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Freitag, 23. Mai 2025

Sonntag, 22. September 2024

Tagebuch schreiben

 Wo das tiefe Denken fehlt 
fehle auch Ich. 
hukwa 
Das Tagebuch verhilft uns Klarheit zu finden. 
hukwa 
Das Tagebuch hilft uns den Zwiespalt zwischen Geist und realen Leben zu ertragen. 
hukwa 
Das tagebuch ist ein Laboratorium des Ich, ein Erlebnis Register unseres Daseins. 
hukwa 
Das Tagebuch ist Zeugnis unseres geistigen Schaffens. 
hukwa 

Donnerstag, 12. September 2024

Klarheit

 Der Herbst treibt 
vor sich her 
die Distelsamen. 
hukwa 
Das Tagebuch hilft uns eine Klarheit über uns selbst zu finden. 
hukwa

Dienstag, 3. September 2024

Früher Morgen

 Ein Duft von Astern 
am frühen Morgen 
im alten Garten. 
hukwa 
Die ersten Tagebuchaufzeichnungen am frühen Herbstmorgen. Ein Haiku, ein Gedicht dem eine kleine Zeichnung folgt. Dies sind die ersten kreativen Arbeiten am frühen Morgen. Hole dem Tag soviel Kreativität heraus wie es nur geht. Dieser Selbstanforderung folge ich schon seit Jahrzehnet. 
hukwa

Dienstag, 5. März 2024

Tagebuch

 Am Tagebuch erkennt man wie das Leben sich ändert. Änderungen die mit mir selbst, dem Haus, dem Garten, dem Ort und der Welt vorgehen. Dies nenne ich Autobiographie als geschichte-Geschichte als subjektive Erfahrung. 
hukwa

Dienstag, 20. Oktober 2020

Auf dem Weg sein

 Ausgangspunkt des schreibens von Tagebüchern sind mir in erster Linie die Empfindungen, also all das was mir meine Sinne und Übersinne zutragen. Im Schreiben liegt auch immer der Versuch etwas zu Konkretisieren, die Wirklichkeit zu erfahren die hinter den erscheinungen steckt. Hierzu eignet sich besonders gut die Technil der Lyrik.  
Ich schreibe schreibe 
mit den Jahren füllen sich die Tagebücher 
die Formen meines schreibens ändern sich 
wie die Formen meines Geistes 
nichts bleibt gleich 
alles ist in  
Veränderung 
Bewegung 
das Ziel ist es 
auf dem Weg zu sein. 
hukwa

Donnerstag, 28. Juni 2018

Morgenzeit der Seele

Früher Morgen. Die Vögel singen ihr Sommerlied. Vom Garten herauf dringt die klare, frische Luft eines kühlen Junimorgens. Meditative Stunde. Denke ich zurück an den Winter erscheint mir die Winterzeit als eine Verpuppung. Was sich in dieser Zeit ansammelt an geistigen und seelischen Gut will sich im Sommer entfalten.
Junimorgen. Morgenzeit der Seele.
hukwa

Mittwoch, 27. Dezember 2017

Die Rauhnächte beginnen

Weihnachten ist vorbei und der Werktag kehrt zurück. Zwischen dem 25.Dezember und dem 6. Januar liegen die zwölf Rauhnächte, auch Losnächte genannt. Gestern Abend zog starker Wind auf. Wenn in diesen Tagen die Stürme über das Land brausen reitet die Wilde Jagd durch die Lüfte. Wotans Heer zieht ruhelos umher und will sich an den Abtrünnigen des alten heidnischen Glaubens rächen. Die ganze Nacht hat es geregnet und es wehte ein starker Wind der durch die Äste der dicken Buche vor der kath. Kirche Pfiff. Als ich heute Morgen gegen 6.Uhr aus dem Fenster sah lag eine seltsame Stimmung über der Landschaft. Eine Stimmung wie man sie nur in diesen Tagen spüren kann.
hukwa

Dienstag, 19. Dezember 2017

Ein Elixier des Lebens

Ich glaube die meisten Menschen spüren in sich manchmal eine Art Berufung. Doch sie hören nicht auf diesen "Ruf". Ihre Arbeit und Freizeit ist ihr Zeitvertreib und ihre  Berufung verkümmert jämmerlich. Die Berufung ist mehr als bloßer Schein und Zeitvertreib sie ist ein Elixier des Lebens.
hukwa

Als ich Heute Morgen um 5.Uhr aus dem Fenster sah schien die Welt vereist, der Schnee war gefroren und der Mondschein verzauberte die Landschaft. Als der Tag langsam aufging zog es mich hinaus zu einem Morgenmeditationsgang im Wald angekommen ging mir ein Gedicht von W. Wordsworth durch den Sinn:

"Jede natürliche Form, Fels, Frucht oder Blume
sogar den losen Steinen auf der Landstrasse
gab ich geistiges Leben:
Ich sah das sie fühlten
        ...und alles
was ich sah, atmete inneres Leben.
hukwa

Freitag, 30. September 2016

Eine geistige Heimat

In den letzten drei Wochen habe ich intensiv deutsche Literatur gelesen. Droste-Hülshoff, H.Hesse, Stifter, Novalis und Wilhelm Rabe. Es war mir eine Begegnung mit guten alten Bekannten. Ist mir die Literatur doch seit früher Kindheit Zuflucht und Heimatboden. Bei ihr habe ich immer das gefunden was ich in der Gesellschaft vermisste: Geistige Heimat!

                                                      Kalendertagebuch:

Gestern an der Erzählung die "Gasse mit den dunklen Fenstern" gearbeitet. Die Kürzestgeschichte "ich wohne gern in Geisterhäusern" fertiggestellt. 


                                               Gedanken beim beobachten der Herbstblätter

Ich sitze auf der Veranda und beobachte den herbstlichen Blätterfall im Garten. Es ist als würde ich mich mitten im Wald aufhalten. Das Tun der Menschen ist weit weg von mir.
Ist es nicht sinnvoller die Herbstblätter zu beobachten als sich mit Robotern abzugeben.
hukwa

Montag, 19. September 2016

Aus meinem Kalendertagebuch

Über das Wochenende intensiv Montaigne gelesen. Ein bemerkenswerter Schriftsteller realistisch und äusserst selbstkritisch.

Momentan lese ich viel deutsche Literatur. Droste-Hülshof, Storm, Rabe. Dichter die ich seit vielen Jahren nicht mehr gelesen habe. Auch Novalis, Benn und Hesse lese ich nun wieder öfters. 

Die Literatur ist ein eigenes Weltreich. Eine Welt in der Welt. Man kann sich ganz in sie zurückziehen, dennoch hat sie Fenster nach aussen.

Mit dem Herbst der sich nun breit macht und die Landschaft in bunte Farben hüllt kehrt auch die Poesie zurück.

hukwa