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Donnerstag, 24. September 2015

Stangensellerie: Tabouleh mal anders

Im Gärtner-Blog-Event ist Stangensellerie diesen Monat gefragt, dafür habe ich mich mit allerlei vom Stangensellerie beschäftigt. Ich muss ja schreiben, kennengelernt habe ich dieses Gemüse in Florida  als Sticks zum Dippen,  dort  wurde das immer mit so kleinen Möhrchen und einem leckeren Crab Dip serviert. Gut das hätte ich auch hier nachbasteln können aber ich wollte ja mal was anderes und so habe ich mit Salaten experimentiert. Übrigens nicht nur als Salat ist Stangensellerie lecker nein auch richtig als Gemüse gemischt mit Karotten und Brokkoli sehr fein, doch das ist ein anderes Rezept.
Hier geht es weiter mit Salaten genauer "One in Two",  einmal ohne Reis als frischer Salat, wäre fast eine Salsa, doch ist etwas Salatiger finden wir, einmal mit "Bayerischem Reis" aus Ur-Getreide-Mix und als Tabouleh gemacht  anstatt Couscous und Gurke usw..
Beides muss unbedingt hier festgehalten werden und ich hoffe das Sue mit dem Event im Gärtnerblog das genauso sieht.


Zutaten:
1 kleiner Stangensellerie
1 großer Apfel
1 gekochtes Ei
1 große rote Zwiebel
für Tabouleh zusätzlich
1 Tasse fertig gekochter Bayr. Reis aus
    Ur-Getreide-Mix gemacht.
   mit 1 EL Cranberries

für das Dressing:

10 St. Sellerie Blätter vom Stangensellerie
10 Stück MinzeBlätter
3 Rispen  Liebstöckel
5 Rispen  Petersilie
2 Rispen Thymian nur die Nadeln
1 Knoblauchzehe
1 EL Quittengelee oder Quitten-Apfel
1 EL Zitronensaft frisch gepresst
1 TL Honig
1 gestr. TL Kräuter-GW-Salz
1 gute Prise Piment d'Espelette
1/2 TL fein gemahlener Kreuzkümmel
2 EL Apfelessig
50 ml Sonnenblumen-Öl



MACHEN:
Stangensellerie waschen und den Wurzelansatz entfernen, ein paar Blätter  für das Dressing zurück legen. Die einzelnen Stangen nehmen und die äußeren Fäden abziehen, geht gut am Ansatz, einschneiden und dann ziehen. Klar wenn der Sellerie klein geschnitten wird sind die Fäden nicht so schlimm, aber wir mögen sie nicht und finden dann ist  er im Salat einfach knackig und gut
ich habe die Stangen halbiert und dann in Streifen geschnitten. s.A..
Es waren genau 8 große Stangen Staudensellerie,
wenn welche übrig bleiben, dann für Suppe oder
Gemüse verwenden, halten gut im Kühlschrank.
Die Zwiebel geputzt und in feine Würfel geschnitten, mit etwas Essig, Honig und einer Prise Salz in der Schüssel vormariniert, während ich die anderen Zutaten geschnipselt habe, den Apfel ebenso, darüber den Zitronensaft gegeben, damit die Apfelwürfel nicht braun werden, das Ei geschält und gewürfelt,  alles in einer Schüssel vermischt,  mit 3 EL von dem nachfolgende Dressing vermischt, dass ist der Salat.

Dressing MACHEN:
Alle Zutaten in einen Mixer, außer dem Zitronensaft,  fein mixen und abschmecken mit Honig und oder Fleur de Sel.

Tabouleh mal anders =

Den Reis nach Beschreibung gekocht, ohne Salz mit ein paar getrockneten Cranberries. Abkühlen lassen. Ich habe am Vortag ein anderes  Rezept gemacht und hatte extra mehr Bayr. Reis gekocht.

Ja und für das Tabouleh dann einfach den gekühlten Reis unter den Salat zusammen mit dem dem ganzen  Dressing gemischt, abgedeckt  und mindestens 1 Stunde kühl stellen,  durchziehen lassen, servieren.
Guten Appetit.


Für den Gärtner-Blog und  September mit Stangensellerie:

Samstag, 28. September 2013

Vegetarischer Eintopf mit Rollgerste, Kürbis, Chili und Feta


Ein vegetarischer Eintopf  mit ganz frischem Gemüse: Spitzkraut, frischer eigener Chili, Zwiebeln frisch, knackig und Biss, Knoblauch und dem 1. Kürbis hier "Butternut" und ganz speziell dazu die Rollgerste oder auch Gersten-Graupen genannt.

Was uns besonders gut geschmeckt hat ist der Spitzkohl mit dem angebratenen Zwiebeln und Fenchelsamen zusammen, dann die anderen Zutaten mit der scharfen Chili, der Rollgerste, würzig und lecker und anders.
Inspiriert wurde ich durch ein Rezept aus dem Buch "Food from Plenty" von Diana Henry und darin wird "Farro" (Emmer) genommen, den hatte ich nicht, wir fanden auch die Rollgerste super gut. Das Buch ist kein vegetarisches Kochbuch, hat aber sehr feine Rezepte mit viel frischem Gemüse und Obst.
Was ich eigentlich gar nicht gebraucht habe und in dem Rezept vorgesehen ist, war der Käse, ich hatte Bio-Bergkäse und Feta dazu gestellt und jeder konnte sich bedienen nach Gusto, die "Mittagstischler" meinten Feta ist fein, na dann.

Für den "VeggiDay" ein neues Rezept für Kerstin von "Verboten gut" und ihre Sammlung."Vegetarischer Donnerstag"



und für meine Sammlung  "vegetarischesbyauchwas", das es nicht nur am Donnerstag gibt, nee, aber so ein bestimmter Tag und das Vorhaben und bei "Verboten gut mitmachen" da bin ich dabei und das ist auch prima so, finde ich.
Für mich gibt es mehrere Tage der Woche,  je nachdem was es gibt aus dem Garten, vom Einkauf, neu entdecktes, dann gibt es das auch ohne Fleisch.
Die Zusammenstellung hier schmeckt sicher auch gut als Salat,  zumindest kann ich mir das gut vorstellen, mit einem feinen Kräuter- Dressing.
Als warme Hauptmahlzeit jetzt für die Jahreszeit sehr gut und so wie hier gibt es das bestimmt öfter und man kann ja die Zutaten etwas auswechseln je nach Verfügbarkeit, das wird nie langweilig.

Zutaten für 4 Personen
Kleiner Spitzkohl oder halber ca.350 gr.
1 Stück oder halber Butternut-Kürbis ca. 300 gr.
1-2 Chili gewürfelt ohne Kerne, Schärfe selbst bestimmen.
3 große Zwiebeln, geschält und in Streifen geschnitten,
3 Knoblauch-Zehen frisch und  in Scheiben geschnitten
1 großes Stück Ingwer ohne Rinde und fein gewürfelt
1 EL Butter
1 EL Fenchelsamen
40 ml Weißwein oder Zitrone, halt etwas Säure
1 TL Agavensirup oder Blütenhonig
200 ml gute Gemüsebrühe
1-2 TL Kräuter-Meersalz
150 gr. Rollgerste und (Gemüsebrühe Menge nach Beschreibung auf der VP, für Wasser)
GW-Salz zum Abschmecken. Frische Kräuter darüber streuen geht mit Rucola und anderen Bitterkräutern oder einfach so.
Machen:
Die Rollgerste vorkochen mit Gemüsebrühe anstatt Wasser, laut der Beschreibung VP, nur ohne ziehen lassen, das passiert dann in der Pfanne mit den anderen Zutaten
Die Butter in der Pfanne erhitzen mit den Fenchelsamen, die Zwiebeln dazu und anschwitzen mit dem Agavensirup, den Knoblauch geputzt, in Scheiben geschnitten dazu und den Ingwer in kleinen Würfeln, den Spitzkohl (Strunk und Co. das Grobe entfernen) mittelfein in Streifen geschnitten dazu geben kurz weiter und rühren, mit anschwitzen, ablöschen mit dem Wein und die Gemüsebrühe dazu geben, den Kürbis in Streifen darauf legen und 15 Minuten bei mittlerer Temperatur dünsten, die vorgegarte Rollgerste dazu geben, mit Kräuter-GW-Salz abschmecken, evtl. noch etwas Sirup dazu, umrühren und nochmals 10 Minuten bei Restwärme oder kleinster Hitze ziehen lassen. Mit frischen Kräutern  bestreuen oder frischem Pesto,  leider fehlt das hier auf dem Foto. Guten Appetit.












Donnerstag, 5. September 2013

Weintrauben-Feta-Fladen

Heute zum vegetarischen Donnerstag:


Was isses? Eine Focaccia oder eine Pizza oder ein dünner Fladen ? Eine "Schiacciata" die zwar nur Trauben und Kräuter hat oder haben sollte,  eine typische italienische Spezialität ist und daher weis ich was gut schmeckt. Ein Hefteig und Trauben, hier italienische, es könnten auch griechische sein, nur die hatte ich nicht, aber jetzt trifft doch Griechenland dazu, mit "Feta" in Salzlake (in Fässern gereift) und diese Verbindung ist auch so gut.
Feta und diese dunklen Weintrauben, das ist einfach ein wunderbares Essen, auf einem einfachen Hefeteig-Boden, der in Amerika eine Pizza wäre, in Italien "Focaccia", in Griechenland "Pita" ++.

Hier und heute ein leckeres Zusammenfinden, Fladen, ganze dunkle Weintrauben und frischer guter Feta (Schaf, Bio und Salzlake) ein paar Kräuter und Mascarpone, doch in die italienische Richtung? Es ginge ja auch Oliven-Öl, das von Kreta oder doch lieber eins aus der Toskana, was gerade zur Verfügung ist,  gut sind sie beide, bei mir hier Mascarpone und evtl. beim Servieren nur etwas gutes Olivenöl darüber, je nach Gusto.

Ob aus der Hand kalt oder warm, mit Messer und Gabel, das schmeckt und ist Spätsommer pur. Mittags zu einem Salat, abends zum Wein oder mitnehmen und zum Picknick genießen, alles geht und schmeckt, wenn die Zutaten auch gut sind, das ISSES, was der Hit im Zusammenspiel ist und schmeckt, finden wir alle, auch die Mittagstischler .
Da fehlt keine Salami oder Schinken, nee nur so und alle waren glücklich. Ein Rezept zum "VeggiDay" oder "Vegetarischer Donnerstag" bei  "Verboten gut und "touche-à tout".




Und Machen:
Am Tag vorher, in einer hohen Schüssel, 150 gr. Weizenmehl Type 550, mit 100 gr. Dinkelmehl Type 630, 50 gr. ital. "OO", vermischen, 10 gr. Frischhefe in 2 EL kalter Milch angerührt, 1 Prise Zucker, eine gute Prise Meersalz, 180 ml kaltes Wasser, nach und nach zu der Masse gegeben und alles gut mit dem Flachrührer und Knethaken zu einem glatten Hefeteig gerührt/geknetet, bis er sich von dem Schüsselrand löst,  zugedeckt und im kühlen Zimmer über Nacht gehen lassen.
Am nächsten Tag habe ich meine Emaille-Form 32er rund genommen gut ausgebuttert, den Teig nochmals  leicht durchgeknetet mit etwas Mehl, dann ausgerollt und in die Form gegeben.
2 EL Mascarpone mit 1 TL Rosmarin/Thymian etwas Meersalz vermischt auf dem Hefeteig verstreichen. Die gewaschenen und entstielten Trauben (300 gr.) verteilt leicht eingedrückt, zum Schluß
200 gr. Feta mit frischem Rosmarin (ganz klein) einer Chili in Würfel ohne Kerne, 1 schwacher TL grober Rohrzucker über den Feta gegeben und dann auf dem Fladen über und zwischen den Tauben gut verteilt/gerebbelt. Den Hefeteig an einem warmen Platz gehen lassen, das kann die Warmhalteplatte sein, z.B. bis der Backofen aufgeheizt ist.
Im vorgeheizten Backofen bei 250° O-U-Hitze, 2. Schiene von unten 15 Minuten gebacken, bis der Teig goldfarben ist und der Feta, ein paar bräunliche Spitzen hat, rausnehmen und mit evtl. ein paar Spritzer Öliven-Öl beträufeln, ja nur noch genießen warm oder auch etwas kühler. Guten Appetit.
Anmerkung:
Weintrauben, ganz dunkel, süß und ohne Kerne sind besonders lecker.
Feta ist fein, es geht aber auch mit Ziegen-Frischkäse  oder "Labneh"  gemacht aus Schafsjogurt, diesen 10 Stunden im Kühlschrank entwässert und  zwischen die Trauben in kleine Bällchen geben.

NEBENBEI ein wenig fotografiert:











Donnerstag, 18. Juli 2013

Aprikosen-Zeit: Aprikosen-Kompott mit Minze und Quark-Spätzle

Aprikosen, wieder  eine Frucht die wir leider nicht im Garten haben und der ich nicht widerstehen kann,  ob im Kuchen, im Kloß oder wie hier als Kompott. Aus dem Garten nehme die Kräuter für das Aromatisieren.  Es gibt  so viele Möglichkeiten und ich kann nicht schreiben was die Beste ist,  auch die Frage an die "Mittagstischler" hat nichts ergeben, die fanden eine dezente Aromatisierung mit guten sonnengereiften Früchten einfach nur lecker. Da stand ich nun mit meiner Wahl alleine, denn die Aprikosen und der Lavendel, den habe ich gerade in der Verarbeitung, das ist auch ein feine Verbindung und der Rosmarin schmeichelt auch der Aprikose und erst die Vanille, na ja die kommt bei allem mit dazu. 
Heute für den "vegetarischen Donnerstag"



gibt es den Aprikosen-Kompott mit der Minze und dazu Quark-Spätzle, oder umgekehrt die Spätzle mit dem Kompott,  aus Uromas handgeschriebenen Büchlein. Hach wir mögen die Spätzle,  gehen schnell, sind easy zu machen, klar ich mache auch die Gnocchi, doch die Spätzle von Uroma sind eine wunderbare Erinnerung an die Zeit als der schwäbische Dialekt durch die Küche hallte und wir gespannt geschaut haben was hat sie denn  wieder GUTES gemacht/gezaubert. Backen konnte sie auch so super, hach, was für tolle Torten und das ist schon so lange her, unglaublich lange und doch immer wieder gerne denke ich  daran und mache und koche oder backe gerne wieder  nach diesen Rezepten.
Zutaten:
500 gr. Quark 20%,  gut ist  auchSchichtkäse
120 gr. "Griessler" Nudel/Pastamehl
1 TL Vanille-Zucker, echten

oder das Mark einer halben Schote
1/4 Tel. Salz
1 Tl. Rohrzucker
2 St. Eigelb
etwas frisch geriebene
Muskatnuss
Brösel:
1 St. Tasse Semmelbrösel, selbstgemacht
1 EL Butter
1 Tel.  Ceylon Zimt gemahlen
1 EL Rohrzucker
Aprikosen-Kompott:
600 gr. Aprikosen reif  und aromatisch
2  oder mehr EL Rohrzucker
2 EL Aprikosen-Marmelade falls vorhanden, auch Marillen-Likör 1-2 EL verfeinern.
20 St. Minzblätter 8 Minzsorte nach Geschmack, aber frisch
4 l Wasser
1/2 TL Meersalz für das Wasser

Rezept auch auf  Küchengötter.

Machen geht schnell, aber den Quark vorher die Molke entziehen und zwar so:
Rühren mit einer Gabel,  in ein Tuch geben,  oder mit Küchenrolle ausgelegtes Sieb auf einer Auffangschale, den Quark mit einem Teller beschwert, abgedeckt  2 Stunden auch ein  paar Stunden im Kühlschrank von der Flüssigkeit/Molke befreien. 


Aprikosen mit heißem Wasser übergießen kurz warten dann enthäuten, entkernen und vierteln.
In einem Topf den Rohrzucker leicht karamellisieren, die Aprikosen
und die klein geschnittenen Minze-Blättchen dazu geben, kurz schwenken und mit
50ml Wasser auffüllen, evtl. Likör, die Aprikosen-Marmelade unterrühren, die Vanille dazu, das Ganze kurz aufkochen lassen, vorsichtig abschmecken, denn es kommt auf die Früchte an und evtl fehlt etwas Zucker, abkühlen/ziehen lassen. 

Die Brösel machen:In einer großen Pfanne, den 1 EL Butter mit dem Rohrzucker und Zimt  schmelzen, die Semmelbrösel dazu geben und langsam unter rühren leicht kross werden lassen. 
Die Spätzle:
In einer Schüssel das Instant oder Nudel/Pasta-Mehl mit dem Meersalz, Rohrzucker, Vanillezucker, Muskat,  Quark, die 2 Eigelbe zusamen kneten evtl.
Teig-Schaber aus Silikon, gut vermengen aber nicht zu lange, die Masse auf ein Brett geben und in das bereits vorbereitete heiße Wasser schaben mit einem Messer, wenn sie oben schwimmen sind sie gut und dann sofort mit den Bröseln bestreuen den Kompott dazu und genießen. Guten Appetit.




Donnerstag, 4. Juli 2013

Gebacken: Brie, Feta, Salbeiblätter und dazu viel Salat


Ein frischer Salat, ein frisches Kräuter-Dressing, frische Beeren und dazu paniertes "Allerlei" aus Käse und Salbeiblättern, das ist für heute mein Beitrag für den "VeggiDay".












Der Salat ist aus dem Garten und nicht aus dem Anbau im Beet, nee, ein paar Kübel wurden mit Salat bestückt, kein bücken, die Schnecken gut abwehren und und

Außerdem  bekamen die Tomatenpflanzen Gesellschaft, die auch in Kübeln rund ums Haus stehen, geschützt unter dem Dachüberstand.

Der Salat ist gut und ich war lange nicht mehr so zufrieden mit dem Saatgut und dem Anbau, soviel Pflanzen hatte ich noch nie, die angegangen sind und dann so toll gewachsen. Wir haben jetzt seit 3 Wochen ganz oft Salat frisch auf den Tisch.  Der hält sich gut schießt nicht davon und ist lecker und ohne Werbung zu machen, ich möchte nur weitergegeben was ich gut finde: Der Salat heißt "Lollo Bionda" und das Bio-Saatgut kommt von hier.

Ja und das Dressing mit den Kräutern, das ist jetzt um dieses Jahreszeit einfach himmlisch  aromatisch. In den Garten gehen, ein wenig Melisse, Schnittlauch oder Zwiebel Schalotten, etwas Petersilie, ein wenig Monarde (Anisgeschmack), etwas gutes Öl (ca. 30 ml) und Zitrone oder Reisessig oder Fruchtessig aus eigener Herstellung, Menge nach Gusto und alles fein aufgemixt mit Kräuter-GW-Salz und einer Prise Zucker oder ich nehme für einen anderen Geschmack gerne Agaven-Sirup und auch Honig, das ist gleich flüssig, dann kommt noch ein Stück frisches Obst mit rein, was ich gerade da habe, 3-4 Erdbeeren, 1 Stück Birne oder  und eine Prise frisch gemahlenen Senf und fertig ist mein Dressing. Die Kräuter schneide ich vor dem Mixen etwas klein. 
Für den Salat heute habe ich die Blätter nach dem Waschen etwas getrocknet  mit Dressing bepinselt auf dem Teller angerichtet, die gebacken Teilchen darauf und sofort serviert. Die Erdbeeren wurden auch mit dem Dressing vermischt und dazu gegeben oder einzeln wie man möchte.
Ja und gebacken, den kalten Feta in 1 cm Scheiben, Würfel 3 cm,  Brie kleine Ecken, Streifen,  durch ein gut aufgeschlagenes Ei gezogen, dann durch das selbstgemachte Paniermehl, mit Pfeffer und getrocknetem Basilikum vermischt,  gezogen und in heißem Butterschmalz, beide Seiten goldbraun, ausgebacken, genauso die Salbeiblätter, die werden ganz schnell knusprig und sind super lecker und wird immer wieder gerne gemacht......und heute extra für den "VeggiDay".




















Donnerstag, 4. April 2013

Spaghetti "Karotten-Lauch" mit Erdnuss-Crunch






Ein Schnellessen zum VeggiDay, die restlichen Erdnüsse mußten weg, eigentlich dachte ich erst an "Chicken Satay" aber warum nicht die Erdnüsse mal in ein Pastarezept  mit Gemüse kombinieren und dann noch zum VeggiDay. Tja und so kam es dazu und nicht nur, das Rezept mache ich auch ohne Erdnussreste. Karotten/Möhren, Lauch und Erdnüsse sind für mich, nicht  nur , die "Mittagstischler" waren begeistert, ein richtiges  Dream-Team diese Verbindung.
Machen:
Die Spaghetti (ich nehme 100 gr. pro Person) Hartweizen aus der Packung, ja das muss ab und zu mal sein und es geht schnell, auch wenn ich immer wieder gerne Pasta selbst mache. Also diese 2 Minuten weniger wie die Packungsanweisung schreibt gekocht.

3 große Karotten/Möhren, geputzt und in feine Streifen geschnitten, fein  mit einem Julienneschneider.
2 Stangen Lauch, geputzt, das ganz grüne Obere nehme ich für Suppe, 2/3 dann auch in feine Streifen geschnitten.
Die 120 gr.  Bio-Erdnüsse, geröstete und gesalzene, hacken, dann mit 30 gr. Butter anbraten, mit 1 TL Piment d'Espelette bestreuen,  1 TL Agaven-Sirup, 1 EL frischen Zitronensaft,  verrühren, dann 60 ml Süße Sahne mit 60 ml Gemüsebrühe vermischen aufgießen, die Karotten und den Lauch darauf legen mit Kräuter-Meersalz bestreuen, etwas Rohrzucker, Deckel drauf  und 10 Minuten dünsten, bei nicht zu großer Flamme. Dann sollten die Spaghetti fertig sein, abgegossen, etwas Nudelwasser aufheben, diese mit einem Stück Petersilien-Butter, vermischen dann in die Pfanne mit den Karotten-Lauch-Erdnüsse geben,  evtl. noch etwas Pastawasser dazu je nach dem wie viel Flüssigkeit da ist, 2 Minuten auf kleiner Flamme ziehen lassen, mit Pfeffer und Kräuter-Meersalz abschmecken, mehr frische Petersilie ist fein. Schnell servieren und genießen, etwas frisch geriebener Parmigiano nach Gusto.






Liebe Grüße
Ingrid


Donnerstag, 7. März 2013

Möhren-Röllchen "Havuç Köfte"



Heute zum VeggiDay ein Essen aus der türkischen Küche: "Havuç Köfte", nicht nur Möhren(Karotten)-Röllchen, auch Frikadellen genannt, bei mir heute Röllchen die scharf würzig sind, lieblich durch die Aprikosen aber nicht zu süß, gemacht mit Mandeln (gerne auch mit Pinienkernen), gewürzt mit einem Hauch "Orient" .
Dazu ein Joghurt-Dip mit frischer Petersilie, eigentlich sollte es Minze sein, doch die ist noch nicht so weit bei mir im Garten und wenn dann mögen wir sie auch nur frisch und unsere milde "Ananas-Minze", obwohl gerne mal in der türkischen Küche getrocknete Minze genommen wird. In diesen Röllchen/Frikadellen/Köfte wird "kirmizi biber" ein türkischer Chili-Mix benutzt, das sind feine getrocknete Flakes die ein tolles Aroma haben, diese Chilis werden auch in der Gewürzmischung "Pul Biber "
verwendet,  der wiederum beim Kebab nicht fehlen darf. Leider hatte ich keine frische gute Ware zur Hand man möge mir verzeihen, wenn ich in diesem türkische Rezept,  meine gerne genommen eigenen gemahlenen milden chili verwendet habe.
Zu den Bällchen gibt es noch einen Gurken-Salat und frisches Fladenbrot, ganz wie in der Türkei.




Zutaten:
6  Möhren 
1 Ecke Fladenbrot (vom Vortag)
2 Frühlingszwiebeln
1 Tel. Butter
100 gr. Aprikosen  getrocknet
3 EL gestiftelte Mandeln 
1 TL Piment d'Espelette
(im Original  kirmizi biber)
1 gute Prise fein und frisch gemahlenem Kreuzkümmel 
1 TL Rosenblüten-GWM-oriental-
1 frische rote Chili ohne Kerne
1 EL Basilkum getrockent
3 EL frische Petersilie
(im Original  frischer Dill)
2 Knoblauchzehen
1 gute Prise Kräuter-Meersalz 
1 Ei
2 EL Brösel  zum Formen und Mehl zum Wenden
Butterschmalz zum Ausbacken
Zitronenscheiben zu servieren 
Dip:
200 gr. Türkischer 10% Kuhmilch-Joghurt
1 EL frischer Zitronensaft
1 Knoblauchzehe
1 kleine Bund Blatt-Petersilie
(im Original frische Minze)
Das Rezept stammt ursprünglich aus dem Buch "Türkisch kochen" von Ghillie Basan wurde von mir in Mengen und Zutaten modifiziert.  
Machen:
Die Möhren fein (Spar)schälen und in Scheiben schneiden in einer Pfanne mit der Butter die Möhren,anbraten, die Mandeln dazu geben, mit den klein geschnittenen Frühlingszwiebeln vermischen, etwas Gemüsebrühe dazu geben und zugedeckt bei schwacher Hitze dünsten, bis die Möhren weich sind und keine Flüssigkeit mehr vorhanden ist, aber aufpassen keine große Hitze und schauen, das sie nicht anbrennen. Die Möhren brauchen je nach dicke der Scheiben 10-15 Minuten. Das Dünsten so ist fein, sie haben dann eine schöne Farbe und verblassen nicht so.
Die Aprikosen fein würfeln und zu den fertigen Möhren geben, vermischen, alles durchhacken oder grob mixen oder durch den Fleischwolf, grob, drehen.
Das Brot ( wie normale Brötchen Größe) in kleine Würfel schneiden und mit den Möhren und  Aprikosen auf einem Brett vermischen,  die Gewürze den Knoblauch fein geschnitten, die Petersilie, ohne Stiele, fein frisch geschnitten und alles gut  mit den Gewürze und dem Ei verkneten zu einen Teig, diesen 30 Minuten ziehen lassen. Dann  Röllchen/Frikadellen formen mit ein paar Bröseln,  zum Schluß in Mehl wälzen und in  heißem Butterschmalz von allen Seiten ausbacken.
Ich habe sie nur ganz kurz von allen Seiten angebraten und im vorgeheizten  Backofen bei 150°C nochmal 15 Minuten gebacken. Sie werden schell braun in der Pfanne, aber im Backofen verfestigen sie sich besser und sind trotzdem innen schon saftig.
Den Dip frisch machen:
Petersilie mit Zitrone und Knoblauch fein scheiden und mit dem Joghurt vermischen mit Salz abschmecken.
Die "Havuç Köfte" warm servieren, Zitronenscheiben dazu geben und beim Essen frischen Zitronen-Saft auf die  "Havuç Köfte" geben in den Dip tauchen und mit frischem Fladenbrot genießen.

Afiyet olsun


Liebe Grüße
Ingrid



Donnerstag, 21. Februar 2013

Clementinen-Endivien-Salat mit Kapern-Senf-Dressing



Bio-Clementinen sind diesen Winter sehr häufig bei mir in den Rezepten zu finden. 
Das  ist wieder mal so eine Serie die mich gepackt hat :), die Dinger sind aber  auch gut und so vielseitig.
Ja und heute zum VeggiDay als "Wintersalat" mit einem Kapern-Senf-Dressing.
Nur Salat und Schnee draußen a bissi wenig ?! (Eigentlich für mich nicht). Für meine Mittagstischler  gab es noch eine Portion Pasta mit Champignons dazu.
Der Salat ist schnell gemacht:
1 Endivien waschen, schneiden, waschen, abtropfen lassen.
2 Rote Zwiebeln in feine Ringe schneiden,  mit etwas Rosenblüten-Zucker  und Rosenblüten-Salz, dem Saft von 2 Limonen, gut vermischen/kneten, 20 Minuten marinieren.
5 Clementinen schälen und von den weißen Fasern befreien.
Beim nächsten Mal oder für Gäste und Optik, evtl. filetieren, auch gut sollten die Clementinen Kerne haben. Also unsere heute hatten keine und die waren so sehr lecker.  Die  einzelnen Schnitze der Clementinen mit den Zwiebeln vermischen.
Das Dressing:
3 EL Walnuss-Öl
1 EL  milden Kräuter-Essig
1 EL süßen Senf (Honigsenf)
1 TL scharfen  Senf (Dijon)
1 gute Prise Fleur de Sel
1 Msp. Piment d'Espelette
2 EL kleine eingelegt Kapern
1 ganze Clementine ohne Schale. Fäden und Kerne
das Zusammen in einen Mixer geben und   (Pulse) mixen, die Kapern können ruhig noch wenig gehackt aussehen, nochmals abschmecken, evtl. süß oder salzig.
Ja und servieren:
Entweder  Endivien mit dem Clementinen-Zwiebel-Mix und Dressing, kurz vor dem Servieren,  vermischen  oder einzeln  in Schichten zum Schluß  Dressing  obenauf .
Dieser Salat reicht für ca. 4 Personen.
Guten Appetit !


Liebe Grüße
Ingrid

Ein köstliches und traditionelles Rezept mit Endivien ist  bei
Madame Rote Rübe zu finden.









Donnerstag, 14. Februar 2013

Möhren "Purple Haze" meets Brezel-Burger

Die violetten (purpurnen) Möhren haben es mir angetan, nicht weil sie so neu sind,  neu stimmt  gar nicht, die Violette gibt es schon länger  und die "Purple Haze"  hier kann man mehr über diese Sorte lesen.
Ja, ich mag den Geschmack dieser Möhren kurz in Butter und Limonen-Saft  mit etwas Vanille gedünstet. 
Ebenso  als Salat nach meiner Machart mit Apfel,  heute dazu noch eine Avocado.  Sehr gut, so schmeckte  das  meinen "Mittagstischlern"  auch. Die waren heute ganz überrascht, was da auf dem Teller lag,  das war lecker und passte zum "VeggiDay" bei Kerstin von "Verboten gut".
 Zugegeben die Herren hätten sehr  gerne  ein Stück Fleisch genossen waren aber durch die Brezel "Burger"  mit dem Möhren  2erlei zusammen total begeistert.








Machen:
Die Möhren: Ich habe  sie fein mit einem Sparschäler  bearbeitet (Handschuhe nicht vergessen die Möhren färben) Dann ein paar  fein gerieben,  für den Salat, dazu 1/3 der Möhrenmenge Äpfel fein gerieben, alles mit frisch gepresster Limone großzügig beträufelt, eine Avocado klein gewürfelt auch noch mal beträufelt mit dem Limonensaft, dann alles gut vermischt und etwas gutes Öl darüber geben, heute bei mir Walnuss-Öl.
Die gedünstet Möhren: Die Möhren in Scheiben geschnitten, ein Stück Butter in einer Pfanne auslassen etwas brauner Zucker rein geben, dann die Möhren, kurz anbraten, 3 EL Limonen-Saft darüber verteilen, einen guten Schuss echte Vanille-Essenz  darüber geben umrühren, mit etwas Gemüsebrühe auffüllen, zudeckt 10 Minuten ziehen lassen, dann aufdecken umrühren weiter köcheln lassen bis die Flüssigkeit verdampft ist  ein  Stück Salz.Butter oder Portwein-Butter oder normale gute Bio-Butter unter die Möhren ziehen, Kräuter-GW-Salz nach Gusto fertig und genießen....

Die Brezel-Burger  (bayr. Brezn-Pflanzerl ?)
4 große  Laugenbrezel, klein geschnitten, mit 250 ml heißer Milch übergossen, zugedeckt ziehen lassen, klein gewürfelte Röst-Zwiebeln (selbst gemacht von einer großen Zwiebel) dazu geben, eine gute Prise Piment d'Espelette und etwas  Petersilie, ein Prise Muskat und 1 Ei, das alles gut vermischt zu einem pappigen Teig, wenn die Brezel gut durchgeweicht sind klappt das wunderbar.  Burger formen mit Hilfe eines Rings oder so, dann in heißem Butterschmalz ausbraten. Es geht diesen Teig als Knödel/Klöße machen und dann evtl. restliche  Knödel/Klöße in Scheiben ausbacken.



Freitag, 8. Februar 2013

Kartoffeln-Lauch-Pflaumen-Tarte





 VeggiDay,  bei Kerstin von  "Verboten gut"
 Also heute hier die  Kartoffel-Lauch-Pflaumen-Tarte upside-down gebacken.
Mit einem "Plunderteig"  wie ich jetzt auch nach einigen Recherchen erfahren habe, dass der blättrige Teig einmal Blätterteig ohne Hefe und ein Plunderteig mit Hefe genannt wird und da gibt es auch noch Unterschiede, den  Dänischen und den Deutschen und  entscheidend  ist die Buttermenge! Auch das Ziehfett was immer wieder genannt wird und meist schon irgendwo als Fertigware zu kaufen ist, na dann kann man auch gleich  Plunderteig aus der Kühltheke nehmen. Dabei ist es gar nicht so aufwendig einen solchen Teig herzustellen. Organisation und a bissi  Fingerspitzengefühl und gute Armarbeit und ein "Wälljerholz"  wie wir Hessen sagen, also ein Teigroller oder wie nennt ihr so was?
 Gute Butter und ein gutes Rezept und schon ist der blättrige Plunderteig fertig, das Rezept für den Teig kommt. 
Für die Tarte zum VeggiDay : Man nehme einen  Teig der blättrig ist. Eine Stange  Lauch, hellgrün und weiß,  waschen und in Ringe schneiden. 
 Eine  größere Pellkartoffel in Scheiben, wie Bratkartoffel. 
5 Softgetrockente Pflaumen (Alnatura), die  auf einer Seite aufgeschnitten werden mit Piment d Espelette bestreut ein wenig guten Feta rein und zu. 
Ein kleine Pizza Backform  oder  Pfanne (Backofen geeignet) 
Zuerst die Kartoffelscheiben in  2 EL Butter von beiden Seiten  goldgelb anbraten, mit Meersalz bestreuen, dann den Lauch dazu, kurz andünsten mit  einer  guten Prise Kümmel und Kräuter-Meersalz  bestreuen.  Alles  in die gut  gebutterte Form geben,
verteilen nochmals eine gute Prise Piment d' Espelette darüber, ein paar grobe Würfel eines Hartkäses  (bei mir  Allgäuer Bergkäse) über den Kartoffelscheiben oder dazwischen verteilen,  die gefüllten Pflaumen verteilen,   den Plunder- oder Blätterteig  zuscheiden und 
darüber legen,   an an den Seiten etwas runter drücken,  ein paar  kleine Löcher rein pikse,  mit  Sahne bestreichen  und im vorgeheizten Backofen (O-U-Hitze) bei 200°C, 20 Minuten goldbraun backen.  
Ein großen Teller nehmen stürzen und genießen.






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