Posts mit dem Label SYLVESTER werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label SYLVESTER werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 29. Dezember 2019

WELCOME 2020

Einer der schönen "Nebeneffekte", wenn man eigentlich Urlaub hat, ist bei mir, dass oft die Ideen "einfach so" kommen.
Ich hatte im Lager ein wenig sortiert und gleichzeitig begonnen, den Weihnachtsschmuck so nach und nach wieder wegzuräumen.



Die Tafel wirkte nun ziemlich leer .........................
Eigentlich hatte ich die Wetzstahltüten gesucht, weil ich eine davon mit einem Wetzstahl in der Küche aufhängen wollte. 
Aber, warum nicht an einem Draht aufhängen, Blumen rein und vor die Tafel hängen? 
Nun ist das mit Blumen im Winter ja so eine Sache. Im Garten blüht aktuell nichts bei uns und der Blumenladen im Ort hatte bereits zu. Wir leben nicht ineiner großen Stadt, wo an jeder Ecke noch eventuell ein geöffneter Blumenladen zu finden ist. Bei uns ist improvisieren "angesagt" ................

 

Vor ein paar Tagen hatte ich einen Bericht über eine "Räucherin" in Bayern im Fernsehen gesehen. Wie sie ganzjährig (auch im Winter) durch die Gegend streift und allerlei auch abgestorbene aber duftende Pflanzenteile sammelt und zum räuchern verwendet.
Nun ist Räuchern an sich nicht so "mein Ding" - aber Duftendes, ja, das mag ich sehr in Räumen.
Und so war schnell die Idee "geboren", draussen / im Garten zu schauen, was man noch duftendes findet - Kräuter eben.
Es wurde ein Mix aus Duftendem, Grünem und Getrocknetem.



Die Zutaten waren also schnell zusammen - weil die Wetzstahl-Hüllen teilweise unten nicht wasserdicht sind, musste noch etwas her, wie man die frischen Pflanzen etwas länger frisch halten kann. Ich weiß leider nicht, wie man die Teile im Fachjargon nennt. 

 

Alles, was man also braucht:

* die Weztstahltüten oder alles andere, was man gerne aufhängen möchte. Ich könnte mir auch gut vorstellen, z.B. einfach Notenpapier zu einer Tüte zu rollen und aufzuhängen.

* festen Draht

* Blumen, Kräuter, Äste, Gräser, usw. 

* Blumenzange + Messer + Schere für den Anschnitt

* diese Wasserspeicher (gibt es im Floristenbedarf für einen schmalen Taler)



Um den Draht vor der Tafel spannen zu können, hab ich rechts und links einen kleinen Nagel in die Tafel geschlagen und daran den Blumendraht gespannt. Danach einfach die Tüten oder was man immer da auch dranhängen möchte positioniert.
Der Rest ist dann schnell erledigt. Immer die kleinen Röhrchen mit Wasser füllen, Pfropfen drauf, einen Stengel einstecken und anschliessend auf die Behältnisse verteilen.




Zum Schluss kamen noch die Pflanzenteile dazu, die kein Wasser brauchen wie Fenchel und einzelne Lärchenzweige - FERTIG





Bei mir ist es eine Mischung aus Salbei, Rosmarin, Lavendel, Buchs, Olive, eingetrocknetem Fenchel und Lärche geworden. 
Und da der Jahreswechsel nicht mehr weit ist, ein schnelles WELCOME 2020 mit Kreide auf die Tafel geschrieben.




Zur "Auflockerung" kam dann noch ein Kränzchen aus frischem Rosmarin mit dazu - ich hatte einfach zuviel abgeschnitten - zum wegwerfen schlicht zu schade!





Passend dazu eine antike Neujahrskarte zwischen die Boule-Kugeln gesteckt - FERTIG. 




Eine Deko, die in den nächsten Wochen einfach nur durch verschiedene andere Pflanzenteile, kleine Blumenzwiebeln, o.ä. abgewandelt werden kann.



Ich weiß nicht, ob ich noch dazu komme, einen weiteren Post hier zu / vor Sylvester zu setzen - darum wünsche ich Euch schon heute: 
Kommt gut ins NEUE JAHR - jeder auf die Weise, die er / sie für sich selbst richtig findet. 
Ich selbst bin nicht so der "Sylvester-Typ" - mir behagt diese "Du-Musst-heute-fröhlich-sein"-Feierei nicht so sehr. Und die Fellträger lassen wir über die "Knall-Zeit" definitiv nicht allein. Auf diese Idee würdenwir nichtmal kommen. 
In den vergangenen haben wir es uns zu Zweit gemütlich gemacht, haben meist lange beim Raclette gesessen, das an diesem Tag doch recht einseitige Fernsehprogramm "genossen" und später dann aufs Neue Jahr angestossen. 
Eure Jacqueline

Montag, 31. Dezember 2018

Und wieder ist ein Jahr rum........



............... gefühlt (für mich) eines der aufregensten, rasantesten und auch anstrengensten Jahre überhaupt - das vergangene Jahr 2018. Ein Jahr, dem ich gerne LEBE WOHL sage. Wo ich froh bin, dass es vorüber ist.  Ein Jahr, das mich sehr vieles gelehrt hat und in dem wir Dinge erlebt haben, die mit Sicherheit leerreich waren, aber die man nun wirklich nicht nochmals braucht. Und darum freue ich mich, dass wir heute Nacht dann sagen können: GOODBYE 2018 - WELCOME 2019



Ok, es kommt noch die "Ballerei", aber so lange wir hier leben, war es vor Sylvester hier noch nie so friedlich und wurde noch nie so wenig geballert, wie in diesem Jahr kurz vor Sylvester.
Auch, als wir gestern nochmals in Berlin waren, fiel uns auf, wie wenig Knaller und Raketen vorab schon gezündet wurden.
Was mir persönlich ja sehr entgegen kommt - ich VERABSCHEUE diese Knallerei. Es fällt mir schwer, an den ganzen Böllern und Raketen irgendwas Schönes zu finden. Und ja, ich gehöre zur Franktion derer, die sagen: Die Knallerei auch an Sylvester gehört in "staatliche Hände". Gerne soll in jeder Stadt zentral irgendwo ein öffentliches Feuerwerk gezündet werden: Menschen, die es geniessenkönnen, können hingehen und es sich anschauen. Vielleicht auch in der Fernsehübetragung bewundern. Die Menschen, die die Knallerei aus welchen Gründen auch immer nicht mögen, bleiben davon weitestgehend verschont. Niemand bräuchte um sein Haus bangen, dass es Feuer fängt, es würde deutlich weniger Verletzte geben. Und ich persönlich hab auch kein Problem damit, wenn dieses Feuerwerk dann aus Steuergeldern bezahlt werden würde.
Die Belastung für die Umwelt wird auf ein Minimum reduziert, die Städte sehen am 01.Januar dann nicht aus wie nach einem Krieg und weniger Sylvesterschrott müsste weggeräumt werden.
Von der Lärmbelastung mal ganz abgesehen. Viele reden in den letzten Tagen davon, wie belastend diese Knallerei für die Tiere ist. Was ja auch wirklich stimmt. Auch unsere Fellträger können zum Teil nur schwer mit der Ballerei umgehen. Sie sind aufgeregt und haben auch Angst. Für wild lebende Tiere sind diese Tage ebenfalls eine Tortur. 
Aber was mir schon immer aufgefallen ist und ich auch ziemlich makaber finde: NIEMAND hat mal über die Menschen gesprochen. Jedenfalls hab ich darüber nichts lesen oder hören können. Menschen, die vielleicht sogar einen Kreig erlebt haben. Für diese Menschen grenzt ein Feuerwerk mit Knallerei an Folter. Meine Großmutter lebt ja leider nicht mehr - aber als sie noch lebte, war Sylvester für sie der schlimmste Tag des Jahres. Sie hat sich gefürchtet, es kamen viele Erinnerungen hoch, von denen sie mir nur einen Bruchteil damals erzählt hat. Und auch heute leben unter uns viele Menschen, die Kriege mit den dazugehörenden Geräuschen erlebt haben.



Sylvester ist für mich eher ein Tag, an dem spätestens bei uns "entweihnachtet" wird - alle glitzernden Schätze bis zum Spätherbst in den Kartons verschwinden und eine luftige Deko Einzug hält.



Und so bekam der Arbeitstisch im Wohnzimmer heute eine "Übergangsdeko" mit Stücken, die auch das Neue Jahr für mich symbolisieren. Auch die gläserne Cloche, die mir sagt: Hey, bald beginnt auch wieder die Gartenzeit. In den Beeten wühlen, schauen, wie sich die ersten grünen Spitzen aus dem Boden schieben.
Aber auch die eiserne (Friedens)Taube, die für mich für das Vogelgezwitscher steht, dass ich hoffe, bald wieder hören zu können und die knospigen Hyazinthen, die ja ebenfalls den Neubeginn in der Natur dann symbolisieren.




Durch Zufall hatte ich gestern in Berlin versilbertes Schleierkraut entdeckt - und so war die Idee geboren, es zu Zahlen zu binden. Eine Deko, die ja sehr schnell gemacht war. Schlicht und einfach.




Ich möchte mich aber auch bei Euch bedanken, dass Ihr mich / uns im vergangenen Jahr hier im Blog begleitet habt. Mit uns gezittert und gebangt habt, Euch mit uns gemeinsam über schöne Momente gefreut habt.
Und so wünsche ich uns allen, dass das kommende Jahr nur schöne Erlebnisse bereit hält, dass wir gesund durch das kommende Jahr kommen und es auch weiterhin schaffen, uns an den schönen Dingen des Lebens zu freuen! - Eure Jacqueline

 


Montag, 1. Januar 2018

welcome 2018

Ich weiß nicht, wie es Euch geht - ich persönlich mag Sylvester nicht besonders. Besonders diese Knallerei mag ich nicht - die hab ich noch nie gemocht. Dazu immer die gleiche Frage: was machen wir an Sylvester, weil es doch sooooooooooo ein besonderer Tag ist?!? Je älter ich werde, desto mehr hab ich die Einstellung: Feiern kann ich immer - das ganze Jahr über. Dafür braucht es keinen bestimmten Anlass. Was ich aber mag, ist das Jahr hinter sich zu lassen. Denn im Laufe der Monate füllt sich ein Jahr ja nicht nur mit schönen Erlebnissen, sondern auch mit traurigen oder gar ärgerlichen Ereignissen. Und da ist es doch ein schönes Gefühl, zu sagen:



Wenn man dieses GOOD BYE dann auch noch friedlich, ruhig und im Kreis der Menschen begehen kann, dann finde ich, ist es besonders schön! Die Tochter mit Enkelsohn waren hier und wir haben das Jahr sehr gemütlich ausklingen lassen. Haben lecker gegessen, beisammengesessen, haben gelacht, diskutiert, über manches Erlebte nachgedacht und konnten um Mitternacht sehr entspannt sagen, wir legen das beschriebene Blatt Papier für 2017 weg und sagen WELCOME 2018:



Ich bin gspannt, was das kommende Jahr an Ereignissen und Erlebnissen für uns bereit hält. Ich hatte schon in FB kurz geschrieben: ein Neues Jahr ist wie ein weißes Blatt Papier, dass im Laufe eines Jahres mit vielen kleinen und großen Ereignissen beschrieben wird. Na, dann wollen wir mal loslegen!



Bei uns wird traditionell schon in der Jahreswechesel-Woche begonnen, zu entweihnachten. Manchen mag das verwundern, aber ich bin schon jobbedingt ab dem Spätsommer von Weihnachtsschmuck umgeben. Da ist es selbst für mich dann doch sehr erfrischend, alles Stück für Stück wieder mal zu verstauen, verräumen und dann eben die luftigen Räume und Bereiche zu geniessen.



Natürlich klappt es nicht, alles auf einmal abzubauen und wegzupacken. Und manches finde ich auch in den ersten Januar-Wochen noch sehr schön / passend. Wie z.B. die Hohlglasketten an den Schneiderbüsten - mindest so lange, bis ich eine neue Idee hab, was sie als Schmuck um den Hals bekommen sollen!



Genauso wie die Ketten am alten Schlüsselbrett - ich finde dieses "Bild" so wunderschön, dass ich es gerne noch ein paar Tage geniessen möchte.
 

Und natürlich auch die großen Metallsterne! Die sind für mich ohnehin nicht Weihnachten - also dürfen sie noch eine Weile bleiben!



Der Esstisch ist derzeit ganz schlicht mit einem übergroßen Futtertrog bestückt, in dem Topf an Topf Hyazinthen stehen. Die hatte mir der Held in der Jahreswechsel-Woche mitgebracht.



Und ich weiß nicht, ob ich mir das nur einbilde, aber mir kommt es so vor, als würde sich bereits das Licht wieder ändern. Als würde es wieder "heller" werden - kaum merklich aber immerhin!



Das empfinde ich ja auch als Phänomen: je älter ich werde, desto intensiver erlebe ich die Jahreszeiten, die kleinen Vorboten der verschiedenen Jahreszeiten oder eben auch das besondere Licht oder Geräusche in der Natur, die zu den Jahreszeiten gehören. z.B. das man wieder vermehrt die Vögel zwitschern hört.



Ich möchte mich aber trotzdem noch für ein tolles gemeinsames vergangenes Jahr 2017 bei Euch allen bedanken - bei den Lesern des Blogs genauso wie bei unseren Kunden. Und vor allem, habt alle ein gutes Neues Jahr! Dass auch Eure jetzt noch unbeschriebenen Jahresseiten nur mit schönen Erlebnissen in 2018 beschrieben werden! - Eure Jacqueline

 

Freitag, 1. Januar 2016

welcome 2016 und SEVEN !!!!.........................

für uns ging mit dem Jahr 2015 ein wahres "Hundejahr" zuende - und was wir niemals für möglich gehalten haben: für uns endete das Jahr 2015 haargenauso wie 2014 und wir begrüßen auch das Jahr 2016 wie wir vor 12 Monaten 2015 begrüßt haben..........
 

............ - das ist schon irgendwie verrückt. Viele von Euch können sich bestimmt noch erinnern, wie ich am 30.12.2014 nach Düsseldorf geflogen bin und die schöne aber schwer verletzte Martha zu uns geholt hab. Heute (ein Jahr später) ist sie putzmunter, springt / rennt unbeschwert mit den anderen Fellträgern durch die Welt und ist unser absoluter Sonnenschein. Immer gut drauf, nie knurrig und immer schön, selbst dann, wenn sie sich irgendwo im Dreck gewälzt hat........

 

........ und (fast) immer an der Seite von Mr.Gin zu finden.............



.....im Sommer (Mitte Juli) wurde dann in Komotini die "kleine Wölfin" gefunden - in einer ziemlich schlechten Verfassung mit der verheerenden Diagnose: Herzwurm - für Hunde, die nicht behandelt werden, das Todesurteil. Und der Held verliebte sich in die "Wölfin", organisierte das Medikament, wir schickten es runter nach Komotini und so konnte sie behandelt werden...........
 

 ......Die Prognosen waren gut und es hieß damals, dass sie bereits Adoptanten direkt in Griechenland hat, wenn sie denn erstmal gesund ist. Und so haben wir uns natürlich für sie verantwortlich gefühlt, und Spezialfutter runter geschickt. Aber wir sind auch davon ausgegangen, dass sie in Sicherheit ist und dass sie, wenn sie erstmal gesund ist, ein tolles Leben vor sich haben würde. Und als dann schon klar war, dass Lora zu uns kommen würde, kam heraus, dass Seven große Kordinations- und Gleichgewichtsprobleme hat. In Griechenland ist man dann erstmal von ausgegangen, dass die Herzwurmbehandlung einen Schlaganfall ausgelöst hat. Und in diesem Zustand hätte sie dort Null Chancen auf eine Adoption in Griechenland und auch die Überlebenschancen im öffentlichen Shelter für den kommenden Winter waren sehr gering. Zuerst haben wir dann hochwertiges Futter, Vitamine usw. für sie runtergeschickt, denn sie war auch erschreckend dünn geworden. ........
 

 .......nach langem hin und her, für und wider haben wir uns dann entschieden, auch sie Anastasia / die kleine Wölfin (nun Seven) zu uns zu holen. Das ist ja aus Griechenland auch nicht so einfach - zig Vorschriften müssen beachtet werden, zig Tests zu verschiedenen Krankheiten müssen gemacht werden und vor allem mußte der Amtstierarzt dort auch bestätigen, dass es eben keine ansteckende Krankheit ist, warum es Anastasia / Seven so schlecht ging. Es mußten verschiedene Flüge organisiert werden, wer sie dort abholt, denn Komotini liegt ja 3 Autostunden von Thessaloniki entfernt und natürlich auch meine Flüge, denn sie sollte in Frankfurt/M. ankommen. Dann kam eine bange Zeit, denn niemand konnte sagen, ob sie es bis zum 30.Dezember durchhalten würde. Die Griechen können nur schlecht Englisch und auch mein Englisch ist nicht auf Medizin ausgelegt. Also haben wir die ganze Zeit auch mit dem Schlimmsten gerechnet. Wir wußten aber, dass einer der Pfleger dort unten ein besonderes Auge auf sie haben würde und sie war die ganze Zeit auf der Krankenstation. Das hat uns dann doch etwas beruhigt...................



......am 30. Dezember dann bin ich mit sehr gemischten Gefühlen nach Frankfurt geflogen. Also dieser Fughafen ist nichts für mich.........so verwirrend gebaut und beschildert, naja. Jedenfalls begann dann erstmal die letzte "Wartephase", die ja die Schlimmste überhaupt ist. Ich wußte ja, dass alle "in der Luft waren" und irgendwann dann kam die erlösende Meldung auf den Anzeigebildschirmen........


.........und dann kamen sie alle heraus und wir "verkrümelten" uns in den Toilettenbereich. Dies ist übrigens Aljosha, er hatte Anastasia / Seven mit in Komotini abgeholt. Er ist eine Seele von Mann.............



.....Und dann sind wir auf die behindertengerechte Toilette gegangen. Die haben eben den Vorteil, sehr geräumig zu sein und niemand kann abhauen. Wir waren ja auf einen grossen Hund vorbereitet gewesen - also einen großen Schäferhund oder vergleichbare Größe.................
 

 .........und dann hab ich die Tür entsichert und ein kleines Häufchen Fell lag darin. Ich holte sie heraus und da stand sie nun, schaute völlig irritiert, legte den Kopf an meinen und rührte sich nicht........



......also wieder rein in die Box, haben wir Zwei uns mit einer lieben Bekannten, die mich am Flughafen überrascht hatte, erstmal eine halbwegs ruhige Stelle am Flughafen gesucht und haben so die nächsten Stunden rumgebracht. In ihrer Flugbox schien sie sich sicher zu fühlen............
 

............. Es folgen noch ein paar sehr aufregende Minuten dann beim einchecken, da wir es leider mit einer völlig überforderten "Dame" an der Abfertigung zutun hatten und dann ging es ab nach Berlin. War ich froh, dort den Helden zu treffen. Rein ins Auto und ab nach Hause ins "kleine Haus", denn eine Zusammenführung mit den anderen Fellträgern mitten in der Nacht wäre dann wirklich zu viel für die arme Seele gewesen. Allerdings Usca haben wir noch dazugeholt, was wirklich gut war. Sie hat Seven beschnuppert, ihr die Nase geleckt und ihr so ein wenig Halt gegeben - auf die alte Dame ist eben Verlaß. Mit großem Appetit hat Seven dann ihre erste Mahlzeit verputzt...............
 

 ......Die Nacht dann verlief sehr ruhig und am morgen danach hat sie mit Usca den Garten erkundet. Sie gab ihr Halt. Und dann haben wir paarweise die anderen Fellträger geholt. Es war unglaublich. Sie alle merkten wohl, dass hier ein Wesen angekommen war, dass schon beim ersten Bellen umgefallen wäre. Kein giftiges Knurren, keinerlei Imponiergehabe. Nur sanftes Beschnuppern...........
 

.........und dann kehrte wieder Ruhe ein............
 

......


....... den tatsächlichen Zustand von Seven könnte man so beschreiben: wie ein Hund oder Katze, die frisch aus der Narkose erwacht. Unsicher auf den Beinen, oft irritiert vor sich hinstarrend............
 

.............. Jede unerwartete Situation bringt sie im wahrsten Sinn des Wortes aus der Fassung. Dann steht sie lange da und scheint zu überlegen, was das bedeutet. .............



.........naja, und dann ging es rüber zum Wohnhaus. Rasen und Freiflächen scheint sie zu kennen.....

 

......und solange es um sie herum "gesittet" abläuft kann sie gut damit umgehen. Und als würden die anderen Fellträger das erahnen, liefen alle zwar rum - aber keiner brach in helle Aufregung aus............
 

.......und Seven hat den Hof erkundet............



......unsere große Sorge war dann ja der Sylvesterabend, denn auch bei uns wird viel geknallt - auch wenn unser Dorf mit 300 Einwohnern mehr Hühner und Kühe als Menschen hat. Dabei hat fast jedes Haus auch mindestens einen Hund, was aber die Bewohner bei uns nicht im Mindesten zum Nachdenken scheinbar bringt. Aber bis zum späten Abend schlief die Maus dann tief und fest auf ihrer weichen Matte. Es war zu schön zu sehen, wie entspannt sie war............

 

.......

 

....Die Hunde (und wohl nicht nur die / unsere Hunde, sondern alle Tiere hier im Dorf) leiden bei der Knallerei teilweise Höllenqualen. Zu unserem Entsetzen fing dann auch glatt ein Nachbar mit der Knallerei deutlich vor 24 Uhr an. Genau zu dem Zeitpunkt, als wir noch dachten: nach schnell nochmals alle raus, bevor eben geknallt wird. Na, weit gefehlt  und Seven muss so entsetzt gewesen sein, dass sie einen epileptischen Anfall bekam. Sowas hatte ich in meinem Leben noch nicht gesehen - weder bei einem Menschen noch bei einem Hund. Wir beide - sie und auch ich - waren danach völlig erschöpft. Jetzt ist unsere große Hoffnung morgen der bereits bestellte Termin in der Tierklinik in Berlin. Mal schauen, was die dann uns sagen und uns raten. Ob es vielleicht dann entsprechende Medikamente gibt. Aber eines ist sicher: auch sie / Seven ist ein ganz besonderer Fellträger. Man merkt mit jeder Mahlzeit (und davon bekommt sie derzeit 3 am Tag), wie sie sich ein wenig mehr entfaltet. Ankommt. Sich versucht zu orientieren. Rituale scheinen für sie sehr wichtig zu sein. Und bereits jetzt schon ist zu merken, wie sie zumindest mich, Usca und Lora wahrnimmt. Ich freue mich schon drauf, wenn sie das erste Mal mit dem Schwanz wedeln wird! Das wird dann wie ein Geschenk sein - Eure Jacqueline

die Hundsrose oder Kartoffelrose

Ein echtes Highlight jedes Jahr ist ja die Rosenblüte bei uns. Also, wenn die ersten Rosen ihre Knospen öffnen. Meist beginnt das ja eher un...