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Freitag, 8. Dezember 2017

Prägung.........

Mal schauen, ob mir in diesem Post gelingt, zu erklären, was ich mit dem Stichwort in der Überschrift sagen möchte
 
Ich war wohl schon immer ein kreativer Mensch - in meinem Kopf hatte ich immer tausend Bilder, Ideen, (neudeutsch) Projekte, die ich unbedingt verwirklichen wollte. Und meiner Meinung nach, kann JEDER Mensch kreativ sein - man / Frau muss sich einfach nur trauen. Selbst "nur" in der Dekoration kann man kreativ sein - und Schönheit liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters. Ein ganz kleines Beispiel: ein Bündel altes beschriebenes oder auch bedrucktes Papier ist erstmal nur ein Bündel Papier. Das kann man nun einfach im Schrank verstauen bis man es dann mal braucht oder eben auch wie im vorbeigehen irgendwo "hinschlenzen". Der eine sagt: räum ich noch auf - der andere sagt: genau so, wie es da liegt finde ICH das dekorativ - egal, was andere denken!
 

 Jeder erklärt doch erstmal: ICH kann  NICHT malen - wie viele von uns haben sich in der Schule vor dem Kunstunterrichtig gegraust. Da wurden stundenlang irgendwelche "alten Schinken" seziert, dann gab es die Aufgabe: MALT DAS NACH - was ja ohnehin schon Unfug ist, weil wir garnicht die Materialien dafür hatten, womit der echte Meister sein Kunstwerk erschaffen hatte. Wir lebten auch in einer ganz anderen Zeit und wir waren doch noch Kinder. Dann quälte man sich einen ab - und bekam eine Benotung, die sich uns oft nicht erschloß und uns eher noch bestärkt hat: WIR können NICHT malen. Wer nimmt da jemals wieder Stift und Farbe zur Hand. NIEMAND, man schämt sich ja vor sich selbst. GENAU SO kappt man in meinen Augen bereits bei Kindern ihre natürliche Kreativität die wir uns als Erwachsene nur in den seltensten Fällen dann mühsam zurückerobern. Ich selbst hatte das große Glück, dass meine Mutter wirklich ALLES gefördert hat, was im weitesten Sinne mit Kreativität zutun hatte. Von ihr lernte ich u.a. auch Handarbeiten: nähen, stricken, häkeln


Das Meiste brauchte sie nichtmal zu erkären - sie hatte sowieso immer irgendeine Handarbeit in "der Mache" und ich hab mit Begeisterung ihr zugeschaut. Waren wir auf dem Spielplatz, saß sie mit einer Handarbeit da. Häufig hab ich mich zu ihr gesetzt - wir haben wenig geredet - ich hab einfach nur dem Nadelspiel zugeschaut und hab gestaunt, wie flucks die Maschen über die Nadeln gehüpft sind. In schiere Bewunderung bin ich dann ausgebrochen, wenn sie "blind" gestrickt hat - DAS wollte ich auch können! Selbst die Nähmaschine bedienen hab ich mir von ihr einfach nur abgeschaut. Hab mir gemerkt, wie der Faden eingefädelt werden muss, wie sie die Fäden einfach nur immer mit einem mächten Ruck abgerissen hat. Selbst das hab ich mir abgeschaut - ich mach das heutzutage genauso............oder wie sie den Faden vom Strickgarn über den Finger hat gleiten lassen - mach ich genauso. Obwohl es eigentlich falsch ist. Das ist keine Genetik, das ist PRÄGUNG. Sie hatte auch immer mehr Vorräte an Stoffen, Garnen, Knöpfen usw. als sie je hätte verarbeiten können: geht mir genauso!!! Und schon als kleines Mädchen stand ich oft vor dem Schrank mit den schönen Stoffen und konnte sie stundenlang betrachten. Hab gestaunt, wie unterschiedlich die Stoffe sein können - von der Webart her. Etwas, dass ich bis heute noch in mir habe - was staune ich oft über die alten Stoffe - (zuoberst) alles altes Leinen - aber so unterschiedliche Qualitäten.


Genauso bei den Knöpfen: Klar, ein Knopf ist ein Knopf ist ein Knopf ist ein Knopf - und doch wieder nicht. Knöpfe können Geschichten erzählen - vor allem, wenn es Knöpfe sind, die ein Motiv haben, wie diese alten Livree-Knöpfe. Mal zierten sie eine Uniform, mal die Jacke eines Lakaien, mal hielten sie die Schürze einer reichen Gutherrin am rechten Fleck usw. Und bin ich unterwegs - ob nun auf einem Streifzug durch Antiquitätenläden, Trödler oder auch über die Märkte. Seh ich irgendwo eine Schachtel mit alten Knöpfen stecke ich schon kopfüber in der Schachtel und suche nach Knopfschätzen.



Wir hatten mal eine alte Livree aus Frankreich mitgebracht - ich glaube, sie hielt mehr aus Gewohnheit als an den Nähten zusammen. unendliche Male war sie geflickt worden. Also edel konnte der Lakai zum Schluss damit nicht mehr ausgesehen haben. Aber für mich war die Levree ein wahrer Schatz: ich hab natürlich die Knöpfe abgetrennt und vor allem auch die Silberborte. Völlig egal, wie klein die einzelnen Stücke waren - cm für cm wurde die Borte gerettet.



Alleine schon die Borte zu berühren: das feine Metall zwischen den Händen zu fühlen, den zarten Glitzer zu sehen, wenn das Licht entsprechend auf die Borte fällt. Ich finde das faszinierend.



Und vermutlich ist es auch Prägung, Im Hinterkopf zu haben, dass man aus jedem Stück noch was machen kann oder es noch irgendwann brauchen könnte. So, wie mein Großvater wirklich JEDEN Nagel, den er aus einem Brett gezogen hat, wieder gerade gehämmert hat, jede olle Schraube nochmals vom Rost befreit und in einer Schachtel gesammelt hat, jedes noch so kleine Holz aufgehoben hat: "das kann man bestimmt noch brauchen"!..........so fällt es mir heute schwer, alte Textilien einfach so zu entsorgen. Man / Frau kann bestimmt noch was draus machen!



Ja, kann man / Frau!: Aus dem Saum von einem antiken Chorhemd, das ansonsten schon  sehr fadenscheinig war, wurde ein "neuer" Kragen für die kleine Büste. Neu deswegen, weil den ehemaligen Kragen eine liebe Kundin mir abgekauft hatte. Und ganz nackig sollte das Püppchen ja am Hals nicht bleiben. Und so ist heute morgen ein neuer Kragen entstanden.



Solche Näharbeiten mache ich besonders gerne auch morgens - die Büroarbeit ist erledigt aber zum Fotos machen ist das Licht noch zu fahl. Also rattert die alte Maschine laut vor sich hin. Übrigens: auch wenn die Fotos immer aussehen wie "geleckt" - eine andere schlechte Angewohnheit / PRÄGUNG hab ich auch von meiner Mutter übernommen: reisse ich einen Faden ab, fliegt er flucks auf den Boden, kleine Stoffschnipsel, die beim Zuschneiden entstehen, fliegen auf den Boden. Wenn ich die alten Leinensäcke auftrenne und die kleinen Fädchen aus dem Stoff ziehen muss wie Gräten bei einem Fisch, dann fliegen sie (die Fädchen nicht die Gräten!) auf den Boden. Erst, wenn ich mit der Arbeit fertig bin, wird dann alles aufgefegt. Also keine Sorge - wir leben hier wie jeder andere normale Mensch auch!



Genauso ist es mit dem fotografieren: Ich hab nie begriffen, was es mit Brennweite, Belichtungszeiten, Perspektiven, Makro oder Weitwinkel auf sich hatte. Der erste Mensch, der versucht hat, es mir zu erklären, war mein Vater und hat es irgendwann aufgegeben, mir zu erklären - ich konnte es mir einfach nicht merken. Er hatte noch eine Kamera, die er wie einen heiligen Schatz an einem langen Lederband um den Hals getragen hat. Es war fast schon ein Feiertag, wenn wir als Kinder die Kamera mal halten und auf den Auslöser drücken durften. Ich aber war fasziniert, wie man Licht und Schatten, Stimmungen mit der Kamera einfangen konnte. Mir gefielen meist die Fotos am besten, die NICHT perfekt waren. Die mein Vater aussortiert hat mit den Worten:"das ist nichts geworden, weg damit".



Und ich?:"dann gib es mir!" .........."was willst Du damit, das fliegt ja doch nur rum"............ich habe diese Bilder tatsächlich aufgehoben - in einer schönen Schachtel verwahrt. Erst Jahre später ist diese Schachtel leider verschütt gegangen. Aber seine Freude am fotografieren, die hat sich auf mich übertragen. Noch heute begreife ich das mit den Blichtungszeiten, etc. nicht. Ok, vieles können die Cameras ja heute auch von alleine. Man hat ja schon einen kleinen Computer heutzutage in der Hand - sieht auf einem kleinen Display sofort, wie das Foto ungefähr geworden ist. Nicht erst, wenn der Film nach gefühlten Ewigkeiten aus dem Labor zurück ist, wie damals. Trotzdem ist es auch heute noch eine Überraschung, was so manchmal als Ergebnbis entsteht. Einfach durch ausprobieren. Wenn im Raum ein bestimmtes Licht herrscht, wo man im ersten Moment denkt: das kann nichts werden (das Foto).



Und wie war das mit der Prägung? - meine Großmutter hat ja früher auch Marmelade eingekocht - naja, nicht nur Marmelade sondern auch Mus und vor allem auch eingeweckt. Wenn sie dann dabei war, stand am Ende die ganze Küche voll - mit den Mengen hätte man Kompanien versorgen können...........mein Opa wollte immer wegräumen, damit er wenigstens Platz zum Zeitung lesen hatte und sie hat dann gezetert: "Alfred (er hieß wirklich so!) lass das stehen, wenn ich schon die Arbeit hab, will ich am Ende auch sehen, was ich geschafft hab. Willste Zeitung lesen, geh nach draussen"..............im Ernst, die habe ich nie streiten sonst erlebt - also zumindest nicht so, dass wir das als Enkel sonst mitbekommen haben - aber, wenn es um diese Großaktionen ging, was hat sie sich dann aufgeregt. Sie war kaum größer als eine Parkuhr - aber dann wurde sie wutschanubend 3 Meter groß und hat sowas von gezetert. Hat noch geflucht, wenn Opa Alfred sich bereits aus dem Staub gemacht hatte. Und genau diese Szenen fielen mir gestern wieder ein.



Ich bin da ähnlich: wenn ich am werkeln bin und mehrere ähnliche Dinge mache - sozusagen "en block" oder auf einen Schwung - dann muss das auch immer schön erstmal beeinander bleiben. Kränze werden an einer Hakenleiste wie die Räucherwürste nebeneinander aufgehangen oder eben genähte Kissen erstmal gestapelt. Ich freu mich dann dran, was ich geschafft hab.



Ja, es ist schon verblüffend, wie man so geprägt wird. Aber auch, wie man sich selbst prägt. Vor ein paar Jahren - ich war noch ziemlich am Anfang, dass ich alten Weihnachtsschmuck gesammelt hab - da hatte ich eine Tür im Wohnzimmer aufgestellt und die paar Teilchen, die ich bereits hatte, an die Tür gebammelt. Hab immer weiter auf den Märkten gesucht und in der gesamten Weihnachtszeit die Tür immer weiter bestückt mit den gefundenen Schätzen. Hab damals im Spaß darüber geschrieben, dass ich die Tür wie einen Adventskalender ansehe. Nur, dass ich eben nicht Türchen öffne, sondern immer wieder "neue" Stücke dazu hänge. WEr den Post aus 2012 mal anschauen möchte, der KLICKT HIER   Und es ist schon komisch: diese "Marotte" hab ich bis heute beibehalten. Anfangs steht nur das "Gerüst" und über die Weihnachtszeit wird dann weiter hervorgekramt und ergänzt. Ich nenne das jetzt einfach mal "Selbstprägung" - vermutlich ein Wort, was es so garnicht gibt, aber gut umschreibt, was ich meine.



Und noch ein Wort zum Schluss zu meiner "Advents-Säule" auf dem Tisch aus dem letzten Post: Die bestellten langen schmalen Kerzen waren wirklich in "Lichtgeschwindigkeit" bei uns. Sowas hab ich noch nicht erlebt. Und die Brenndauer der Kerzen ist erstaunlich. So schlank die Kerzen sind - sie brennen locker 4-5 Stunden. Nur an den Anblick dieser ungewöhnlich hohen Kerzen, daran muss ich mich noch gewöhnen.



Macht es Euch schön und vor allem: pflegt Eure kleinen und großen Marotten, denn sie machen uns ein großes Stück auch aus! - Eure Jacqueline
(und nein, das folgende Foto ist nicht bearbeitet - es war ein Zufallsprodukt!)
 

Mittwoch, 15. März 2017

Meine "alte Hilde"................................

Tja, was würde ich wohl ohne meine "alte Hilde" machen?!?.....................



..................wer die "alte Hilde" ist? Hilde ist meine Nähmaschine - Baujahr 1960er Jahre - also etwa so alt wie ich. Noch eine echte Qualitätsmaschine ohne irgendwelchen neumodischen Computerkram, ziemlich ohne Schnörkel. Kann all das, was meiner Meinung nach eine Nähmaschine können sollte und schnurrt bei der Arbeit wie eine Katze, ist ein ganz fleissiges "Weib", quält sich tapfer durch die unmöglichsten Materialien, murrt eigentlich nie. Und wenn sie dann mal murrt, okay, dann hat sie tatsächlich was. Dann stimmt was nicht mit ihr! Dann hat sie keinen leichten Husten, dann ist es was Ernstes!................
 

................... Und genau solch ein Fall war vor etwa 10 Tagen: Ich wollte mich an einen Berg vorbereiteter Leinenkissen machen. Das mache ich immer so, dass ich einige Stücke vorbereite und en block arbeite. Denn es würde sich nun wirklich nicht lohnen, für eine einzelne Kissenhülle zur Auswahl das eingelagerte Leinen hervorzuholen, Bügeleisen und Bügelbrett, Lineal, Schere und was weiß ich noch alles aufzubauen, um dann diese eine Kissenhülle vorzubereiten und zu nähen. Das mache ich gerne mal abends in der Küche. Die sieht dann zwar aus wie ein "Schlachtfeld", aber es ist einfach gemütlich. Der Held sitzt dann oft dabei, wir unterhalten uns und ich schneide, bügle und hefte die Nähstücke vor. Und so lagert hier fast immer solch ein Stapel mit Stücken, die mich anlachen: näh uns endlich!............
 

.........wie gesagt, ich wollte nähen und auf einmal machte "Hilde" ein sehr häßliches Geräusch und sagte keinen Mucks mehr. Ich vergleiche Hilde immer mit einem alten VW Käfer. Man sieht sie ja heutzutage nur noch selten im Straßenverkehr - aber schöne Erinnerungen wecken sie allemal. Vor allem, da konnte man / Mann noch selbst dran schrauben! Wie oft hat mein Vater früher unter unserem alten weißen Käfer gelegen, hat dran rumgeschraubt, gehämmert, ausgebeult und danach lief er (der Käfer) wieder freudig durch die Straßen. Oder er (der Käfer) kam in einen urige Hinterhofwerkstatt, die Reparatur kostete eine "kleines Geld" und mein Vater war happy, wenn er seinen Käfer zurück hatte. Auch meine Tante hatte einen solchen ollen alten verbeulten Käfer und war glücklich damit. Naja, und meine Hilde ist wohl so ähnlich. Man kann auch heute noch nahezu alles an ihr wieder richten. Nur ich selbst natürlich nicht - nein, ich kann ja einiges, aber Hilde wieder zum laufen bringen, das schaffe ich nicht! Und ich weiß aus Erfahrung: solch eine Reparatur dauert ihre Zeit. Hilde muss erstmal nach Berlin gekarrt werden und die Werkstatt wartet nicht nur auf uns. Nunja, der Held bekam den "Auftrag", Hilde zur Reparatur zu bringen und ich suchte im 1,2,3-Auktionshaus nach einer "Ersatz-Hilde" für die Übergangszeit. Ich dachte mir, selbst wenn meine Hilde zu reapraieren war, eine Ersatzmaschine ist ja auch nicht verkehrt. Man weiß ja nie........Na, man glaubt es kaum - aber meine Hilde ist nicht die Hilde, die drauf steht! Laut Aufdruck ist sie eine Pfaff 360er Automatik - ABER schaut man sie genau an, ist sie eine 362er Automatik nur eben mit der falschen Beschriftung. ..............
 

..................Was mir ja eigentlich egal ist - aber wenn man genau das gleiche Maschinchen wieder haben will, ist das schon SEHR entscheidend! Also lange Rede: ich fand eine entsprechende Hilde mit dem Versprechen GENERALÜBERHOLT die auch einen halbwegs annehmbaren Preis hatte und die auch recht schnell eintraf. Doch, was soll ich sagen: diese alte "neue"  Hilde machte so garnicht, was sie sollte, sie war KAPUTT!!! Nee, da war echt der Wurm drin. Also Briefmarke auf den Popo und zurück. Und vorgestern nun, kam MEINE "alte Hilde" wieder zurück. Es war tatsächlich nur eine Kleinigkeit gewesen. Was war ich glücklich! Nun "schnurrt" sie wieder, meine "alte Hilde"............
 

.........und ich dachte mir, ich zeig Euch mal einen Teil von meinem Arbeitszimmer, in dem ich einen großen Teil des Tages verbringe. Das Arbeitszimmer liegt im 1. Stock, nimmt etwa ein Drittel der Grundfläche vom Haus ein und hat eine "offene" Decke - will heißen, geht bis in den Giebel (etwa 6m an der höchsten Stelle) mit entsprechend vielen Fenstern. Darum ist es auch so wunderbar hell (wenn der Nachbar regelmäßig seine Hecke zurückschneidet (aber das ist ein anderes Thema))............
 

..........Hinter der Bretterwand ist noch die gesamte Abseite - also genügend Stauraum für all den Kram, den man nicht täglich sehen will. In all den Kisten unter dem Tisch sind übrigens meine Lüsterschätze versteckt. Da hab ich mich von Mea anstecken lassen! Wenn ich irgendwann mal viel Zeit hab, dann will ich mich auch mal an einen defekten Lüster machen und ihn selbst neu "zusammenknüppern"! ............
 

...............Und alles, was in Reichweite sein muss, hat seinen Platz. Das Papiergeld ist übrigens altes entwertetes Geld aus der Inflationszeit! Nicht, dass hier ncoh einer denkt, wir haben es so üppig, dass es in den Regalen offen rumflattert...................



.....ich arbeite mit Freude mit alten Materialien und Werkzeugen. z.B. kommt KEINE neumodische Schere an eine alte handgeschmiedete Schere heran...........
 

.............. Da kann nichts abbrechen oder auseinanderfallen und irgendwann hab ich auch den Dreh herausbekommen, sie selbst nachzuschärfen. In der alten Box sind übrigens die Stecknadeln verstaut..........



...............eine defekte alte Terrine ist das Versteck für allerlei Nägel, Schrauben und Werkzeug, was ich immer mal schnell zur Hand brauche. Es macht nämlich keine Freude, wegen einem Nagel, den man in die Wand schlagen möchte, einmal quer durchs Haus in die Werkstatt zu rennen und später dann den Hammer wieder zurückzutragen!................



.......wenn alles schön verstaut ist, macht auch die Arbeit einfach mehr Spaß!.............
 

..................
 

...............dieses Regal füllt den Bereich zwischen Nähtisch und Arbeitsplatz...........
 

............bei den Geranienstecklingen hoffe ich sehr, dass wenigstens einige von ihnen Wurzeln ansetzen werden. Bei meiner Oma hat das früher immer geklappt. Sie hat sie einfach ins Wasserglas gesteckt und innerhalb kurzer Zeit hatten sie dann Wurzeln angesetzt. Nun hoffe ich, dass ich genauso viel Glück damit haben werde..................



........und rechts davon ist das "Allerheiligste" - mein Schreibtisch. Hier sitze ich auch grad und schreibe diesen Post. Da die Fenster gen Nordosten zeigen, ist es auch kein Problem, dass ich mit dem Bildschirm gegen das Licht arbeite. Übrigens rechts vom Schreibtisch ist die 2. Abseite. Die Fellträger haben dort einen weichen Platz und legen sich dort tagsüber zu gerne mal in ihre "Höhle"......
 

.......Überhaupt ist es schön! Alle Fellträger kommen tagsüber mal vorbei, stupsen mich für eine Kraulrunde an oder liegen einfach mal nur schnarchend im Weg....................



.......und so sah gestern mein "Tagwerk" aus - ich hab mich kaum von meiner Nähmaschine wegbewegt - hab genäht, als gäbe es kein morgen..............
 

........ich glaube, das Tagwerk (das ist ein Teil davon) von gestern kann sich sehen lasen................
 
.........ich hoffe, Euch haben die Einblicke inspiriert, dass man sich den Arbeitsplatz so schön als möglich machen sollte, denn so macht die Arbeit gleich doppelt viel Freude - Eure Jacqueline

Montag, 23. Mai 2016

Ein Arbeitsplatz mit Patina.........................

So langsam kommen wir ja in die "heisse Phase", was den Umbau und Bezug vom LADENHAUS betrifft. Die ersten Räume können (zumindest provisorisch) eingerichtet werden. Also wandern die "neuen" Artikel ja, schon eine ganze Weile nicht mehr in den Laden rüber, sondern wurden zwischengelagert. Und nach Bedarf holen wir schon die ersten Möbel ins LADENHAUS. Klingt kompliziert, ist es aber eigentlich garnicht - WENN man den Überblick behalten kann. UND das LADENHAUS bekommt ja auch ein neues "Konzept" - es soll wirken wie ein bewohntes Haus. Und dazu gehört auch ein ARBEITSZIMMER - eben eines, was auch benutzt wird.....................



........VORHER:.............

 

...........NACHHER / GESTERN VORMITTAG:............
 

.......GESTERN NACHMITTAG...........
 

.........Und damit ich nicht den Überblick verliere, auch mal schnell Fotos hochladen kann, Schriftverkehr im Auge behalten kann, war mir wichtig, dass als erstes (neben einer halbwegs funktionierenden Küche) auch ein funktionierender Arbeitsbereich fertig wird. .......
 

..........mit allem was nötig ist. Mein ehemaliger alter Rechner tut es noch, Bildschirm, Tastatur, etc. waren auch noch vorhanden. Das war also ein schneller Akt! - Ursprünglich sollte das Arbeitszimmer in den letzten Raum, aber der Telekomanschluß lag nun mal im kleinen Flur - warum also nicht den kleinen Flur als Arbeitsbereich nutzen ?!? Zumal ich von dort dann das Haus auch am besten im Blick hab (wenn ich mich umdrehe)...........



......Der Nachteil: der Schreibtisch musste unter das Fenster - da arbeitet es sich natürlich schlecht, wenn Nachmittags die Sonne voll durchs Fenster strahlt. Also hat mir der Held ein Leinenrollo angebaut.............
 

 ........der Bildschirm bekam einen Podest aus ollen Steinen.............
 

........Telekom-Anschlüsse und auch der Gaszähler sind hinter dem Fensterladen verschwunden. Der Fensterladen ist nur mit einem "heissen" Draht befestigt - so bleibt er schnell abbaubar....
 
........wichtig war mir auch, dass ich die Wände noch für Fotos nutzen kann, denn die Lichtverhältnisse in dem Raum sind toll!.............



.........auch ein Liegeplatz für die Fellträger war natürlich SEHR WICHTIG, denn einer der Fellträger ist immer in meiner Nähe.........
 

......hinter diesem locker abgestellten Fensterladen verschwindet derzeit die ganze "Kabellage" vom Rechner.............
 

........überhaupt kann ich mich im Moment an den schönen Wänden berauschen. Schaue sie immer wieder an - auf mich wirken sie eher wie Bilder und erzählen mir "Geschichten"..........
 

........ich hab gestern unzählige Fotos nur von diesen Wänden gemacht.........
 

...........dies ist nur eine kleine Auswahl - die Menge hätte einfach hier den Rahmen vom Post "gesprengt"..........
 

..........Achja, der Stromkasten ist nun fertig - hat auch sein neues "Farbkleid".............



........und das ist der Blick, wenn man nun in den hinteren Flur kommt.........


...........vor der Tür ist eine kleine Nische - und in einem "Dekoanfall" ist sie schonmal bedekoriert worden ..........


.........so "arbeite" ich mich Stück für Stück im LADENHAUS voran..........



......Und der Held? - der hat gestern den ganzen Tag mit dem Wintergarten "gekämpft" und so bekommt der Wintergarten nun auch langsam Figur. Die Feinarbeit hält ja bekanntlich am längsten auf. Ich bin gespannt, wie alles wirken wirken wird, wenn dann auch das Holz einen Anstrich bekommen hat...........
 

.....UND GANZ WICHTIG für alle, die uns besuchen kommen wollen!: Ab dieser Woche ist der Laden in Angermünde wegen UMZUG geschlossen (der Onlineshop läuft natürlich weiter!). Den genauen Eröffnungstermin vom LADENHAUS gebe ich noch rechtzeitig bekannt!!!......
 

.............Ich wünsche Euch allen einen tollen Wochenanfang - Eure Jacqueline
 

die Hundsrose oder Kartoffelrose

Ein echtes Highlight jedes Jahr ist ja die Rosenblüte bei uns. Also, wenn die ersten Rosen ihre Knospen öffnen. Meist beginnt das ja eher un...