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Dienstag, 26. Januar 2021

Es dauert einfach seine Zeit.............................

............ ist genau der richtige Titel für diesen Post - denn bei allen Themen, um die es in diesem Post heute geht, ist das so:

 

 Es dauert einfach seine Zeit, bis alle Hasen- und Eierformen nicht nur hervorgekramt sondern auch ihren Platz in der Deko gefunden haben. Die Papphasen "ruhen" allerdings noch immer in der Kiste. So verändert sich die Deko derzeit dauernd hier ein wenig. Aber niemand hat ja auch gesagt: dann und dann muss ich fertig sein

 

  Gerne stelle ich sie "nach Motiv" auf - am liebsten dann auch noch wie die "Orgelpfeifen".

 

 Ich finde es faszinierend, zu sehen, dass eben ein stehender Hase nicht gleich ein stehender Hase ist. 

 

Wie sie sich ganz fein trotzdem unterscheiden (unanbhängig natürlich auch von der Größe).

 

 Jedes Jahr wieder überleg ich mir, wie ich die Eierhälften schön platzieren kann und verfalle dann doch wieder dazu, sie einfach irgendwo hinzulegen. So, als wäre garnicht aufgeräumt................

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 Nach so vielen Jahren sieht zwar auch die Eier/Hasendeko jedes Jahr ein wenig anders aus, aber bestimmte Idee bleiben gleich. Wie, dass eben die Formenplatten wie Bilder an die Wand gehängt werden.

 

 

 Genauso braucht auch ein Huhn seine eigene Zeit, bis es erwachsen wird! Nach und nach hatten die Küken aus dem Sommer in den letzten Wochen begonnen, wie die Althennen Eier zu legen. Denn auch, bis  ein Huhn "legereif ist, dauert es einfach seine Zeit! Die kleine Goldi legt seit 1. Januar nun alle paar Tage ein braunes Eichen (sie sind ja kaum größer als Taubeneier), die grauen Araukaner-Mädels fast blaue kleine Eier. Die Letzte, wo wir uns bis zum Schluß auch unsicher waren, war diese Schönheit................. Ist es ein Kalimero oder eine Kalimera? Ein Kalimero wäre mir auch recht gewesen - warum nicht auch einen Hahn mitlaufen lassen? Auf dem Dorf ja auch kein Problem. Fast jeder Hof hier hat Hahn und Hühner. Im Laufe des Vormittags schau ich ja immer nach den Eiern und klar, auch bei den Hühnern an sich nach dem Rechten. Da lagen im rechten Nest mehrere Eier und im linken Nest saß, wie wir jetzt wissen, Kalimera und schaute mich sehr empört an, dass ich den Deckel öffne,während sie da saß. Na, ich war ja gespannt ..........

 

..........später hab ich dann dieses wunderschöne olivgrüne Ei im Nest gefunden. Nicht allzu groß - aber das ist bei jungen Hühnern ohnehin normal. Ich war schon froh, dass ihr erstes Ei kein Windei war. Für mich ist ja jedes Ei, dass uns das Federvieh schenkt, ein tolles Ei, über das ich mich jedesmal auch sehr freue! - aber das erste Ei ist immer auch was sehr Besonderes!

 

So wurde auch das erste Ei von nun Kalimera mit Fotos entsprechend heute "gefeiert"!

 


Was natürlich auch seine Zeit braucht, sind meine Strickdecken. Abends vor dem Fernseher kann ich ja meine Hände nicht sill halten und aktuell stricke ich lieber als, dass ich häkle. Aber irgendwas "puzzle" ich immer gerne. Ob es nun ist, dass ich meine Primitive-Art-Tiere stopfe und verziere, oder eben häkle oder stricke.

 

 Mein liebstes Strickmuster ist und bleibt einfach der Zopf! Das mag für viele langweilig sein - aber das Muster funktioniert bei mir "wie im Schlaf" und ich mag es einfach am liebsten. Vermutlich auch, weil der Zopf (in allen seinen Varianten) auf mich nichtnur gemütlich wirkt, sondern mich auch immer an kalte Gegenden wie Island, Schottland oder Irland erinnert. Auch wenn ich danoch nie war. Wenn ich noch ein unerfülltes Wunsch/Traumreiseziel hab, dann dort hin.

 

 Dazu muss eine Decke für mich nicht nur schön / dekorativ sein, wenn ich sie selbst anfertige, sondern auch einen 100% Kuschelfaktor haben. 

 

 Das ist für mich einfach nur der Fall, wenn es sich um 100% natürliche Fasern handelt. Wie bei dieser Decke reine Wolle. Sie wärmt, ohne dass man drunter schwitzt. 

Meine Mutter hat früher immer gesagt: nichts ist so gesund wie echte Wolle. Ok,damals war es aber immer "Kratzewolle". Das fand ich so furchtbar als Kind. Kennt Ihr das auch: da haste schon Halsschmerzen und dann muss auch noch solch ein Kratzeschal um den Hals............... da konnte man zusehen, wie schnell ich gesund wurde - schon um den verhaßten Schal loszuwerden.......... aber diese Zeiten sind ja zum Glück schon lange vorbei!

 

 Und ich LIEBE diese "Nichtfarbe" - ein herrliches Schlammbraun, dass man natürlich auch etwas eleganter Lodenbraun nennen kann. 4fädig gestrickt kann man mit 8er-Nadeln herrlich "metern".

 

 Trotzdem ist die Decke bei einer Größe von 110 x 170 cm ein Leichtgewicht geblieben. Grad mal 1.400 gr "schwer" oder eben eher leicht. Allerdings ist es auch die erste Decke, die keinen "Zierabschluss" an den schmalen Seiten hat.

 

 Kaum war die eine Decke abgekettelt und alle Fäden vernäht (eine Arbeit, die ich garnicht leiden mag) wurde auch bereits die nächste Decke in Angriff genommen.

 

 Natürlich wieder mit meinem geliebten Zopfmuster! Ausserdem sollte sie DICK und WARM werden mit einem Hauch von Luxus!: Und so wird sie jetzt 2x3fädig gestrickt. Dafür hab ich immer 2 Fäden aus einem Gemisch aus 55%Wolle und 45%Baumwolle mit einem Faden 100% Baby Alpaca zu Knäulen aufgewickelt. Insgesamt also 6fädig auf 8erNadeln.

 

 Die Dicke des so entstandenen "Garnes" hab ich allerdings unterschätzt - es hätten auch gut 10erNadeln sein können. Aber einmal angefangen und vor allem, an die dicke "Garnstärke" nun gewöhnt, komme ich inzwischen gut voran. Und das Alpaka-Garn verleiht dem Ganzen zusätzlich noch eine butterzarte Haptik. Die Decke wird dann später im kleinen Haus liegen - wenn sie denn fertig ist - wie bei allem, sie dauert einfach ihre Zeit, weil sie "nebenbei" entsteht.

 

 Einen "Spleen" hatte ich ja in den vergangenen 12 Monaten (oder macht das sonst noch jemand von Euch?):

Ich habe Anfang letzten Jahres mal auf einem Strickblog gesehen / gelesen gehabt (ich weiß leider nicht mehr welcher (hab vergessen, mir den Namen zu notieren)), wie jemand ein Jahr lang die Banderolen der verarbeiteten Knäuel aufgehoben hat und dann seinen Wollverbrauch mal aufgerechnet hatte. Das war sehr beeindruckend. Ich finde, das macht auch Sinn - über das Jahr verliert man schnell den Überblick, was / wieviel verarbeitet wurde. Ich wollte das unbedingt auch wissen! 

Unter dem Sofabett stand dafür eine große Kiste - dort kam ab dem Zeitpunkt jede Baderole rein. Da war ich erstaunlich diszipliniert!

 Und jetzt, Ende Januar, hab ich mir dann den Spaß gemacht und mal nachgerechnet. Denn vor genau einem Jahr hatte ich damit begonnen - das hatte ich mir extra notiert gehabt!

Insgesamt verbraucht wurden:

 * 48 Knäuel PURE WOOL zu 350 m = 16.800 m

* 24 Knäuel PURE LINEN  zu 200 m = 4.800 m

                    * 53 Knäuel WOOL/COTTON-BLEND zu 127 m = 6.737 m

   * 23 Knäuel BABY ALPACA zu 180 m = 4.140 m

  * 13 Knäuel reine Baumwolle zu 127 m = 1.651 m

Das macht stattliche 34.128 m - also rund 34 km Garn. Das ist die halbe Strecke von uns aus nach Berlin (eigentlich 75 km)  - damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Und ich stricke / häkle ja nun nicht jeden Abend. 

Ich bin gespannt, wie viele Banderolen es in diesem Jahr werden - ich werde meinen Spleen erstmal beibehalten. 

 Das war es dann mal wieder - zumindest für heute. Denn auch einen Post zu schreiben, das dauert einfach seine Zeit!

 Zum Schluss möchte ich mich aber auch noch bei einem sehr lieben Menschen bedanken - einer Leserin hier im Blog: Danke liebe Erika für Deinen Brief! Ich hab mich riesig drüber gefreut. Auch über das zuckersüße Häschen auf dem Foto! Solche herzlichen Zeilen bekomme ich auch nicht täglich. Sie zeigen mir aber auch, dass Menschen den Blog geniessen und gerne lesen - eine tolle Anerkennung!

 

 Paßt gut auf Euch auf, bleibt vor allem gesund und auch geduldig in diesen ungewöhnlichen Zeiten. Ich lese so oft im Netz, wie schwer es den Menschen fällt, die so wichtige "Sozial-Abstinenz" zu wahren. ............... Macht es Euch zuhause schön. Genießt Euer Zuhause, denn eines ist auch sicher: so viel Ruhe, die eigenen 4 Wände zu geniessen, werden wir wohl so bald dann nicht wieder haben! - Eure Jacqueline


Donnerstag, 16. August 2018

Ich hab ja schon einige Decken angefertigt - aber eine Decke GESTRICKT  hab ich noch nie! - DAS ist für mich ein absolutes "Novum" gewesen!


Wenn man (also ich zumindest) an Stricken denkt, denkt man ja immer: DAS DAUERT EWIG! - Häkeln geht doch viel schneller! Aber ich hab jetzt gemerkt: das ist ein Irrtum! Drauf gebracht hatte mich eine Kundin, die Wolle bei uns gekauft hatte. Sie war auf der Suche nach einer Wolle für eine Decke gewesen und fragte mich eben um Rat. Meine prompte Antwort: na, da brauchen Sie aber Zeit für ............... die Antwort der Kundin: nein, ich möchte sie ja mehrfädig machen und dann kann ich mit dicken Nadeln arbeiten. Das leuchtete mir ein und ich behielt die Idee im Hinterkopf. Und kaum war die letzte Decke fertig gehäkelt - ich hatte ja HIER berichtet, hab ich mir eine Wolle rausgesucht, die ich MEHRFÄDIG stricken konnte.





Begonnen hab ich Ende April - hab also mit Pausen etwa 3 Monate gebraucht.

Für diese Decke hab ich mir

mohair tweed - SOFT SAND von JEANNE D'ARC LIVING

aus unserem Lager ausgesucht. Das folgende Shop-Foto (mein eigenes Foto!) gibt die Farbe sehr gut wieder!

 


Zuerst wurden aus drei 50gr.-Knäulen ein dickes Knäuel gewickelt und los konnte es gehen. 
Für diese Decke hab ich 120 Maschen angeschlagen und die ersten 8 Reihen erstmal nur rechts-links im Wechsel gestrickt. So kann man gut verhindern, dass die Decke sich bei der Arbeit "rollt" und man braucht später auch keine Zier/Abschluss-Kante arbeiten.




Es sollte eine "rustikale" Kuscheldecke werden - also wurde wie folgt aufgeteilt:

je 5 Maschen an den Seiten, die ebenfalls im rechts-links-Muster gestrickt wurden (für die geraden Kanten später).
Dazwischen 20 Maschen glatt rechts - 10 Maschen glatt links (für den 1. Zopf) - wieder 20 Maschen glatt rechts - 10 Maschen glatt links (für den 2. Zopf) - wieder 20 Maschen glatt rechts - 10 Maschen glatt links (für den 3. Zopf) - wieder 20 Maschen glatt rechts 
Ich hab Zöpfe aus 12 Reihen gestrickt.  




Insgesamt hat die Decke jetzt eine Breite von etwa 150 cm und eine Länge von etwa 210 cm bekommen - und ja, es ging fix. Was klar ist: je länger die Decke wird, desto wärmer ist es natürlich, an ihr zu arbeiten, denn irgendwo müssen die Wollmengen ja bleiben! Gestrickt hab ich mit 8ter Rundnadeln.



Die Farbe der Wolle auf den Fotos ist etwas blasser als mein "Produktfoto", da ich die Fotos heute am frühen morgen gemacht hab, und da waren die Lichtverhältnisse einfach nicht optimal. Aber hätte ich gewartet, bis wir besseres Licht haben, da hätte ich wohl derzeit lange warten können. Da wir seit Wochen krachende Sonne hier haben. Mich persönlich freut das ja, aber für Fotos ist dieses Licht leider nicht so optimal. Aber wie das immer so ist im Leben: es ist nie alles Gute beeinander.



Auf jeden Fall hab ich mit dieser Decke mein Ziel absolut erreicht - es ist eine superweiche und SEHR warme KUSCHELDECKE geworden. Ich hab aber auch sehr locker gestrickt und was mich selbst sehr verblüfft hat beim Verarbeiten: die Wolle hat sich auch beim stricken sehr leicht verarbeiten lassen - obwohl ich 3-fädig gearbeitet hab. Insgesamt hab ich etwa 2.100 Gramm / 42 Knäuel verarbeitet.




 


Und ja, inzwischen hab ich "Blut geleckt".................. die nächste Decke ist auf den Nadeln........... diesmal aus reiner Wolle und diesmal 4-fädig - ebenfalls auf den 8erNadeln. Das klappt ebenfalls gut, da auch die einzelnen Fäden etwas feiner sind. Ich bin gespannt, wie diese Decke dann wird!



Und ansonsten? - sind wir fleissig am umziehen. Ich hab mir angewöhnt: was rüber kommt, wird gleich an einen festen Platz geräumt und auch bedekoriert. Dadurch dauert zwar alles ein wenig länger, aber es entsteht kein fürchterliches Chaos, ich finde Dinge einfacher wieder und kann gleich auch noch ein paar neue Dekoideen ausprobieren:

 


Es entstehen neue Lieblingsplätze,





ich staune über Lichteffekte und freue mich über Ernte! Denn dies sind in diesem Jahr die ersten Äpfel von einem kleinen Apfelbaum, den wir bereits vor mehreren Jahren bei uns am "kleinen Haus" gepflanzt hatten. Mein Lieblingsapfel, der Elstar.




Die Äpfel sind zwar nicht allzu groß, aber das Aroma bzw. der Geschmack ist umwerfend! 


 

Ich hab auch über die Wirkung von antikem Bauernsilber vor der Metallwand gestaunt. Im ersten Moment würde man ja denken: das kann nicht klappen - das "beisst" sich doch. Aber nein, ich finde nicht - ich finde grad diesen "Bruch" sehr schön!

 


Bei unserem Pflanzengroßhändler hab ich vor kurzem diese Sorte Erika gefunden - solch eine Sorte hab ich nie zuvor gesehen!

 


 Das "Laub" ist hauchzart und winzigste Glöckchen reihen sich an den Stengeln auf. Und je "älter" die Blüten werden, desto mürber wird die Farbe dann.

 


Vor ein paar Wochen hatte ich mir von unserem Walnuss-Baum einige Zweige für die Vase geschnitten gehabt. Ich hatte damit gerechnet, dass die Nüsse mit der Zeit abfallen würden. Aber nein, die Haut um die Nüsse ist zwar eingeschrumpelt und schwarz geworden. Aber die Nüsse sitzen noch fest an den Ästen! 




 hier kommen jetzt einfach noch ein paar unkommentierte Impressionen - Fotos, die kein besonderes Thema haben, sondern mir selbst einfach nur  besonders gut gefallen.

 

 

 

 

 


 Ja, das war es mal wieder - all das wollte ich Euch zeigen und wünsche Euch zusammen mit Jorgos und dem Martha-Mädchen wunderschöne Sommertage - Eure Jacqueline

 

die Hundsrose oder Kartoffelrose

Ein echtes Highlight jedes Jahr ist ja die Rosenblüte bei uns. Also, wenn die ersten Rosen ihre Knospen öffnen. Meist beginnt das ja eher un...