Es ist mitunter schon seltsam. Da sehe ich neulich ein leckeres Gericht aus Westafrika und denke mir so: „Das würde mir schmecken“. Und wie ich dann nach einem brauchbaren Rezept suche, auf was stoße ich da? Auf einen meiner eigenen Blogeinträge aus dem Jahr 2016. Ist das schon berdenklich? Muss ich mir Sorgen um meinen Geisteszustand machen? Ich denke nicht, denn nach fast 2300 Rezepoten in über sieben Jahren kann man schon mal kurzfristig den Überblick verlieren. Aber besser ich kopiere mich selbst, als andere. Dieses als Mafé bekannte Gericht stammt ursprünglich aus Mali, wo es streng genommen eigentlich nur die Erdnussssauce bezeichnet und auch tiga dèguè na genannt wird. In anderen westafrikanischen Ländern südlich der Sahara, zum Beispiel im Senegal, aber auch Gambia, Burkina Faso und Nigeria heißt das ganze Gericht so. (EDIT: Das dachte ich zumindest bisher immer. In den Kommentaren wird es dann differenzierter dargestellt, also unbedingt lesen). Mafé zeichnet sich durch ein äußerst sättigende, cremige Sauce und einen eher milden Geschmack aus. Es passt hervorragend zu Reis. Hähnchenfleisch ist gängig, aber auch andere Fleischsortern und sogar Fisch kommen zum Einsatz.