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Samstag, 13. Juni 2026

gedrehter Leseknochen

Als wir Klar-Schiff-im-Nähzimmer gemacht haben waren mir unter dem Zuschneidetisch drei Tüten mit Vliesresten/Füllflocken begegnet und damit war die Idee geboren, ein Kissen damit zu füllen. Leider war es mehr oder weniger bei der Idee geblieben - als die Aktion zu Ende war hatte ich lediglich einen Leseknochen zugeschnitten, aber nicht genäht. Und der liegt hier nun seit Wochen rum...
Ausgesucht hatte ich mir eine Anleitung von Fadenspannung für einen gedrehten Leseknochen. Das wollte ich schon immer mal probieren.
 

Das Zuschneiden war schnell gegangen. Es lagen so hübsch gemischt-bunte Jeansreste auf dem Tisch, da war die Wahl schnell getroffen. Das Nähen war erstaunlich leicht, das hätte ich bei der seltsamen Drehung nicht erwartet.
Die abgetrennte Hosentasche gibt einen hübschen Effekt.
 

Sehr gut gefällt mir auch die Stelle wo alle Teile zusammentreffen. Das ist beim geraden Leseknochen aus drei Schnittteilen immer ein bisschen tricky wegen der Y-Naht, auch weil sie so ein bisschen nach innen einzieht. Hier liegen die Teile ganz flach und treffen sauber aufeinander:
 

Nun habe ich allerhand Reste vom Vlies verbraucht - eine Tüte ist komplett leer -  und ein bisschen Jeans und bin um eine Erfahrung reicher... perfekt! 
 
Schnitt und Anleitung: Ladis midi von Fadenspannung
Größe: 35 x 13 x 13 cm
Gewicht: 322 Gramm
 
Verlinkt wird bei
Home sweat home bei Carolyn

Dienstag, 12. Mai 2026

Klar-Schiff-im-Nähzimmer - Woche 3: ein Jeans Kissen Star

Wir sind immer noch mitten in der Aktion Klar-Schiff-im-Nähzimmer bei Ingrid und Marita.  
Ich möchte die Jeans-Reste in meinem Nähzimmer reduzieren. Am besten natürlich durch Vernähen.... ;-)
Da sind Kissen immer eine gute Möglichkeit.  
Gesehen hatte ich so ein Jeanskissen vor langer Zeit bei SelbstdieFrau. Damals konnte ich mir nicht vorstellen, dass man mit Jeans solche Muster nähen kann wegen der dicken Nähte und wollte das irgendwann mal ausprobieren. Irgendwann war jetzt.
Aus relativ dünnen Jeansstoffen habe ich Quadrate im Format 13 cm geschnitten und dann aus jeweils zwei verschiedenfarbigen Teilen zwei Halfsquares genäht. So ergab sich schnell ein schönes Sternenmuster.
 

Die fertige Vorderseite habe ich mit einer Innenseite aus alter Bettwäsche versehen und dazwischen ein Stück einer ausrangierten Fleecedecke gelegt. Dann habe ich mit Jeansgarn in terracotta die Nähte schmalkantig abgenäht. 
Die Rückseite ist ebenfalls aus Reststücken zusammen gesetzt. Ich finde in meinen Kisten ja zum Teil seltsame Stücke! So wie dieses hier:
 


Die kann man für solche Dinge gut verwenden. Verschlossen wird mit Klettband. Die Rückseite ist nicht gedoppelt.
 

Im Fundus gab es noch ein altes dickes Sitzkissen mit defektem Bezug, das konnte ich hier gut einer neuen Nutzung zuführen.
 

Größe: 42 x 42 cm
Gewicht: 262 Gramm 
Oberstoff: Jeansreste aus den Jeanskisten
Vlies: alte Fleecedecke
Futter: Bettwäscherest 
 
Verlinkt wird bei
Wir-machen-klar-Schiff bei Ingrid und Marita
Home sweat home bei Carolyn
DVD bei Elfi  
 

Donnerstag, 7. Mai 2026

Klar-Schiff-im-Nähzimmer - Woche 2 - ein Sitzkissen für eine Biertischbank

Ingrid und Marita haben wieder aufgerufen zu Klar-Schiff-im-Nähzimmer, und dieses Jahr im Speziellen zum Verarbeiten unserer Reste. 
 
 
 
Letzte Woche galt es, die Reste zu sichten. Ach ja... da muss ich mich ein bisschen einschränken! Hier könnt Ihr noch mal etwas über meine Kartons mit alten Jeans, Reststücken davon, abgetrennten Taschen, Schlaufen, Bundstreifen.... lesen. Wenn ich da eine namhafte Menge wegnähen will braucht es größere Projekte! *lach*
Und so bin ich auch gleich mit einem wahrlich größeren längeren Projekt gestartet!
Ausgangslage war ein Bierbank-Polster aus Schaumstoff, dessen häßlich grüner Bezug einen echten Fleck aufwies. Da es aber sehr schön ist, wenn man auf der harten Bank ein Sitzkissen hat, bekam dieses nun einen Bezug. 
 

Aus meiner Jeans-Reste-Kiste habe ich dazu in der Höhe passende Stücke herausgesucht - egal wie breit - und habe diese aneinandergenäht. Die Nähte habe ich auseinander gebügelt und dann mit Jeansgarn und einem untergelegten Stück Bettwäsche abgesteppt. So sind die vielen Nähte innen versäubert und mussten nicht alle einzeln durch die Overlock. Manche Teile sind zur Auflockerung speziell ausgesucht:
 

Die abgetrennten Hosentaschen habe ich beiseite gelegt, da kann ich noch was draus machen.
 

Die Rückseite hat eine Längsöffnung, die mit Klettverschluss geschlossen wird. Wegen der Länge des Kissens (2,15 Meter!) ist das natürlich auch aus mehreren Teilen zusammen gesetzt.
 

 
Als ich Vorder- und Rückseite zusammen genäht und schön mit der Overlock versäubert hatte fiel mir auf, dass ich die Befestigungsgummis an den Enden vergessen hatte. Na, prima! Trennen....
 

Da hatte ich wohl zu viel mit Ingrid geschwatzt, denn das habe ich in einem virtuellen Nähkränzchen genäht... ;-) 
Aber am Ende war alles gut, das Schaumstoffpolster passt perfekt rein und die Auflage lässt sich auch mit dem neuen Jeansbezug noch vierfach falten, um sie zu verstauen.
 

Größe: 214 x 23 cm
Gewicht: 695 Gramm
Außenstoff: aus den Jeanskisten
Vlies: keins
Futter: Bettwäschereste
 
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Wir-machen-klar-Schiff bei Ingrid und Marita
Home sweat home bei Carolyn

Sonntag, 29. März 2026

Ein Jeans-Kissen aus Resten

Beim Einräumen des Campers begegnete mir ein kaputter Kissenbezug. Ich hatte es beim Waschen im Herbst gar nicht gemerkt, aber hier war eindeutig Materialermüdung am Werk - alle vier Ecken kaputt. Da braucht man über Reparatur nicht nachzudenken. Nun war schneller Ersatz gefragt, denn das Sitzkissen könnten wir gut gebrauchen.
Also habe ich die Jeans-Kiste auf den Tisch gestellt und ein paar ausreichend breite Stücke heraus gesucht. Ich habe einen Jeans-Karton mit schon getrennten/abgeschnittenen Teilen, da geht das fix.
Und ich war sehr froh, dass von dem Trennen der Hosentaschen noch ein paar übrig waren. 
So war schnell eine Oberfläche zusammengesetzt.
 

Ein Griff in meine Garnschublade - sofort hatte ich das Jeansgarn in der Hand - und konnte die Nähte absteppen. Dabei habe ich ein Stück alte Bettwäsche untergelegt, so dass die offenen Stoffkanten geschützt sind.
 

Die Rückseite ist geteilt und wird mit Klettverschluss geschlossen. Hier habe ich ein Reststück Vorhang aus einem ganz früheren Kinderzimmer verwendet. Das hat mir schon oft bei Kissenrückseiten gute Dienste geleistet. 
 

Die Tasche auf der Vorderseite ist cool. Da kann im Sommer, wenn man ohne Hosentaschen unterwegs ist, mein Taschentuch unterkommen. Das hat sich schon bei anderen Kissen bewährt.
 
Größe: 43x40 cm
Gewicht: 178 Gramm
Oberstoff: Jeansreste aus dem Bestand
Vlies: keins
Rückseite: alter Vorhang 
 
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Mittwoch, 11. März 2026

Reste vernähen: Blaues Kissen zum Quilt

Ich war nicht da, ich habe überhaupt nicht entrümpelt. Aber ich habe etwas anderes Schönes für Euch: 
Nachdem ich in Lauenbrück stundenlang Wimpelketten genäht hatte, brauchte ich mal was Schnelleres. Ich hatte mehrere Projekte in meiner Klappkiste. Eins davon war wunderbar blau-grün... 
Beim Durchsehen meiner Kartons war mir ja der eine Karton besonders aufgefallen, der die Reste vom Storm-at-the-sea-Quilt beinhaltete. Das ist nun schon ein paar Wochen her, aber ich habe damals eine Projekte-Liste geschrieben, so geht nichts verloren! Und jetzt war es soweit: her mit dem Karton!
 

Der Wasser-Wind-und-Wellen-Quilt war schon im Sommer 2020 fertig. "Schon" ist falsch, der war auch lange ein UFO. Begonnen hatte ich ihn 2012 und dafür Stoffe in Blau eingefärbt, alte Bettwäsche in unterschiedlichen Strukturen und abgestuften Farbtönen, teilweise auch gemustert. Ein paar Motivstoffe waren auch dabei, die habe ich als erstes mal an sinnvolle Orte verräumt.
Die Reste hatte ich nach Fertigstellung des Quilts in dem Karton belassen und ins Regal gestellt. So'n Quatsch!
 

Alle Reste raus! Die durften mit nach Lauenbrück zum Nähtreffen.
 

Es gibt Quadrate in unterschiedlichen Größen, Streifen in verschiedenen Längen und Breiten und allerhand Dreiecke. Diese Dreiecke habe ich als Maß genommen und miteinander vernäht. Beim Herumspielen war schnell klar: das wird ein Stern! Aus den kleineren Resten habe ich eine Menge Quadrate zugeschnitten und so kam ein Schnipsel zum anderen...
Was macht mehr Sinn für solche speziellen, gefärbten Stoffe als ein Kissen zum Quilt? Nichts.
Deshalb musste das Innenstück noch ein bisschen auf 50x50 cm erweitert werden.
Erstaunlich kurze Zeit später lag ein Kissentop auf dem Tisch. Das wollte natürlich ein bisschen gequiltet werden.
Was haben wir denn an Vliesresten? Danach hatte ich natürlich schon zu Hause geschaut. In einer Tüte schlummerte ein Knäuel schmale Streifen eines bauschigen Polyestervlieses. Das ist doch genau richtig!
 
 
Auf die andere Seite kam ein ebenfalls zusammengestückeltes Reststück Baumwollvlies.
 

Gequiltet habe ich in der Naht, so dass der Stern schön plastisch wirkt.
 

Nur am Rand habe ich - weil das Kissen ja zum Wasser-Wind-und-Wellen-Quilt gehören wird - ein paar Wellen gequiltet:


Bei den blau-grünen Resten waren eine Menge kürzere Streifen, alle gleich lang. Da muss bei dem Quilt ein bestimmtes Maß immer zu einem Rest geführt haben... Diese Streifen habe ich für die Rückseite zusammengenäht. 
 

Insgesamt sieht die so aus:
 

Unten an der Kante habe ich einen Reißverschluss eingearbeitet. 
 

Im Nachhinein denke ich, ein Binding wäre vielleicht besser gewesen als die von mir gewählte Ausführung. Aber da brauche ich jetzt nicht mehr drüber nachzudenken. Jetzt ist es wie es ist. 
Und nun kann das kleine Kissen mit dem Quilt und uns auf Reisen gehen, denn der Quilt passt wie massgeschneidert in unseren Camper und leistet uns dort seit Jahren allerbeste Dienste.
 
Natürlich waren die blauen selbstgefärbten mit dieser Aktion nicht ganz alle. 
Das ist noch da:
 

Aber dafür ist mir auch noch was eingefallen. Leider habe ich in Lauenbrück nicht geschafft, diese Idee weiter zu verfolgen. Das muss also noch warten...
 
Größe: 47 x 47 cm
Gewicht: 203 Gramm
Oberstoff: Reste vom Wasser-Wind-und-Wellen-Quilt
Vlies: Reste Baumwollvlies 277 und Polyestervlies
Futter: geerbte Bettwäsche 
 
Verlinkt wird bei:
Home-sweat-home bei Carolyn 
 
  

Donnerstag, 22. Januar 2026

Noch ein Spatzenkissen

Die Idee von Mama und Oma war ja, dass das Kissen zum Quilt eher klein sein soll. Nun waren zum Glück auch noch Vögel übrig und es konnte ein zweites Kissen genäht werden.
Allerdings habe ich dazu noch mal die Schachtel der Reste geöffnet - zum Glück sind die noch nicht verräumt - und habe einen weiteren Vogel genäht. Das war nötig, damit immer zwei in die gleiche Richtung schauen, denn ich hatte nur noch drei gleiche und einen in der anderen Richtung. Sonst wären wir vermutlich nervös geworden....
Die Machart ist die gleiche wie beim großen Spatzenkissen: Top mit Baumwollvlies und Rückseite versehen, erst die Vögel umrunden, dann die Lücken freihand mit Blättern und Ranken ausquilten. 


Das Ranken-Blätter-Muster fand ich schon beim Quilt richtig gut gelungen und es gefällt mir auch hier auf dem Kissen sehr. 


Das Muster der Umgebung kommt auf diesem Kissen noch mehr zur Geltung weil oben und unten mehr Blau sein musste damit das Kissen auf eine quadratische Größe kommt. Und die Rückseite ist sowieso ganz gemustert, hier kam der allerletzte Vogel unter:


Damit gönne ich mir auch gleich noch ein Kreuzchen im Bingo 2026! bei Anni im Feld "Muster"
Nun ist's vorbei mit den Spatzen! Und nun ist's auch vorbei mit dem blauen Stoff. Ich musste die Rückseite schon richtig stückeln. Von hinten sieht man das sehr schön, dass ich insgesamt 17 Streifen um den Vogel rundrum genäht habe. Ich hatte nur noch Streifenstücke übrig.... Aber beim Quilten vertut sich das ja. 


Der Reißverschluss ist an der unteren Kante untergekommen.
Und als ich fertig war konnte ich mich gar nicht mehr entscheiden, welches nun die Vorder- und welches die Rückseite ist! *lach*

 

Mal sehen, wie die junge Dame sich entscheidet...

Verlinkt wird bei
Back-to-the-roots im Nähkäschtle (noch einmal zum Thema Kissen zum Quilt)
Bingo 2026! im Feld "Muster"
Kinderallerlei bei Ingrid.
Home-sweat-home bei Carolyn

Gewicht: 221 Gramm 
Größe: 50 x 50 cm
Oberstoff: Reste vom Spatzenquilt
Vlies: Baumwollvlies 277, Reststück zusammengesetzt

PS: Dringender Aufruf an Valomea! JETZT die restlichen Stoffe des Spatzenprojekts zurück in ihre Kartons räumen! Den Karton weg räumen. Nix übrig lassen! JETZT!

Dienstag, 20. Januar 2026

Ein Spatzenkissen für die Enkeltochter

Von den Spatzen des Kinderquilts waren noch allerhand übrig weil ich ursprünglich den Quilt einen Piepmatz breiter machen wollte. Daraus sollte nun ein Kissen für die Enkeltochter werden. 
Mama und Oma hatten an ein kleines Kissen gedacht, so 40x40 cm oder 50x50 cm vielleicht. Dagegen hat die Enkeltochter energisch protestiert. Sie möchte ein "richtiges" Kissen, zum "Draufschlafen". Okay... Vögel sind genug da. 


Zuerst habe ich ein Sashing gebastelt, so breit, dass die Fläche 40x80 cm ergeben wird.
Das Top habe ich mit Baumwollvolumenvlies und einem dünnen Bettwäschestoff unterlegt. Gequiltet wurde wie beim Spatzenquilt: erst rund um die Vögel, dann freihand die Zwischenräume. 


Auf der Rückseite kann man das Quilting am besten sehen.


Die Rückseite des Kissens habe ich mit einem verdeckten Reißverschluss versehen. 


Der war schon mal irgendwo eingenäht, aber für ein Kissen wird es auf alle Fälle gehen. Der Rückseitenstoff ist auch die Rückseite vom Quilt, da war zum Glück noch genug da.


Damit habe ich ein paar der Restblöcke vernäht. Das ist gut. Aber es gibt immer noch mehr Vögel. Die wollen auch noch vernäht werden. Keine neuen Haufen bilden! *lach*


Als ich mit den Überlegungen zu diesem Kissen begonnen habe war Ingrid's Aktion "Back to the roots" noch nicht in Sicht. Aber als ich dann meine ganzen Beiträge im Jahr 2015 (dem Geburtsjahr von Ingrid's Blog) durchgegangen bin, passte dieses Kissen plötzlich wie die Faust auf's Auge, nämlich in die Kategorie "Kissen aus den Resten eines Quilts"
Schaut mal, da hatte ich dem großen Sohn einen Quilt (2013) und dann ein passendes Kissen (2015) dazu genäht:

 

Nun hat die Enkeltochter auch erst einen Quilt (2025) und dann ein passendes Kissen bekommen.

 

Deshalb verlinke ich diesen Beitrag - ganz passend in der Deko-Woche - bei Ingrid's Back to the roots
Noch habe ich beim Bingo 2026! von Anni richtig viel Auswahl. Da nehme ich doch für die Vögel heute mal das Feld "tierisch". 
Und außerdem schicke ich das Kissen zum Kinderallerlei bei Ingrid.
Zu Carolyns Home-sweat-home darf das Kissen natürlich auch.
Und bei DvD bei Elfi.

Größe: 80x40 cm
Gewicht: 212 Gramm (ohne Kissen)
Vlies: Baumwollvlies 277

Sonntag, 2. März 2025

Klar-Schiff-im-Nähzimmer: ein grünes Kissen

Bei Ingrid und Marita ist die Aktion Klar-Schiff-im-Nähzimmer immer noch im vollen Gange. Dieses Jahr wollen wir uns den Resten widmen. Tja... ist so ein im Nähzimmer herumschlumperndes kaputtes Spannlaken nun ein Rest?? Das vermag ich nicht so ganz deutlich zu entscheiden. Aber eins ist klar: wenn ich endlich aus den intakten Teilen des Lakens den Kopfkissenbezug in der seltsamen Größe 80x50 cm nähen würde wäre mehr Klar-Schiff im Nähzimmer!
Das war die Ausgangslage:
 

Es war ein echter Unfall, der zu diesem Schaden geführt hat. Irreparabel....
 

Mein neues, wirklich gutes Kopfkissen hat eine seltsame Größe. Meistens schlage ich die 80x80 cm großen Kissenbezüge einfach nach innen ein und fertig. Aber bei einer Garnitur habe ich nur einen 80x40er Bezug. Und das war blöd. Da sollte nun Abhilfe her!
Als Verschluss habe ich an der Seite Jerseydruckknöpfe angebracht.
 

Und da ist es! Auf diesem Foto passt die Farbe auch recht gut. Ich bin jedenfalls sehr zufrieden und schlafe wunderbar darauf.


Verlinkt wird bei Klar-Schiff-im-Nähzimmer.

Gewicht: lag schneller im Bett als gewogen... ;-)
Größe: 80x50 cm
Stoff: aus dem Bestand
 
Weil mir das schöne Kissen süße Träume beschert gönne ich mir im Bingo bei Anni ein Kreuzchen in ebendiesem Feld
 

 
 

Donnerstag, 20. Februar 2025

Klar-Schiff-im-Nähzimmer: die großen Reste (2)

Bei Ingrid und Marita läuft immer noch die Aktion Klar-Schiff-im-Nähzimmer. Dieses Jahr wollen wir uns den Resten widmen. Ich hatte ja mutig die wirklich großen Reste in Angriff genommen und mit einem Auftragswerk gestartet. Hier hatte ich Euch die ersten beiden Teile der Sitzkissengarnitur für eine Eckbank gezeigt. Das war ja noch ziemlich leicht weil rechtwinklig. Nun fehlten aber noch drei Teile: die Ecke für die Eckbank und zwei abgerundete Stuhlkissen.
Starten musste ich auch hier erst mal mit dem Zuschnitt des Schaumgummis, einem Rest einer früheren Matte. Für diese Teile habe ich dann wieder einen Innenbezug gemacht. Dafür kamen die Reste eines Industrievlieses zum Einsatz, das ich mit einem Leinenlaken ergänzen musste weil es sonst nicht gereicht hätte.
 

Dann die eigentlichen Bezüge. Um es vorweg zu nehmen: es war ein elendes Gezirkel, denn der Möbelbezugsstoff war ein Rest mit dem mal eine Couch bezogen worden war. Er reichte gerade so für die Oberseiten und dann brauchte ich für untendrunter noch umlaufende Streifen weil diese an den Kissenseiten ja zu sehen sind. Für die Unterseiten hatte ich gefärbte Baumwolle verwendet, die aber auch knapp war. Deshalb waren die Rückseiten alle ein wahres Puzzle. 
 

Das Eckkissen besteht untendrunter sage und schreibe aus acht Teilen!
Auch hier habe ich an den Rückseiten einen Reißverschluss eingearbeitet. Alle aus dem eigenen Bestand. Einer zugegebnermaßen in ein bisschen schriller Farbe, aber der zeigt zur Wand, das ist egal.
 

Alles schön mit der Overlock versäubern, sonst franst der lose gewebte Möbelstoff vielleicht aus.
 

Die NZG auseinander bügeln und festnähen damit alles schön flach liegt. Das war an den Rundungen der Stuhlkissen ziemlich knifflig.
 

Die Bindebänder beim Nähen nicht vergessen... habe ich natürlich hier und da... ;-) 
Dem Eckkissen seine sechs Ecken verpassen.
Und nach gefühlt endlosem Werkeln waren die Kissen alle fertig. 
 

Die Eckbank steht ja nicht hier bei mir und deshalb kann ich Euch das nicht insgesamt zeigen. Aber einen Stuhl hatte ich mir geborgt, damit ich die Kissen richtig anpassen kann. 
 

Ich bin sehr zufrieden! Besonders weil es echt knapp zuging! Seht mal die Reste der Reste:
 

Fast unglaublich, dass ich alle nötigen Teile rausbekommen habe!
Auch der grüne Uni-Stoff ist fast verbraucht.
 

Vom Vlies ist nur noch ein kleiner Streifen übrig.
 

Wenn das keine gute Resteverwertung war! Da kann ich mir echt auf die Schulter klopfen! *lach*

Verlinkt wird bei Klar-Schiff-im-Nähzimmer.

Gewicht: 1250 Gramm
Stoff: Möbelstoff, Schaumgummi, Vlies und eingefärbter Uni aus dem Bestand
 
Im Bingo bei Anni gibt es ein Kreuzchen im Feld "dafür brauche ich Papier", 
 

denn ich hatte mir für die unförmigen Teile schöne Schnittmuster aus Zeitungspapier gemacht.