Es ist März und zumindest meteorologisch hat der Frühling begonnen. Zwar schneit es draußen gerade wieder, aber trotzdem singen morgens schon die Vögel, der Garten ist übersäht mit Schneeglöckchen und die Katzen drängt es kaum noch ins Haus ...
Und mir ist nach Luft und Licht. Auch im Kleiderschrank.
Sehr interessiert verfolge ich auf manchen Blogs die Idee und den Weg zu einem optimierten Kleiderschrank (hier bei schneiderherz oder hier bei machen statt kaufen)
Auch meine Schränke sind voll, aber welche Kleidungsstücke trage ich davon wirklich gern? Welche Stücke habe ich schon lange nicht mehr getragen? Welche Teile sind einfach "unkombinierbar"?
Seit ich nähe, kann ich mich vor Inspirationen kaum retten - Stoffe, Schnitte, Kleidungsstile ... Sehr vieles gefällt mir, einiges habe ich ausprobiert, so manches wünschte ich mir. Und dabei habe ich ziemlich viele "Schrankleichen" produziert. Nachhaltiges Nähen sieht doch etwas anders aus ...
Ich habe mich bei der Durchsicht meines Schrankes gefragt, was davon wirklich 100%ig "Meins" ist.
Und dann habe ich aussortiert ...
Aber was möchte ich denn finden, wenn ich in meinen Schrank greife?
Welche Farben möchte ich tragen? Welcher Stil passt tatsächlich zu mir? Was brauche ich wirklich?
Ziemlich sicher war ich mir in meinen Farbvorlieben. Nachdem ich erst sehr gehadert hatte mit dem Testergebnis "Frühlingstyp" ,finde ich jetzt gerade diese Farben so herrlich leicht ...
Dann habe ich meine Kleidungsvorlieben ehrlich analysiert.
Obwohl ich Kleider und Röcke bei anderen wirklich super schön finde, bin ich doch einfach eher der "Jeans - und - Shirt"-Typ. Auf Arbeit trage ich meist Arbeitskleidung wegen der besonderen Situation unserer Schüler, da sind Röcke oder Kleider eher hinderlich, aber Shirt und Jeans ideal. Shirts mag ich gerade im Sommer gern mit Muster, Strickjacke oder Cardigan ist fast ein "Muss".
Trotzdem möchte ich nicht auf Kleider und Röcke verzichten, gerade Jerseykleider sind ja wirklich sehr bequem und trotzdem schick. Und Anlässe dafür gibt es ja zum Glück auch immer wieder, gerade in diesem Jahr zwei besondere.
Nach einer gründlichen Bestandaufnahme sieht also mein Plan für die nächsten Wochen (Monate ☺) so aus:
dringend benötigte Shirts aus diesen Stoffen (ein mintgrüner und ein mint-taupe-gemusterter Jersey fehlen auf dem Foto):
je 2 Röcke und Cardigans hieraus (von links: Leinen, Baumwolle, Strick, Jersey):
Schlupfblusen aus diesen Stoffen (Viscose, Baumwolle):
Kleider (zum Teil für besondere Anlässe) hieraus (Viscose, Jersey, und ein taupe-farbener bestickter Stoff flattert noch im Wind):
Ja, ich weiß, ziemlich ehrgeizige Pläne. Und von reduziertem Nähen kann man auch nicht gerade die Rede sein. Aber das wollte ich auch nicht. Mein Ziel ist es einfach, gut kombinierbare Kleidung zu nähen, die zu mir passt, die nachhaltig ist und an der ich Freude habe. Und trotz Planung, die ich wirklich für sehr wichtig erachte, möchte ich noch Raum für ein bisschen Spontanität lassen ...
Ich bin also gespannt und werde berichten.
Liebe Grüße schickt euch
Doro