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MyLimit for Claude

MyLimit for Claude

Ein privates Projekt von Yukitus. Kein offizielles Anthropic-Produkt, nicht mit Anthropic verbunden. „Claude" ist eine Marke von Anthropic.

Ein kleines Tray-Tool für Windows, das zeigt, wie viel vom Claude-Kontingent noch da ist. Ein Blick in die Taskleiste statt Einloggen und Nachsehen. Deutsch oder Englisch.

Eine einzelne EXE, rund 400 KB. Kein Installer, keine Konfiguration nötig.

Das Panel

Warum

Claude Code sagt einem erst nach dem Anschlagen des Limits, dass man am Limit ist. Bis dahin arbeitet man blind. Das Tool zeigt den Stand dauerhaft am Bildschirmrand und beantwortet nebenbei die zwei Fragen, die ein Prozentwert offen lässt: wann setzt das Fenster zurück und wie schnell verbrauche ich gerade.

Loslegen

  1. ClaudeLimit.exe aus den Releases laden und irgendwohin legen — der Ordner ist egal, das Programm bleibt darin. Die Datei heißt weiterhin so, damit vorhandene Installationen, Autostart-Einträge und alte Download-Links gültig bleiben.
  2. Doppelklick. Das Icon erscheint in der Taskleiste.
  3. Windows 11 versteckt neue Icons erst hinter dem Pfeil: Taskleisteneinstellungen → Weitere Symbolleistensymbole → ClaudeLimit einschalten.

Vorausgesetzt wird das .NET 8 Desktop Runtime und eine funktionierende Claude-Code-Anmeldung. Bewusst kein Self-contained-Build: der wäre 68 MB groß und entpackt bei jedem Start native DLLs nach %TEMP%.

Das Icon

Gezeigt wird das 5-Stunden-Limit — der Wert, der sich beim Arbeiten bewegt und der einen ausbremst. Nur ein Wert, denn bei 16 Pixel sind zwei Anzeigen übereinander Matsch. Das 7-Tage-Limit steht im Tooltip und im Panel. Gilt für alle drei Stile.

Stil Aussehen
battery Pixel-Batterie
signal fünf aufsteigende Balken
bar gezeichneter Balken mit runden Ecken

Alle drei füllen sich mit dem Verbrauch, genau wie die Balken im Panel: leer heißt „noch nichts verbraucht", voll heißt „Limit erreicht". Grün bis zur Orange-Schwelle, dann orange, dann rot. Grau heißt „keine Daten", komplett amber heißt „Token-Problem".

Bin ich zu schnell? Wer gleichmäßig verbraucht, hat nach der Hälfte des Fensters die Hälfte verbraucht. Liegt man darüber, erscheint der überzählige Teil der Füllung in einer blasseren Fassung derselben Farbe — satt heißt „im Plan", blass heißt „darüber hinaus". bar setzt stattdessen eine Kerbe an die Soll-Stelle. Bei normalem Tempo sieht man davon nichts.

icon-preview.png im Repo zeigt alle Stile in allen Zuständen, in 16/20/24/32 px, auf heller und dunkler Taskleiste.

Das Panel

Ein Klick aufs Icon — linke oder rechte Maustaste, beide öffnen dasselbe. Klick daneben oder Esc schließt wieder.

  • Konto: Kontoname und Plan. Die E-Mail-Adresse steht bewusst nirgends im Fenster.
  • Verbrauch: das 5-Stunden-Fenster und die Woche über alle Modelle, dazu eine Zeile je Modell, falls der Server sie liefert — die am stärksten ausgelastete oben. Je Zeile Prozentwert, Balken, Soll-Marke, die Restzeit und darunter, wann sich das Fenster wieder füllt.
  • Verlauf: der Tag von 00:00 bis 24:00 als Diagramm, dazu der Verbrauch je Stunde.
  • Zusatznutzung: Betrag und Monatsdeckel, falls fürs Konto vorhanden.
  • Status (nur wenn etwas klemmt): was los ist, wann der nächste Versuch läuft, wie alt die angezeigten Zahlen sind. Die letzten guten Werte bleiben so lange stehen.

Unten läuft ein Countdown bis zum nächsten Abruf. Aktualisieren setzt ihn zurück, holt also nicht nur sofort, sondern verschiebt auch den Takt.

Das Diagramm

Zwei Kurven mit festen Skalen: X ist der Tag von 00:00 bis 24:00, Y sind 0 bis 100 %. Fest, weil eine mitwachsende Achse aus zwei Prozentpunkten Rauschen einen Absturz macht.

Die Farben sind je Thema gegenläufig gewählt, damit die beiden Kurven auf den ersten Blick auseinandergehen: das 5-Stunden-Fenster trägt die Themenfarbe, die Woche den Gegenton. War das Programm eine Weile aus, reißt die Kurve dort auf — es wird keine Linie über die Pause gezogen, die niemand gemessen hat.

Der Verlauf liegt in history.json neben der EXE. Das Programm darf also zwischendurch aus sein. Wie viele Tage aufbewahrt werden, sagt historyDays — bei mehr als einem Tag erscheinen im Verlauf zwei Pfeile, mit denen man tageweise zurückblättert. In der Datei stehen Zeitstempel und zwei Prozentwerte, mehr nicht.

Einstellungen

Zahnrad unten rechts. Es wird dabei zum Rückpfeil — derselbe Knopf führt zurück.

Die Einstellungen

Jede Änderung wirkt sofort und steht sofort in der settings.json neben der EXE. Kein Übernehmen, kein Verwerfen. Die Datei kann man auch von Hand schreiben:

{
  "pollSeconds": 120,
  "orangeAt": 60,
  "redAt": 85,
  "iconStyle": "battery",
  "theme": "teal",
  "language": "de",
  "historyDays": 1
}
Feld Default Bedeutung
pollSeconds 120 Abstand zwischen zwei Abrufen, 30 bis 3600
orangeAt 60 ab diesem Prozentwert orange
redAt 85 ab diesem Prozentwert rot
iconStyle battery battery, signal oder bar
theme teal Panelfarbe: teal, ember, violet, forest, amber
language de Sprache der Oberfläche: de oder en
historyDays 1 wie viele Tage der Verlauf behält, 1 bis 14

orangeAt und redAt können einander nicht überholen — wer Orange über Rot schiebt, schiebt Rot mit.

Unbekannte Werte fallen still auf den Default zurück, eine kaputte Datei ebenso. Autostart steht nicht in der Datei, sondern als Kästchen in den Einstellungen; er legt einen Eintrag unter HKCU\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run\ClaudeLimit an.

Wenn etwas nicht geht

Die Zeile Token im Zahnrad unter Info sagt, woran man ist:

Zeile Bedeutung Was hilft
gültig bis Di 18:20 alles in Ordnung
abgelaufen Di 07:56 Claude Code hat den Token intern erneuert, aber nicht in die Datei zurückgeschrieben Schaltfläche Claude Code öffnen, dort /login
kein Token in der Datei das Dateiformat hat sich geändert /login, sonst Issue aufmachen
Datei fehlt die installierte Claude-Code-Variante speichert woanders CLAUDE_CONFIG_DIR auf das richtige Verzeichnis setzen

HTTP 429 heißt, der Server bremst — meist nach vielen Neustarts kurz hintereinander. Das Tool wartet dann von selbst immer länger (bis 30 min), zeigt den Countdown und sperrt so lange Aktualisieren. Wichtig: ein Neustart setzt diese Wartezeit zurück. Bei aktiver Drosselung also einmal starten und laufen lassen.

Icon bleibt grau: dann liefert der Endpoint etwas Unerwartetes. Er ist undokumentiert und kann sich jederzeit ändern — deshalb führt kein fehlendes Feld zum Absturz, sondern zu einem grauen Icon und Klartext im Tooltip.

Was das Tool nicht tut

  • Der Token landet ausschließlich im Authorization-Header. Nie in ein Log, nie in eine Datei, nie in eine Fehlermeldung. Fehlerpfade geben feste Klartexte aus, keine Server- oder Exception-Rohdaten.
  • Genau ein Netzwerkziel: api.anthropic.com. Keine Telemetrie, keine Update-Checks, keine Crash-Reports.
  • Zwei eigene Dateien, beide neben der EXE: settings.json und history.json. Dazu auf Klick der Autostart-Eintrag in der Registry. Sonst nichts.
  • Keine fremden Prozesse im Hintergrund. Bei abgelaufenem Token startet nichts von selbst; das Panel öffnet auf Klick eine sichtbare Konsole mit claude. Das /login tippt weiterhin der Mensch.
  • Kein Nachladen von Code, keine Reflection auf Basis von Serverdaten.

Endpoints

Endpoint Wann Wofür
GET /api/oauth/usage alle pollSeconds Limits, Modellzeilen, Zusatznutzung
GET /api/oauth/profile einmal nach dem ersten Erfolg Kontoname und Plan

Gelesen wird claudeAiOauth.accessToken aus %CLAUDE_CONFIG_DIR%\.credentials.json, ersatzweise %USERPROFILE%\.claude\.credentials.json.

Eine Statistik „welches Modell nutze ich am meisten" gibt der Endpoint nicht her — er nennt nur Limits und deren Auslastung. Die Modellzeilen zeigen also, welches Kontingent am weitesten gefüllt ist, nicht die Zahl der Anfragen.

Selber bauen

dotnet publish -c Release -r win-x64 --self-contained false -p:PublishSingleFile=true -p:DebugType=none -o publish

Ergebnis: publish\ClaudeLimit.exe.

Argument Wirkung
(keins) Tray-Icon
--console einmalige Textausgabe aller Limits
--selftest Selbsttest der Parser- und Formatierungslogik
--preview <datei.png> rendert alle Icon-Stile und -Zustände, nur im Debug-Build
--preview-panel <datei.png> rendert Panel und Einstellungen, nur im Debug-Build

Die beiden Preview-Modi sind Entwicklungswerkzeuge und im Release-Build nicht enthalten — dafür dotnet build und dotnet run -- --preview icon.png. Die EXE ist eine WinExe und blockiert die Shell nicht, in PowerShell also:

Start-Process .\ClaudeLimit.exe --console -NoNewWindow -Wait

Das Programmsymbol

In Blender modelliert und gerendert: eine dunkle Zelle mit fünf Segmenten, die oberen zwei dunkel, die unteren drei türkis — dieselbe Aussage wie das Tray-Icon, nur in groß. Szene und Aufbauskript liegen unter tryIconDesign/ (ClaudeLimit-Icon.blend, icon-blender.py), die .ico enthält alle Größen von 16 bis 256 px.

Dank

Technische Fakten — Endpoint, Header, JSON-Struktur, Token-Pfad — und das sichtbare Design stammen aus usage-monitor-for-claude (MIT). Übernommen wurden ausschließlich diese Fakten, kein Code.

Lizenz und Copyright

MIT — siehe LICENSE. Benutzen, ändern, weitergeben und verkaufen ist erlaubt, solange der Copyright-Hinweis mitkommt. Ohne Garantie und ohne Haftung.

Copyright (c) 2026 Yukitus — Vibe Coding.

Kein offizielles Anthropic-Produkt und nicht mit Anthropic verbunden. „Claude" ist eine Marke von Anthropic; der Name steht hier nur dafür, worauf sich die angezeigten Limits beziehen.

About

Windows-Tray-Tool, das das verbleibende Claude-Kontingent anzeigt: 5-Stunden- und 7-Tage-Fenster, Tagesverlauf, deutsch/englisch. Eine portable EXE.

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