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Dienstag, 13. Dezember 2022

"Biberle" mit Cranberry-Marzipan


Lebkuchen mit Marzipaninhalt. Eine Köstlichkeit aus der Schweiz diese "Biberle".
Ich kenne sie seit Jahren, eine Bereicherung auf dem süßen Weihnachtsteller .







Die #Biberle die eigentlich schon ohne mehr Inhalt verführerisch sind, trotzdem habe ich das Marzipan noch ein wenig verfeinert mit eingelegten Cranberries, was es aber sehr weich gemacht hat, vielleicht sollte ich ein anderes Mal das Marzipan mehr kühlen und dann einrollen damit man es auch sieht was eigentlich üblich ist bei diesen Biberle. Wir finden aber der weiche aromatisierte Inhalt hat was und die flachen "Biberle" sind auch so sehr fein und werden jetzt hier so vorgestellt.

Das Grundrezept habe ich mir bei Angelika Schwalber in Weihnachtsplätzchen (keine Werbung nur ein Hinweis)
abgeschaut und ein wenig modifiziert.





Zutaten:
Lebkuchenteig:
150 gr. Akazienhonig
75   gr. Rohrzucker
30 gr. Butter
1 Eigelb
1 TL Zitronen-Extrakt
1 TL Vanille-Extrakt
1 Prise Meersalz
1 TL Valrhona Kakao
1 TL Lebkuchengewürz
220+20 gr. Dinkelmehl fein + = zum Ausrollen
1 TL Weinstein-Backpulver

Marzipan-Füllung.
300 gr. Marzipan-Rohmasse
40 gr. Puderzucker
3 EL Kirschwasser
45 gr. Cranberries getrocknet und gezuckert.
50 gr.  in Alkohol eingelegte Cranberries
1 TL Zitronensaft
1 TL Vanille-Extrakt

Zuckerglasur:
70 gr. Rohrpuderzucker
1 EL heißes Wasser
1 EL Zitronensaft


Machen:
Am Vortag den Lebkuchenteig machen: In einer hohen Pfanne, Honig, Rohrzucker, Butter erwärmen und rühren bis der Zucker aufgelöst ist Zur Seite stellen und abkühlen lassen, danach  Salz uns Lebkuchengewürz, Kakao und Extrakte und das Eigelb einrühren
In einer großen Schüssel Dinkelmehl mit dem Backpulver vermischen, die Zutaten aus der Pfanne dazu geben und zu einem glatten Teig rühren/kneten, ausrollen, etwas Mehl zum ausrollen nehmen, In Folie wickeln und im Kühlschrank über Nacht, durchkühlen lassen.
Für die Marzipan-Füllung: Die Cranberries in Alkohol einlegen, den Zitronensaft und den Vanille-Extrakt dazu und in einem verschlossenen Glas aufbewahren.
Am Nächsten Tag zuerst die Marzipan-Füllung fertig machen:
Marzipan mit den Cranberries und der Flüssigkeit, der Hälfte vom Puderzucker zu einer glatten Masse mixen, diese in Folie geben und kühlen, hat man schon eingelegte Cranberries kann dies mit dem Teig zusammen am Vortag machen, wenn nicht muss die Marzipanmasse gut durchkühlen, ca. 3 Stunden. Das Marzipan in 3 Teile aufrollen mit dem restlichen Puderzucker, ca. in 32 cm, in Folie wickeln.
Die Biberli herstellen.
Den Lebkuchenteig in 3 Teile schneiden, pro Teil ausrollen in ein Rechteck ca 8 cm x32 cm.
Die Maripanrollen in die Mitte legen, dann vorsichtig mit dem Lebkuchenteig verschließen8evtl. leicht anfeuchten, rollen und Dreiecke ausschneiden auf ein Backblech mit Backpapier/folie legen und








backen im vorgeheizten Ofen bei 170°C O-U-Hitze auf der mittleren Schiene 15-20  Minuten  je nach Stärke des Teiges. Herausnehmen auf ein Gitter stellen und mit der  angerührten Zuckerglasur bestreichen. Trocknen lassen. In einer Dose aufbewahren, gut verschlossen sind die Biberle zuerst etwas hart, dann aber ganz weich.




Liebe Grüße und eine schöne Adventszeit
Ingrid








auch gesehen bei:
Barbaras Spielwiese


Montag, 17. Dezember 2018

Die kulinarische Weltreise: Bei uns mit dem Dessert Bûche de Noël

Die kulinarische Weltreise feiert Weihnachten Bei uns ein Weihnachtsdessert aus Frankreich und nicht nur in Frankreich sondern in vielen französisch sprachigen Ländern wird es als traditionelles Weihnachtsdessert am 24.Dezember serviert. Es gibt sehr viele Varianten mit  verschiedenen Cremes und viel Schokolade in alle Arten, doch ein Muss ist die Form eines Baumstammes, denn Bûche de Noël oder Weihnachtsscheid der in früheren Jahren tatsächlich zu erwärmen für den Heiligabend im Ofen flackerte und sich im laufe der Jahre aus Tradition heraus in eine süße Leckerei verwandelte.


Bei mir ein Rezept nach einigen Ideen zusammengestellt und nicht mit einem Kakao Biskuit sondern einem hellen mit Emmer-Vollkornmehl gemacht.

Die Ganache oder Pariser Creme am Vortag machen, muss lange gekühlt werden und das ist am Besten am Vortag.
Ich habe aus 120 gr.  guter Bitter Schokolade 70 % Kakaoanteil und 120 ml Bio-Sahne die Ganache gemacht und zwar so:
Die Sahne aufgekocht und die Schokolade zerbröckelt dazu geben und fein gerührt im gleichen Topf, danach abkühlen lassen und über Nacht in den Kühlschrank gestellt, hält mindestens 3 Tage.

Für den Biskuit:
Zutaten:
4 Eier
90 gr. Emmervollkornmehl
70 gr. Rohr-Puderzucker
1 EL Vanillezucker (bei mir selbst gemacht)

Eigelb mit der Hälfte des Zucker, cremig rühren, zwischen durch 2 EL heißes Wasser verteilen, dann fertig schaumig steif rühren.
Eiweiß mit dem restlichen Zucker, in einem separat Gefäß, steif schlagen.
Mehl und Vanillezucker gut vermischen und unter die Eigelbmasse verrühren, danach die Eiweissmasse unterziehen, dass es eine gut verbunden schaumige Masse ist, diese auf ein Blech mit Backpapier streichen 30x20 cm und im vorgeheizten Backofen, mittlere Schiene, bei 170°C O-U-Hitze 10 bis 12 Minuten backen. Je nach Stärke und Backofen ist das unterschiedlich. Den Biskuit sofort nach dem Backofen mit einem 2 Backpapier abdecken und auf ein Küchenhandtuch legen, das untere Backpapier vorsichtig abnehmen und gleich rollen, damit es keine Risse gibt, dann zugedeckt abkühlen lassen. 

Füllung:
300 ml Sahne
10 ml Orangenlikör
1 EL Mascarpone
2 EL Puderzucker
50 gr. Kandierte Orangen ganz klein geschnitten.

Mascarpone mit den Orangenlikör vermischen, den Puderzucker darüber,  die Sahne dazu und alles steif schlagen. Zum Schluss die kandierten Orangen darunter ziehen.

Bûche de Noël  machen:

Den abgekühlten (ca 2 Stunden) Biskuit vorsichtig aufrollen und die Füllung verstreichen und wieder rollen.
Darüber den
Schokoladenüberzug:
Die Ganache mit 300 ml Sahne und 1 EL Puderzucker  steif schlagen. und nach Art eines Holzscheits verstreichen.
Ich habe zusätzlich noch ein paar feine Schokoperlen aufgelegt.
Alles in einer abgedeckten Form in den Kühlschrank gestellt und mindestens 2 Stunden durchkühlen lassen
Kann alles am Vortag gemacht werden.
Genießen zum Fest als Dessert.




Danke an Volker für die kulinarische Weltreise in unseren Blogs unbedingt die köstlichen Rezept aller Teilnehmer anschauen.





Küchenlatein: Rezepte für Schwedische Zimtschneckenkekse
Holsteiner Pfeffernüsse
Brittas Kochbuch: Gänsekeule “Normandie”
Mincemeat
Mince Pies
Soupe châtaigne à la crème
Graved Lachs
Beef Wellington
Auchwas:Bouche Noel
zimtkringel:Schweizer Birewegge
Volkermampft:
Muttis saftiger Quarkstollen
Panettone – der Italienische Weihnachtskuchen
Hallacas - der venezulanische Familien-Weihnachtsschmaus
Schnin’s Kitchen:Dänische Zuckerbrezeln
Gourmandise: Christmas Pudding mit Brandy Butter
Das Elternhandbuch: Risalamande – dänischer Mandelmilchreis
SavoryLens: Joulutorttu – finnische Weihnachtskuchen






Freitag, 1. Dezember 2017

Wirrettenwaszurettenist: Geschenke aus der Küche mit weihnachtlichem Früchtekuchen

Früchtekuchen mit %tigen Früchten und Pekannüssen, den ich gleich mehrfach backe.  Es sind ja Geschenke der Küche die heute hier gerettet werden für #wirrettenwaszurettenist und die werden nicht nur für  den Einen lieben Menschen in meinem direkten Umfeld gemacht, da werden schon mehrere bedacht.



Ich habe einiges  als Geschenke schon in meinem Blog.
Geschenke gibt bei mir nach den einzelnen Geschmäckern, einige mögen meine Gewürzmischungen und freuen sich schon, andere mögen meine Liköre oder ohne Alkohol meine Tee's.
So freue ich mich heute, wo ich mit der Rettungstruppe unterwegs bin, einen  feinen Früchtekuchen zu zeigen, denn der ist auch eine Tradition bei uns und mehrfach gebacken in 18er Formen ist er auch fein zu verschenken.
Früchtekuchen gibt es in vielen verschieden Arten z.B. den  in  Dosen zu kaufen, den bekam ich auch früher mal überreicht und da war mir schon klar, dass muss probiert werden selbst zu machen und so habe ich probiert und verschiedene gemacht, aber nie festgehalten.
Die sind schnell gemacht und ohne Eees und  unnatürlich Geschmäcker.
Ich habe sie leider noch nicht verpackt, bin noch nicht dazu gekommen. Aber sie können gut in Cellophan verpackt werden oder in einer passenden Dose mit  Pergament, was ich sehr gerne mache.



Zutaten:

Die Früchte sind bei mir Rosinen  und Sultaninen die in Rum eingelegt werden, in Lillet eingelegte Birnen, Cranberries in Vodka. Diese Früchte mache ich schon Wochen vorher. Für den Früchtekuchen nach zu backen empfehle ich die Trockenfrüchte kurz in Alkohol zu erwärmen und über Nacht auskühlen, dann verwenden. Die Birnen habe ich auch schon lange vorher gemacht und in Lillet gekocht und in Einweggläser gefüllt, gehen auch am Tag vorher und ziehen lassen über Nacht. Es können auch Birnen als Trockenfrüchte verwendet werden und in Birnenbrand eingeweicht.
Mengen die ich für 2 Früchtekuchen in 18er Formen verwendet habe:

300 gr. Birnen mit etwas Flüssigkeit, schwach abgetropft (200 gr.Fruchtfleisch 100ml Lillet)
150 gr. Rosinen in Rum auch schwach abgetropft. (100 gr. Rosinen 50 ml Rum 54%)
  50 gr. Sultaninen in Rum ( 40 gr. Sultanien 10 ml Rum 54%)
  80 gr. Cranberries gut abgetropft ( 70 gr. + 2 EL Vodka 40 %)
  80 gr. Pekannusshälften die ich kurz in der Pfanne angeröstet habe.

Nachfolgende Zutaten zu einem cremigen Teig verrühren:

150 gr. Butter, weich
  90 gr.  dunklen Rohrohrzucker  oder Kokosblütenzucker
1 TL frisch geriebene/geraspelte Bio-Zitrone
2 große Bio-Eier
1 EL Amaretto
150 gr. Mehl (bei mir Emmermehl Type 1300)
  75 gr. feingemahlene Mandeln
1  1/2 TL frisches Lebkuchengewürz (bei mir selbstgemacht)



In den cremigen Teig die Früchte und Nüsse kurz unterrühren in in gefettete und ausgelegte Formen bei mir 2x 18 er verteilen. Ich habe bei einem noch ein paar Pekannüssen oben auf zusätzliche gelegt.
Im vorgeheizten Backofen bei 150°C  90 bis 100 Minuten backen. Stäbchenprobe.
Es geht auch einen Großen Kuchen zu machen oder den Teig verdoppeln und 4 18er Formen, die in einen normalen Backofen passen, bei mir ist das so.
Den abgekühlen Kuchen habe ich mit Rohrpuderzucker Zitrone und Grand Marnier bestrichen.

Menge 100 gr. Rohrpuderzucker mit 1 EL Zitrone und 1 EL Grand Marnier mit dem Stabmixer verrührt. Gut trockenen lasseen und dann in Folie packen in einer Dose aufbewahren. Der wird im laufe der Zeit immer besser. Ich lasse ihn mindestens 1 Woche verpackt halt aber mehrere Wochen kalt aufbewahrt.

Unbedingt bei den anderen Rettern und Retterinnen schauen was diesmal für wunderbare Geschenke aus der Küche nachzumachen gibt:


  1. Aus meinem KochtopfPastrami selbst gemacht
  2. Barbaras Spielweise – Quitten-Chutney
  3. Brittas Kochbuch – Stollenkonfekt
  4. Brotwein – Partysonne / Brötchensonne – Rezept für Mini-Partybrötchen
  5. Cakes Cookies an more – Chilisalz
  6. Das Mädel vom Land – Kokostrüffel
  7. evchenkocht – Rumkugeln
  8. Fliederbaum – Rustikale Dinkel-Vanillekipferl
  9. Food for Angels and Devils – Beef Jerky – extra scharf
  10. Genial-Lecker – Quitten-Orangen-Gelee
  11. giftigeblonde – Würzsalz mit Karotten, Petersilie und Sellerie
  12. Katha kocht! – Weihnachts-Gewürz selber machen
  13. Karambakarinaswelt – Manadarinen Marmelade
  14. Kleines Kuliversum – Apfelstrudel Marmelade
  15. Leberkassemmel und mehr – Geschenke aus der Küche: Adventslikör
  16. lieberlecker – gewürzte Nüsse
  17. MadamRoteRuebe – Dinkelvollkornnudeln
  18. Münchner Küche – Gebrannte Mandeln mit Zimt und Sternanis
  19. Obers triftt Sahne – Gebackener Adventskalender
  20. our food creations – Karamellsirup & Honig-Lebkuchen
  21. Pane-Bistecca – Kakao Lollipops
  22. Prostmahlzeit, die Turbohausfrau – Weihnachtliches Apfel-Goji-Mus
  23. Summsis Hobbyküche – Walnuss – Krokant
  24. The Apricot Lady – Baguette-Backmischung zum Verschenken
  25. Unser Meating – Herzhafte Cantuccini

Der Beitrag enthält unbezahlte Werbung für Blogs  und  selbstgemachte Spezialitäten!

Es war mir eine große Freude wieder dabei zu sein. Ein herzliches DANKE an Sina (Giftigeblonde) und Susi (Prostmahlzeit)  für all Ihren super Einsatz, überhaupt für die Idee des GANZEN in Sachen #wirrettenwaszurettenist,  DANKE.


Allen  einen wunderschönen Advent und herzliche Grüße
Ingrid




Donnerstag, 30. November 2017

Cranberry-Pistazien-Plätzchen mit rosa Pfefferbeeren

Aus meiner Reihe Cookies vor Weihnachten  habe ich bei Christina Richon Weihnachtsplätzchen: Himmlisch lecker und bezaubernd süß geblättert und fand bei ihr "Pistazien-Sablés" die genau nach unserem Geschmack sind.
Ich habe das Rezept etwas geändert, da ich ja sehr gerne mit selbst gemahlenem Mehl arbeite, Kamut, frisch gemahlen wurde genommen. Außer Pistazien wurden noch Pinienkern  dazu gegeben alles andere habe ich aber 1:1 übernommen und das war wirklich gut und so wird es hier festgehalten. Ach ja,  den Namen habe ich geändert:  Sablés bei mir wurden es Plätzchen. Als Weihnachtsplätzchen gehen die bestimmt auch in einer anderen Form. Ich mags einfach, die haben uns wunderbar so gefallen.
Für Weihnachten wird dann die weihnachtliche  Deko drumherum gemacht und die Plätzchen noch einmal gebacken, denn die sind wirklich gut fanden wir übereinstimmend.


Zutaten:
280 gr. frisch und fein gemahlener Kamut
 80 gr. Rohrpuderzucker
 1 Prise Fleur de Sel
 1 TL geh. Vanillezucker mit echter Vanille (bei mir selbst gemacht)
 1 EL fein geriebene frische Bio-Zitronenschale

 220 gr. gute Butter (bei mir Süßrahmbutter)
 2 Eiweiß von Bio-Eiern -M-
 50 gr. Piztazienkerne gehakt (orginal 80 gr. und keine Pinienkerne)
 50 gr. Pinienkerne
 80 gr. getrocknete weiche Cranberries
2 EL zerstoßene rosa Beeren (Original 3 EL)
Rohrzucker zum Wälzen bei mir 20 gr.




Machen:

Eine große Schüssel, bei mir mit der KitchenAid und dem Flachrührer, Mehl, Puderzucker, Salz,Vanillezucker, 1 EL fein zerstoßene  rose Pfefferbeeren,Zitronenabrieb gut vermischen
die weiche Butter, Eiweiß verteilen 2 x rühren,
die Früchte und Kerne, die vorher leicht erwärmt/angeröstet wurden,  alles zu einem
glatten Teig rühren, ganz schnell, bis alles
verbunden ist. 2 EL Rohrzucker mit dem restlichen rosa Pfefferbeeren  auf einem Backbrett verteilen und den Teig zu einer Rolle formen und anschließend darin wälzen, etwas festdrücken,  auf  Backpapier geben und nochmal die eine Rolle nachformen, diese in den Kühlschrank legen ca. 1 Stunde.

Den Backofen auf 170° C O-U-Hitze vorheizen, die Plätzchen in ca 0,6 cm Stärke aufschneiden, auf dem Backpapier verteilen 


in den vorgeheizten Backofen geben, mittlere Schiene ca. 12 Minuten backen, nicht zu dunkel, auf dem Blech auskühlen lassen.

In einem Gefäß zum Abdecken verwahren halten ein paar Tage.

Unbedingt probieren!

Liebe Grüße
Ingrid



Rezept aus:






Montag, 27. November 2017

Emmer-Mascarpone-Stollen mit Quittenkonfekt und Walnüssen

Der schnelle Stollen für Weihnachten und schon davor, mal was Besonderes mit Quittenkonfekt und Walnüssen.
Ich verarbeite immer mehr in Vollkorn und dabei reizen mich die alten Getreidesorten  und das selbst mahlen, was für uns ein großer Geschmacksvorteil hat, das Wichtigste sind auch die guten Inhaltsstoffe.
Hier  habe ich mich für frisch und selbst gemahlenen Emmer entschieden und  für einen neuen Stollen ohne Hefe mit Mascarpone und Weinstein-Backpulver. Die Füllung ist auch nicht die übliche, nein, es mußte mal was aus meinem Vorratsschrank  sein "Quitten-Konfekt" und Walnüsse, Gewürze, noch ein paar Mandeln für die Deko und fertig ist ein neuer Stollen, der nicht lange liegen muss aber trotzdem von Tag zu Tag besser wird und dann leider wenn er am Besten ist wieder ein neuer gebacken werden muss usw.



Zutaten:
400 gr. frisch und fein gemahlenen Emmer + 20 gr. zum Formen
120 gr. flüssige Süßrahmbutter (frisch ausgelassen und lauwarm)+ 80 gr. während des Backens umpinseln.
2 Eier -M-
150 gr. Mascarpone
70 gr. Rohrpuderzucker
6 gr. Weinstein Backpulver
2 TL Ceylon Zimt
1 TL Lebkuchengewürz
1/2 TL frisch geriebener/gemahlener Kardamom
1 TL Vanille-Extrakt (Bei mir selbstgemacht)
für die Füllung:
200 gr. Walnüsse  (Hälften) leicht angeröstet in einer Pfanne
100 gr. Quitten-Konfekt in Stücken
Zum Schluss Deko:
60 gr. Puderzucker(Bei mir Rohrpuderzucker) und die 50 gr. Mandelblättchen (leicht in einer Pfanne angeröstet.

Machen:


Die Walnüsse auf einem Backblech oder in der Pfanne leicht erwärmen etwas anrösten, damit sie mehr Aroma bekommen.

Emmermehl, Kardamom, Zimt  und Backpulver vermischen. Mit der Hand oder einer Küchenmaschine gut vermischen.
Die flüssige  abgekühlte Butter, Eier, Mascarpone.,Vanillezucker-Extrakt verrühren, zur  Mehlmasse  geben. Alles zu einem festen Teig gut kneten. Bei mir mit dem Flachrührer.
Den Teig auf  auf ein Backbrett geben und flach drücken, dann die Walnüsse und das Quitten-Konfekt gleichmäßig verteilen.
Einen Stollen formen oder den Teig in eine Stollenform geben. Bei 170° Grad Ober-Unterhitze ca.60-70 Minuten backen.  Zwischendurch, so etwas nach der Hälfte der Zeit mit 40 gr. Butter bestreichen und weiterbacken.
Den Rest der Butter gleich nach dem heraus nehmen reichlich und mehrmals über dem Stollen verteilen. Und sofort  im gesiebten Puderzucker wenden und zum Schluss noch einmal mit dem Sieb obenauf Puderzucker bestreuen. dann die warmen angerösteten Mandelblättchen .Den Stollen so 4 Stunden auskühlen lassen. Danach in Folie gut einwickeln und etwas  ruhen  lassen. Hält  bis  6 Wochen  bei kühler Lagerung und gut in Folie verpackt.



http://auchwas.blogspot.de/2015/10/quitten-zeit-quitten-konfekt.html



Dienstag, 15. Dezember 2015

"Linzer Torte" mit Haselnüssen und Walnüssen

Linzer-Torte ist das "MUSS" für die Weihnachten bei uns. Das Rezept gibt es schon sehr lange in der Familie, doch dieses Jahr habe ich ein wenig verändert. Der Teig hat noch ein paar Walnüsse bekommen,  das Gelee ist nicht rote Johannisbeere, nein, dieses Jahr ist er von der schwarzen Johannisbeere.
Und der Teig wurde dünner ausgerollt und noch eine 2. kleine "Linzer" gemacht und die ist mit meiner eigenen Rosenblüten-Marmelade gefüllt. Die Figuren sind anstatt der Streifen, dass mache ich aber schon ein paar Jahre so, letztes Jahr waren es Tannenbäume, dieses Jahr sind "Engel, Mond und Sterne.
Linzer Torte "Schwarze Johannisbeere" im Haselnuss-, Walnussteig
Zutaten:

220 gr. Butter
150 gr. Puderzucker
1 St. Ei
20 ml Kirschwasser
50 gr. Mandeln
150 gr. Haselnüsse
250 gr. Dinkelmehl Type 630
1 EL Kakao guten ich Valrhona
1 TL  Ceylon Zimt gemahlen
1 TL Lebkuchengewürz (eignes)
1 EL Vanillezucker echten mit Bourbon-Vanille
120 gr. Johannisbeer-Gelee schwarz oder rot
60 gr, Rosenblütenmarmelade oder Gelee (eigene)
1 runde 32 er Form oder 3 16er Singleformen rund
oder wie hier 28 er und 14 er Formen
Backfolie oder Butter zum Ausfetten der Formen

Machen:
Backofen auf 180° Ober-Unterhitze vorheizen.
Die weiche Butter,Puderzucker, Ei, Kirschwasser mit dem Knethaken der Küchenmaschine gut verrühren/kneten, die fein gemahlenen Mandeln und Haselnüsse und Walnüsse dazu geben, weiter rühren/kneten, das Dinkelmehl in das die Gewürze und der Kakao eingerührt sind, dazugeben und fertig kneten das alles gut vermischt ist, ein weicher Mürbeteig entstanden ist, diesen in ein Folie Wickeln und 2 Stunden oder über Nacht im Kühlschrank aufbewahren/kühlen.

Die Form oder die Singleformen mit Backpapier auslegen oder ausbuttern. Für die Einzelform 2/3 des Teiges in die Form geben, den Teig rollen zu einer glatten Fläche, an der Seite mit den Fingern formen damit einen Rand etwas überstehen lassen, das Johannisbeeren-Gelee oder Rosenblüten-Marmelade verteilen. Mit dem restlichen Teig, weihnachtliche Motive wie Sterne, Tannenbäume ausstechen oder formen oder wie beim Klassiker, Gitter formen und über der Johannisbeerschicht verteilen. Die Form oder Formen bei 180° auf der 2. Schiene von unten, 35 Stunde backen. Abkühlen lassen auf einem Gitter und dann in Folie verpacken. Hält im kühlen Raum, gut verpackt, mindestens 2 Wochen. Die Tannenbäume oder Sterne kann man mit Puderzucker, Glasur oder Pistazien noch dekorieren.

Linzer Torte mit Rosenblüten-Marmelade
Köstliche Linzer-Torten habe ich auch nachfolgend entdeckt:



Wer möchte kann gerne sein  Linzer-Torten-Rezept verlinken (Blauer Schalter)

Montag, 14. Dezember 2015

Vanillekipferln mit gerösteten Haselnüssen

Es ist mir eine Freude bei Christina und Ihrem Adventskalender 2015 mitzumachen.
Dafür habe ich einen Klassiker ausgewählt Vanillekipferln.





Liebe Christina, danke dass ich dabei sein durfte. Eine schöne Adventswoche und liebe Grüße
Ingrid



Dienstag, 8. Dezember 2015

Engel-Karamell-Kekse



Dieses Jahr bin ich ständige auf der Suche nach neuen Rezepten, nicht das die alten Rezepte übel wären, es ist einfach die Lust was Neues auszuprobieren. Klar, es muss schon die Art für die Adventszeit haben. So habe ich bei meiner Suche und Blättereien in Büchern und Ebooks und ganz vielen Blogs einiges entdeckt.
Es musste ja nichts aufwendiges sein, einfach was NEUES probieren, so sind mir "Belgische Karamell-Kekse aufgefallen, die schnell gemacht sind, nur den Teig am Vortag vorbereiten.
Der Karamell kann auch am Vortag gemacht werden und auf Vorrat, auch wer fertigen da hat, es kann auch "Dulce de leche" sein oder selbstgemacht, wie bei mir,   da kann man auch  Argentinische "Alfajores", diese köstlichen gefüllten Kekse mit machen, das passt dann so in meine Richtung was aus Südamerika, aber hier sind es keine gefüllten Karamell-Cookies, nee, der Karamell wird mit Butter und Mehl zum Keks, so eine Art "Belgische-Karamell-Kekse.
Damit das Ganze etwas zum Advent passt wurden kleine Engel ausgestochen, die könnten noch bemahlt werden, noch etwas Muse und dann werden die noch dekorativer, bei mir mussten sie einfach bleiben.
Die  Art der Karamell-Kekse werden bestimmt öfter gebacken, dann können auch die Formen sich ändern aber nicht das Rezept.

Hier ist es:
Zutaten:
150 ml  weichen Karamell  oder Dulce de leche
100 gr. weiche Butter
1 Prise Fleur de Sel
1/2 TL Ceylon-Zimt gemahlen
1 TL Vanille-Extrakt
1 TL fein geriebene Zitronen-Schale
230 gr. Dinkelmehl fein + 20-30 gr. zum Ausrollen
Für den Guss:
40 gr.Flüssiges Karamell oder Karmell-Sirup
Backpapier, Backbleche 2

Machen:
Alle Zutaten in eine große Rührschüssel und mit dem Flachrührer ein glatten Teig machen.
Vorsichtig mit etwas Mehl, mit den Händen, zu einem flachen Block formen, in Folie einwickeln und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.
Am Nächsten Tag, den Teig auf einem bemehlten Backbrett ausrollen  4mm dick und mit einem Engel-Ausstecher kleine Engel ausstechen. Diese auf ein Backblech mit Backpapier verteilen.
Die Engel-Karamell-Kekse bei 180°C, O-U-Hitze, 8-11 Minuten hellgolden backen.
In der Zwischenzeit  Karamell zu einem glatten Guss rühren, die noch heißen Kekse damit bestreichen (Backpinsel aus Silikon), auf einem Rost abkühlen lassen.
In einer Dose verwahren. Halten bestimmt 2 Wochen.




Liebe Grüße
Ingrid

P.S. Karamell oder Dulche de leche selbst machen gibt es nachfolgend einige Rezepte und Macharten:

http://www.kuriositaetenladen.com/2011/08/dulce-de-leche-milchkonfiture.html

http://www.kuechengoetter.de/rezepte/Marmeladen-Gelees/Dulce-de-leche--fixe-kleine-Menge--1333416.html

http://www.kuechengoetter.de/rezepte/Brotaufstrich/Argentinische-Dulce-de-Leche-Milchkonfituere--565247.html

http://www.kuechengoetter.de/rezepte/verschiedenes/Cajeta---Dulce-de-leche-32067.html

Dienstag, 1. Dezember 2015

Schoko-Mandel-Likör-Plätzchen mit Amarena-Kirschen "Pangani"


Eine  neue Sorte habe ich gestern entdeckt in meinem #Plätzchenbackfieber  was mich diese Woche voll gepackt hat. Ich probiere ja jedes Jahr gerne neue Rezepte  aus. Teils aus dem Netz von lieben Bloggerkollegen/innen  oder großen Seiten wie die Küchengötter und auch viele englische oder amerikanische Seiten mit vielen tollen Rezepten und es ist wirklich schwer bei all diesem riesigen Angebot sich zu entscheiden. Der Berg der ausgedruckten und gespeicherten Rezepte der füllt sich und dann kommen ja noch die Bücher meine ganz große Leidenschaft, nee,  jetzt gibt es keine Rezession sondern nur ein Rezept was ich gestern gefunden habe die "#Pangani".




Nach einem Rezept von Bernd Siefert aus dem Buch "Weihnachtsbäckerei".
Die "Pangani" sind schokoladig und fruchtig mit dieser Amarena-Kirsche,
zwar süß aber zum  Kaffee/Tee (den wir ungesüßt trinken) oder auch Espresso
der Knüller, klar die wurden gleich probiert und heute morgen erst so richtig keksig und würzig mmmmh. Einfach zum Machen.


Die Zutaten:
100 gr. weiche Butter, ich habe irische genommen
150 gr. Rohrohrzucker im Original = 200 gr. Zucker
50   gr. Vollrohrzucker (meine Idee)
1/2 St. Vanille nur das Mark
1 Prise Meersalz (ich Fleur de Sel)
1 Bio-Ei
1 EL Mandel-Likör
250 gr. Dinkelmehl fein (im Original =Weizenmehl)
3 EL Kakaopulver Valrhona (im Original = 4 EL) Keine Werbung nur ein Produkthinweis.
2 TL Weinstein-Backpulver (1/2 Pä. Backpulver im O.)
Butter oder Backpapier für die Bleche(bei mir 2)

1 Glas Amarena-Kirschen 240 gr.

Rohrzucker zum Rollen.
Einen Teil habe ich in Kokos gemacht.

Machen:
Dinkelmehl, Kakao, Weinstein-Backpulver, Salz,  mischen und in die Back-Schüssel sieben.
Dazu das aufgeschlagene Ei, das Vanille-Mark, den Mandel-Likör, die beiden Zuckersorten und die Butter in Würfeln und mit dem Flachrührer oder Knethaken zu einem Teig rühren, dieser bleibt etwas kleben, wenn alles gut vermischt ist mit etwas Mehl 2 Rollen formen, auf ein Backbrett geben,
Plätzchen in 1 cm abschneiden, leicht formen der Teig ist weich geht aber,  auf ein Backblech legen, gebuttert oder Backpapier, dann alle aufschneiden, gibt 2 Bleche. Die  halbierten, abgetropften Amarena-Kirschen  verteilen, etwas andrücken. Bei 160°C, O-U-Hitze, im vorgeheizten Ofen, die Bleche einzeln, mittlere Schiene, 15-20  Minuten backen (Backofen abhängig), die Plätzchen vorsichtig gleich vom Blech nehmen und auf einem Rost auskühlen lassen. In zugedeckt in einer Dose verwahren die Schoko-Mandel-Likör-Plätzchen halten bestimmt gut 2 Wochen, wenn überhaupt.



ALLEN eine schöne Adventszeit und liebe Grüße
Ingrid


Sonntag, 29. November 2015

Cranberry-Marzipan-Stollen

Zum  Advent  gehören bei uns Stollen. Dazu jedes Jahr die Frage bei mir was für Stollen machen, die Familie mag Marzipan  und Hefeteig ich mag Quark-Stollen, was für Früchte und mit Mohn usw..   Rezepte gibt es zwar viele bewehrte und köstliche aus der Familie aber trotzdem immer wieder die Frage  WELCHEN  und  neue Rezepte ausprobieren muss auch sein.


Ich backe schon mehrere Stollen für die Adventszeit, meist in der Woche nach dem Totensonntag fange ich an. Wenn es ein Hefestollen ist dann sollte er schon mindestens 3 Wochen ruhen und ziehen, doch diesmal habe ich #Hefe-Stollen gebacken und nur 3 Tage zum Durchziehen gegeben und der Stollen ist wunderbar der #Cranberry-Marzipan-Stollen mit Hefe gemacht,  nach  einem Rezept von Alfons Schuhbeck aus einem alten Buch mit dem Namen "beste Plätzchen"
nicht nur Plätzchen auch schöne Rezepte mit  Pralinen, sowie unter Kuchen einen Mandel-Marzipan-Stollen, den ich nachgebacken habe.  Zitronat und Orangeat habe ich weggelassen und dafür Cranberries genommen, die schon vor 14 Tagen in Kirschbrand eingelegt  wurden, also die Früchte müssen unbedingt mindestens 3 Tage ziehen finde ich, bei mir ist das schon um den 1ten November da werden verschiedene Sorten Trockenfrüchte in Alkohol eingelegt, dann steht der Aroma-Bäckerei nichts mehr im Wege oder besser dann sind die Aromen gerade richtig und schmecken in den Backwaren, z.B. auch die Rum.Rosinen die habe ich den ganzen Herbst und Winter für Allerei immer im Vorrat.
Bei diesem Stollen-Rezept gefällt mir sehr gut das Marzipan zusätzlich mit den Mandeln und den Früchten, im Original  Zitronat/Orangeat, zusammen in einer Masse verknetet werden sollen. Bei mir waren das dann die eingelegten Cranberries mit den Mandeln und dem Marzipan, das ich im Mixer zu einer Masse gemixt habe und dann in den Hefeteig großflächig verteilt wurde,  dann  zu Stollen geformt, bei mir 1 Stollen groß in einer Form gebacken und 2 kleine Stollen ohne Form.



Hefeteig:
550+ 30 gr. Urdinkelmehl fein
125 ml Milch
40 gr. Hefe
2 Eigelb
1 Ei  Gr. M
50 gr. Rohrzucker
1 Prise Meersalz
10 ml Vanille-Extrakt (selbst gemacht)
10 ml Zitronen-Extrakt (selbst gemacht) alternativ frische Bio-Zitronenschale
1 gestr. EL Lebkuchengewürz (selbstgemacht)
250 gr. weiche Butter

Zutaten:
Für die Füllung:
150 gr. in Alkohol eingelegte getrocknete Cranberries
200 gr. frische gehobelte Mandeln
80 ml Ahornsirup
300 gr. gute Marzipanrohmasse
10 ml Zitronen-Extrakt (bei mir selbstgemacht)
30 gr. Puderzucker

außerdem:
150 gr.flüssige Butter zum Bestreichen
150 gr. Rohrpuderzucker 

Machen:
Das Mehl in eine große Rührschüssel geben (bei mir die KitchenAid), das Salz, den Rohrrzucker, Lebkuchengewürz, alles vermischen/rühren.
Separat die Hefe in der Milch auflösen, die Masse zum Mehl geben, dann die Eier, die Extrakte und die Hälfte der der weichen Butter in Stücken und kräftig rühren lassen bis alles gut verbunden ist mindestens 3 Minuten, dann nach und nach die restliche Butter dazu geben und nochmals 2 Minuten rühren lassen bis es ein feiner glatter Teig ist, diesen abdecken und in der Küche mindestens 3 Stunden gehen lassen.
Mit etwas Mehl bestreuen und jetzt mit den Händen durchkneten und nochmal mindesten 1 Stunde gehen lassen.
In der Zwischenzeit die Marzipan-Cranberry-Füllung machen. In einen Mixer, die Marzipan-Masse aufgeteilt in kleine Stücke, Ahornsirup, Zitronen-Extrakt, mixen dann die Mandeln, die beschwipsten Cranberries dazu,  alles zusammen nochmals mixen, wie ein Teig, jedoch die Cranberries nicht zu fein.
Den Hefeteig für die Stollen aufteilen  die einzelnen Stollen leicht ausrollen und die Marzipan-Mischung auf die Menge der Stollen verteilen  in der Mitte. Die Stollen formen. Nochmals 30 Minuten abgedeckt gehen lassen. Im vorgeheizten Backofen, O-U-Hitze bei 170° C, 2 Schiene von unten, 45 Minuten goldfarben backen. Je nach Größe der einzelnen Stollen. Bei mir hier der Große in der Form wurde insgesamt 60 Minuten gebacken, nach 45 Minuten habe ich die Form abgenommen und noch weiter gebacken. Die kleinen Stollen waren nach 45 Minuten gut, haben hohl geklungen und waren gut in der Farbe. Die Stollen habe ich 15 Minuten vor  dem Backende schon mal gut  mit flüssiger Butter bepinselt.  Dann nochmals nach dem Rausnehmen aus dem Ofen sofort mit Puderzucker bestreut, abkühlen lassen ca. 3 Stunden, danach  gut in Folie gewickelt und an einem kühlen Ort, bei mir Keller, aufbewahrt. Der Stollen mit dieser Füllung hat was und wird bestimmt nochmal gebacken, meinte auch die Familie.


Liebe Grüße und eine schöne Adventszeit!
Ingrid



Dienstag, 26. November 2013

Butter-Eierlikör-Plätzchen





Einstimmen auf Plätzchen für die Adventszeit ist jetzt das Motto und nicht nur bei mir, das ist jetzt die Zeit zum Machen und Überlegen was gibt es dieses Jahr.
Für mich  war früher "Buß-und Bettag" so der Start für den Stollen, Stollenkleingebäck und Plätzchen, den gibt es nicht mehr als Feiertag und freien Tag,  dann war es der Sonntag vor dem 1. Advent. Jetzt backe ich ja auch oft an Wochentagen das ganze Jahr, wenn Zeit da ist "Cookies", doch für die Adventszeit oder auch die Weihnachts-Plätzchen, dass sind besondere Überlegungen: Vom KLASSIKER bis zum unbedingt NEUES und da bin ich jetzt seit Samstag dabei und mache meinen Plan und habe angefangen zu backen.
Bei einigen Bloggerinnen schöne Rezepte entdeckt,  die ich jetzt so nach und nach mal machen werde.
Zum Einüben für mein Klassiker-Spritzgebäck mit Nüssen habe ich hier gleich mal geübt mit dem Vorsatz für die Küchenmaschine, dass ging wirklich rasant mit dem Formen, denn einer vernüftigen Spritze habe ich nicht und die sollte es für den weichen und angenehmen Teig aber doch sein. Meine "Staengeli" oder Butter-Eierlikör-Plätzchen sind nicht so formvolledet,was ich auf das Mehl (ich habe Dinkelmehl mit verwendet ) oder die Backhitze zurückführe. Was aber niemanden gestört hat, die "Butter-Eierlikör-Plätzchen" wie ich sie nenne waren ratzfatz weg, noch ehe ich das Rezept jetzt hier veröffentlichen konnte. Unbedingt  "nochmal" in diesem Jahr machen.

Rezept:
250 gr. Butter, weich (ich habe "Irische Butter" genommen)
150 gr. Puderzucker
1 EL Vanille-Zucker selbstgemacht mit  Echter Vanille Stange
zusätzlich das Mark einer ganzen (weichen)Vanille-Stange 
300 gr. Dinkelmehl Type 630
100 gr. Weizenmehl Type 550
100 gr. Maisstärke ganz fein
180 ml Eier-Likör
Machen:
Butter und Zucker, schaumig rühren, Vanillezucker mit dem Mark der ganzen Vanille-Stange vermischen und zur Buttermasse geben und einrühren. Das Mehl und die Stärke vermischen alles über die Buttermasse sieben und langsam den Eierlikör einrühren, bis es ein glatter Teig ist.
Den Teig  in eine Tülle geben oder wie bei mir mit dem Aufsatz für Spritzgebäck der Küchenmaschine/Fleischwolf, den Teig aufteilen,  durchdrehen und kleine Stangen oder Kreise formen, diese auf ein helles, gebuttertes Backblech legen und bei 170° O-U-Hitze 15 Minuten backen, nachschauen ob sie leicht goldfarben sind, abkühlen lassen und nach Wunsch evtl. verzieren. Ich habe Valrohna 62% Kuvertüre mit Eierlikör aufgelöst und auf ein paar Kreise verziert, ist lecker, ganz ohne Schoko, dass sind meine Favoriten.




Und jetzt bei dem Frostigen da draußen und drinnen bei einer Tasse  Tee, wie wäre das lecker noch ein paar von diesen Butter-Eierlikör-Plätzchen zu knabbern, leider sind sie alle weg, hach..



Und was auch bestimmt lecker ist,  die Butter-Eierlikör-Plätzchen mit Hagebutten-Marmelade bestrichen.

Freitag, 7. Dezember 2012

Pandoro


Italien und seine Köstlichkeiten, die ich  sehr gerne in meiner Küche (nach)mache, Backen und Kochen. Jetzt in der Vorweihnachtszeit sind  die süßen Sachen im Vordergrund. Heute hier:


Der Pandoro, ein italienisches Traditionsgebäck, ähnlich wie der Panettone, der mit kandierten Früchten  und Rosinen ist und eine andere Form hat. Der Pandoro wird in einer sternförmigen Form gebacken, die habe ich mir vor einigen Jahren mal besorgt, da wir diesen Adventskuchen oder  Weihnachtskuchen sehr schätzen.
Ursprünglich soll ja der Pandoro aus Verona stammen, oh ich mag diese Stadt. Der Panettone aus Mailand, schreibt man. 
Der Pandoro wird  seit vielen Jahren nun zur Adventszeit bei mir gebacken und ich muss schreiben ich habe einige Rezept ausprobiert. Der Teig ist ähnlich dem Briocheteig, viele Eier die dem Teig  die schöne gelbe Farbe verleihen, dazu einiges an  Butter,  bei mir aber nicht so ganz viel. Ja und dieses Ergebnis heute hier ist ein Rezeptemix aus  einigen Rezepten, wird nun zu  einem Rezept,  dass isses jetzt für den Pandoro,  wird  beibehalten und hier festgehalten.

Zutaten:
Starter (Biga):
10 gr. frische Hefe
40 ml Wasser
50 gr. Bio Weizenmehl Type 550
1 Prise Rohrzucker
Haupteig:
10 gr. Frische Hefe
50 gr. Vollmilch 

30 gr. Puderzucker 
1 EL Rohrzucker

2 EL Honig
1 St. Ei, Größe -M-  Zimmertemperatur
3 St. Eigelb Zimmertemperatur
1 EL Vanille Extrakt
1 kleine Prise Muskatnuss frisch gerieben
1 Prise Meersalz fein
1 TL Zitronenabrieb frisch und fein
90 gr. gute Süßrahmbutter, weich und cremig 
30 gr. Butter für die Form und bestreichen des Teiges

300+ 50 gr. Bio- Weizenmehl Type 405 
Puderzucker nach Gusto
1 St. Pandoro Form


Biga: 
Hefe, Wasser und Mehl  mit einem Holzlöffel in einem hohen großen Glas(Schüssel) verrühren, abdecken mit Folie und mindestens 12-16 Stunden gehen lassen, Zimmertemperatur, nicht zu warm. Das/die Glas/Schüssel sollte groß genug sein, damit nichts überquillt.

Den Pandoro-Teig machen:

Hefe mit der Milch verrühren, beides kann aus dem Kühlschrank sein. Ich mache das in der Backschüssel von der KitchenAid mit einem Kochlöffel und dann gebe ich den Puderzucker, Rohrzucker, Honig, die Eier, Vanille-Extrakt, Muskatnuss, Meersalz, Zitronenabrieb (frisch mit der Mircoplane, fein geraspelt) dazu, aufgeteilt Biga/Starter dann  lasse  ich rühren mit der KitchenAid und dem Flachrührer kleine Stufe bis sich die Zutaten vermischt haben,  unter rühren, siebe langsam  das Mehl dabei, und weiche cremige Butterflöckchen (nicht flüssige Butter) dazwischen.  bis alles gut vermischt ist, dann wird der Teig auf der 3. Stufe gerührt fast geknetet und das mindestens 4 Minuten bis er schön gläzend ist und sich von der Schüsselwand fast ablöst, der Teig ist  und bleibt pappig, siehe Foto, ich verstreue dann etwas Mehl darüber und löse den Rand mit einer Silkonspatel, gebe diesen Teig in die gut gebutterte und mit Mehl ausgestäubte Sternenform, streiche den Teig oben glatt, decke die Form mit Folie ab, stelle sie zum Gehen in den Backofen, den ich vorher auf 40° angeheizt habe, mache die Tür zu, den Ofen aus und lasse den Teig gehen bis er fast oben den Rand erreicht hat, vorher war die Form nur halb gefüllt, das dauert ungefähr 2 Stunden. Ich nehme die Form dann raus,  lasse diese vorsichtig in der Küche stehen, heize den Backofen auf  200°C Ober-und Unterhitze auf, auf unterster Schiene stelle ich den Pandoro und lasse ihn 10 Minuten bei 200°backen, dann decke ich ihn ab mit Alufolie und backe in weitere 20 Minuten bei 180° weiter. Nehme die Folie weg, der Pandoro sollte goldbraun sein und beim Klopfen hohl  klingen. Ich bestreiche ihn mit flüssiger Butter, gebe ihn noch 5 Minuten in den abgeschalteten Ofen, danach wird er rausgenommen und vorsichtig auf ein Kuchengitter gestürzt, der  Pandoro ist weich aber behält sein Form, obenauf mit Puderzucker bestreuen, je nach   Gusto. Ich lasse ihn so eine Stunde abkühlen, dann gebe ich eine Alufolie  herum, das mache ich damit er nicht zu sehr austrocknet, er soll aber auch nicht schwitzen,
oben offen lassen, weitere  2 Stunden warten  bis er  richtig ausgekühlt hat und dann verschließe ich ihn komplett.  Aufscheiden in Sternenform, quer in feinen Scheiben. Geht auch längs wie man möchte. Passt gut zum Kaffee oder Tee, auch fein zu einem Glas Süßwein.





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