Posts mit dem Label Gemälde werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Gemälde werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 1. Mai 2026

Ich komm ja wieder, sagt der Mai

Diese Zeile aus dem Maigedicht von Erich Kästner liebe ich ganz besonders. Dieser Zeile  habe ich auch mein Lieblingsdetail aus meinem großen Wolfgangsweg-Bild (auf Holzplatte) gewidmet. 

Der Junge Mann kommt mir bekannt vor. Die alte Bäuerin bin ich oder die ehemalige Besitzerin von Jakobschaf FengShui oder.... .

Sagt er "Tschüs -  ich komm ja wieder" oder sagt er: "Grüß dich, hier bin ich wieder!" ?

Begrüßung und Abschied vom Mai von der Bäuerin. Das Gremium am Tisch berät über die Entstehung des Wolfgangsweges. Detail meines Wolfgangsweg-Bildes, 1oo/150 auf Holzplatte, Acrylfarben auf Holzplatte 


 

Samstag, 16. August 2025

Zum Marienfeiertag am 15. August: Dorikunst marianisch


 

Haustafel: Maria mit Kind von Engeln umgeben - auf Holz gemalt nach einem alten Vorbild

Soli Deo Gloria

Diese Holztafel ziert seit vielen Jahren die Nordseite vom Stufferhaus. Das Vorbild war eine alte Holztafel meines damaligen, inzwischen verstorbenen Schreiners, der mir empfahl, sie unbedingt abzumalen und nach alter Bauerntradition am Haus anzubringen, sie sei ein Haus-Schutz. Er schreinerte mir aus dicken Brettern die gleiche Bildgröße wie das Original und erstellte gleich noch den passenden Rahmen dazu. Mittlerweile fertigt sein Sohn immer mal wieder Bilderrahmen für mich aus Fichtenholz an, die ich den Bildern entsprechend farbig bemale oder auch roh lasse. Er hat das Original gut aufbewahrt und es in seinem Hauseingang schön und würdig platziert. Sein Vater hatte immer Bedenken, ob der Sohn das Gnadenbild vielleicht irgendwann achtlos verkommen lassen würde.  

Diese Blech-Marienfigur (Höhe 100cm) ist am Engelweg angebracht. Im Mai habe ich die Strahlen mit Blattgold vergoldet. 

Durch das JA der Maria fließen Gnadenstrahlen über die ganze Welt.

Lena hat kürzlich in der Schule völlig selbstbestimmt dieses Mariengebet zum Erstaunen der Lehrerin gedichtet und gezeichnet. 

"Liebe Maria - du segnest uns -  dein Segen breitet Sicherheit. - Wir danken dir für deinen Segen - Amen" 

Mariblechfigur vor Alpenbild (Detail) 

Die kleine Lena ist inzwischen 7 und betastet immer noch sehr interessiert  Skulpturen. Hier auf der Wolfgangskapelle 

Am Kollnburger Lichterweg 

Maria mit Kind und Tieren in meiner Blechwerkstatt

Marienfigur aus Blech it Engel und Franziskus 

In der Gänseblumenwise wie Sterne 



Maria mit Josef und Jesuskind unterwegs nach Ägypten, Gemälde, Detail 

Maria überreicht der Hirtin das Jesuskind - Gemälde, Detail 

Frau mit Rosenkleid, Kind und Tieren in einem Rosen-Kranz (Tuschezeichnug) 

Detail aus dem Gemälde  "Der Herbstpilger" 


Beginn einer Tuschzeichnung mit Marias Schutzmantel 
Meine Enkelin Nr. 3:  E.-Milda 

Maria, unser Vorbild 

Freitag, 22. November 2024

Das letzte Schneefeld - Gemälde alt- neu

Heute beginne ich meine neueste Bilderklärung gleich mal mit einem Detail, in welchen eine Malerin vorkommt. Sie sieht mir denke ich recht ähnlich. Sie steht auf Schnee vor ihrer Staffelei. Hinter ihr zwischen Tulpen und Narzissen seht ihr ein schwarzes Schaf und im Vordergrund ein Tippizelt, welches damals aufgebaut war, als das schwarze Lämmchen Scholastikea und der schwarze Don Bosco in der sogenannten Pilgerhütte geboren wurden. Ein Ort, den die Malerin noch im Herbst verlassen hat, um am Xaverhof unterzukommen mit ihren Schafen.

 
Während die ersten Frühlingsblumen durch den Schnee kommen, sitzt Xavers Mutter Maria auf einem einfachen Stuhl im Freien, um sie sind die liebevoll angenommenen Schafe.
 

Das Gemälde "Das letzte Schneefeld" begann ich 2007, ein Jahr nachdem ich die sogenannte Pilgerhütte mit meinen 8 Schafen verlassen habe und beim Xaver Raum für meine Herzenskinder bekommen habe. Das Gemälde hieß damals "Die Station" und hat autobiographischen Charakter. Am hinteren Schaf erkennt ihr, dass ich hier mit dunklem, flüssigem Bienenwachs gearbeitet habe. 

Der neue Titel "Das letzte Schneefeld" wird nun schon ersichtlich. Wir sehen nun eine Kuh, die von einer Bäuerin gemolken wird, einen Hund, eine offene Feuerstelle und einen einsamen Schlitten, der mitten im Schneefeld seht. Wegen der feurstele hieß das Gemälde nun "Bachs Naturcamp". Das war 2017, aber da geb es das Schneefeld so noch nicht.

 
Die Kuhmelkerin - sie war ganz ursprünglich eine Wollspinnerin.

Ein Engel

2 Jakobschafe im Frühling

Ich datiere zurück auf 2017, wo ich mit der Überarbeitung begonnen habe.

 

 

Am Tisch im Freien
Kürzlich waren noch 3 Personen am Tisch. Die 3. war hinten neben dem Hund. Da ist nun neu das Schneefeld.
 

Das war die einzige aber weltumwälzende Veränderung, die ich gestern am Gemälde vorgenommen hatte.

Da alle anderen Flächen oliv oder dunkelbraun sind, ist mit dem isolierten weißen Schneefeld eine Bildaussage "Das letze Schnefeefd" entstanden, die ich bejahe oder annehme.. Ich nehme sie an.

Vollbild



 



Donnerstag, 24. Oktober 2024

Der Supervollmond - ein Gemälde auf "Altgrund"

Pilger und Bäuerin begrüßen sich. Der Hund ist dabei - dieses Motiv gibt es mittlerweile in 3 Dorigemälden.

 Ich beginne hier für euch nun über die verschiedenen Bild-Detail die Geschichte  zu erzählen, die in jener Oktober-Supervollmondnacht im Stillen Wald passiert ist.


Großes Landschafts-Szenario: Nocturno im Bayerwald

Der Heilige Wolfgang! Er steht auf feurigen Herbstblättern. Daneben lauscht eine andächtige Person im warmen Mantel in die Herbstnacht.

Wo Wolfgang ist, ist auch ein Wolf.

Stilles Szenario: Wolf - Wolfgang, in die Nacht lauschende Person

Eine Gruppe von Leuten - fast wie Höhlenmalerei..(Kratztechnik)

Hasen, Höhle und Tauben - feurige Herbstblätter

Sie hat einen Strauß mit feurigen Herbstblätter-
Zweigen in Händen: die "Samin".

Reiterin und Hirsch

Vollansicht des Gemäldes

Dieses Gemälde steht schon lange im Halb-Verborgenen meines Malerzimmers. Es war nicht das Bild, welches wirklich so war, wie es sein wollte. Es gibt eine alte Vorstufe, an der ich vor 2 Jahren weiter gearbeitet hatte, doch nicht zum Schlusspunkt gekommen war. In einem Flow-Anfall von JETZT entstand nun aus aktuellem Grund "Der Supervollmond".

Eine der Vorstufen des Gemäldes, paar Jahre ist's her..

 
Nochmal zum Vergleich

Donnerstag, 4. Juli 2024

"Johannisfeuer" - Gemälde (auf Altbild) angefangen

Dies ist ein umfassendes Detail eines neuen Gemäldes mit dem Titel "Johannisfeuer"

 
Tiere an der Futterkrippe - Eltern mit einem Baby im Hintergrund
 

Diese Szene ist einfach ganz "ländlich/bäuerlich" zu verstehen. Man kann aber auch die Geburt von Johannes dem Täufer (24. Juni) sehen oder die Geburt Christi (24. Dezember). Ich bin noch am Überlegen, ob ich den weißen Hintergrund als Schnee belasse oder als gelbe Johanniskraut-Wiese.  

Johannisfeuer in der Ferne mit Menschen und Tieren. Insgesamt sollen mindestens 3 oder 4 Johannisfeuer in der Landschaft zu sehen sein.

Zur Zeit ist bei mir viel los (Ranch, Kinder) und ich weiß noch nicht, wann der "Zeitengel" mir ein paar Momente zukommen lässt, in denen ich dieses Bild fertigstellen kann. Doch ich bin derzeit zufrieden mit dem Anfang - und wenn es erst an Weihnachte fertig sein sollte, dann ist es ja auch aktuell..

Es ist übrigens auf ein "Altbild" gemalt, welches "Johanniskraut" hieß und schon länger darauf wartete, zu seiner wahren Bestimmung zu kommen. 

Altbild "Johanniskraut", Vorstufe von "Johannisfeuer"

"Johannisfeuer", Detail

Donnerstag, 25. April 2024

Das Lagerfeuer - ein Bild der Aktualität

Leben mit Bildern 

Es gibt ein Gemälde in unserem Treppenaufgang, das hängt dort zusammen mit mehreren anderen älteren Bildern seit ewig vielen Jahren. Es hat mir immer irgendwie gefallen aber irgendwie ist es für mich auch bedeutungslos. Das störte mich aber nicht.

Schwester Sylvia berichtet gestern:

"Es kam in den Nachrichten, dass die Obstbauern nachts Feuer anzünden, um wegen der Kälte, die zur Zeit überall herrscht,  die Blüten der Apfelbäume zu retten."

Ich antworte: 

Ah: Ich sehe innerlich ein Gemälde mit blühenden Apfelbäumen, einigen roten Äpfeln vom letzten Jahr liegen noch am Boden und daneben leuchten Frühlingsfeuer, Mai-Fest-Feuer, wo sie Bratäpfel im Feuer auf Stöcken braten..

Nachts arbeitet unbewusst meine Vorstellung weiter und morgens sehe ich das "nichts sagende" Gemälde, was zwar ganz schön ist, aber keine Bedeutung für mich hat. Ich werfe mein Konzept für den bevorstehenden Tag um, hänge das Bild ab, nehme es aus dem Rahmen und male, male, male um die Wette mit dem Wetter. Das Gemälde aus meiner Vorstellung muss fertig sein, solange dieser blühende Kalt-April Apfelbaumblüten-Lagerfeuer macht!! 

Die alte Form des Bildes: Zwei sitzen am Lagerfeuer, ein Hund, zwei Hühner, drei Holzscheunen im Hintergrund, ein altes Steinhaus links im Bild. (Acryl, Wachs, Ölkreiden, 90/45cm)

 Ich mache es nun ein wenig spannend und führe hier erstmal einige Lieblings-Details an. Maldauer am Bild insgesamt 2 Stunden plus 20 Jahre!

Alpaka und Esel unter blühenden Apfelbäumen

 
Hund, Korb mit Äpfeln, blühender Apfelbaum

Storch, Pony, Alpaka

Die beiden Personen - umgeben von frommen Tieren - sitzen am Lagerfeuer und grillen Bratäpfel aus den Äpfeln, die vom letzten Winter noch liegen geblieben sind. (Hier im Bayerwald sagt man zu friedlichen Tieren "fromm", Xaver sagt: "barmherzig") 

Das Lagerfeuer -  Öl, Wachs, Ölkreiden, 90/45 cm


"Straße trifft Herz"- nachbarschaftliches Straßenfest in der Kreuzbergstraße

Aufbau gelungen - die Hüpfburg steht   Feiern, lachen, zusammen sein - das erlebten auch dieses Jahr die Anwohner, Fans und Freunde der Kre...