Donnerstag, 31. März 2022

März-Rückblick und man ist nie zu alt für Neues

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Ist der Monat März wirklich schon zu Ende? Ja, es ist wirklich schon wieder der letzte Tag des Monats und dazu noch Donnerstag. Birgitt sammelt wieder unsere Monatscollagen und das ist im März bei mir zusammengekommen.















Im März 

  • ist die Natur aus dem Winterschlaf erwacht.
  • war ich viel in der Natur unterwegs.
  • hatte ich Frühlingsblumen in der Vase stehen.
  • habe ich Euch im Rahmen meines Jahresprojektes einen Glücksort am Niederrhein gezeigt.
  • habe ich das Haus österlich geschmückt.
  • wurden die ersten Osterkarten gebastelt.
  • habe ich lecker gekocht und gebacken, denn gutes Essen hält Leib und Seele zusammen.
  • habe ich überraschend liebe Post bekommen.

















Vielen Dank für die lieben Worte Lene. Es war ein wunderschöner Moment, den Umschlag aus dem Briefkasten zu nehmen.




Und ich habe ein besonderes Geschenk bekommen: einen Gutschein zum Schnupper-Golf. 


















Noch habe ich keinen Termin für meinen Schnupperkurs, aber wir haben die Gelegenheit genutzt und uns schon einmal die Location - kann man das so sagen? - angesehen. Einen Spaziergang, am Gelände des Golfclubs vorbei, stand an einem sonnigen Nachmittag auf unserem Programm.



















Ich werde auf jeden Fall meinen Gutschein einlösen und den Golfschnupperkurs  machen. Einfach einmal etwas Neues ausprobieren, denn dafür ist man nie zu alt 😃.  



















Bevor ich gut gelaunt in diesen Tag und morgen in den April starte, mache ich noch ein weiteres Kreuzchen auf dem Jahresbingo von antetanni. Das ist dann das fünfte Feld. 


























Nun wünsche ich Euch einen schönen Tag und wir lesen uns sicher in den nächsten Tagen...




Dienstag, 29. März 2022

Frühling in der Stadt

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Ein frühlingshafter Glücksmoment im Alltag, das war mein Besuch im "Bunten Garten"  in Mönchengladbach. Ich hatte gestern einen Termin in der Stadt und habe dann auf dem Weg zurück zum Parkplatz einen Umweg durch den Stadtgarten gemacht. Und dieser Weg hat sich mehr als gelohnt.











Mitten in der Stadt Mönchengladbach liegt der "Bunte Garten" mit einer Fülle an Blumen, Sträuchern und Bäumen. Und viel Platz auf Spaziergänge.











Diesen Park gibt es bereits seit mehr als 130 Jahren. Früher hieß der "Bunte Garten" noch Kaisergarten und viele der Bäume sind auch schon 100 Jahre alt oder älter. Besonders im Frühling gehe ich gerne dort spazieren.











Es gibt so viele besondere Orte im Park. Man kann richtig auf Entdeckungstour gehen. Für einen Besuch im botanischen Garten, der Vogelvoliere und dem Apothekergarten war gestern leider keine Zeit.  















Aber Zeit für einige Bilder, die ich noch an Nicole schicke, denn sie sucht in diesem Monat den Blick nach oben. Und den gab es gestern oft... in die blühenden Bäume. Ein Traum!















Und nun wünsche ich Euch einen schönen Tag. Hier ist wieder der normale Alltag angesagt, also los geht´s...





Samstag, 26. März 2022

Blauer Himmel

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Viel blauen Himmel habe ich in der letzten Woche gesehen. Da ging mir das Herz auf. 

Am Sonntag war Frühlingsanfang und hier am Niederrhein lachte an diesem Tag einige Stunden die Sonne. Das machte gute Laune. Und uns trieb das schöne Wetter hinaus in die Natur, wie so oft in der letzten Zeit. 















So langsam erwacht die Natur aus dem Winterschlaf. Das erste frische Grün ist zu sehen.  An geschützten Stellen auf dem Waldboden blüht es bereits.











Aber meist ging mein Blick nach oben in den blauen Himmel.  Vielleicht lag es auch an dem Monatsmotto von niwibo sucht..., denn Nicole sucht den Blick nach oben. 















Am Montag hatte ich frei. Eigentlich war ein Ausflug nach Köln geplant. Ein Treffen mit lieben Mädels, die ich schon lange nicht mehr gesehen hatte. Aber oft kommt es anders als gedacht. Das Treffen musste abgesagt werden. So habe ich meine Zeit zu Hause verbracht. Die Terrasse wurde für die Freiluftsaison hergerichtet. Es wurde gefegt und geschrubbt. Die Gartenmöbel wieder hervorgeholt und gründlich gereinigt. Auch die Sitzpolster haben ihren Weg aus dem Winterquartier gefunden. Kübel und Schalen wurden bepflanzt. 















Mein Zuhause ist für mich ein hohes Gut. Besonders jetzt, bei all den erschreckenden Nachrichten ist mir bewusst, wie wertvoll mein Zuhause ist. War es schon in der Corona-Pandemie ein Rückzugsort, so wird es immer mehr mein sicherer Hafen. In meinem Zuhause kann ich mich bedingungslos wohlfühlen.















Weil am Dienstag ein Termin in der Stadt anstand, habe ich den Besuch in unserer Kreisstadt dazu genutzt, nachdem alles erledigt war, einen kleinen Bummel durch die Geschäfte zu machen. Einfach nur schauen, was es an neuer Mode gibt. Gekauft habe ich nichts, ich habe mich einfach nur treiben lassen. 

Wenn ich am Morgen statt von meinem Wecker vom Zwitschern der Vögel geweckt werde, dann stellen sich die Frühlingsgefühle ein. So war es am Mittwoch das erste Mal. Nicht, dass die Vögel auch an den anderen Tagen gezwitschert haben, aber an diesem Morgen war das Konzert besonders laut. Und so lasse ich mich gerne wecken. Es wurde ein wunderschöner Tag. Am Nachmittag habe ich das Fahrrad hervorgeholt und bin durch die Gegend gefahren. Einfach nur so... die frische Luft genießen. Und ich habe mir das erste Eis der Saison gegönnt.















Es war eine Woche mit Traumwetter. Sonnenschein von morgens bis abends. Obwohl, ein schöner Landregen würde meinem Garten und auch der Natur einmal richtig guttun. Aber erst einmal ist kein Regen in Sicht.















So wünsche ich Euch ein schönes Wochenende, denn es bleibt wohl sonnig! 🌞






verlinkt bei Andreas Samstagsplausch

Donnerstag, 24. März 2022

Veggie-Day No. 6/2022 - richtig runde Sachen

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Hallo und herzlich willkommen zum Veggie-Day!

Es ist schon der 4. Donnerstag im Monat. Und hier wird wieder der Backofen angeheizt.

In diesem Monat habe ich mich einmal für Sonnenblumenkern-Brötchen entschieden. Sie schmecken lecker zum Frühstück aber auch mit einem herzhaften Quark oder Käse zwischendurch.











Das sind die Zutaten für etwa 12 Brötchen:

  • 100 g Sonnenblumenkerne
  • 300 g Weizenvollkornmehl
  • 200 g Roggenvollkornmehl
  • 1 Pck. Trockenbackhefe
  • 1 Pck. Sauerteigextrakt (15 g)
  • 1 gestrichener Teel. Zucker
  • 1 gehäufter Teel. Salz
  • 375 ml warmes Wasser

Zubereitung:

Die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett unter gelegentlichem Wenden rösten und auf einem Teller erkalten lassen.

Für den Teig Weizen- und Roggenvollkornmehl in eine Rührschüssel geben und mit Trockenbackhefe sorgfältig vermischen. Restliche Zutaten zufügen und mit den Knethaken in der Küchenmaschine zunächst kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe in etwa 5 Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten.

Kurz vor Ende der Knetzeit die Sonnenblumenkerne, bis auf 1 Essl. zum Bestreuen, unterarbeiten. Den Teig zugedeckt etwa 40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat.

Den Teig leicht mit Mehl bestreuen, aus der Schüssel nehmen und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche nochmals gut durchkneten. Den Teig dabei zu einer Rolle formen. Die Rolle in etwa 12 gleich große Stücke schneiden und jedes Teigstück rund formen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.



















Die Brötchen auf das Backblech legen, mit Wasser bestreichen. Die restlichen Sonnenblumenkerne auf den Brötchen verteilen, etwas andrücken. Die Brötchen nochmals 40-50 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Den Backofen vorheizen auf 180 Grad Heißluft oder 200 Grad Ober/Unterhitze.

Anschließend das Backblech in den Backofen schieben und die Brötchen 25 Minuten backen.

Die Brötchen nach dem Backen auf einen Kuchenrost legen und auskühlen lassen.


















Und mit selbstgemachter Marmelade starten wir dann lecker in einen neuen Tag.


















Was Burgi Leckeres aus dem Backofen geholt hat, das könnt Ihr hier sehen. 

Ich wünsche Euch noch einen schönen Tag und macht es gut.








Freitag, 18. März 2022

Ganz viel Gelb

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Es ist gelb in meiner Vase, denn an diesem Wochenende habe ich Narzissen. Sie lagen am Anfang der Woche in einer Kiste vor dem Blumenladen und da sie immer ein paar Tage brauchen, um aufzublühen, habe ich sie bereits am Dienstag in die Vase gestellt.















Einige Zweige Weidenkätzchen habe ich auch noch mitgenommen und die haben sich  zu den Narzissen gesellt.















Weidenkätzchen und Narzissen sind für mich Frühling pur. Das strahlende Gelb der Blüten gehört zur Vorosterzeit einfach dazu. Und eine schlichte weiße Vase passt doch perfekt. 
























Und die Zweige laden natürlich dazu ein, ein wenig Deko anzuhängen. Ein kleines Ei aus Draht gebastelt und mit einer Feder verziert, ist die zarte Deko für meinen Strauß.


























Und damit der Hase auch noch seinen Auftritt bekommt, hier das Gesamtbild meiner Tischdeko in dieser Woche:



















Das war es für heute von mir und für Holunderblütchen, die immer unsere Vasenfüllungen sammelt. Kommt gut ins Wochenende.






Sonntag, 13. März 2022

Ei, Hase und der beginnende Frühling

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Es ist Sonntag. Das Wochenende ist bald schon wieder vorbei und es beginnt eine neue Woche. In der letzten Zeit geht mir der Alltag nicht gerade leicht von der Hand. Ich bin täglich fassungslos und tief erschüttert über den Krieg in der Ukraine, der immer noch andauert. Ich hoffe, das dieser Krieg bald ein Ende findet und der Hass besiegt wird. 

Jetzt habe ich aber genug gejammert, denn eigentlich wollte ich Euch von meiner Woche erzählen. Denn das Leben geht weiter und ich versuche, Normalität in meinen Alltag zu bringen, auch wenn es nicht immer leicht ist. Neben der alltäglichen Arbeit versuche ich es uns zu Hause schön und gemütlich zu machen, im Garten zu werkeln, in der Natur unterwegs zu sein und den beginnenden Frühling zu genießen.















Am Montag kamen die Fensterputzer und haben den Schmutz des Winters von den Fenstern beseitigt. Zum ersten Mal habe ich meine Fenster nicht selbst geputzt. Und nachdem die beiden fleißigen Heinzelmännchen das Haus wieder verlassen hatten, bin ich mit Lappen und Putzeimer durchs Haus gefegt und auch in der letzten Ecke wurde es frühlingsfrisch. Am Nachmittag habe ich es mir bei einer Tasse Tee gemütlich gemacht und die Kiste mit der Osterdeko konnte geöffnet werden.











Den Dienstagnachmittag haben wir genutzt und neue Möbel angesehen. Wenn das Treppenhaus schon renoviert wird, dann möchten wir auch die Diele neu einrichten. Die alten Möbel haben schon viele Jahrzehnte und zwei Umzüge hinter sich. Sie sind wirklich nicht mehr schön. Und wir sind auch im ersten Möbelhaus fündig geworden. Mein GöGa war spontaner als sonst und so haben wir gleich die neue Einrichtung bestellt. Die Lieferzeit ist, wie bei so vielen Dingen in der letzten Zeit, sowieso lang und wenn wir Glück haben, können die Möbel im Sommer geliefert werden.















Seit der Wochenmitte ist auch der Nachtfrost fürs Erste Vergangenheit und die Tage waren schon richtig frühlingshaft. So habe ich zum ersten Mal in diesem Jahr die Wäsche draußen getrocknet. Ich liebe es, wenn die Bettwäsche und die Handtücher im Wind wehen. Anschließend riecht alles besonders frisch. Und während die Wäsche auf der Leine hing, habe ich auch gleich noch ein wenig im Garten gewerkelt. 

Jetzt wünsche ich Euch noch einen entspannten Sonntag. Ich bin dann mal weg... auch wenn es heute nicht mehr so sonnig ist, wie in den letzten Tagen, wir wollen raus in die Natur.







verlinkt bei Andreas Samstagsplausch

Donnerstag, 10. März 2022

Veggie-Day No. 5/2022 - Gulasch mal vegetarisch

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Hallo und herzlich willkommen zum Veggie-Day!

Es ist Anfang März, der Frühling steht in den Startlöchern. Aber der heimische Gemüseanbau hat noch nicht viel frische Ware zu bieten, meist nur gelagertes Obst und Gemüse. In dieser Zeit ist Sauerkraut eine gute Alternative zu frischem Gemüse. 

Bei meinen Recherchen habe ich gelesen, dass das erste Sauerkraut bereits vor etwa 2200 Jahren in China hergestellt wurde. Damit ist seine Herstellung genau so alt wie die Chinesische Mauer. Und die Seefahrer in früheren Epochen wussten das Sauerkraut wegen seines hohen Vitamin C-Gehalts im Kampf gegen den Skorbut  einzusetzen. Aber Schluss mit der Historie, auch heute steht Sauerkraut auf dem Tisch und zwar als Kartoffelgulasch Szegedinger Art.











Und das sind die Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 kg Kartoffeln
  • 3 Paprikaschoten - gelb und rot
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Essl. Öl
  • 250 g Sauerkraut
  • 2 Essl. Tomatenmark
  • 330 ml Tomatensaft
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • Salz und Pfeffer




















Zubereitung:

Kartoffeln schälen und in ca. 2 cm dicke Stifte schneiden. Paprika waschen, halbieren, putzen und in schmale Streifen schneiden. Die Zwiebel schälen und in möglichst dünne Ringe schneiden.

Das Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Kartoffeln, Paprika, Sauerkraut und Tomatenmark dazugeben und 5 Minuten braten.



















Tomatensaft und Brühe angießen. Mit Salz und Pfeffer würzen, ca. 15 Minuten zugedeckt köcheln lassen. Dann das Gulasch offen noch etwas einkochen lassen.


















Mit einem Klecks Schmand obendrauf servieren.

Lasst es Euch schmecken!

Nun bin ich gespannt, was bei Burgi auf den Teller kommt. Kommt Ihr mit, wenn ich im Bodenseegarten vorbeischaue?



Dienstag, 8. März 2022

Hasenpost

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Jetzt ist es nicht mehr lange hin und wir feiern Ostern. Noch ein paar Wochen...

Da wird es langsam Zeit, dass die Osterkarten fertig werden. Bei mir fällt der Startschuss für die Osterdeko meist nach den Karnevalstagen. Und so wurden dann auch langsam Hasen, Eier und Co. aus der Kiste geholt. Und jetzt sind auch die Hasen auf die Karten gehüpft.











Wieder konnte ich Papierreste aus meinem Vorrat benutzen. Fröhliche Hasen hüpfen oder sitzen auf meiner Osterpost. Und im hintersten Eck meines Bastelschrankes habe ich noch einen Stift und Embrossing-Pulver gefunden.















Wann habe ich das letzte Mal damit gearbeitet? Ich glaube, die Einladungskarten zur Konfirmation meines Sohnes habe ich damit beschriftet. Ewig her... aber der Stift tat es noch. Ich war erstaunt.











Und so sind wieder aus dem Vorrat Karten für liebe Grüße zu Ostern entstanden und ich konnte ein weiteres Kreuzchen beim Jahresbingo von Antetanni machen, denn Ostern kommt bestimmt.















Das war meine Beschäftigung am Wochenende. Und was habt Ihr Schönes gemacht?






verlinkt bei DvDfroh und kreativ, beim Handmade Monday, beim Creativsalat

Sonntag, 6. März 2022

Jahresprojekt 2022 No. 2 - Mystisches im Wald

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Heute zeige ich Euch Teil 2 meines Jahresprojekts. Andrea sucht jeden Monat unsere Fortschritte. Ich habe mir vorgenommen, euch ein ganzes Jahr Glücksorte am Niederrhein zu zeigen. Also habe ich mich auch im Februar aufgemacht und bin wieder auf die Suche nach einem Glücksort gegangen. Habt Ihr Lust mitzukommen? Dann bequeme Schuhe an und es geht auf die Süchtelner Höhen. Aus niederrheinischer Sicht sind die Erhebungen mit 86 Meter bereits Berge. 😉

Der "Hohe Busch" in Viersen ist für viele Menschen der Umgebung neben der Bockerter Heide und der Niersniederung ein beliebtes Naherholungsgebiet. Auf jenem Höhenzug im Viersener Stadtteil Süchteln lebte einst im tiefen Mittelalter die Jungfrau Irmgardis. Das ist auch der Grund, warum man den Stadtteil den Beinamen "Irmgardisstadt" gegeben hat.

























Die Irmgardiskapelle, mitten im Wald gelegen, ist ein beliebter Pilgerort. Sie steht schon seit dem 17. Jahrhundert auf dem "Heiligenberg". Während der Irmgardisoktav, jedes Jahr nach dem 4. September - in normalen Zeiten - pilgern die Gläubigen zu den Gottesdiensten unter freiem Himmel. 


























Etwas unterhalb der Kapelle befindet sich die Irmgardisquelle.  Die Süchtelner nennen sie auch "Irmgardis-Pöttsche".  Seit Jahrzehnten ist die Quelle mit einem Tor abgesperrt, auf dem Herz, Kreuz und Anker zu sehen sind. Die Symbole für Liebe, Glaube und Hoffnung, denn in früheren Zeiten sollen Frauen zur Quelle gekommen sein und um Kindersegen gebeten haben. 

Der Sage nach, hat sich die Jungfrau Irmgardis an dieser Quelle mit Wasser versorgt, als sie als Einsiedlerin im Wald gelebt hat. Eine Linde, an der Stelle der heutigen Kapelle, soll sie vor Räubern geschützt haben. 

Ob man die Geschichte um die "heilige" Irmgardis glaubt oder nicht, dieser Ort im Wald hat etwas Mystisches, aber auch Beschützendes. Dabei spielt der Glaube keine Rolle. Wenn man Kraft und Hoffnung schöpfen möchte, kommt man hierher. Ich versuche mir dann immer vorzustellen, wie eine Frau im Mittelalter alleine unter der Linde ihr Seelenheil gefunden hat. Sie wäre eigentlich gut versorgt gewesen, hat ihr Vermögen aber den Armen gegeben. Offiziell ist Irmgardis nie heiliggesprochen worden, obwohl die Menschen sie die "heilige" Irmgardis nennen. 

Weiter ging es dann für uns den Berg hinunter und wieder hinauf. Es gibt ein dichtes Wegenetz auf den Süchtelner Höhen. 


























Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde das deutsche Kaiserreich mit Bismarcktürmen geradezu "zugepflastert". Und einer von ihnen steht auch auf den Süchtelner Höhen. Im August 1901 wurde das Denkmal am "Hohen Busch" als Hommage an den 1898 verstorbenen Altreichskanzler feierlich eingeweiht. 
Meinen Blick den Turm hinauf auf den blauen Himmel ist mein Beitrag für niwibo sucht..., denn Nicole sucht den Blick nach oben.


























Damit auch jeder weiß, wem dieser Turm gewidmet ist, prangt an der Ostseite ein überdimensionales Bronzebildnis Bismarcks.
Im Moment ist der Turm gesperrt, sonst hätte man aus etwas mehr als 18 Metern Höhe, einen tollen Blick über die Umgebung.


























Vom Turm noch ein paar Minuten Gehzeit und wir sind wieder an unserem Auto.
Ich hoffe, unsere kurzweilige Rundtour hat Euch gefallen. Gut 8 km waren wir unterwegs. Seid Ihr im nächsten Monat wieder dabei, wenn ich einen Glücksort am Niederrhein suche?