Posts mit dem Label Weihnachten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Weihnachten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 9. Dezember 2012

Gourmetkitsch für Weihnachten, der Nachtisch



Vor langen Jahren, als die Jahrgangsstufen an den Gymnasien noch mit Begriffen wie Unterprima, Oberprima, oder Sexta und Quinta bezeichnet wurden, fragte in unserer Klasse ein Lehrer nach den frühesten Kindheitserinnerungen.
Bei den meisten Mitschülern waren das eher negative Erlebnisse die sie in Erinnerung hatten.
Bei mir war es eine schöne Erinnerung, nämlich an Weihnachten und an Schokolade. 
Ich hatte damals, vor sehr, sehr vielen Jahren zu Weihnachten einen Roller bekommen, an den konnte ich mich damals, in der Unterprima, schon nicht mehr erinnern, doch ich wusste noch dass an dem Lenker rechts und links jeweils so ein kleiner Stapel bunt glänzend eingepackte Schokotafeln hing, die strahlten wunderbar vor dem Tannenbaum. 

Kulinarischer Adventskalender 2012 - Türchen 9Diese Erinnerung hat mich wohl geprägt, denn bis heute esse ich gerne Schokolade.

Das alles fiel mir wieder ein als zorra aufrief sich für ihren Adventskalender anzumelden, ich habe mich natürlich auch gemeldet.
Es freut mich sehr dass ich an ihrem Adventskalender ein Törchen füllen darf, dafür danke ich dir, zorra, sehr.
Natürlich gibt es auch wieder was zu gewinnen und Geschenke, schaut mal dort rein.

Einen weihnachtlichen Nachtisch habe ich gebastelt, mit einer Schokomousse, Schokohippe, Mandarineneis, kandierten Kumquats und Gewürzorangen. 

Als ich mit allem fertig war sagte Frau K: "Hier riecht es nach Weihnachten", gut, so sollte es ja auch sein.


Zutaten für 6:

Für das Mandarinenparfait:
  • 6 kernlose Mandarinen
  • 4 El Grand Marnier
  • 3 Eigelb
  • 75 g brauner Zucker
  • 200 ml Sahne



Für die Mousse au chocolat:
  • 150 g Zartbitterschokolade (70%) 
  • 2 Eier
  • 300 ml Sahne
  • 70 g brauner Zucker
  • 1 Tl Kakao - Pulver
  • 2 El Grand Marnier


Für die Gewürzfrüchte:
  • 2 Orangen
  • 1 Grapefruit
  • 250 ml Orangensaft, frisch gepresst
  • der Saft einer halben Zitrone
  • 50 g brauner Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 3 Sternanis
  • 3 Kardamomkapseln
  • 1 Nelke
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Zimtstange
  • 2 Tl Honig


Für die Zwergorangen:
  • 12 Kumquats
  • 100 ml Weißwein
  • 50g brauner Zucker
  • 1 Zimtstange
  • 1 Vanilleschote
  • 3 Sternanis
  • 2 El Grand Marnier



Für die Hippen:
  • 25 g Butter
  • 40 g Mehl
  • 50g Puderzucker
  • 10 g Kakao
  • 1 Eiweiß
  • 25 ml Orangensaft
  • 1 Prise Salz





Zubereitung:

Zuerst habe ich das Parfait gemacht. Das kann man einige Tage vorher machen. Die Mandarinen schälen, so dass möglichst wenig weiße Haut verbleibt, dann gründlich mit dem Grand Manier pürieren.
Die Eigelbe mit dem Zucker cremig aufschlagen. Die Sahne steif schlagen. Eigelb und Mandarinenmus vermischen, dann die Sahne vorsichtig unterheben. Alles in eine Kastenform geben und im Tiefkühler wenigsten 12 Stunden einfrieren. Etwa eine Stunde vor dem Gebrauch aus dem Tiefkühler in den Kühlschrank stellen.

Nun zur Schokoladenmousse. Die Schokolade in Stücke brechen und im Wasserbad zum Schmelzen bringen. Ab und zu umrühren damit sich die Schokolade nicht festsetzt.

Die Eier trennen; die 2 Eigelb beiseite stellen, 1 Eiweiß steif schlagen und in den Kühlschrank stellen. Dann mit dem gleichen Quirl die Sahne steif schlagen und ebenfalls in den Kühlschrank stellen.
Dann die 2 Eigelb mit dem Zucker und der ausgelösten Vanille schaumig schlagen. 2 El. Grand Marnier und 1 El. Kakaopulver einrühren.
Die flüssige Schokolade in die Masse einrühren und etwas abkühlen lassen.
Geschlagenes Eiweiß und die Sahne unter die  Masse ziehen, in eine Servierschüssel  füllen und einige Stunden im Kühlschrank fest werden lassen. Zum Servieren einen Löffel in heißes Wasser tauchen; nur so lassen sich glatte Portionen herausstechen.

Am Tag vorher sollte man die Gewürzfrüchte zubereiten. Die Orangen und die rote Grapefruit filetieren, den Saft auffangen.
Den gesamten Orangensaft und Zitronensaft mit dem Zucker in einen Topf geben, dazu alle Gewürze, alles einmal gründlich aufkochen, vom Herd nehmen und die Filets zugeben und wenigstens 12 Stunden ziehen lassen.

Die kandierten Zwergorangen oder auch Kumquats habe ich nach einem Rezept aus dem Kochbuch von Pierre Lingelser „ Feine Desserts“ gemacht. Auch die sollte man am Vortag oder noch früher machen. Die Kumquats teilen und entkernen, dann dreimal blanchieren und in einem Sieb abtropfen lassen.
Die Vanilleschote längs und quer halbieren, mit den übrigen Zutaten in einen Topf geben und aufkochen, die Kumquats zufügen und etwa 2 - 3 Minuten köcheln lassen.

Das Hippenrezept ist aus der essen & trinken 12/2011 übernommen.
Die Butter vorsichtig schmelzen. Mehl, Kakao und Puderzucker durch ein Sieb streichen. In einer Schüssel mit dem Eiweiß, Orangensaft, der geschmolzenen Butter und einer Prise Salz glattrühren. 20 Minuten ruhen lassen, den Backofen auf 180°C vorheizen.
Die Hippenmasse auf  Backpapier geben und kreisförmig ausstreichen, oder tropfenförmig. Das habe ich auch so gemacht, doch auf den Bildern sieht man das leider nicht. Etwa 7 - 9 Minuten backen, sofort abheben und auf einen flachen Teller legen, auskühlen lassen

Anrichten:
Eine Schokohippe in die Mitte des Teller legen, darauf einen Nocken der Schokomousse und des Mandarinenparfait.

Orangen und Grapefruit - Filets in einem Sieb abtropfen lassen, zu der Mousse geben, ebenso die Kumquats. Mit dem Saft der Gewürzfrüchte das Obst beträufeln und servieren.

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Gourmetkitsch für Weihnachten, das Fleisch



So, nach einer kleinen Pause nun der Hauptgang für mein Weihnachtsmenü. 

Eher etwas konservativ ist das, doch der kleine Clou ist die weiße Sauce, die intensiv nach Rindfleisch schmeckt, was man ja bei einer weißen Sahne -  Sauce kaum erwartet.Der Geschmack kommt von den Markknochen in der Sauce. 

Dazu einfach ein Selleriepüree, Rosenkohl und ein Linsengemüse das es in sich hat. Da sind nämlich gehackte Walnüsse darin und Morcheln, das gibt ein starkes Aroma zum Fleisch und der nussige Geschmack verträgt sich gut mit dem Rosenkohl, weshalb ich ein wenig von dem Linsengemüse zum Rosenkohl gegeben habe.




















Zutaten für 6:

  • 1300 g Kalbsfilet
  • 600 ml heller Kalbsfond
  • 300 ml trockener Weißwein
  • 100 ml Sahne
  • 100 g Rinder - Knochenmark (ohne Knochen)


  • 10 g getrocknete Morcheln
  • 160 g Beluga - Linsen
  • 6 Walnüsse
  • 100 ml dunkler Kalbsfond
  • 2 Schalotten


  • 800 g Sellerieknolle
  • 1/2 Zitrone
  • 50 g Butter


  • 500 g Rosenkohl
  • 100 ml Sahne

  • Pfeffer und Salz, Muskat


Zubereitung:

Die getrockneten Morcheln in etwa 200 ml warmen Wasser eine Stunde ziehen lassen, den dunklen Kalbsfond zufügen und alles etwa 15 Minuten köcheln, dann abkühlen lassen. Die Linsen etwa 20 Minuten bissfest kochen. Das alles lässt sich einen Tag vorher machen.
Die Rinder - Markknochen ausdrücken und das Mark einige Stunde in kaltem Wasser gründlich wässern, auf Küchenkrepp abtropfen lassen, in dünne Scheiben schneiden, in einer Pfanne bei geringer Hitze langsam auslassen.

Den hellen Kalbsfond mit dem Weißwein auf die Hälfte einkochen lassen, die Sahne zugeben und einmal aufkochen, dann  durch ein feines  Sieb das ausgelassene Mark zugeben und mit dem Pürierstab aufschlagen, mit Pfeffer und Salz abschmecken.


Das Kalbsfilet sauber parieren, mit Salz einreiben und von allen Seiten gründlich anbraten. Den Backofen auf 80°C vorheizen und das Filet darin etwa 60 - 80 Minuten garen lassen.

Die Sellerieknolle gründlich schälen, denn das Püree soll möglichst hell werden. Grob würfeln und in Zitronenwasser geben. Aus dem Wasser nehmen und in reichlich Salzwasser weich kochen, abschütten und ausquellen lassen.Mit der Butter fein pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Rosenkohl putzen, etwa 40 Blätter abzupfen, den Rest in reichlich Salzwasser weich garen und mit der Sahne fein pürieren.
Die Blätter in reichlich Salzwasser blanchieren, in etwas geschmolzener Butter vor dem Servieren erwärmen.

Die Walnüsse schälen, fein hacken und in einer Pfanne anrösten.
Die Schalotten schälen, fein würfeln und in etwas Butter schmelzen, etwas von der Morchelbrühe zugeben und einköcheln lassen.
Die gegarten Morcheln gründlich waschen und fein würfeln.
In der Schalotten-Butter die Linsen mit den Morchelwürfel und Walnüssen erwärmen.


Anrichten:

Das Filet in sechs Scheiben schneiden, je eine in die Mitte eines gut vorgewärmten Tellers geben. 
Einen Nocken Selleriemousse dazu setzen. Einen Nocken Rosenkohl tropfenförmig ausstreichen. Die Rosenkohlblätter darauf verteilen, jetzt etwas Linsen-Nuss-Gemüse dazu geben.
Die Sauce noch einmal aufschlagen und zu dem Fleisch geben.

Dienstag, 20. Dezember 2011

meine Speisefolge für Weihnachten 2011

Nun möchte ich auch noch meine Speisefolge für Weihnachten einstellen. 


Es gibt das Kochevent bei Highfoodality und so habe ich etwas zusammengestellt. Spät, heute ist dort Einsendeschluss, doch ich hoffe ich bin nicht zu spät.


Als kalte Vorspeise , die ich einen Tag vorher gut vorbereiten kann gibt es das:


Forelle mit Linsensalat und Winterportulak


Danach eine klare Suppe mit Champignons














Als Hauptgericht gibt es Reh, im Rezept ist es noch Hirsch, doch für Weihnachten sollte es Reh sein mit Wirsing und Rotweinbirnen.




































da muss ich dann ran, nur den Fond habe ich vorgekocht, letztes Wochenende.


Da wir nicht so die Dessert Anhänger sind wird es zum Abschluss nur etwas französischen Rohmilchkäse geben.



Das ist alles nicht zu viel Arbeit und ich denke dass es ganz entspannt sein wird.