Wenn man eine Entzündung hat, zum Beispiel im Hals, muss man oft Antibiotika nehmen. Manche greifen da zu Tabletten, ich esse dann Pute. Ob das Fleisch heutzutage immer noch so mit Medikamenten belastet ist, weiß ich ehrlich gesagt zwar nicht, aber normalerweise findet Pute bei mir nicht statt - bis auf den traditionellen Vogel bei meinen Eltern zu Weihnachten und dann noch einmal am vierten Donnerstag im November. Da ist in den USA Thanksgiving und dieser Tag ist ohne Truthahn nicht denkbar. Vor drei Jahren habe ich mir einmal die Zeit genommen und einen klassischen thanksgiving turkey mit allem Pipapo gemacht, die Jahre danach zwar auch etwas mit Pute, aber einfacher.
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Donnerstag, 23. November 2017
Donnerstag, 24. November 2016
Plov
Ich bin gefragt worden, ob ich nicht mal ein Plov machen könnte. "Na klar", habe ich gesagt, obwohl ich eigentlich gar nicht wusste, was das ist. Glücklicherweise kann man ja heutzutage mit dem Smartphone jeder Zeit und auf der Stelle nachschauen und weiß dann sofort, dass Plov die usbekische Form des Pilaws ist und es sich hierbei also um ein Reisgericht handelt. Davon hat ja jede Nation so ihre eigene Vorstellung. Risotto, Paella, Nasi Goreng und eben Pilaw - die Möglichkeiten sind zahllos. Hier also ein usbekische Variante.
Normalerweise nimmt man hierfür Rindfleisch oder Lamm, beziehungsweise Hammel. Da heute aber in den USA auch Thanksgiving ist und traditionell Truthahn gegessen wird, habe ich mich für Putenfleisch entschieden. Das nennt man doch mal einen Beitrag zur Völkerverständigung. Die Pute kommt aber auch aus einem anderem Grund zur rechten Zeit, denn mein Hals kratzt etwas und da sind Antibiotika genau das richtige.
Normalerweise nimmt man hierfür Rindfleisch oder Lamm, beziehungsweise Hammel. Da heute aber in den USA auch Thanksgiving ist und traditionell Truthahn gegessen wird, habe ich mich für Putenfleisch entschieden. Das nennt man doch mal einen Beitrag zur Völkerverständigung. Die Pute kommt aber auch aus einem anderem Grund zur rechten Zeit, denn mein Hals kratzt etwas und da sind Antibiotika genau das richtige.
Donnerstag, 26. November 2015
Jägerschnitzel von der Pute
Pute ist normalerweise eine Fleischsorte, die bei mir nicht stattfindet. Ich verwende sie höchstens, wenn ich irgendeine Entzündung habe, denn im Bereich der antibiotischen Wirkung schlägt sie Penicillin um Längen. Aber heute ist der vierte Donnerstag im November, dass heißt, in den US of A feiert man Thanksgiving und da gehört Truthahn nun mal dazu. Für einen ganzen Stuffed Turkey habe ich nicht die Zeit, denn im Gegensatz zu unseren Freunden auf der anderen Seite des Teichs, ist heute bei uns kein Feiertag. Also habe ich mich für Putenschnitzel entschieden. Das geht deutlich schneller von der Hand. Die Wahl der Sauce ist auf einen Blogeintrag von Freund Glatzenjörg zurückzuführen. Der hat nämlich Jägersauce gemacht und ich dachte mir so "Ja, könntest du eigentlich auch mal wieder machen". Hier also meine Version.
Samstag, 27. Dezember 2014
Nur mal so ... (Teil 25)
Solange ich denken kann, gab es bei uns zu Weihnachten immer Truthahn. Damals, als wir Kinder noch zu Hause wohnten, hatte der Vogel schon mal stolze zwölf Kilo. Den gab es dann an beiden Weihnachtstagen als Braten mit einem anschließenden Gulasch am Tag nach Weihnachten. Meist blieb dann sogar noch eine Brust zum Einfrieren über.
Seit meine Schwester und ich vor Jahren nacheinander das elterliche Heim ("Solange du die Füße unter meinen Tisch steckst ...") verlassen haben und meist nur noch einen der beiden Weihnachtstage bei den Eltern verbringen, sind die Tiere natürlich kleiner geworden. Dieses Jahr waren es aber immerhin 7,5 Kilogramm. Auch eine Eigenschaft meiner Familie: das obligatorische Festtagstelefonat mit meinen Großeltern sowohl väterlicher- als auch mütterlicherseits. Dies begann stets mit den Worten: "Unser hat sounsosviel Kilo!" "Worauf geantwortet wurde: "Unser hat wasauchimmer Kilo!" Erst dann wünschte man sich frohe Weihnachten. Die Großeltern sind nun mittlerweile alle in den ewigen Jagdgründen, also werde ich nun telefonisch über Größe und Gewicht des Vogels informiert.
Samstag, 29. November 2014
Thanksgiving Truthahn
Jedes Jahr findet am vierten Donnerstag im November in den USA die Familienfeier schlechthin statt: Thanksgiving. Für viele sogar wichtiger als Weihnachten, ist das Fest in keinem Fall ohne roasted turkey vorstellbar. Wer meine Liebe zur Kultur, besonders zum Essen der amerikanischen Südstaaten kennt, weiß, dass ich schon immer einmal einen Thanksgiving Turkey zubereiten wollte - und endlich habe ich es geschafft. Der Erntedank-Donnerstag ist natürlich Feiertag in den USA, also hat man Zeit, das Menü zuzubereiten. Bei uns ist das aber kein freier Tag, deshalb hatte ich vor, das amerikanische Thanksgiving am Sonntag in aller Ruhe nachzuholen. Eine familieninterne Kommunikationspanne führte jedoch dazu, dass ich erst gestern erfuhr, dass wir am Sonntag bei meinen Eltern zum Rouladenessen eingeladen sind. Also habe ich kurzerhand umdisponiert und den Truthahn zu heute zubereitet. Da ich ihn vor dem Garen gerne noch in eine brine - eine Art Pökelflüssigkeit - einlegen wollte, war es denkbar knapp. Letztlich ist dann doch alles gut gegangen.
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