Das Tagebuch hat für mich immer in erster Linie einen Gebrauchswert. Es ist Dokumentation, Chronik aber auch Fiktion und Künstlerbuch. Mein gesamtes künstlerisches Arbeiten beginnt mit dem Schreiben ins Tagebuch. Alle Texte die ich bisher schrieb haben eine Verbindung zu meinen Tagebüchern. Es ist der Mittelpunkt meiner Arbeit. Die Tagebücher - ich habe sehr viele gefüllt - sind mein Gesamtwerk - mein Gesamtkunstwerk. Alles was ich veröffentliche in Zeitschriften, Anthologien, Zeitungen, in meinen blogs wird zuerst in meinen Tagebüchern niedergeschrieben. auch die Filme in denen ich mitgewirkt habe (Dokumentationen) haben hier ihren Anfang. Das Tagebuch ist für mich Chronik meiner inneren Entwicklung.
Literatur, Kunst, Geschichte das sind die Felder die ich aufsuche um sie zu bestellen. Früh am Morgen bearbeite ich meinen Acker, Pflüge ihn, jäte und werfe meinen Samen aus. Mit diesen drei erwähnten (Literatur, Kunst, Geschichte) betreibe ich eine Dreifelderwirtschaft.
hukwa
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Freitag, 8. Februar 2019
Mittwoch, 28. Oktober 2015
Montag, 2. April 2012
Über altes Handwerk
Das alte Handwerk auszuüben hat mir schon immer große Freude gemacht. Bestimmt rührt das auch daher, weil ich als Junge noch mit meinem Großvater in die Wälder zog und die alten Holzhandwerker bei der Arbeit beobachten konnte. So war es wohl nahe liegend das ich später selbst einen Handwerksberuf ergriff. Ich habe viel geschrieben über die alte Kunst des Holzwerkens. Probierte selbst aus, organisierte Museumsausstellungen über das alte Handwerk. Es ist die Liebe zum Detail und zum Wald das ich immer wieder etwas "bauen" muss. Aber vor allem ist es das ganzheitliche dass ich in diesem Tun finde.
hukwa
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