann nach vorn umgeschlagen, um es dort auch mit der Maschine anzunähen. 
Als ich das Binding feststecken wollte, habe ich gesehen, dass nicht nur das alte Binding kaputt ist, sondern auch noch einige der Blöcke. Ach herrje...
Der Kleeblattblock löste sich so langsam auf, die Eule ist schon lange blind...
...und bei dem gelben Blümchen löst sich die Applikationsnaht. 
Ok, das repariere ich dann eben auch noch. Begonnen habe ich mit dem Kleeblattblock. Zuerst hatte ich versucht, den Block herkömmlich zu nähen, damit bin ich allerdings gescheitert. Zum einen war mein Block zu klein und zum anderen sah er nicht nach einem Kleeblatt aus. Also habe ich mir die Vorlage auf Papier gezeichnet und dann meinen Block genäht. 
Das Benähen der Papierteile ging dann doch recht einfach, das Zusammennähen der vier Einzelteile gestaltete sich dann schwierig. Das eine Teil habe ich sage und schreibe dreimal angenäht, ehe es dann richtig herum saß. Innerlich hatte ich mich wohl gegen die Reparatur gesträubt.
Ich habe den Block auf den anderen Block appliziert, nicht perfekt, aber die Löcher sind versteckt.
Als nächstes musste die Eule zum Augenarzt. Das ist ja bekanntlich nicht so einfach, Termine beim Facharzt sind ja schwer zu bekommen und so gestaltete sich das nicht so einfach. ;-) Die Eule sollte wieder Knopfaugen bekommen, sie durften aber nicht zu groß sein. Nachdem ich dann passende Knöpfe für die Augen gefunden hatte, habe ich sie mit der Maschine angenäht. Seitdem ich vor vielen Jahren mal festgestellt habe, dass man Knöpfe mit der Maschine annähen kann, nutze ich diese Funktion zu gern. Manchmal klappt es aber auch nicht:
Na wunderbar: Knopf statt des Knopflochs  mit der Nadel erwischt => Knopf kaputt. :-( Mist, einen ähnlichen habe ich nicht mehr gefunden, nun ja, die Eule hat nun zwei verschiedene Augen. Nachdem ich dann diese beiden Blöcke repariert und das Binding fertig angenäht hatte, habe ich gesehen, dass noch zwei weitere Blöcke kaputt sind:
Da war es dann wieder das "Fass ohne Boden". Irgendwie hatte ich zu diesem Quilt keine Lust mehr, wegwerfen war blöd, da ich ja schon einen halben Tag Arbeit und Zeit investiert hatte. Also habe ich auch diese zwei Blöcke noch repariert. Ich habe zwei Blumen im Crazystil genäht, so, wie die kaputten Blumen auch waren. Auch diese habe ich dann einfach auf die kaputten Blöcke appliziert.
Die Eule schielt ein wenig, aber sie kann zumindest wieder besser sehen, also vor dem Arztbesucht. 
Das Kleeblatt ist wirklich schön geworden, darauf bin ich ein wenig stolz.
Auch das Binding sieht nun wieder schön aus. Rückseitig ist zwar auch das alte Binding zu sehen, ich hätte das neue mit breiterer Nahtzugabe annähen müssen, aber dafür hätte mein Stoff nicht gereicht. Aber das alte Binding gehört ja auch zum Quilt und so finde ich es gar nicht so schlimm, dass das alte Binding auch zu sehen ist.
Nachdem ich den Quilt aus dem Trockner genommen habe, habe ich gesehen, dass noch ein weiterer Block kaputt ist:
Wie ich das repariere, weiß ich noch nicht. Ich habe überlegt, neben die Gärtnerin einen Blumenbusch zu applizieren, der die kaputte Stelle und ein wenig der Gärtnerin überdeckt. Ich muss mal gucken, ob ich einen passenden Stoff finden kann.
Als ich damals den Quilt genäht und Jonathan gegeben hatte, hat er mir einen Zettel geschrieben, über den ich mich sehr gefreut habe.
Solch einen schönen Brief werde ich wohl nicht mehr bekommen, schließlich ist er zehn Jahre älter und noch viel cooler als damals und Mama Briefe schreiben, gehört wohl in dem Alter zu den uncoolsten Sachen überhaupt.
Heute ist der Dank sachlicher und moderner:
😂